Erinnerung: „Diese Politik lehnen wir Sozialdemokraten ab!“

Berlin 1985. Die Äußerung des Weddinger AL-Vorsitzenden Witte in der November-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung spricht für sich: die Engländer, Amerikaner und Franzosen seien nicht unsere Schutzmächte, sondern Bedrohungsmächte. Damit dürfte auch dem letzten Bürger klar sein, dass diese „Bewegung“ eine andere Republik will. Die AL missachtet die Grundwerte, auf die sich unsere Demokratie stützt. Sie missachtet die demokratischen Spielregeln, die auf dem Prinzip der Mehrheitsbildung beruhen, weil sie sich im Alleinbesitz der „Wahrheit“ glaubt.

Unverantwortlich. AL und „Grüne“ gehen unverantwortlich mit der Lebensfähigkeit und mit den Bindungen des freien Teils unserer Stadt an das übrige Bundesgebiet um. Im Abgeordnetenhaus verweigerte die AL-Fraktion mehrmals die Zustimmung zur Übernahme von Bundesgesetzen. AL-Sprecher haben die Abschaffung von Sondervergünstigungen für Berlin gefordert, und im Bundestag stellten die „Grünen“ den Antrag, die geplante Verlegung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Salzgitter AG nach Berlin zu widerrufen.

Nicht tragbar. Untragbar ist die Weigerung von AL und „Grünen“, auf die Gewaltanwendung in der Politik zu verzichten; untragbar ist ihr Bekenntnis zu „Steinwürfen gegen Fensterscheiben und Bullen“. Auf der Linie dieses Politikverständnisses liegt die Aufnahme von rechtskräftig verurteilten ehemaligen Anhängern und Helfern von terroristischen Vereinigungen auf Kandidatenlisten zu den Parlamentswahlen. Genauso untragbar ist aber auch der Wille entscheidender Teile der AL und der „Grünen“, die moderne Industriegesellschaft zu zerstören und ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zu schaffen, das nicht in der Lage ist, unsere Millionen-Bevölkerung zu ernähren.

Einst verlacht. Wir Sozialdemokraten haben keinen Grund, uns unserer Umweltschutzpolitik zu schämen. Wir sind schon 1961 – damals von CDU/CSU und FDP verlacht – für den blauen Himmel über dem Ruhrgebiet eingetreten. Und unser langjähriger Baustadtrat Walter Nicklitz hat in den 50er und 60er Jahren mit Erfolg die Politik durchgesetzt, viele Grünanlagen in diesem Bezirk zu schaffen. So groß die Umweltgefahren auch sind – vom Waldsterben bis zur Verschmutzung der Seen, Flüsse und Meere – wir werden sie nur mit Hilfe des industriellen Fortschritts bannen können, nicht durch Verzicht auf ihn. (Hans Nisblé)

(Quelle: N65 „Sonderbeilage für Ihren Kiez“ Weddinger Rundblick im Jan. 1985)

‚Apr. 1947 – Zwangszusammenschluss von SPD und KPD zur SED in der SBZ und in Ostberlin.‘

„Die SED versucht mit dem Aufbau des Sozialismus das System der UdSSR zu kopieren und integriert sich mit dem Aufbau eines totalitären sozialistischen Systems in den Ostblock.“

Wie war das nochmal? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen? Soweit ich mich an meinen letzten Besuch erinnere, besteht der Reichstag aus Glas…

(Die beiden letzten Bilder habe ich aus dem virtuellen Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München. Um dorthin zu kommen, genügt ein Klick auf das Bild vom Handschlag zwischen Wilhelm Pieck (KPD) und Otto Grotewohl (SPD). Dort gibt es u.a. die in München gelehrte Geschichte der DDR.)

38 thoughts on “Erinnerung: „Diese Politik lehnen wir Sozialdemokraten ab!“

  1. Zitat aus dem von dir verlinkten viruellen Geschichtsbuch.

    „Im Februar 1968 legt das Zentralkomitee der SED einen Verfassungsentwurf vor. In einer öffentlichen „Volksaussprache“ wird der Entwurf anschließend zur Diskussion gestellt, woraufhin einige kleinere Änderungen vorgenommen werden. Am 6. April 1968 kommt es über den Verfassungsentwurf zur ersten und einzigen Volksabstimmung in der DDR. Trotz der Teilnahme von 98,05 Prozent der Wahlberechtigten werden wesentlich mehr Enthaltungen und Gegenstimmen bekannt (94,49 Prozent stimmen mit „Ja“) gegeben als bei den Volkskammerwahlen.“

    Die DDR-Bürger dürften jedenfalls über ihre Verfassung abstimmen.
    Die BRD hat noch nicht einmal eine Verfassung.

    • Stimmt, Joshi.

      Die meisten, das Gros der Bürger, glauben fest das wir eine Verfassung haben. Ja, sie glauben sogar, das wir das Grundgesetz geschrieben haben.
      Sie wissen nicht, dass die Alliierten dieses vor-diktiert haben.
      Extrem traurig, was? Wird sowas in den Schulen gelehrt? Natürlich nicht. Darauf angesprochen, stottern die Politiker/innen herum, dass ja die vier plus zwei Verträge dies alles regeln.
      Falsch! Wer diese Verträge liest, ich habe es, findet weder ein Hinweis darauf, dass Deutschland demnächst eine eigene Verfassung beschließt, noch ein Wörtchen über einen Friedensvertrag.
      Kein Verantwortlicher klärt die Bevölkerung diesbezülich auf.

      Aber, wir können es ändern. Der Wähler muss sich nur darüber klar werden, das er nicht mehr die Altparteien wählen darf.
      Er muss endlich wieder Parteien wählen, die das deutsche Interesse im Vordergrund stellen. Diese Parteien gibt es. DEmokratisch und wählbar.
      Wir müssen es nur tun.

  2. Hallo DeeEx,

    gute Einführung, dieses Thema. AL, Grüne, sprich die Linken haben halt solche Ansichten. Deshalb unverständlich, wieviel Dummköpfe es gibt, die diese immer noch wählen.
    Aber zum Satz:“England, USA und Frankreich ….keine Schutz- sondern Bedrohungsmächte.“
    Nun, das stimmt. England und Frankreich sind als Schutzmächte sowieso nicht geeignet. Im Übrigen brauchen wir keine Schutzmächte.
    Tatsache ist, das diese Alliierten nur ihre eigenen Interessen verfolgen und immer verfolgt haben.
    Sie waren und sind immer Bedrohungsmächte, wobei die Bezeichnung „Macht“ lediglich auf die USA zutrifft.
    Die Russen dagegen betreiben eine solche Anti-Deutsche Politik nicht.

    Aber zum Thema Linke, Sozialdemokraten. Aus deren Mündern klangen stets nur Lügen und Anti-Deutsches Gerede.
    Aber die Bevölkerung? Sie ist nicht in der Lage zu erkennen, dass DIE LINKE eine deutschfeindliche Bande ist. Strengstens vom BVS überwacht.
    Da schreiben gar nicht wenige, in den Kommentarfeeds auf „Welt-Online“, dass sie überhaupt nicht verstehen könnten, warum diese Tugendsame und nur für den Arbeiter kämpfende Bande überwacht wird.
    DIE LINKE ist radikal. Sie hat keineswegs die Interessen der Arbeiter im Kopf, sondern einen kompletten Systemsturz nach ihren Vorstellungen. Ohne Meinungsfreiheit, es sei denn, sie vertritt linke Ansichten.

    • Ich habe den Artikel nur aus einer alten Zeitung abgeschrieben. Habe leider keine virtuelle Version gefunden. Allerdings bin ich bei meiner Recherche auf das hier gestoßen:

      Im Februar ’85 schreibt der Spiegel (Ausgabe 2/1985):

      * Attraktiv für rechte Unterwanderer sind die Grünen schon seit langem. Westdeutsche „Nationalrevolutionäre“, eine Gruppierung, die mit linkem Vokabular rechtes Gedankengut verbreitet, gaben 1980 in ihrem Organ „Neue Zeit“ die Parole aus: „Rein in die Grünen, Einfluß nehmen, ein Aktivist kann viele Zaudernde mitreißen.“

      * Alarmiert durch eine ihnen zugespielte Liste angeblicher Neonazis unter den Grünen, waren schon am Samstag vor Silvester Emissäre der Bundespartei in Berlin angerückt, um die Verdächtigten zu durchleuchten. Im Hinterzimmer einer Wilmersdorfer Kneipe befragten die Bundes-Grünen führende Berliner Grüne über neun Parteifreunde, denen nachgesagt worden war, Verbindung zu rechten Gruppierungen wie der Wiking-Jugend, der Mun-Sekte oder den Jungen Nationaldemokraten zu pflegen.

      * In Baden-Württemberg setzten die Grünen schon 1982 eine Untersuchungskommission zum Thema „Rechtsextreme Unterwanderung“ ein, die klären sollte, warum die Alternativen so anfällig sind für braune Gesinnung. Fazit: Es gebe eine „konzeptionelle Nähe“ bestimmter Positionen von links und rechts. Insbesondere „naiv-ökologische und neofaschistische Vorstellungen“ könnten „konvergieren“.

      Kann es sein, dass Ignazio Silione recht hatte als er sagte: „Wenn der Faschismus einmal wiederkehrt, wird er nicht so dumm sein zu sagen, er wäre der Faschismus. Er wird sagen, er sei der Antifaschismus.“ – ? –

      • tja so ist das nunmal…..extremlinke Positionen und extremrechte Positionen berühren sich oft.

        Beispiel.
        Anfang der 30er Jahre gab es viele arme Arbeiterfamilien wo der Vater Nazi war und der Sohn Kommunist oder umgekehrt.
        Warum wohl???????

          • so ungefähr. Sie waren arm, ärmer als die Arbeiterklasse heute.
            Und es gab nur eine Alternative ihre Situation zu ändern. Das System mußte weg.
            Und es gab nur 2 radikale Bewegungen die den Leuten ein besseres Leben versprachen.
            Also gin Vadder dahin und Sohn dorthin.
            Damals ging es wirklich darum, immer was zum Essen zu haben. Freiheit interessiert Leute mit leerem Bauch nicht sonderlich.

          • Und dann kam Hitler… Der perfekte „Mischling“. Hat er nicht innerhalb von 2 Jahren 6 Millionen Arbeitsplätze geschaffen? Waren dann nicht alle glücklich? Ich hab´ vor einiger Zeit ein Video von einem Ausländer gesehen – der hat das erzählt…

          • ja…….einen Arbeitsplatz hat der Sohn bekommen und der Vater hat einen Platz im KZ bekommen, weil er den Sozis nachgelaufen ist🙂

          • Oweia. Das hat man davon… Aber sag mal – Hitler war doch selbst nicht rechts. Wer hat den Vater dann weggesperrt? Wäre es möglich, dass damals – trotz NS-Diktatur – jeder, der nur irgendwas zu sagen hatte, gemacht hat, was er wollte?

          • Klar was das möglich, denn neben dem großen Hitler gab es noch unzählige kleine Hitlers, diejenigen die die Leute weggesperrt haben, beobachtet haben, angeschissen haben usw usw.
            Das ist immer so in einer Diktatur, damals wie heute.
            Die Schlimmen sind immer die Handlanger des Systems, nicht der Ober-Systemling.

  3. Das gefährliche an den LINKEN ist diese Mixtur.
    Ideologisch geschulte Altkommunisten aus der EX-DDR (Mitteldeutschland) und linkslastige Spinner und Faulpelze aus dem Westen.

  4. Sei gegrüßt, ich wollte dich mal fragen ob du Interesse hättest dich bzgl. eines Radiointerviews für ein Netzradio mit mir kurz auszutauschen.

    Lars

    • Ich denke nicht. Ohne Dir was unterstellen zu wollen – aber es gab bereits Vorfälle in der Geschichte, da hielt man es für nötig, bereits gesprochene Sätze umzubauen und neue – so niemals getätigte Äußerungen – als „echt und unanfechtbar“ in die Welt zu tragen, nur um ein schlechtes Bild über die Person entstehen zu lassen. Ich hab´ noch viel vor, deswegen gehe ich solchen Dingen gern aus dem Weg. (Es könnte ja auch einer Dein Programm „mitschneiden“.) Wie gesagt – nimm es nicht persönlich.😉

      • Schade. Ich habe nicht vor dich zu bescheissen, es soll ja um die Musik gehen und kein politisches Verhör werden. Diese Sendung könntest du gerne auch vorab prüfen und freigeben. Es gibt nach deinen Veröffentlichungen in der Presse eine große Nachfrage zu deiner Musik und das wäre sehr interessant geworden. Ich finde das ganz schön schade.

        (musst du ja nicht veröffentlichen)

        • Ist die angegebene ePost-Adresse gültig? Ich schreib´ Dich mal an und Du gibst mir einen Link zu Euer Seite. Wenn es wirklich nur beim Thema Musik bleibt, kann ich ja nochmal drüber nachdenken… Ich will nicht, dass Du was schade findest!🙂

          • Oh ja schreib mir mal, auf myspace schrieb ich auch nochmal alle Daten, incl tel.Nr.

          • Sei gegrüßt, ich wollte mich nur noch einmal in Erinnerung bringen; schreib mir doch mal bitte, damit ich dir meine Sendeidee aufschreiben kann. Ich würde es gerne angehen.

      • Grüß dich De3x,

        deine Skepsis ist richtig. Wenn es sich um ein Netzradio handelt, dann wäre ja die Freigabe der Webadresse im Sinne des Betreibers. Er/sie will ja Zuhörer/innen.

        Dies ist hier nicht der Fall.
        Auch gefällt mir die Ausdrucksweise nicht (bescheissen).
        Sollten ernst-gemeinte Betreiber nicht benutzen.
        Er (Lars) soll vorher hier öffentlich seine Webadresse bekanntgeben.
        Wir werden das dann prüfen (du kennst unsere Organisation).
        Danach……aber warten wir es erst mal ab.
        Im Übrigen wäre ein Interview beim Sender „bewusst.TV“ wesentlich ernstzunehmender, nicht nur wegen der Musik. Denn auch dein eigentliches Anliegen ist ein Gespräch mehr als wert.
        Diesbezüglich könnte ich (wir) dort nach-fragen.
        Da kann ich mich für Fairness mehr als verbürgen.
        Übrigens bin ich gerne bereit, auch meine Daten offen zulegen. Allerdings erst einmal nur dir gegenüber.

  5. Das wäre doch auch ein Thema wert:

    Aktuell:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article7807032/Merkel-wirbt-um-Verstaendnis-fuer-islamische-Werte.html?page=5#article_readcomments

    Reise an den Golf
    Merkel wirbt um Verständnis für islamische Werte
    (32)
    27. Mai 2010, 15:39 Uhr

    Zum Abschluss ihrer Reise durch die Golfregion hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für ein engeres Verhältnis zwischen Europa und den arabischen Staaten ausgesprochen. Wichtig sei Toleranz auf beiden Seiten. Deutschland müsse sich zudem anstrengen, den Anschluss an die Boom-Region nicht zu verpassen.

    Lest mal die Kommentare dazu. Ich finde das diese zeigen, dass es noch denkende Menschen gibt.
    Lesen, es lohnt sich.

  6. De3X :
    Und dann kam Hitler… Der perfekte „Mischling“. Hat er nicht innerhalb von 2 Jahren 6 Millionen Arbeitsplätze geschaffen? Waren dann nicht alle glücklich? Ich hab´ vor einiger Zeit ein Video von einem Ausländer gesehen – der hat das erzählt…

    Ja, da brauche ich kein Video von einem Ausländer. Verfüge selbst über reichlich Material um mir ein eigenes Urteil bilden zu können.
    Danach steht nunmal eines fest: Bis 1939 war Hitler der erfolgreichste deutsche Politiker. Und der einzige, der ohne Wenn und Aber für sein Volk da war. Ein Idealist.
    Ob das nun dem Zeitgeist passt oder nicht. Ich sage es pfeilgrad heraus.
    Merkel dagegen ist nur ein erbärmliches Hühnchen (ich entschuldige mich bei den Hühnern). Schröder ein Volksverräter. Fischer ein krimineller Steinewerfer und Kohl nicht mehr als eine hohle Birne.

    • Das „bis 1939“ hat auch eine Zeitzeugin berichtet. Die ganze Welt hätte Deutschlands Politik sehr geschätzt. Und heute? Heute lachen sie über unsere Politiker und schimpfen über das feige deutsche Volk, das den „Arsch“ nicht mehr hochbekommt…

    • Deswegen sollten wir nicht immer auf der SPD rumhacken, denn die haben es ja erst möglich gemacht, das Hitler Reichskanzler werden durfte.🙂

      Aber lachen darf man über die Blödheit der SPD.
      Sie haben allen Ernstes daran geglaubt, das Hitler ihren ärgsten Feind die Kommunisten aus dem Weg räumt.

      Tja, die Kommunisten waren wirklich die ersten im KZ, aber ganz kurze Zeit später kamen die Sozis dran.

      Heute kann man über die Sozis auch wieder lachen.
      Weil sie nicht merken wie sie von den Kommunisten (LINKEN) aufgesaugt werden und wir in einigen Jahren wieder eine SED haben.

  7. Wenn man sich das Deutschland&Europa nach dem Krieg so anschaut, könnte man glatt Vermuten das die Westmächte als Kommunisten so gehandelt haben oder nicht?

  8. Der Titel des Faden hat Ähnlichkeit mit dem Ereignis an das ich nun erinnern will:

    Heute vor 60 Jahren !

    Erinnern möchte ich an eine der wenigen Sternstunden des Deutschen Bundestages, an die gemeinsame feierliche Erklärung aller Parteien – mit Ausnahme der KPD – vom 13. Juni 1950, die als Reaktion für das volksverräterische Abkommen vom 6. Juni der „Regierung“ der mitteldeutschen Sowjetischen Besatzungszone mit dem polnischen Räuberstaat geschlossen wurde. Der Alterspräsident des deutschen Bundestages, der Liegnitzer Sozialdemokrat Paul Löbe laß folgende Rede:

    „In der voll einer Delegation der sogenannten provisorischen Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung der Republik Polen unterzeichneten Vereinbarung vom 6. Juni 1950 wird die völker- und staatsrechtlich unhaltbare Behauptung aufgestellt, daß zwischen der sowjetisch begrenzten Zone Deutschlands und Polen eine sogenannte Friedensgrenze festgelegt worden sei.
    Gemäß dem Potsdamer Abkommen ist das deutsche Gebiet östlich von Oder und Neiße als Teil der sowjetischen Besatzungszone der Republik Polen nur zur einstweiligen Verwaltung übergeben worden.
    Das Gebiet bleibt ein Teil Deutschlands.

    Meine Damen und Herren, niemand hat das Recht, aus eigener Machtvollkommenheit Land und Leute preiszugeben und eine Politik des Verzichts zu betreiben !

    Die Regelung dieser wie aller Grenzfragen Deutschlands, der Östlichen wie auch der Westlichen, kann nur durch einen Friedensvertrag erfolgen, der von einer demokratisch gewählten deutschen Regierung als ein Vertrag der Freundschaft und der guten Nachbarschaft mit allen Nationen baldigst geschlossen werden muß.
    Meine Damen und Herren! Die Mitwirkung an der Markierung der Oder-Neiße-Linie als angeblich unantastbare Ostgrenze Deutschlands, zu der sich die sogenannte provisorische Regierung der Deutschen Demokratischen Republik bereitgefunden hat, ist ein Beweis für die beschämende Hörigkeit dieser Stelle gegenüber einer fremden Macht. Der Bundestag weiß, daß er bei der Zurückweisung dieser Handlung auch im Namen der Deutschen in der sowjetischen Besatzungszone spricht.“

    Diese von allen Parteien mit Ausnahme der stalintreuen KPD mit STÜRMISCHEN BEIFALL UND SICHERHEBEN VON DEN PLÄTZEN BEGRÜSSTE ERKLÄRUNG am kann vor der Geschichte als ein Akt gesamtdeutschen nationalen Selbstbehauptungswillens und vertreten eines völkerrechtlichen Anspruches voller Stolz bestehen. Ein breiter nationaler Konsens für die unveräußerlichen Rechte Deutschland einzutreten lag den demokratischen Parteien in den ersten zwei Jahrzehnten der BRD zugrunde. Diese Sternstunde des Deutschen Bundestages hat sich leider nicht wiederholt.

    • Und ich dachte schon wenn ich nun diese Seite aufschlag, dann seh ich eine Reaktion auf meinen Gedenktags-Kommentar.
      Aber ein Sieg der „deutschen“ Multikulti-Legionärstruppe ist natürlich wichtiger. Passend zum Zeitgeist Hr. „Patriot“🙄

      • DNVP, ich schrieb ja: Kleine Unterbrechung.
        Schließlich haben die Jungs toll gespielt. Trotz aller Probleme, WM bleibt WM.

        Aber der von dir erwähnte 13.6.1950, die Rede von Löbe im Bundestag, sehr gut. Gerade an solche zurück liegenden Ereignisse muss immer wieder erinnert werden. Dem Inhalt der Rede gibt es nichts hinzu zufügen. Leider haben die Jahrzehnte danach dann immer mehr den Linksrutsch gebracht. Nachdem viele gestandene Vertreter des patriotischen-bürgerlich-konservativen Lagers, zu alt wurden, aufhören mussten oder verstarben, siehe auch FJ Strauß, ging es abwärts. Mit einem Strauß im Bundestag, bekämen die Linken regelmäßig eins auf die große Klappe. Doch was ist heute noch übrig?
        Da kommt ein Türke als deutscher Abgeordneter der Grünen an das Redepult und fordert rotzfrech, das GRundgesetz und die Eidesformel zu ändern. Seine Begründung ist so erbärmlich, unlogisch wie erlogen. Seine einzigen Beweggründe sind, dass er als „wahrer“ Türke nicht zum Wohle auf das deutsche Volk schwören will. Damit hat er sich ja deutlich verraten, wem seine Interessen gelten.
        Doch was passiert nun im NRW-Landtag?
        Die Landtagspräsidentin van Dinther (CDU) steht zappelig auf und stottert:
        „“Meine Damen und Herren, eine Aussprache zu diesem… äh … zu dieser Stellungnahme sieht die Geschäftsordnung nicht vor. Wir können daher zur Abstimmung kommen. Wer diese vorläufige Geschäftsordnung also in Kraft setzen möchte, den bitte ich um das Handzeichen. … Danke schön. Ist jemand dagegen? Enthält sich jemand? Dann ist das zunächst so einstimmig ang … abgeschlossen.““

        Was heißt denn jetzt „abgeschlossen“, Frau Landtagspräsidentin? Aber das geht uns ja gar nichts an…???

        Das hier ist der lebende politische Beweis für ein absolutes Desinteresse einer Integration in die deutche Gesellschaft!

        Warum nicht gleich…
        „Zum Wohle der Zuwanderer, insbesondere derer mit türkischem Migrationshintergrund und der steuerzahlenden deutschen Restbevölkerung“

        Einstimmig angenommen – von CDU FDP SPD Grüne dieLinke.

        Deutschland löst sich auf.

        Das, DNVP, wird später mal in den Annalen stehen. Reden wie die von Löbe, wird es auf lange Sicht hin nicht geben.

        Aber, stand davon etwas in den Mainstream-Medien, im TV, Radio usw???
        So weit ich weiss nicht.
        Nur obkejtive Medien wie die Zeitung „Junge Freiheit“ und die Kopp-Nachrichten mit Eva Hermann, berichten darüber.

        Das ist heutige Realität im Landes- und Bundestag.

        Ein Glück, dass Herr Löbe das nicht mehr miterleben muss.

      • Mich beschleicht immer so ein Gefühl, dass die Vetrieben auch nur mißbraucht wurden als Wahlvieh, gefüttert mit Versprechen.
        Jetzt wo viele von denen die die Vertreibung am eigenen Leib erlebt haben verstorben sind, kümmert sich kein Mensch mehr um die Belange der Vetriebenen.

        Aber ich kann da nicht mitreden, weil ich mit diesem Thema nie direkt in Berührung kam und erst durch DNVP mit der Nase drauf gestoßen wurde.

        • Joshi, du hast doch bestimmt schon vom „Bund der Vertriebenen“ mit der VOrsitzenden Erika Steinbach gehört. Dort ist das von DNVP erwähnte Thema ja Tagesordnung.
          Gerade in diesem Jahr wieder, fiel ihre eigene Partei, die CDU unter dat Merkel, ihr in den Rücken. Es ging um den Vorsitz des Dokumentationszentrum zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung in Berlin.

          In Polen wird Steinbach beleidigt und verfolgt. Die Polen schrecken vor keiner Diffamierung zurück.

          Das Frau Steinbach recht hat, steht ausser Frage. Doch das Verhalten von dat Merkel war wieder typisch. Auch Guidoleinchen war gegen Steinbach. So das der Protest der Polen wieder mal reichte. Steinbach verzichtete.

          All das hat mit dem von DNVP erwähnten Thema direkt zu tun.

          Wer sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte, findet reichlich Material auf folgenden Webseiten:
          Dokumentationszentrum zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung in Berlinhttp://www.stern.de/politik/deutschland/streit-um-stiftungsrat-wer-ist-erika-steinbach-1533530.html

          http://www.tagesschau.de/inland/faqbdv100.html

          http://www.erika-steinbach.de/

          http://www.bund-der-vertriebenen.de/

          Damit sollten dann die Fragen um das Thema beantwortet sein. Den Rest hatte ich ja schon im letzten Artikel beschrieben.

  9. DNVP, stimmt. So tief wollte ich gar nicht in die Materie gehen. Steinbach hätte länger durchhalten können. So gesehen……aber dennoch ist sie für die Vertriebenen da. Würden sonst die Polen sie als „Feindperson“ einstufen?
    Da gibt es polnische Nachrichten-Seiten, mannoman, die Polen müssen echte Probleme haben. Vor allem mit Anstand und Benehmen.

    • Die Polen haben ein gewaltiges Problem mit der geschichtlichen Wahrheit und ordnen jede Person in der BRD als Feindperson ein, die sich ihnen nicht hunderprozentig unterwirft. Man sollte auch nicht übersehen, daß das Steinbach-Projekt bloß ein bisschen Wahrheit erbringt, weil es sich den feindesgeschichtlichen Rahmenbedingungen anpassen muß, wodurch gewährleistet ist, daß die wirklichen Ursachen der Vertreibung im dunkeln bleiben. Das Ergebnis wird eine immer noch geschichtsverzerrende Darstellung sein, bei der die Vertreiber im Namen der „Versöhnung“, also der Unterwerfung vor ihren Interessen das letzte Wort haben.

      Darum hätte ich gerne gesehen, das sich der BdV aus diesem Projekt mit Pauken und Trompeten öffentlich zurückzieht um die antideutsche Politik und ihren Vasallenstatus gegenüber den Vertreibern bloßzustellen.
      Aber diese Zivilcourage fehlte dann Fr. Steinbach leider.

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