Archiv | 2. März 2010

„antideutsch“

Mein bescheidener Beitrag für die Menschen, denen man bisher nicht zugehört hat:

Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Ich bin der Meinung, dass „jeder“ Mensch das Recht der Anhörung verdient. Man sollte „jeden“, auch Andersdenkende, einmal aussprechen lassen und versuchen, deren Sichtweise zu verstehen oder sie zumindest zu tolerieren. Wir wollen doch Frieden in unserem Land, können allerdings nur mit gegenseitigem Respekt an diesem Ziel arbeiten. Vielleicht möchte man mich durch dieses Lied bzw. den Gesamtaufbau des Videos gern in eine Ecke schieben – darüber kann ich nur lächeln, denn ich weiß immernoch selbst am Besten, wer ich bin, was ich sag´und was ich tu´ 😉

Der Text meines Liedes ist all jenen gewidmet, die stets aufrecht hinter ihren Worten stehen, weil diese voll und ganz der Wahrheit entsprechen. Die Zeugenaussagen der alten Herren sprechen für sich und ich darf ihnen – meinem freien Geiste sei Dank – die Last nehmen, sich weiterhin alle Beleidigungen und Verleumdungen gefallen lassen zu müssen. Ich für meinen Teil spreche sie frei und gönne ihnen – sofern sie noch leben – einen ehrenhaften Lebensabend. Sie sind keine Mörder, sondern treue Diener ihrer Herzen. Ich wünsche mir, dass ihre Kinder und Kindeskinder das genauso sehen und ihren Vätern und Großvätern vertrauen.

Leider haben die Medien der letzten Jahrzehnte dafür gesorgt, dass es etliche familiäre Auseinandersetzungen gab, weil „alle“ Soldaten unserer Geschichte von ´33 bis ´45 pauschal zu Verbrechern abgestempelt wurden. Meiner Ansicht nach sind sie das nicht. Man erwartet von uns, was übrigens für mich als unpolitisch und menschlich korrekte Künstlerin selbstverständlich ist, dass wir andere Menschen und Gruppierungen respektieren, tolerieren und sie nicht katalogisieren. Es gibt überall Ausnahmen! So sehe ich das aber auch bei denen, die unserer Heimat und unserem Volk dienten und immernoch dienen.

Deutsche Soldaten und unsere Polizei sind entgegen links- und teilw. rechtsradikaler Behauptungen sehr wichtig, um für die Sicherheit im Lande zu sorgen. Dass man ihnen vorwirft, dass sie sich an ihre Vorgesetzten und Befehle halten und hielten, finde ich unmöglich und diese seelische Belastung sollte man ihnen nehmen. Immerhin riskier(t)en sie ihr Leben für uns, werden zu schlecht für die Risiken, die sie tragen, bezahlt und laut eigener Aussagen vom Staat nicht in der Weise gestützt und geschützt, wie sie es verdienen!

Wir Bürger des Landes müssen hinter ihnen stehen und sie nicht für Dinge verantwortlich machen, die andere sich ausdenken, um ihre Dienste und den Treueschwur zu missbrauchen! Wir Bürger des Landes sind dafür verantwortlich, dass nicht noch mehr Unrecht geschieht – die Polizei und unsere Soldaten waren und sind keine Verbrecher, sondern ehrenhafte Männer und Frauen, denen wir zu verdanken haben, dass die Anarchie, die vor ´33 zur Machtübernahme Hitlers führte, auch heute wieder ihre Grenzen aufgezeigt bekommt.

Um nochmal auf die Rufschädigung zurückzukommen, die mir bevorstehen „könnte“, zitiere ich meinen eigenen Kommentar an einen Leser, der meine neutrale Haltung anerkennt:

„Lieber Ralf,

“rufschädigend” wäre es, wenn ich den Menschen den Zugang zu freien Informationen vorenthalten würde. Ich will mich von nichts und niemandem distanzieren, das oder der dazu beitragen könnte, den Frieden der Völker und eine entsprechende Völkerverständigung wieder herzustellen.

Ich habe mir auf dieser Seite > das Video mit den Zeitzeugen < angesehen und ich darf hier als gestandene Frau und Kämpferin zugeben, dass mich die Aussagen der älteren Generation wirklich berührt haben.

Mir kamen nach etwa einer Stunde die Tränen und ich bin stinksauer, dass ich von diesen Zeitzeugen noch nie etwas bei der “üblichen” Aufklärungsarbeit der Film- und Printmedien gehört habe. Die Emotionen der Herren und der Dame sind echt. Man wünscht sich, 150 Jahre alt zu werden, um zu erleben, wie eine neue Generation für Gerechtigkeit sorgt, damit man friedlich einschlafen könne.

Wenn es Verbrechen gab, dann sind diese selbstverständlich zu verurteilen, aber die Menschen in diesem Video sind nach ihrem Erlebten und ihren erfüllten Diensten freizusprechen. Sie haben Ihrem Land gedient, wie es jeder Soldat und aufrichtige Bürger eines anderen Landes ebenfalls machen würde, um sein Volk und seine Heimat zu schützen. Sie haben niemanden gehasst, gequält oder hingerichtet.

Sie verdienen meinen Respekt und meine Anerkennung, dass sie sich und ihrem Herzen auch nach so langer Zeit immernoch treu sind und uns trotz aller medialer Gegendarstellungen einen Einblick in ihre Vergangenheit ermöglichten. Sie haben den Frieden verdient! Vielen Dank für Deinen Verweis auf diese Seite – die anderen Videos werde ich mir bei Gelegenheit ebenfalls ansehen. Jetzt muss ich aber erst einmal an meiner eigenen Produktion weiterarbeiten.

LG an Dich von *Mia“