Archiv | 2. April 2010

Volksinitiative vom Urvater des Antideutschtums

Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen

Ein ehemaliges Mitglied des kommunistischen Bundes, einer der ursprünglichen Protagonisten der sogenannten Antideutschen, hat sich durch seinen – wenn auch späten Entschluss zum Freidenken nicht gerade beliebt gemacht. Er gilt heute im Kreis der Pseudo-Antifaschisten nicht mehr als politisch korrekt, sondern als Verschwörungstheoretiker und Rechter (=Nazi). Jürgen Elsässer ist Journalist und Autor zahlreicher Bücher über die Außenpolitik Deutschlands. Er hat wahrlich mehr Möglichkeiten für gründlichere Recherchen, als diejenigen, die ihn zum Schweigen bringen wollen.

Meine Meinung, als eine, die unter Beschuss der Antideutschen steht? Lasst ihn einfach mal aussprechen und formt Euer eigenes Weltbild ohne den Springerverlag – der sowieso nur einseitig propagiert. Lasst die linke Presse und die TV-Medienwelt links liegen und lenkt Euch lieber selbst, indem Ihr mal alle Vorurteile vergesst und neutral beurteilt, was Andersdenkende zu sagen haben. Hört auf Euer Moralverständnis – vertraut auf Euer Herz.

Warum versucht die Gesellschaft immer alles und jeden in eine Schublade zu stecken? Warum sieht man einen Menschen nicht als Mensch? Warum können die, die uns Toleranz predigen, selbst niemanden tolerieren, der eine nonkonforme Meinung vertritt, die er sicherlich nicht erfunden hat, um gehasst zu werden?!

Unter dem Motto „Brecht die Diktatur der politisch Korrekten!“ sagte Jürgen Elsässer seine Teilnahme an der Linken Medienakademie (LiMa) ab. Ihm wurde untersagt, zu Vorwürfen von anderen TeilnehmerInnen der Medienakademie, wie sie gegenüber der von Elsässer gegründeten Volksinitiative ausgesprochen wurden, Stellung nehmen zu dürfen. Hier nun die volle Erklärung zu seiner Absage:

Jochen Staadt urteilte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über ihn: „Elsässer gehört zu den klugen Köpfen im Linksmilieu, weswegen er dort auch keinen Einfluss hat.“ Dennoch war er kurzzeitig sogar Chefredakteur der Jungen Welt, schrieb auch für das Magazin Konkret, für die Zeitungen Neues Deutschland, den Arbeiterkampf (AK) des Kommunistischen Bundes, usw.. Jürgen Elsässer war sogar Mitherausgeber und einer der Gründer des linksradikalen Blattes „Jungle-World“, das sich die Engstirnigkeit seiner heutigen Schreiberlinge bereits von mir attestieren ließ.

>> Zum Artikel und meinem Dementi , dem weitere Anfeindungen durch die Verleumdungs-Kopien durch das >> Netz-gegen-Nazis, >> die Endstation-Rechts und viele weitere folgten, was wiederum bis zu meinem bis heute unbegründeten Ausschluss von Facebook und Youtube führte.

Ich hätte also allen Grund, Herrn Elsässer die Schuld für seinen damaligen Übermut zu geben. Doch ich tu´ es nicht. Warum? Weil ich an Wunder glaube und meinen Angreifern trotz aller Vorkommnisse immer wieder unterstellt habe, dass sie in Wirklichkeit gar nicht so böse und dumm sind, wie sie tun. Ich habe durch mein politisch ungebundenes Weltbild die Erfahrung gemacht, dass Gut und Böse nur Erfindungen der Hinterhältigkeit sind. Links und Rechts sind Abzweigungen, die, ob sie es wollen oder nicht, durch die Mitte miteinander verbunden sind und sich, wenn man ihnen keine Grenzen setzt, im Kreis drehen und folglich immer wieder begegnen werden.

Sich von alten Zwängen und Schubladendenken zu lösen, heisst nicht, weiterhin nicht mehr kritisch sein zu dürfen. Man betrachtet die Dinge jedoch unvoreingenommen und handelt eher konstruktiv gerecht als destruktiv schlecht. Jemanden auszugrenzen, anstatt ihm zuzuhören und mehr über sein Wesen erfahren zu wollen, ist unmenschlich. Einen Versuch ist es doch wert… Richtig?

Sogar ein Jürgen Elsässer scheint verstanden zu haben, dass meine Ansichten niemandem schaden und dass ich keine unehrenhaften Ziele verfolge. Ich helfe lediglich unserem Land, auf die Beine zu kommen und unserem Volk, endlich wieder gerade zu stehen… J.E. schreibt in seinem Blog: „Sie ist ganz einfach eine Patriotin und koennte die Stimme von Tausenden werden, die aehnlich denken, denn ihre Musik ist modern und nicht vermufft wie das voelkische Schrummschrumm. […] Dee Exs Motto: “Es ist kein Verbrechen, deutsch zu sein.” Wer wollte diesen Satz bestreiten?

Ich kann nur nochmals an alle bisherigen Zweifler und Gegner meiner Arbeit appellieren: Macht Euch ein eigenes Bild und hinterfragt die Dinge, bei denen sich nicht alle einig sind. Sucht bei Euren Gesprächspartnern nicht nach Fehlern, sondern nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner, der Euch früher oder später beweisen wird, dass wir „irgendwie“ alle zusammengehören und es keinen Grund für Hass und Spaltungen gibt!

Oh – schon wieder 05:35 Uhr… In diesem Sinne: Danke, dass Ihr durchgehalten habt… 😀