Auf mehrfachen Wunsch: Die Bücher-Ecke (Tops & Flops)

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat. Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe

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71 thoughts on “Auf mehrfachen Wunsch: Die Bücher-Ecke (Tops & Flops)

  1. und : dietrich schwanitz- Wissen
    alles was man wissen muß
    viele themenbereiche aus kultur, geschichte, usw objektiv erklärt und sehr gut , zT witzig, geschrieben.

  2. Jörg Gastmann: Die Geldlawine – Die Vorstellung eines völlig neuen Gesellschafts/Wirtschaftssystem (sehr aufschlussreich,mit enormen Hintergrundwissen gespickt)

    Maritta Vollborn – Brennpunkt Deutschland (Die schonungslose Analyse über Deutschlands Wirtschaft und sein Sozialwesen,beantwortet Fragen über die Gründe des Fehlens eines Mindestlohns,das Treiben der Lobbyisten,pp)

    Ulrich Schäfer – Der Crash des Kapitalismus (Die Weltwirtschaftskrise und Warum die Liberalisierung des Marktes scheitern musste)

    Harro von Senger – Die Kunst der List (Strategeme durchschauen und anwenden,Vorstellung der 36 – Liststrategien)

    Prof. Dr. Rupert Lay – Führen durch das Wort (Wie man Rhetorik beherrscht,und dadurch erfolgreich führt)

    Karl Marx – Das Kapital (Warum es so ist,wie es ist)

    Josef Kirschner – So wehren Sie sich gegen Manipulation ( Strategien des Erkennes und Kontermöglichkeiten)

    Jürgen Harksen – Wie ich den Reichen das Geld abnahm (Millionenbetrüger Harksen erklärt,wie einfach es doch ist)

    Werner Correll – Menschen durchschauen und richtig behandeln (selbsterklärend)

    Roberto Saviano – Gomorrha – Reise in das Reich der Camorrha ( „Hört ihm zu“ sprühten die Leute in Neapel an die Häuserwände- Zu Recht! Die andere Seite des Lebens,vornehmlich die Vernetzungen in der Wirtschaft ausgeleuchtet)

    Niccolo Macchiavelli – Der Fürst (Die klasische Pflichtlektüre schlechthin, eines jedes Politikstudenten,es erklärt wie man Strukturen aufbaut,welche Allianzen man Warum eingeht und Wie man ein Volk unter Kontrolle hält – ein Buch das Augen öffnet und Naivität zerstört, es wurde bereits im Jahre 1513 geschrieben! Alle Regierungen halten sich daran)

    Geistige Literatur:

    B.Traven – Das Totenschiff (bezeichnend ein Zitat daraus: Satte Sklaven sind die eifrigsten Verteidiger der Unfreiheit !…)

    Alexandre Dumas – Der Graf von Monte Christo (ein Klassiker schlecht hin,wenn es um Strategien und Rache geht)

    Gesammelte Werke von Nietzsche, Menschliches,Allzumenschliches, Also sprach Zarathustra,.. (weitet ungemein den geistigen Horizont,eröffnet neue Sichtweisen)

    Fanz Kaffka – Das erzählerische Werk (Sprach und Gedankenakrobatik par excellance)

    RainerMaria Rilke – Dunesier Elegien (Schwermut und Sehnsucht in Perfektion)

    u.s.w.

    Die Richtung wie die Politiker Symphatien ernten,wie man antwortet ohne was gesagt zu haben,wie man Zusimmung gewinnt mittels Körpersprache,Rhetorik, Dialektik (Die Kunst zu überzeugen),pp:

    Alles über NLP zu erfahren!

    neurolinguistisches programmieren, Seminare kosten bis zu 5000,00 EU und mehr,Bücher darüber (gute) bis zu 1800,00 EU!
    Eine absolute Geheimwaffe!

  3. Danke, Dee Ex!

    Zehn Bücher, die ich für wichtig halte.

    „Vorsicht Bürgerkrieg“ von Udo Ulfkotte

    „Geheimnis Gehirn“ von Christa Meves

    „Kleines staatspolitisches Lexikon“ – Band 1 – Begriffe – von Erik Lehnert und Karlheinz Weißmann

    „Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze-Rhonhoff

    „MenschInnen“: Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen“ von Barbara Rosenkranz

    „“Kulturbolschewismus“ oder „Ewige Ordnung“. Architektur und Ideologie im 20. Jahrhundert“ von Norbert Borrmann

    „Frau, komm! Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45“ von Ingo von Münch

    „Unser tausendjähriges Reich“ von Jan von Flocken

    „Dresden 1945, Daten, Fakten, Opfer“ von Wolfgang Schaarschmidt

    „Honeckers Erben – Die Wahrheit über Die Linke“ von Hubertus Knabe

    • >“MenschInnen”: Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen” von Barbara Rosenkranz<

      Barbara Rosenkranz, Mutter von 10 Kindern, einzige Abgeordnete, die im österreichischen Parlament gegen den Lissabon-Vertrag stimmte, wird demnächst als Bundespräsidentschafts-Kandidatin aufgestellt, so hoffe ich.
      Endlich mal jemand den ich aus Überzeugung wählen kann.

  4. Um den Goethe-Faden von oben weiterzuspinnen:

    „s ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden! Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun!“

    Beginnen möchte ich mit dem Buch: Hans-Peter Raddatz: die türkische Gefahr – Risiken und Chancen, Herbig Verlag München, 2004

    Das Buch gliedert sich in 3 Teile:

    1) „Das Imperium“: Kurzeinführung in die vorislamische Geschichte der Türkei, Aufstieg und Niedergang des seldschukischen Reiches bis zum osmanischen Reich

    2) „Die neue Türkei“: Türkische Zeitgeschichte; Gründungszeit mit 1. Weltkrieg, Armeniermord und Atatürk, die 6 Staatsprinzipien; Zeit nach dem 2. Weltkrieg

    3) „Eurotürkische Fusion“: Politische Strukturen Deutschlands und der EU, deutsche Asyl-Lobby, türkische Staatsmafia, Netzwerke des Islamismus in Deutschland

    Abschließende Wertung des Autors: Die heutige Demokratie wird von den westlichen Eliten zur Demokratie erklärt, weil sie ihre semi-totalitären Methoden, Wirtschaftsschwäche, ethnischen Konflikte und Korruption nicht auf einen transparenten Prüfstand zu stellen braucht. Andererseits beginnen sich auch die westlichen Eliten von demokratischen Spielregeln zu lösen. Die deutschen etablierten Parteien sind hier besonders proislamisch, indem sie Deutschland zum Hauptfinanzierer der EU und Aufnahmeland der türkischen Zuwanderung machen, während die Gesellschaft von der Mitbestimmung über die Zukunft ausgeschlossen bleibt. Dies stellt ein großes Risiko dar!

  5. Sorry! Bei der Wertung des Autors muß es natürlich heißen: Die heutige Türkei wird von den westlichen Eliten zur Demokratie erklärt……

  6. 1) Charakterwäsche, Caspar v Schrenck Notzing
    Wie wurden wir Umerzogen?
    2) Ralf Hill – Deutschlandprotokoll 1
    Was wurde aus Deutschland nach dem ende des 2. WK, spannend in Romanform erzählt

  7. Boyer, Jean – Die schlimmsten Feinde unserer Voelker
    Kumpf, Friedwald – Die Verbrechen an Deutschen
    Seidl, Alfred – Plaedoyer fuer Rudolf Hess beim IMT (1945, 87 S., Scan)
    Utley, Freda – Kostspielige Rache (1962)
    Amerikas Verantwortung fur das Verbrechen am deutschen-Volk (sehr lesenswert)
    und natürlich alles über Kriegsschuldfrage…1 und 2. WK…

    Wie gesagt ich habe ca. 100 Bücher darüber, teilweise gibt es sie ja im INET😉

  8. Sehr gute Idee! Also dann mal los (Bücher, die ich empfehlen kann):

    Der große Wendig (Band 1, 2 und 3; 4. Band folgt), von Rolf Kosiek und Olaf Rose

    Das Lexikon der antideutschen Fälschungen, FZ-Verlag

    Achtung Gutmenschen!: Warum sie uns nerven. Womit sie uns quälen. Wie wir sie loswerden, von Dietmar Bittrich

  9. Die verblödete Republik:
    Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen
    von Thomas Wieczorek (Autor)

    —————–

    Kurzbeschreibung
    So wenig Niveau war nie!
    Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar.
    Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten.
    Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft – während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden.
    In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf.
    Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel?
    Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne.

    http://www.amazon.de/dp/3426780984/?tag=googhydr08-21&hvadid=3021109281&ref=pd_sl_9f8cnfgqy7_e

  10. Meine Bücherschrank ist vielfältiger aber hier nun mal eine Liste nur zum Themenbereich „altes Ostdeutschland“. Diese Werke sind kaum im Buchhandel mehr erhältlich, außer in Antiquariaten. In größeren Bibliotheken sollte man fündig werden:

    Niedersächsische Landesbibliothek Hannover: „Katalog des Schrifttums über den deutschen Osten“. Band 1-5. -Hannover 1956-68

    Erich Marcks: „Ostdeutschland in der deutschen Geschichte“. Leipzig 1920

    Fritz Gause: „Der Beitrag Ostdeutschlands zur deutschen und europäischen Geistes- und Kulturgeschichte“.
    (Kapitel im Buch „Das östliche Deutschland“, herausgeben von Göttinger Arbeitskreis 1959)

    Roland Gehrke – Der polnische Westgedanke bis zur Wiedererrichtung des polnischen Staates nach Ende des Ersten Weltkrieges. Marburg 2001
    (Beschreibt die Entstehung des „Westgedankens“ mit dem Ansprüche auf Ostdeutschland entwickelt wurden. Auch als pdf-Datei im Netz vorhanden): http://www.herder-institut.de/fileadmin/user_upload/downloads/ebooks/gehrke_komplett.pdf

    Niklas Gustke: „Die antideutschen Komponenten der tschechischen nationalen Legende und deutschböhmische Gegenbilder in der Historiographie des 19. Jh.“ Münster 2002
    (Die Bewegung der „Wiedererweckung der tschechischen Nation“ diente dazu, Ausdehnungsbestrebungen über den tschechischen Siedlungsraum zu formulieren und die Sudetendeutschen als Fremdkörper des Landes zu diffamieren was letztlich in der Vertreibung 1945 mündete.)

    Hermann Rauschning: „Die Entdeutschung Westpreußens und Posens. Zehn Jahre polnische Politik“. Danzig 1929
    (Das Standardwerk welches die verwaltungstechnischen Maßnahmen beschreibt, mit denen Polen bereits in den Zwanzigerjahren über 800000 Deutsche aus den Provinzen Westpreußen und Posen zur Auswanderung zwang.)

    Stanislaus Mornik: „Polens Kampf gegen seine nichtpolnischen Volksgruppen“. Berlin, Leipzig 1931

    Gottfried Martin: „Brennende Wunden. Tatsachenberichte über die Notlage der evangelischen Deutschen in Polen“. Berlin 1931

    Theodor Bierschenk: „Die deutsche Volksgruppe in Polen 1934-39“. Kitzingen 1954

    Margarete Gärtner: „Botschafterin des guten Willens. Außenpolitische Arbeit 1914-1950“. Bonn 1955
    (Die Autorin leitete im Auswärtigen Amt die internationale Öffentlichkeitsarbeit gegen das Unrecht von Versailles insbesondere die Unrechtgrenzen im Osten)

    Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg.): „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“, bearbeitet von Theodor Schieder, 8 Bände, 3 Beihefte, zusammen 5000 Seiten, Bonn 1953-1962

    Alfred Maurice de Zayas: „Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen“. München 1981

    Manfred Wille: „Die Vertriebenen in der SBZ, DDR“ 3 Bände, Dortmund 1996-2003

    Manfred Kittel: „Vertreibung der Vertriebenen? Der historische deutsche Osten in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik (1961-1982)“. München 2007

    Oskar Golombek, Sprecher der vertriebenen schlesischen Priester des Erzbistums Breslau: „Die katholische Kirche und die Völkervertreibung“. Köln 1966

    Joachim Freiherr von Braun: „Gericht ohne Gnade ? Ein evangelischer Christ und Staatsbürger zur Ost-Denkschrift des Rates der EKD“. Würzburg 1966
    (Der Autor widmet sich der fatalen „Ostdenkschrift“ des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands 1965.)

    Franz Scholz: „Zwischen Staasräson und Evangelium: Kardinal Hlond und die Tragödie der ostdeutschen Diozösen“. Frankfurt 1988
    (Der Autor war Pfarrer in Görlitz-Ost und beschreibt die Beteiligung der polnischen Kirche an der Vertreibung der Deutschen.)

  11. Eventuell hilft auch eine Anfrage beim Archiv-Verlag, Braunschweig, der viele alte Bücher als Reprint-Ausgaben herausgibt. Normalerweise sind diese Bücher nicht ganz billig; es gibt aber immer wieder Sonderaktionen mit stark reduzierten Preisen.

    So habe ich die Heimatatlanten von Schlesien, Pommern, Ostpreußen und dem Sudentenland mal recht günstig dort erworben.

    Der Verlag Gerhard Rautenberg, Leer, hat viele, überwiegend reich bebilderte Bücher zu den gesamten Ostgebieten herausgegeben.

    • Aber die meisten Bücher bleiben unbekannt und wenig gelesen in den Bibliotheken. Der deutsche Osten und die Vertreibung sind hervorragend dokumentiert – obwohl unendlich viel in den großen ostdeutschen Archiven (zB. das Danziger Ostland-Institut) und Universitäten Danzigs, Königsbergs, Breslaus verlorenging, – aber eher wenig verbreitet, weil dieses Thema von den Mächtigen im Sinne der Staatsräson der BRD, Stichwort „Versöhnung mit den östlich Nachbarn“ aus dem kollektiven Gedächtnis der Deutschen schrittweise eliminiert wird.

      Heutzutage lesen viele Leute, vor allem jüngere, am liebsten im Internet. Also wie bringt man die Bücher, bzw. deren Inhalt, zu den Leuten ?

      Mein Gedanke: Indem man sie einscannt und übersichtliche Word- oder PDF-Dateien daraus macht (die großen Bibliotheken gehen ja auch schon mit der Digitalisierung einen ähnlichen Weg). Dann kann man sie bequem per E-Mail Anhang an interessierte Leser verteilen. So kann man sie auch am besten nutzen, per Stichwortsuche, kann Abschnitte hervorheben und für Diskussionsbeiträge kopieren. Das ist mein etwas zeitaufwendiges Hobby. Viele Dutzende Bücher und Schriften hab ich schon so bearbeitet, vieles muß noch folgen.

      • Einscannen ist eine gute Idee, aber bei gebundenen Büchern wirds problematisch, weil der Scanner dann einen Teil des Textes bzw. der Bilder nicht erfasst oder unscharf wiedergibt, da dieser nicht plan auf der Scannerfläche aufliegt. Oder hast du die Seiten alle fein säuberlich ausgerissen?😉

      • @Wahr-Sager

        Da hatte ich noch keine Probleme, jedes Buch ließ sich normal öffnen. Da wo es etwas eng wurde bestand die Möglichkeit es so hinzulegen wie es paßt weil ja von Buchmitte bis zum Beginn des Textblockes ein Abstand besteht.
        Schwierig ist es bei den Sammelbänden alter Zeitungsausgaben aus den Zwanzigerjahren weil die oft ein ungünstiges Format haben und in einen schlechten Zustand sind (dünnes und vergilbtes Papier). Mußte ich zuerst auf ein günstiges Format kopieren und dann einscannen. Für die Frakturschriften verwende ich dann meinen ABBYY Finereader 7.0 zum Umwandeln in Normalschrift.

        Wär ich technisch besser drauf und hätte mehr Zeit würde ich auf youtube eine Anmeldung eröffnen. Vor zwei Jahren war ich ein paar Wochen lang angemeldet um mitzudiskutieren, aber das meiste war auf englisch und das liegt mir nicht.
        Gibt es eigentlich eine ostdeutsche Gruppe bei youtube ?

      • Ein lobenswertes Hobby! Ich stimme zu dass die Geschichte des deutschen Ostens aus bekannten Gruenden vernachlaessigt wird…es koennte ja jemand auf die Idee kommen die Oder-Neisse Linie zu diskutieren!

        Lesenswert ist mE in diesem Zusammenhang noch

        Jablonowski, Horst: „Russland, Polen und Deutschland“, Gesammelte Aufsaetze. Boehlau Verlag, Koeln 1972.

        http://www.amazon.de/Russland-Polen-Deutschland-Gesammelte-Aufs%C3%A4tze/dp/3412952729/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1266771050&sr=8-3

        Gute historische Einsichten besonders was Polen/Deutschland und Bevoelkerungsstrukturen betrifft. Gute Aufarbeitung russischer und polnischer Originalquellen (der Autor sprach beide Sprachen). Guenstig zu erstehen, ab 0,68 Euro gebraucht auf Amazon oder ZVAB.

        Fuer Osteuropa/Ostdeutschland Interessierte ausserdem:

        http://www.laender-analysen.de/index.php

  12. So, und nun ein Sprung in die Gegenwart zur angeblich demokratisch gewandelten SED, die sich heute „Die Linke“ nennt:

    Hubertus Knabe: Honeckers Erben – die Wahrheit über die „Linke“, propyläen, 2009

    Es ist nicht das erste Buch, das der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zum Thema vorlegt. Er zitiert zahlreiche Details, die die Linkspartei eigentlich für jeden Demokraten unwählbar machen müßten. Haben vielleicht viele ihrer Stammwähler den gleichen Hintergrund wie die Vertreter ihrer Partei?
    Nur ein Beispiel: Die Linkspartei hat ihre Parteistiftung nach Rosa Luemburg benannt. In diesem Buch wird belegt, daß Rosa Luxemburg keine Person ist, in deren Tradition eine im Bundestag vertretene Partei stehen sollte. Rosa Luxemburg, die von Herrn Gysi nach wie vor eine Ikone ist, bezeichnete die freien Wahlen zur Nationalversammlung der Weimarer Republik als „Attentat auf die Revolution und die Arbeiter- und Soldatenräte“.

    Soweit zu diesem Buch. Es ist übrigens noch gar nicht so lange her (2008), daß der Abgeordnete der Linkspartei Lutz Heilmann die deutsche Seite von Wikipedia sperren ließ, weil dort seine Stasi-Vergangenheit erwähnt wurde……..

  13. @DNVP:
    Hm, ok, du musst es ja wissen, wenn du es selbst gemacht hast. Ich habe gerade mal eine Seite aus dem „Großen Wendig“, Bd. 2, gescannt (mit Canon-Scanner) – das sieht bei mir dann so aus: http://www.abload.de/img/groerwendigtem0.jpg
    Kannst du die Zeitungen denn nicht einfach abfotografieren?

    Ob es eine ostdeutsche Gruppe auf YouTube gibt, kann ich dir leider nicht sagen.

    • Früher gab es mal Handscanner womit man über die Buchseiten ist.
      Ähnlich wie es die Kassiererinnen in Baumärkten haben.

      Ostdeutsche Gruppen gibt es auf wkw und politisch sind die national-konservativ.
      Kann man gut diskutieren dort und verstanden wird man auch.

    • Na ein bisschen weiter runterdrücken mußt du das Buch schon noch oder leg zB. ein Bügeleisen auf die Buchhälfte die am Scanner liegt.
      Kann man auch fotographieren aber mit hoher Auflösung. Aber was machst du mit den Bild, wie soll daraus eine Textdatei werden ?

      Die Zeitungsseiten sind etwas größer als A4 und mitnehmen konnte ich die Originale auch nicht, aber die Nationalbibliothek Wien hat hervorragende Kopiergeräte. Ich verkleinerte auf A4 und scannte die Kopie ein und hab einige davon als Bild hochgeladen.
      Ist gut lesbar find ich.



      Die Auflösung der Bilder läßt sich noch steigern, aber nicht jedes Bild ist wichtig

      Manchmal scanne ich mit Hervorhebungen ein:

      • Ging mir gestern auch so,hatte zweimal einen größeren Text mit mehreren Links eingegeben und mit 12 Stündiger Verspätung erschien er.

      • @marco s

        Daß dieser vorerst verschwindet ist nicht Schuld der Forenverwaltung sondern hat technische Gründe.
        Ich kenne noch ein Forum wo dies der Fall ist.

        Mein Tipp:
        Fortan bei mehr als zwei Verweisen das www und http:// weglassen. Das muß sich der Betrachter dann eben selber dazumalen.

  14. @DNVP
    zu deiner Frage was ist wkw

    wkw ist die Abkürzung eine deutschen Sozial-Network Seite, ähnlich wie facebook nur einfacher.
    Dort gibt es vielfältige Gruppen wo man diskutieren kann.
    Von Hundezucht bis Politik🙂
    National denkende Menschen werden dort gerne als NPD-Funktionäre beschimpft.
    Macht Spaß dort zu „kämpfen“……..mit Argumenten, unseren Argumenten die nicht zu widerlegen sind.

    http://www.wer-kennt-wen.de

  15. Danke für den Hinweis.

    „National denkende Menschen werden dort gerne als NPD-Funktionäre beschimpft.“

    Das ist keine Beschimpfung sondern einer Wertschätzung und Auszeichnung.
    Aber ich weiß daß du es nicht SO meinst🙂

    Betreff NHA: Ich kam über das JF-Interview zur DEE EX/NHA und war erstaunt diese nicht schon 2009 auf youtube bemerkt zu haben.

    • die JF gibt es bei uns nur in der nächst größeren Stadt im Bahnhofsbuchhandel.
      Letztens lag sie neben der „Jüdischen Allgemeinen“
      Hab dann ganz laut gesagt.
      Was denn? So eine gute Zeitung liegt neben einem jüdischen Käseblatt🙂
      Haben die Leute blöd geguckt und ich hab gegrinst🙂🙂

      • Wenn man bedenkt wo die überall ihre schmutzigen Finger haben und dreinreden – wozu brauchen die eigentlich noch eine eigene “Jüdische Allgemeine” Zeitung ?

  16. Wer mal lachen will sollte mal Romane vom WK1 lesen.
    Denke mal die wären heute Verboten.
    Was auch lustig ist und man sich nach etwas suchen auch runterladen kann:

    Schriftreihe des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit
    Nachrichtendienstpsychologie
    Sven Max Litzche / Siegfried Schwan

  17. @ Joshi und DNVP
    Liebe Freunde bitte nicht solche Pauschalisierungen. DIE Juden oder DIE Deutschen oder DIE Amerikaner. Es gibt überall wirklich gute Leute aber natürlich auch unehrliche, egoistische und gefährliche. Bitte schneidet nicht alle über einen Kamm. Wir wollen ja auch nicht, daß man dies mit uns tut.

    • Na schön, aber daß ihre Interessensgruppierungen besonders in der BRD und in den USA sehr viel Macht und Einfluss haben ist ja wohl unbestritten, oder ?

  18. Für den Konservativen besonders für Jüngere empfehle ich :

    Victor Streck — Heimat ist ein Paradies

    Ein Jugendbuch zu schreiben, ohne in verlogene, der gesellschaftlichen Realität widersprechende Phrasen zu verfallen, ist in unserer Zeit ein Wagnis, dem sich kaum ein Autor, der ja schließlich vom Verkauf seiner Bücher lebt, stellen möchte. Anstelle dessen wird oft versucht, wie es so schön im Soziologendeutsch beschrieben wird, „eine der Jugendkultur immanente Persönlichkeitsstruktur zu definieren um anschließend eine systemkritische Valenzanalyse mit soziopsychologischer Fokussierung zu etablieren“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das, dass der Autor, natürlich politische korrekt, einzig seine eigene Version sozialer Wahrnehmung schildert. Von Verlagen und veröffentlichenden Medien wird dies dann gern als „realistisch“, „mutig“, „treffend“ und als „ein genaues Abbild der aktuellen Jugendkultur“ beschrieben und doch sind dies nur Euphemismen für Fäkal- und Ghettosprache.

    Welcher Autor von Jugendromanen würde es wagen, in seinem Buch die Ideale Kants als grundlegende Bedingung für menschliche Zusammenleben zu postulieren und sich damit im gesamtdeutschen Feuilleton zu einer lächerlichen Figur zu machen? Victor Streck hat davor keine Angst und im Jahr 2007 einen Roman veröffentlicht, der dem Zeitgeist dermaßen entgegengesetzt ist, dass dem Leser Angst und Bange wird ob der finanziellen Zukunft des Autors und Verlegers Streck.

    Heimat, Wahrheit, Redlichkeit, Ehrlichkeit, Stolz auf die Leistungen der eigenen Nation ohne Verleugnung der Verbrechen, Leben nach ethischen Prinzipien, Kant als täglicher Begleiter und moralische Instanz. Begriffe und Werte also, die man in einem Roman seit Jahren nicht mehr angetroffen hat. Hier sind sie auf über 500 Seiten beschrieben.

    Frank, ein junger Russlanddeutscher, 17 Jahre alt, polarisiert mit seinen Prinzipien und Aussagen eine deutsche Kleinstadt. Seine Aussagen über die neuere deutsche Geschichte – historisch belegt, doch politisch unerwünscht – rufen schnell das örtliche „Komitee gegen Rechts“ auf den Plan.

    In Ermangelung historischer Kenntnisse wird Geschichte geleugnet und anstelle dessen eine Pogromstimmung erzeugt. Eine sachliche Auseinandersetzung ist nicht mehr möglich und wurde, da die Argumentation von der öffentlich erlaubten Linie abweicht, auch niemals gesucht.

    Unter dem Deckmantel eines sich aufgeklärt gebenden Bürgertums, steckt die hässliche Fratze der politischen Indoktrination und die in Kauf genommene Vernichtung eines wirklich aufgeklärten Abweichlers. Der vordergründige Liberalismus des Schuldirektors entpuppt sich als ein der Karriere dienender Opportunismus.

    Victor Streck hat einen wirklich packenden Jugendroman geschrieben. Viele Leser werden sich an den Duktus der vom Autor benutzten Sprache gewöhnen müssen, denn auch solchen hat man von deutschsprachigen Autoren lange nicht mehr gehört. Doch gerade dieser Schreib- und Sprachstil ist mehr als ein künstlerisches Mittel, führt er doch deutliche das Anliegen des Autors vor Augen.

    In der Lebensphase von Jugendlichen die durch das Suchen der eigenen Position, durch Fragen nach dem Sinn von Dasein und der Sorge um die eigene Zukunft gekennzeichnet ist, werden sie von ihren Eltern allein gelassen, die sich einzig und allein um ihre eigene Karriere und um die Meinung des sie umgebenden gesellschaftlichen Umfeldes kümmern, die Sorgen ihrer Kinder jedoch noch nicht einmal ahnen.

    Heimat ist ein Paradies st ein gelungener Roman über Jugend in der Gesellschaft und die Frage, wie richtiges, aufgeklärtes Leben aussehen könnte. Die Fortsetzung ist für das Jahr 2010 geplant. Man darf gespannt sein.

    http://www.streck.info/heimat_ist_ein_paradies.htm

    und eine Studie über die Gleiwitzer Senderaffäre :

    • @Christoph / #45

      Danke für diesen Tip, habe mir das Buch gebraucht besorgt (gibts so nicht mehr im Handel), und habe es in rel. kurzer Zeit verschlungen. Absoluter Tip, ein super Buch!!!

      Gerade wenn man bemerken muß, daß die eigenen Kinder / Nichten/Neffen in der Schule indoktriniert werden, ist dies ein guter Gegenpol.

  19. Hier noch ein paar interessante Bücher :

    Der germanische Jahreslauf
    von Hugin Freiherr von Greim

    Die germanischen Feste im Jahreslauf mit Erläuterungen über Bräuche….

    http://www.megaupload.com/?d=TJ9R5O8C

    ————————————————————————–

    „Nürnberg 1945/1946“ von H. Frhr. von Greim

    Eine revisionistische Studie über das Siegertribunal in Nürnberg.Über das Schicksal der Verurteilten und über die politischen Gründe des „Nürnberger Gerichtshof“.

    http://www.megaupload.com/?d=8TTJ9640

  20. Franz Scholz: „Zwischen Staatsräson und Evangelium: Kardinal Hlond und die Tragödie der ostdeutschen Diözesen.“ Frankfurt 1988

    Scholz war damals Pfarrer in Görlitz-Ost. Er beschreibt, wie die polnische Katholische Kirche mit Lügen, Betrug und Kompetenzüberschreitung ihre Macht auf die ostdeutschen Bistümer erweiterte und damit auch die Vertreibung der deutschen Katholischen Kirche betrieb. Zur ursächlichen Motivation dieses Verbrechens stellt Scholz den polnischen Messianismus des 19. Jh. dar.
    Franz Scholz schrieb auch: „Wächter, wie tief die Nacht? Görlitzer Tagebuch 1945/46″

    Zitate:

    Seite 37
    Treffend weist Gotthold Rhode darauf hin, daß die Entwurzelung der ostdeutschen Bevölkerung nicht allein in der Ausweisung und dem Abtransport bestand, sondern als Gesamtvorgang auch Enteignung, Deklassierung, Verschleppung, Ausmerzung und Verelendung in sich schließt.

    Seite 40-41
    „Diejenigen, die vor Hunger, Seuche, Mißhandlung und Plünderung aus den von den Polen besetzten Regionen fliehen, haben vor dem Verlassen der polnischen Zone einen Schein zu unterzeichnen, in dem sie erklären, sie seien selbstverständlich aus freiem Willen gegangen. Es soll doch niemand später am grünen Tisch sagen können, daß nicht alles korrekt zugegangen sei“

    „Die Polen taten alles, um die deutsche Bevölkerung, die sie los sein wollten, zum ’freiwilligen’ Verlassen des neuen polnischen Territoriums zu veranlassen. Das verhältnismäßig noch mildeste Mittel, das die neu eingesetzten polnischen Woiwoden und Bürgermeister anwenden, ist die Aushungerung. Schlimmer noch steht es in Breslau. Dort gibt es überhaupt kein allgemeines Rationierungssystem.
    Daß die Sterblichkeit unter diesen Umständen enorm ist, kann nicht wundernehmen. Polnische Beamte, die übrigens infolge der Unordnung in der Breslauer Stadtverwaltung selbst seit Monaten keine Zahlung erhalten haben, geben ganz offen zu, daß sie hoffen, durch die Hungerdezimierung der deutschen Bevölkerung werde bis Weihnachten das gleiche Ziel erreicht sein, das ursprünglich durch Deportation hatte erreicht werden sollen. Mindestens ebenso schlimm wie Hunger empfinden die noch in dieser Zone lebenden Deutschen den Mangel an Sicherheit und Recht. Es gibt keine Instanzen, an die ein Bauer, der von Plünderern überfallen wurde, sich wenden könnte, es gibt keine Polizei, die ihn schützt, keine Richter, die ihm Recht verschaffen könnten.“

    Seite 51
    Mit der wachsenden Zahl der gezielt nach Schlesien gelenkten Massen innerpolnischer Umsiedler und Repatrianten aus dem Ausland – nur wenige kamen aus den verlorenen polnischen Ostgebieten – wuchsen die Ansprüche der polnischen Seite, besonders als das Ergebnis von Potsdam bald mit allen propagandistischen Mitteln in der von Stalin zielbewußt verfochtenen Version (volle Endgültigkeit der Grenzen) publik gemacht wurde. Das nun politisch unterstellte Faktum der Endgültigkeit übertrug sich in die Kirche, in der immer entschiedener „rein polnische“ Verhältnisse verlangt wurden.

    Seite 52
    „Als die Stunde der Abrechnung für Jahrhunderte (gdy godzina rownania rachunkow stuleci wybiia) geschlagen hatte, seid ihr, Brüder und Schwestern, aus allen Teilen Polens aufgebrochen, um Euch im Lande der Piasten anzusiedeln“.
    Hirtenbriefe des polnischen Episkopates 1945-1974, Paris 1975, S. 407.

    Seite 68-69
    Zunächst war zu spüren, daß die polnischen Administratoren, die sich auf Vollmacht des Heiligen Vaters beriefen, eifrig bedacht waren, die Deutschen – selbstverständlich auch ihre katholischen Glaubensgenossen – unterschiedslos ins Elend zu drängen.
    Später hatten wir das Gefühl, was vorher als ganz unmöglich erschien, daß uns auch Rom weithin abgeschrieben hätte. Die Vollmachten für Kardinal Hlond waren aus der Sicht der nationalpolnischen Interessen beantragt und ohne Roms Einspruch extensiv und intensiv gegen die deutsche Kirche durchgeführt worden, um zu einer rein polnischen, von allen Deutschen „gereinigten“ Wirklichkeit zu kommen. Die „vorläufige“ Einsetzung von Männern polnischen Blutes hat mit einigen Schwankungen treffsicher zum Ziel endgültiger Polonisierung und totaler Entdeutschung geführt.

    Seite 77-78
    Aus der bedingungslosen militärischen Kapitulation wurde auf eine absolute Rechtlosigkeit aller Glieder des deutschen Volkes geschlossen, und zwar in allen Besatzungszonen. Nirgends ist aber diese rechtspositivistische Mißdeutung so unmenschlich auf die Spitze getrieben worden wie in den Reichsgebieten östlich der Oder/Neiße. Diese apokalyptischen Parodien haben die Ostdeutschen gleichsam stellvertretend für alle Deutschen erlitten. Es hätte anderen Zonen ähnlich ergehen können.
    Die Ostdeutschen erlebten jetzt, wie man aus bitterster Not in noch größere fallen kann, wie sich eine Hilf- und Wehrlosigkeit ungeahnt steigern kann, wie einem buchstäblich alles entrissen werden kann, ohne daß irgendwo ein Hort der Rettung sichtbar wird. Die zu vertreibenden Millionen, darunter viele Frauen, Kinder, Greise und Kranke, lebten seit Wochen in größter Verängstigung, ohne Lebensmittelzuteilung, bedroht vom Hungertod, in der Sorge, wie lange ihnen ihre Wohnstatt (oder schon ihre Notunterkunft) verbleiben wird, in der völligen Aussichtslosigkeit für morgen, in Erwartung eines harten, primitiven Lageraufenthaltes mit sicherer Vertreibung ins hungernde, zerstörte Restdeutschland am Ende. Die östlichen Sieger hatten sich alle unerbetenen Zeugen westlicher Herkunft von vornherein vom Leibe gehalten, so daß das östliche Konzept ohne lästige objektive Zuschauer durchgeführt werden konnte.

    So hat hier eine katholische Kirche überzeugt an der Vertreibung einer anderen mitgewirkt …

    Seite 86
    …und daß die polnische Kirche trotz aller Spannungen wieder eine leidenschaftliche Geschlossenheit von Regierung, Partei und Kirche an den Tag legt, wenn es um antideutsche, sogenannte „patriotische“ Positionen geht.

    Seite 86-87
    „In der russischen Zone herrscht vollendetes Chaos. Polen und Tschechen gehen mit einer solchen Grausamkeit gegen die Deutschen vor, daß selbst die russischen Truppen Mitleid haben und den Deutschen gegen Polen und Tschechen helfen. Leider muß gesagt werden, daß der polnische und tschechische Klerus sich an diesen Grausamkeiten weitgehend beteiligt und daß selbst hohe Kirchenfürsten dort die Rechtseinrichtungen der bisher von Deutschen besetzten Kirchenstellen einfach zerschlagen, Prälaten und Priester absetzen und verjagen, Ordenskonvente aufheben und beschlagnahmen, und das in so grausamen Formen, wie es die SS gegen die Juden nicht besser tun konnte.“
    Bericht P. Zeigers über seine im Auftrag Papst Pius XII. in West- und Süddeutschland durchgeführten Erkundigungsreise, in: Akten Deutscher Bischöfe VI, Nr. 1043, S. 758-776, bes. 759.

    Seite 99
    Am 8. Juli 1945, als das Reskript ausgefertigt worden ist, kann damit nur Altpolen ohne Einbeziehung des Oder-Neiße-Gebietes gemeint gewesen sein. Im Potsdamer Protokoll vom 2. August 1945 werden die Flüsse Oder und Neiße erstmalig in einem Konferenzbeschluß der drei Großen genannt. Diese Flüsse bilden eine Linie, die die sowjetische Zone Deutschlands von dem früher dazugehörenden, nun neuen polnischen Verwaltungsgebiet trennt. Das aber nur vorläufig. Die endgültige Beschlußfassung soll auf der bald erwarteten Friedenskonferenz erfolgen. Am 8. Juli 1945 war deren Ausgang natürlich noch ungewiß. Sicher war nur die allgemeine Absichtserklärung von Jalta, Polen im Norden und im Westen erheblichen Gebietszuwachs zuzugestehen.

    Ist es nun wahrscheinlich, daß die Kurie wenige Wochen vor Potsdam ihrerseits für den exzessiven, zu unmenschlichen Folgen führenden Plan Stalins gegen die milderen Pläne der Westmächte votiert hätte? Es mußte doch als ein für die Sowjetunion günstiges Präjudiz wirken, Polen kirchenpolitisch bereits vor der politischen Entscheidung bis an die beiden Flüsse auszudehnen. Es ist nicht vorstellbar, daß der Vatikan so kurz vor Potsdam eine solche Entscheidung getroffen hätte. Er hat das auch nachher nicht getan. Um wieviel weniger vorher.
    Das ergibt: Am 8. Juli 1945 kann das Reskript mit seiner Formel nur die alten polnischen Westgrenzen gemeint haben.

    Seite 100
    Die Analyse des Schriftstückes läßt keinen Punkt erkennen, an dem der Bereich der apostolischen Fürsorge territorial erweitert wird. Es handelt sich um die Behebung kirchlicher Notstände in Altpolen, dessen Umfang durch das Konkordat von 1925 völkerrechtlich festgelegt ist. Daß Rom den Geltungsbereich nur so gedacht hat, tritt durch einen Vergleich dessen, was Kardinal Hlond für die Oder-Neiße-Gebiete beantragt und dem, was er nicht gewährt bekommen hat, noch deutlicher hervor.

    Seite 103-104
    Die Ursprungslinie für die neue polnische Wirklichkeit klingt an: „Apostolische“ Administratoren, Kardinal Hlond, der Papst und dahinter Gott selbst, der die „uralten polnischen Gebiete“ durch seinen Stellvertreter wieder an Polen zurückgebracht hat.

    Diese Ursprungslinie schneidet schnell alle möglichen Gewissensregungen ab: Gott hätte eben dahintergestanden und die polnische Hierarchie sei – von Rom gleichsam angestoßen – nur dem von Gott kommenden „Ruf der Stunde“ „gehorsam“ gewesen.
    Dabei könne dann auch kein Unrecht geschehen sein. In dieser Überzeugung ist das polnische Kirchenvolk belehrt worden. Der fromme Durchschnittspole kann sich daher einen Menschen, der solches bezweifelt, nur als unfromm und der göttlichen Pläne
    und Ratschlüsse unkundig vorstellen, weshalb er kaum ernst zu nehmen sei.

    Seite 109
    Die seit Jahrhunderten lebendige Mentalität, auf Ostdeutschland unverjährbare Ansprüche zu erheben, ist in der Romantik des 19. Jahrhunderts zu neuem Leben erwacht und beim Zusammenbruch im Jahr 1945 geradezu glutvoll übersteigert worden. Jetzt wurde das, was bisher als wenig reale Hoffnung der jeweils jungen Generation weitergegeben worden ist, politisch und machtmäßig möglich. So wird der Aufbau der „polnischen Wirklichkeit“ und die „Repatriierung“ der Deutschen zum Akt „geschichtlicher Gerechtigkeit“ (sprawiedliwosc dziejowa) und die Oder-Neiße-Linie mitten durch Ostdeutschland zur „Grenze des Friedens“ (granica pokoju).
    Wem am Abbau des „Schuttes“ zwischen den Völkern liegt, muß diese Mentalität kennen und es auch ertragen, daß sie mit weithin „gutem Glauben“ vertreten wird. Nur von wenigen ist zu erwarten, daß sie die dem Herzen des Volkes so tief eingeprägte Ideologie in ihrer Einseitigkeit und Unzulänglichkeit zu durchschauen vermögen.

    Bei meinem ersten Aufenthalt in Polen im Jahre 1930 fuhr ich als Student von Breslau nach Krakau, um für die Pastoration der jährlich für neun Monate nach Ostdeutschland kommenden polnischen Saisonarbeiter sprachlich gerüstet zu sein. In dieser Zeit waren diese Werbeplakate des Westmarkenvereins in Polen allenthalben zu sehen. Das war damals für mich Ahnungslosen eine völlig unerwartete und bedrückende Erfahrung.

    Seite 118
    Die Tatsache, daß der Kattowitzer Bischof (Adamski) gleichzeitig Vorsitzender des Westmarkenverbandes war, die enge Allianz zwischen kommunistischer Regierung und Hierarchie, die Zusammenfassung der gemeinsamen Absichten, „es wird in diesem Land keine Deutschen mehr geben“, und schließlich die Hetze gegen die deutschen Priester sind für die Situation charakteristisch.

    Seite 141
    Für Kardinal Wyszynski ist die Schuldfrage von Gott selbst entschieden. Polen hätte nur das Seine zurückgeholt und eine gerechte Sühne gefordert. „Wir sind in unser Eigentum als rechtmäßige Eigentümer zurückgekommen. Wir kamen zurück aufgrund der richterlichen Entscheidung der göttlichen Gerechtigkeit …”

    Seite 142
    Diese Äußerungen bezeugen das „gute Gewissen“, das die Staatsräson verstärkt. Dazu kommt die Klitterung der Geschichte sowie die theologische Idealisierung, Gott selbst hätte eingegriffen.

    Seite 149-154
    Woher kommt eigentlich der Gedanke der Integrität im außenpolitisch-gesellschaftlichen Bereich? Der Verdacht, hier urteilbildend einzuwirken, fällt, wenn man sich in der polnischen Geistesgeschichte und ihrer Einwirkung auf die Gesellschaft umsieht, auf den sogenannten polnischen Messianismus. Es handelt sich um eine Form polnischer Romantik.

    Die polnischen Philosophen fühlten sich mit ihren Fortschrittslehren als „Messias“ der Völker.

    Bald beginne auch das Zeitalter der Slawen, besonders Polens, auf das eine Sendung für die Völker warte.

    Diese Art von Literatur erwies sich als siegreiche Waffe. Sie brachte auch die Leiden Polens in Verbindung mit dem Kreuzweg und dem Tod Jesu Christi und das Volk in die Rolle des Miterlösers der Welt. Polen ist der „Christus der Völker“ (Chrystusem narodow).

    Mickiewicz tat das vor allen Dingen in „Die Ahnen“ („Dziady” 1833). Ein Mönch erschaut visionär „das Golgatha des gekreuzigten Polen, der Christusnation, und die Gestalt des zweiten Welterlösers, der Polen auferweckt und ein Reich des Friedens stiftet“

    In der „Großen Litanei“ (Wechselgebet aus vielen Anrufungen Gottes und der Heiligen zwischen Vorbeter und Gemeinde) findet sich auch die (fast verwegene) Anrufung „Um den allgemeinen Krieg“ mit der Antwort der Gemeinde „Bitten wir Dich!“ (O wojne powszechna … prosimy Cie!).

    Die „Abrechnung“ mit Deutschland erfolgt besonders in „Die Kreuzritter“ (Krzyzacy 1900). Die Schlacht bei Tannenberg (Grunwald) im Jahre 1410, in der der Deutsche Orden der militärischen Übermacht der vereinigten Heere Polens und Litauens unterlegen ist, bietet dafür den geschichtlichen Hintergrund. Der von Gottes Strafgericht getroffene Hauptgegner, der Deutsche Orden, liegt hoffnungslos am Boden.

    Generationen haben sich in diesen Romanen, die auch das Modellbild für den Umgang mit dem besiegten westlichen Gegner abgegeben haben dürften, aufgerichtet.

    Tannenberg („Grunwald“) liegt nicht im damaligen Polen, sondern im Gebiet des Deutschen Ordens, der von den polnisch-litauischen Heeren angegriffen worden ist. Der Orden war hier auf seinem eigenen Boden in der Defensive. Weil die Rolle als Aggressor nicht in die polnische Geschichtsmystik hineinpaßt – Polen befinde sich ja immer in gerechter Abwehr gegen ungerechte, fremde Angriffe -, wird dieser Umstand auf polnischer Seite übergangen.

    Eine einseitige, national-ideologische Interpretation geschichtlicher Fakten – sie kann hier nicht korrigiert werden – wird Basis für tiefe, kollektive „Überzeugungen“ des Volkes, die keiner weiteren Beweise mehr bedarf. Manches davon wird Gewissensüberzeugung und schließt dann weitere, kontroverse Gespräche aus. Bei Literaten tritt zusätzlich die Verbindung des Erlösungsleidens Christi mit den Leiden des polnischen Volkes hinzu: Es erwartet selbst eine messianische Rolle.

    Immer kämpft Polen um sein Lebensrecht. Deswegen ist es selbstverständlich immer im Recht, denn die Unterdrückten sind schuldlos. Das Unrecht liegt ausschließlich auf der anderen Seite. Wir haben damit Merkmale, die sich dem polnischen Volk wie kollektive Archetypen eingebrannt haben. Das war der Dienst der messianischen Literatur und Malerei für das seiner staatlichen Existenz beraubte Vaterland.

    Bei den maßgeblichen Männern der polnischen Kirche sind Anklänge an den Messianismus unübersehbar: Die Freiheit von politischer Schuld, der besondere Schutz und Segen Gottes, das Erfaßtsein von einem besonderen Auftrag für Kirche und Welt und die hochgestimmte Verschlossenheit für mögliche Ansprüche des Gegners.

    Seite 155
    Die polnisch-kommunistische Staatsräson und die göttliche Vorsehung kommen sich hier also sehr nahe, ja gehen fast ineinander über.

    Seite 157
    Die erwähnten, kollektiven Archetypen des Messianismus machen aber offensichtlich zu solch einem geradezu rätselhaften und unbegreiflichen Vorgehen bereit. Vernunft und Glaubensgründe hatten dagegen keine Chance, weil hier offensichtlich ein irrationaler, tief „erfühlter“ und daher auch rational nicht zu widerlegender Mythos am Werk ist.

    Seite 158
    In dem Einsatz der Religion für politische Zwecke liegt der formelle Einheitsgrund für viele den Deutschen zugefügten existentiellen Übel, für die Zerstörung aller ihrer Lebensgrundlagen, für die Herabwürdigung zu bloßen, rechtlosen Objekten der nationalpolnischen Politik.

    Seite 159-160
    „Sie sind ein katholisches Volk, das unter Hitler auch um seines Glaubens willen viel gelitten hat.“ So war das allgemeine Polenbild unter den gläubigen Deutschen, ehe wir sie selbst kennenlernten.

      • Die Agenda kann noch viel länger werden wenn du willst🙂
        Ich hab eine Datei mit ca. 400 Büchern, Denkschriften, usw. (Schwerpunkt Deutscher Osten) die in Bibliotheken liegen und in die ich mal reinsehen will. Und so einiges davon wird dann wieder eingescannt und zur leicht versendbaren Datei gewandelt werden.
        Wie ich dich mittlerweile kenne, glaub ich, daß dich mind. die Hälfte davon interessiert.

        Wenn du interessiert bist, dann bitte doch den Boss er soll dir meine E-Mail geben und schreib mich an.

        • Die Agenda kann gar nicht lang genug sein….🙂

          Jetzt muß nur noch der Boss sein „nihil obstat“ geben, damit meine Morsezeichen auch den Weg über die Alpen antreten können……😉

          • Das „Nihil obstat“ wurde erteilt. Meine Brieftaube müßte bald am Ziel sein…….🙂

  21. Konrad Adenauer, Erinnerungen 1945 – 1953, Deutsche Verlagsanstalt 1965

    Widmung: Meinem Vaterland

    Bachtenswert sind u.a. folgende Sätze:

    S. 186 zum Vertriebenenproblem: „Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Leid mit sich gebracht. Es sind Untaten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austreibung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Ich bin überzeugt, daß die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird. Infolge dieser Austreibung sind insbesondere in der britischen und amerikanischen Zone große Menschenmengen auf engstem Raum zusammengedrängt. Die Wohnungsnot ist zum Teil durch die Zerstörungen des Krieges, zum Teil durch Hineinpressen der 7,3 Millionen Flüchtlinge in diese bereits unter Wohnungsnot leidenden Gebiete unerträglich.

    • Potsdamm ständig als Rechtfertigung für die Vertreibungen und Quasi als Entschuldigung für Polen heranzuziehen kann nicht unwidersprochen bleiben, auch wenn die Aussage von einen Deutschen Bundeskanzler kommt, der noch nicht an den Verzicht auf Ostdeutschland dachte.

      A. de Zayas schreibt dazu in „Die Angloamerikaner und die Vertreibung der Deutschen“. Seite 183:

      An dieser Stelle hilft die Feststellung weiter, daß Artikel XIII eine zweischneidige Waffe ist. Wäre er tatsächlich untrennbar von Artikel IX, dann hätten die Alliierten ihn sorgfältiger formulieren müssen: In seiner vorliegenden Form sieht er nämlich Vertreibungen aus „Polen“ und nicht etwa „aus Polen einschließlich der deutschen, gemäß Artikel IX unter polnische Verwaltung gestellten Gebiete“ vor.
      Da aber „Polen“ im Potsdamer Protokoll nicht verbindlich definiert worden ist und da seine Westgrenze bis zum Friedensvertrag unbestimmt bleiben sollte, konnte nach den gewohnten Regeln der Interpretation das in Artikel XIII erwähnte „Polen“ nur Polen OHNE die deutschen Gebiete östlich von Oder und Neiße bedeuten; die
      Oder-Neiße-Gebiete standen offiziell vorübergehend unter polnischer Verwaltung, aber Polen konnte keineswegs die SOUVERÄNITÄT ausüben, die ihm nur der Friedensvertrag verleihen konnte. Deshalb war die Brücke, die Molotow zwischen den beiden Artikeln schlug, eine recht waghalsige Sache für seine eigene juristische Argumentation, weil ja Polen im Artikel XIII nicht größer sein konnte als das im Artikel IX angesprochene Polen, das heißt Polen OHNE Souveränität über die deutschen Ost-Provinzen.

      • Was ich jetzt gerade nicht weiß: Sah der Artikel XIII nur die Vertreibung von Deutschen vor oder auch von anderen Minderheiten? Schließlich gab es z.B. auch die Vertreibung der Lemken 1947 in der sogenannten „Aktion Weichsel“ in die Ukraine.

        • Artikel IX. Polen

          Die Konferenz hat die Fragen, die sich auf die Polnische Provisorische Regierung der Nationalen Einheit und auf die Westgrenze Polens beziehen, der Betrachtung unterzogen.
          Hinsichtlich der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit definieren sie ihre Haltung in der folgenden Feststellung:
          a) Wir haben mit Genugtuung von dem Abkommen Kenntnis genommen, das die polnischen Vertreter aus Polen selbst und diejenigen aus dem Auslande erzielt haben, durch das die in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Krim-Konferenz erfolgte Bildung einer Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit möglich geworden ist, die von den drei Mächten anerkannt worden ist. Die Herstellung diplomatischer Beziehungen mit der Polnischen Provisorischen Regierung durch die britische Regierung und die Regierung der Vereinigten Staaten hatte die Zurückziehung ihrer Anerkennung der früheren polnischen Regierung in London zur Folge, die nicht mehr besteht. Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens haben Maßnahmen zum Schutze der Interessen der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit als der anerkannten Regierung des polnischen Staates hinsichtlich des Eigentums getroffen, das dem polnischen Staate gehört, in ihren Gebieten liegt und unter ihrer Kontrolle steht, unabhängig davon, welcher Art dieses Eigentum auch sein mag. Sie haben weiterhin Maßnahmen zur Verhinderung einer Übereignung derartigen Eigentums an Dritte getroffen. Der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit werden alle Möglichkeiten zur Anwendung der üblichen gesetzlichen Maßnahmen geboten werden zur Wiederherstellung eines beliebigen Eigentumsrechtes des Polnischen Staates, das ihm ungesetzlich entzogen worden sein sollte. Die drei Mächte sind darum besorgt, der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit bei der Angelegenheit der Erleichterung der möglichst baldigen Rückkehr aller Polen im Ausland nach Polen behilflich zu sein, und zwar für alle Polen im Ausland, die nach Polen zurückzukehren wünschen, einschließlich der Mitglieder der polnischen bewaffneten Streitkräfte und der polnischen Handelsmarine. Sie erwarten, daß den in die Heimat zurückkehrenden Polen die gleichen persönlichen und eigentumsmäßigen Rechte zugebilligt werden wie allen übrigen polnischen Bürgern. Die drei Mächte nehmen zur Kenntnis, daß die Polnische Provisorische Regierung der Nationalen Einheit in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Krim-Konferenz der Abhaltung freier und ungehinderter Wahlen, die so bald wie möglich auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts und der geheimen Abstimmung durchgeführt werden sollen, zugestimmt hat, wobei alle demokratischen und antinazistischen Parteien das Recht zur Teilnahme und zur Aufstellung von Kandidaten haben und die Vertreter der alliierten Presse volle Freiheit genießen sollen, der Welt über die Entwicklung der Ereignisse in Polen vor und während der Wahlen zu berichten.
          b) Bezüglich der Westgrenze Polens wurde folgendes Abkommen erzielt:
          In Übereinstimmung mit dem bei der Krim-Konferenz erzielten Abkommen haben die Häupter der drei Regierungen die Meinung der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit hinsichtlich des Territoriums im Norden und Westen geprüft, das Polen erhalten soll. Der Präsident des Nationalrates Polens und die Mitglieder der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit sind auf der Konferenz empfangen worden und haben ihre Auffassungen in vollem Umfange dargelegt. Die Häupter der drei Regierungen bekräftigen ihre Auffassung, daß die endgültige Festlegung der Westgrenze Polens bis zu der Friedenskonferenz zurückgestellt werden soll. Die Häupter der drei Regierungen stimmen darin überein, daß bis zur endgültigen Festlegung der Westgrenze Polens die früher deutschen Gebiete östlich der Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teiles Ostpreußens, der nicht unter die Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in Übereinstimmung mit den auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarungen gestellt wird, und einschließlich des Gebietes der früheren Freien Stadt Danzig unter die Verwaltung des polnischen Staates kommen und in dieser Hinsicht nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland betrachtet werden sollen.

          Artikel XIII. Ordnungsgemäße Überführung deutscher Bevölkerungsteile

          Die Konferenz erzielte folgendes Abkommen über die Ausweisung Deutscher aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn:
          Die drei Regierungen haben die Frage unter allen Gesichtspunkten beraten und erkennen an, daß die Überführung der deutschen Bevölkerung oder Bestandteile derselben, die in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muß. Sie stimmen darin überein, daß jede derartige Überführung, die stattfinden wird, in ordnungsgemäßer und humaner Weise erfolgen soll. Da der Zustrom einer großen Zahl Deutscher nach Deutschland die Lasten vergrößern würde, die bereits auf den Besatzungsbehörden ruhen, halten sie es für wünschenswert, daß der alliierte Kontrollrat in Deutschland zunächst das Problem unter besonderer Berücksichtigung der Frage einer gerechten Verteilung dieser Deutschen auf die einzelnen Besatzungszonen prüfen soll. Sie beauftragen demgemäß ihre jeweiligen Vertreter beim Kontrollrat, ihren Regierungen so bald wie möglich über den Umfang zu berichten, in dem derartige Personen schon aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn nach Deutschland gekommen sind, und eine Schätzung über Zeitpunkt und Ausmaß vorzulegen, zu dem die weiteren Überführungen durchgeführt werden könnten, wobei die gegenwärtige Lage in Deutschland zu berücksichtigen ist. Die tschechoslowakische Regierung, die Polnische Provisorische Regierung und der Alliierte Kontrollrat in Ungarn werden gleichzeitig von Obigem in Kenntnis gesetzt und ersucht werden, inzwischen weitere Ausweisungen der deutschen Bevölkerung einzustellen, bis die betroffenen Regierungen die Berichte ihrer Vertreter an den Kontrollausschuß geprüft haben.

          • Dmit ist klar: Das Potsdamer Abkommen legitimiert Vertreibungen nur aus dem Staatsgebiet von Polen! Die Polen „zur Verwaltung“ übergebenen deutschen Ostgebiete waren damals völkerrechtlich nicht polnisches Staatsgebiet; die Vertreibung aus diesen war also ein Verstoß gegen das Völkerrecht und alle bestehenden Abkommen!

  22. Zu diesem Thema kann ich das Buch „Die Geschichte der Oder-Neisse-Linie: „Westverschiebung“ und „Umsiedelung“ – Kriegsziele der Alliierten oder Postulat polnischer Politik?“ von Michael A. Hartenstein empfehlen.

  23. Kurt Zentner: Illustrierte Geschichte des zweiten Weltkriegs, Südwest-Verlag München 1973

    Ein Buch aus der Vor-Knopp-Ära; aus heutiger Sicht sicher „politisch inkorrekt“.

    Da findet man im Kapitel „Schritte zum Krieg“ unter anderem folgende Ausführungen:

    Inzwischen haben England und Frankreich gegen die Besetzung der Tschechei durch Deutschland protestiert. Chamberlain erklärt am 31. März, scheinbar ohne Zusammenhang mit dem Ende des tschechoslowakischen Staates, vor dem Unterhaus: „Im Falle irgendeiner, die Unabhängigkeit Polens eindeutig bedrohende Aktion, angesichts derer die polnische Regierung es als notwendig erachtet, mit ihren nationalen Streitkräften Widerstand zu leisten, hält sich Seiner Majestät Regierung für verpflichtet, der polnischen Regierung sofort alle in ihrer Macht stehende Unterstützung angedeihen zu lassen…..Ich darf hinzufügen, daß mich die französische Regierung ermächtigt hat,klarzustellen, daß sie in dieser Angelegenheit denselben Standpunkt einnimmt.“
    Auf den ersten Blick sieht diese Erklärung aus wie eine Garantie gegen einen jeden, von wem auch immer geführten Angriff auf Polen. In Wahrheit steckt in dieser Formulierung natürlich zugleich, wenn auch nicht in erster Linie, ein Freibrief für jede aggressive Handlung der polnischen Regierung. Wenn Polen jetzt Deutschland überfällt, dann muß Großbritannien Polen dabei sogar noch helfen!
    Ob der britische Premierminister das gewollt hat, darf mit Recht bezweifelt werden. Neville Chamberlain ist einer der wenigen Politiker jener Zeit, die aufrichtig den Frieden wollen. Sicher hat er die Gefährlichkeit seiner Formulierung nicht einmal bemerkt.
    Bemerkt hat es aber die polnische Regierung, die „Regierung des Obersten“, wie sie auch im eigenen Land genannt wird.
    Sofort nach der britischen und der unmittelbar darauffolgenden französischen Garantieerklärung beginnt in Polen eine wüste Hetze gegen Deutschland. Nicht nur daß die – gemessen an den späteren Forderungen der deutschen Widerstandsbewegung – äußerst maßvollen Vorschläge Hitlers einer exterritorialen Verkehrsverbindung zwischen Deutschland und seiner Provinz Ostpreußen und der Rückkehr der rein deutschen Hansestadt Danzig nach Deutschland abgelehnt werden. In den polnischen Zeitungen erscheinen Forderungen, die Stadt Danzig ganz zu besetzen.
    Dann geht es noch weiter. Die polnische Armee soll in Ostpreußen einmarschieren und diesen Teil Deutschlands annektieren. Andere Zeitungen fordern noch mehr: Polens Grenze müsse bis an die Oder vorgeschoben werden. Auf Versammlungen werden Forderungen erhoben, die geradezu wahnwitzig anmuten. Nicht die Oder, sondern die Elbe sei Polens Westgrenze. Und Berlin sei keine deutsche Stadt, sondern eine alte slawische, eine alte polnische Ansiedlung! Polen beginnt mit der Teilmobilisierung, Plakate erscheinen an den Hauswänden: „Auf nach Berlin!“

  24. Nun wird auf den sich abzeichnenden Hitler-Stalin-Pakt näher eingegangen, den die Westmächte versuchen zu verhindern. Über Polen heißt es weiter:

    Hitler stellt an Polen keine neuen weitergehenden Forderungen als bisher, aber die Haltung der polnischen faschistischen Regierung läßt ihn zu der Überlegung kommen, daß mit friedlichen Mitteln, auf dem Verhandlungswege, bei den Polen wahrscheinlich nichts zu erreichen sein wird. In dieser Änderung seiner Haltung gegenüber Polen wird er bestärkt durch die neuesten Vorgänge in Warschau. Während der großen Truppenparade zum Nationalfeiertag begrüßen fanatiserte Massen jeden neuen Truppenteil mit Sprechchören wie: „Auf nach Danzig““, „Vorwärts nach Berlin!“.
    Die Redner sprechen offen davon, daß die deutschen Forderungen nach einer Verbindung mit Ostpreußen und der Rückkehr Danzigs zu Deutschland mit einem Krieg gegen Deutschland beantwortet werden müßten. Das lächerliche deutsche Heer, zusammengesetzt aus der unterernährten Generation des Versailler Vertrages, mit seinen albernen Panzerattrappen aus Pappe, werde man in Berlin zusammenschlagen. Die deutsche Wehrmacht, so lautet das Wortspiel des einen Redners, werde im Berliner Grunewald so vernichtet werden wie das Heer des deutschen Ritterordens bei Grunwald (polnisches Wort für Tannenberg).
    Nach diesen Provokationen gibt Hitler der deutschen Presse die Berichterstattung über die Verfolgung der Deutschen in Polen,die bisher von ihm verboten war, frei. Nun ist auch er endgültig bereit, mit den Bolschewisten zusammenzugehen.Polen will offensichtlich keine friedlichen Verhandlungen; die polnische Regierung will den Krieg. Nun bereitet sich auch Hitler darauf vor.

  25. KatalogBestellenScriptorium

    Brock – Freispruch fuer Deutschland
    Dr. Robert L. Brock (Hg.):
    Freispruch für Deutschland
    Ausländische Historiker und Publizisten widerlegen antideutsche Geschichtslügen

    „Wie schon nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland auch nach 1945 einer Flut von Lügen ausgesetzt“, schreibt der schwarzamerikanische Publizist und Bürgerrechtler Dr. Robert L. Brock im Vorwort des von ihm herausgegebenen Buches Freispruch für Deutschland. In dem Werk kommen mehrere hundert ausländische Persönlichkeiten zu Wort – Historiker, Wissenschaftler, Politiker, Publizisten -, die ungerechtfertigten gegen Deutschland und das deutsche Volk gerichteten Anschuldigungen eine Absage erteilen.

    Bezeichnend ist, daß ein erheblicher Teil der hier vorgestellten insgesamt 700 Werke ausländischer Autoren nicht einmal in deutscher Übersetzung vorliegt. Während in der Weimarer Zeit und in der frühen Bundesrepublik solche Stimmen aus dem Ausland auch in Deutschland zu Worte kamen, werden sie dort seit einigen Jahren verschwiegen und unterdrückt. Die bundesrepublikanische Extrem-Umerziehung will weismachen, „alle Welt“ verlange von den Deutschen Selbsterniedrigung und Wiederkäuen auch der absurdesten Schuldvorwürfe. Ausländische Stimmen, die dem widersprechen, passen nicht ins Konzept.

    „Das Buch bietet mehr als die uns über kontrollierte Medien aufgedrängten Darstellungen; eine fesselnde Lektüre“, heißt es in Dr. Brocks Vorwort. Und der schwarzamerikanische Publizist schließt mit den Worten: „Es ist mein Wunsch, daß Freispruch für Deutschland einen weiten Leserkreis findet. Die Deutschen rufe ich auf, sich von ihrem nationalen Minderwertigkeitskomplex zu lösen.“

    Dieses Buch soll dazu beitragen, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen.

    http://www.filefactory.com/file/a19ha8g/n/Robert_L._Brock_-_Freispruch_f_r_Deutschland_1995_.pdf

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    Die Macht aus dem Eis: Roman — Stahlfront Bd. 1

    In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges haben sich Truppenteile der Wehrmacht und deutsche Wissenschaftler in die Antarktis abgesetzt, natürlich mit vollen Taschen wissenschaftlicher Neuentwicklungen. Diese „Dritte Macht“ führt seitdem ihr autharkes Leben im Eis und bekämpft unerkannt auf der Erde eingesickerte Außerirdische.

    Die Romanhandlung beginnt im Jahr 2010, dem Jahr des Ausbruchs des amerikanisch-chinesischen Krieges, den die Außerirdischen angezettelt haben. Die Dimensionen des Krieges veranlassen die Dritte Macht zum offenen Eingreifen in das Weltgeschehen. Im Laufe der Handlung bekommen mehrere Hauptakteure Kontakt zu Vertretern und Truppenteilen (Riesenflugzeugträger „Hindenburg“, 4 km lang, mit Technikdatenblättern im Appendix) der Antarktis-Deutschen. Nebenbei kommt auch der Humor nicht zu kurz.

    Über Stahlfront: Stahlfront ist die neue SF-Military-Serie des Amerikaners Torn Chaines, der es in Deutschland in kürzester Zeit zu Kultstatus brachte. Denn der Mann liebt die Provokation nicht nur – er beherrscht sie auch perfekt!

    Pressestimmen:
    „Stahlfront klingt so wie der Inhalt ist: militärisch hart, aber dennoch nicht ohne Witz und natürlich politisch nicht ganz korrekt. … Ein äußerst ungewöhnliches Buch, das kurz nach Erscheinen bereits für viel Wirbel gesorgt hat. Gerade weil es so ungewöhnlich ist: mein uneingeschränkter Kauftip!“

    Quelle: Hindenburg „FS24“ (Auszug), amazon.de

    „Man muß attestieren: Der Verfasser kann schreiben. Gut schreiben! (Und im übrigen ist das Buch fast fehlerfrei lektoriert – alle Achtung!) Ich habe seit Jahren nicht mehr etwas so Fesselndes in Händen gehabt. Immer wieder stößt der Leser auf Details, die ihm verraten, daß der Autor sich lange mit Drittes-Reich-Geheimtechnologie, Flugscheibengerüchten, Neu- Schwabenland etc. auseinandergesetzt hat.
    Daher meine Empfehlung: Wenn man kein politisch korrekter Berufsbetroffener, keine Feministin, kein Gesinnungsschnüffler, kein spaßgebremster Antifa-Hansi oder dergleichen ist, sollte man sich diesen kultigen und total abgefahrenen Reichsflugscheiben-Roman auf keinen Fall entgehen lassen! Ich freue mich schon auf den zweiten Band.“

    http://www.megaupload.com/?d=H71Q5RT7

    oder

    http://www.filefactory.com/file/b0c0hdc/n/Stahlfront-Die_Macht_aus_dem_Eis.pdf

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    Stahlfront – Versenkt die Hindenburg

    Die Verbündeten der außerirdischen Invasoren – kurz: AIn – planen einen teuflischen Anschlag auf ganz Nordeuropa. Den Thule-Truppen bleibt nichts anderes übrig, als massiv militärisch einzugreifen.
    Doch die Aktion entwickelt sich zum Fiasko, und die Feinde Thules geben das Motto aus: Versenkt die »Hindenburg«!

    http://www.megaupload.com/?d=116KMVXF

    oder

    http://www.filefactory.com/file/b0c0he0/n/stahlfront_2.pdf

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    Stahlfront – Der zweite Bürgerkrieg

    http://www.megaupload.com/?d=HZFVO1AX

    oder

    http://www.filefactory.com/file/b0c0he0/n/stahlfront_2.pdf

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    Stahlfront – Band 4 – Verrat um Thule

    Wir schreiben das Jahr 2011. In den USA tobt der zweite Bürgerkrieg, und das Reich Thule sieht sich zu einem außergewöhnlichen Schritt gezwungen. Doch die Höhlenwelt in der Antarktis ist nicht so sicher, wie Magnus Wittmann und seine Freunde glauben, denn es kommt zum eigentlich Undenkbaren – zum Verrat um Thule …

    Erneut ist in Amerika ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Norden und Süden sind sich uneinig, doch dass man so weit gehen würde und eine ganze Stadt mit einer Atombombe dem Boden gleich zu machen, haben nicht einmal die Thule-Truppen erwartet. So ist es aber. Nachdem ein Ultimatum ausgesprochen wird, bei dem schon die nächste zu vernichtende Stadt bekannt ist, entschließt sich Thule zur Intervention. Um die Amerikaner zu demoralisieren wird im Gegenzug zu den Bomben New York mit riesigen Railguns bedroht, was weitere Einsätze von Atomwaffen im Keim erstickt. Allerdings rechnet man nicht mit der Hinterhältigkeit der AIN, also der außerirdischen Streitkräfte, mit denen unter anderem die amerikanische Präsidentin im Bunde steht. Mittels eines Verräters versuchen sie eine Invasion. Denn nicht alle sind mit der Ordnung zufrieden, wie sie in Thule praktiziert wird. Nebenbei gibt es wieder eine Menge unkorrekter Sprüche und interessanter Ansichten zu lesen, die teilweise aus der Realität gegriffen, andererseits wieder relativ gewagt erscheinen…

    http://www.megaupload.com/?d=59QBRIMN

    oder

    http://www.filefactory.com/file/b0c0hdf/n/stahlfront4.pdf

  26. Reitsch, Hanna: Fliegen – mein Leben (Bd. 1 der Lebenserinnerungen)

    Die weltberühmte Testpilotin Hanna Reitsch schildert in Band 1 Ihrer Erinnerungen ihr abenteuerliches Leben von der glücklichen Kindheit in Schlesien über ihre Begegnungen, Erfahrungen und Flugerfolge während des Dritten Reiches bis zum Kriegsende 1945. Als Segel-, Motor- und Hubschrauberfliegerin stellte sie mehrere Rekorde auf. 1944 erhielt sie als einzige Frau das Eiserne Kreuz 1. Klasse. 336 S., 32 Seiten Fotos, geb.

    ———————————————————————————-
    Reitsch, Hanna: Höhen und Tiefen (Bd. 2 der Lebenserinnerungen)

    Reitsch, Hanna: Höhen und Tiefen (Bd. 2 der Lebenserinnerungen) Reitsch, Hanna: Höhen und Tiefen (Bd. 2 der Lebenserinnerungen) Reitsch, Hanna: Höhen und Tiefen (Bd. 2 der Lebenserinnerungen) In diesem 2. Teil ihrer Lebenserinnerungen schildert Hanna Reitsch ihre Kriegsgefangenschaft, ihre Entnazifizierung und ihre vielen Segelflugrekorde in aller Welt. Bei ihren weltweiten Reisen und Vorträgen wurde sie stets stürmisch empfangen. Sie stellte sich immer gegen die vielen Lügen, die nach dem Krieg über Deutschland verbreitet wurden. Ihre strahlende Persönlichkeit fesselt den Leser auf jeder Seite. 360 S., 32 Seiten Fotos, geb.

    ———————————————————————————-

    Habe alle beide Bücher gelesen.Sehr empfehlenswert!

  27. Hier mein neustes Werk :

    Hugin Frhr. von Greim – Der Dolchstoß

    Eine Nachbetrachtung der „Dolchstoßlegende“.

    Noch immer ist unser geschichtliches Bewußtsein von den Umwälzungen des Zweiten Weltkrieges erfüllt. Kaum eine Erinnerung reicht hinter die Marksteine 1939 bzw. 1933 zurück.
    Der Erste Weltkrieg, zu seiner Zeit erlebt als der Weltkrieg, spielt für uns Heutige höchstens noch die Rolle einer Vorbereitung auf “unseren” Weltkrieg, den Zweiten. Der Erste Weltkrieg fand seinen gewaltsamen Abschluß mit der deutschen Novemberrevolution von 1918, was von einem Großteil der damaligen Zeitgenossen als “Dolchstoß in den Rücken des
    kämpfenden Heeres” empfunden wurde und eine tiefe Bitterkeit hinterließ. Ebenso wie der Erste Weltkrieg ist der “Dolchstoß” vergessen. Wenn seiner noch gedacht wird, dann nur als “Dolchstoßlegende”, als Lebenslüge der damaligen Generäle. Das Ende des Ersten Weltkrieges legte aber die Grundlagen für den Ausbruch des Zweiten. Es ist Zeit, den verschütteten Ereignissen von damals erneut nachzugehen.

    http://www.megaupload.com/?d=ZUJJ4C0I

  28. Und ein Klassiker :

    David L. Hoggan – Der erzwungene Krieg

    „Völlige Klarheit über die Ursachen des Zweiten Weltkrieges kann nur erreicht werden, wenn man klar erkannt hat, daß die britische Außenpolitik unter Lord Halifax von Oktober 1938 bis September 1939 ebenso vollständig wie energisch auf das ernsthafte und schließlich erfolgreiche Bemühen gerichtet war, Deutschland in einen größeren europäischen Krieg zu verwickeln. [A.J.P.] Taylor hat es versäumt, die ihm zugänglichen Dokumente für die Darstellung der britischen Politik auszuwerten. In einer für den Hofhistoriker kennzeichnenden Weise hat er die Strategie und die Taktik von Halifax in der Tschechenfrage nach München, Italien und Frankreich gegenüber im Jahre 1939, in der Danzig- und Polenfrage sowie gegenüber der Öffentlichkeit im eigenen Lande fehlinterpretiert. Trotz zahlreichem zugänglichem Bildmaterial kam er zu einer Fehlkonstruktion, um einen gar nicht vorhandenen Wunsch Englands nach direkten Verhandlungen zwischen Deutschland und Polen im Jahre 1939 als Alternative zum Krieg zu bekennen. Ein Beispiel dafür ist sein Argument, daß das Versäumnis Englands, Polen mit Waffen zu beliefern, dem Wunsch entsprang, die polnische Politik zu mäßigen. Auch hat es Taylor unterlassen, die schicksalsschweren Maßnahmen der Briten herauszuarbeiten, die einen europäischen Krieg schließlich unvermeidlich machten.“

    So urteilt der Verfasser des Buches Der erzwungene Krieg, der amerikanische Historiker Professor David L. Hoggan aufgrund seiner umfassenden Quellen- und Sprachkenntnis über die aufsehenerregenden Feststellungen des englischen Historikers A.J.P. Taylor. Doch indem Hoggan darüber hinaus die Kriegsschuld Englands anhand der diplomatischen Akten exakt nachweist, wird sein Geschichtswerk zu einem Schicksalsbuch für Europa und für das deutsche Volk. An der Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg wird künftig nur noch festhalten können, wer der Kriegs- und Lügenpropaganda auch weiterhin mehr Glauben schenkt als den Ergebnissen der historischen Wahrheitsforschung. (Klappentext.)

    http://www.scribd.com/doc/31945408/David-L-Hoggan-Der-erzwungene-Krieg-1963

  29. @ Christoph ……ich sag nur eines….Ausgezeichnet!!!!😉
    Das du dir die Mühe machst diese Info reizustellen und auch noch Links mit downloads anbietest! Das ist wirklich aller erste Sahne !

  30. Servus, Glück ghabt! Wurde noch nicht erwähnt:
    „Wir 89èr“ von Roland Bubik (´95).(Die Vorgänger-NHA:-)m.M.
    Vorstellung von 12 jungen Menschen die sich als rechts verstehen. Beschrieben wird ein Lebensgefühl, weniger o. garnicht eine politische Haltung.
    Eine politische Trendwende wurde nicht daraus, lediglich ein Buch, mittlerweile -2010- hat die PC hoffentlich ihren Zenit der Antithese erreicht und die Synthese (frei nach Hegel) folgert daraus. (kleines Wunschdenken)
    Bitte an Mia, zieh Dir unbedingt mal die Simone Satzger davon rein. Die bringt das zum Ausdruck, was Dir bereits auf der Zunge liegt! (Behaupt ich einfach mal, =einziger Grund der Buchvorstellung).
    Übrigens von den 12 kennst Du auch ein paar.
    MpG

  31. Ernst Jünger:
    Der Waldgang:
    „Es zu einer neuen Konzeption der Macht gekommen, zu starken, unmittlebaren Ballungen. Dem standzuhalten, bedarf es einer neuen Konzeption der Freiheit, die nichts zu schaffen haben kann mit den verblaßten Begriffen, die sich an dieses Wort knüpfen.“
    „Waldgänger aber nennen wir jenen, der, durch den großen Prozeß vereinzelt und heimatlos geworden, sich endlich der Vernichtung ausgeliefert sieht. Das könnte das Schicksal vieler, ja aller sein – es muß also noch eine Bestimmung hinzukommen. Diese liegt darin, daß der Waldgänger Widerstand zu leisten entschlossen ist und den, vielleicht aussichtslosen, Kampf zu führen gedenkt. Waldgänger ist also jener, der ein ursprüngliches Verhältnis zur Freiheit besitzt, das sich, zeitlich gesehen, darin äußert, daß er dem Automatismus sich zu widersetzen und dessen ethische Konsequenz, den Fatalismus, nicht zu ziehen gedenkt“
    Noch nen Hinweis: terraherz.de -hat gute Beiträge/Musik.
    (jedenfalls auf`n ersten Blick)

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