„In hoher Bewunderung gedenken wir aller Märtyrer der Freiheit!“

17. Juni 1953. Die Worte des ehem. westl. Bundeskanzlers: „In tiefer Trauer – in tiefem Mitleid – in hoher Bewunderung gedenken wir aller Märtyrer der Freiheit! In tiefem Mitgefühl gedenken wir auch ihrer – der Hinterbliebenen. Und seien sie versichert, dass das ganze deutsche Volk an ihrem Leid teilnimmt und mit ihnen fühlt. Möge Gott sie trösten in ihrem Leid. Wir wollen der Toten nicht vergessen und den Lebenden wollen wir helfen. Gott wird mit ihnen und mit uns sein!“

Der Sprecher der ‚Neuen Deutschen Wochenschau‘ kommentiert: „Die Tränen der Hinterbliebenen sind die Tränen der Nation geworden.“ (…Kirchenglocken läuten…) „Mögen diese Trauerglocken Glocken des Friedens und der Freiheit werden – für ein einiges, freies Deutschland…“

(…weitere Teile auf Wunsch direkt bei Youtube >> Doppelklick auf den Film…)

55 thoughts on “„In hoher Bewunderung gedenken wir aller Märtyrer der Freiheit!“

  1. Wer hält heute noch die Erinnerung an den Volksaufstand in Ost-Berlin und der „DDR“ wach? Eigentlich nur noch selbstdenkende,kritische Menschen.
    In West-Deutschland war der 17.Juni mal ein gesetzlicher Feiertag,heute ist der 17.Juni für viele nur noch ein ganz normaler Tag, wie jeder andere. Traurig,traurig.

    • In einem Video hab´ ich letztes Jahr schon daran erinnert. (Ist aber nur eine Kopie – die Qualität lässt etwas zu wünschen übrig; werde es bei Gelegenheit nochmal im Original veröffentlichen lassen)😉

  2. Passend zur Zeit, zum Thema. Dieses Gedicht, möge es uns vereinen und führen:

    Es geht ein Raunen durch das Land
    vom Alpenfels zum Meeresstrand,
    von der Oder zum deutschen Rhein:
    Wer will des Landes Retter sein?
    Wer schätzt der Deutschen Ehr‘ und Gut?
    Wer hat zum harten Kampf den Mut?

    Seht ihr die fremden Fahnen weh’n?
    Könnt ihr die fremden Vögte seh’n?
    Fühlt ihr den Druck der rauhen Hand,
    kennt ihr die Schmach im Vaterland?
    Kennt ihr das törichte Geschmeiß,
    das nichts von deutscher Ehre weiß?

    Es herrscht der rote Unverstand
    mit Lug und Trug, Raub, Mord und Brand,
    erstickt der Freiheit letzten Rest,
    solang‘ man blind ihn wütend läßt.
    Drum, Deutscher, auf! Die Not ist groß,
    sind wir nicht den Bedrücker los!

    Vom Fels zum Meer, von der Oder zum Rhein
    soll DeutschIand für die Deutschen sein!
    Herunter vom Despotenthron
    mit Linken, und dem Roten-Hohn!
    Der ist des Vaterlands nicht wert,
    der nicht den deutschen Namen ehrt!

    Frisch, frei und hochgemut,
    gegen irgend welche Brut!
    Der Schande ist vollauf genug!
    herbei von Amboß, Pult und Pflug!
    Geschlossen treten wir zur Wehr
    und stellen Deutschland wieder her.

    Herbei zum Kampfe, Frau und Mann,
    wer noch für Freiheit fechten kann!

    • Sie sollen alle singen nach ihres Herzens Lust;
      Doch mir soll fürder klingen ein Lied nur aus der Brust;
      Ein Lied, um dich zu preisen, du Nibelungenhort,
      Du Brot und Stein der Weisen, du freies Wort!

      Ihr habet zugeschworen, so treu dem Vaterland,
      Doch seid ihr All‘ verloren und haltet nimmer Stand,
      So lang in West und Osten, so lang in Süd und Nord
      Das beste Schwert muß rosten, das freie Wort!

      Ach! Es will finster werden, wohl finster überall,
      Doch ist die Nacht auf Erden ja für die Nachtigall.
      Heraus denn aus der Wolke, die, Sänger, euch umflort:
      Erst predigt eurem Volke das freie Wort!😀

  3. Das finde ich auch sehr schön:

    Bald soll an deinem Strand, o Rhein,
    Kein Deutscher mehr ein Sklave sein!
    Rings um dich werden schön und grün
    Der Freiheit Saaten herrlich blüh’n.
    Drum wollen wir dir Lieder weih’n;
    Drum hurrah hoch, du deutscher Rhein!
    Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein
    Soll alles Freund und Bruder sein.

    Der Franke will am deutschen Rhein,
    Der Russe Herr in Polen sein.
    Ei, fegt doch erst zum eignen Haus
    Den alten Sauerteig hinaus:
    Dann kommt zu uns am deutschen Rhein;
    Wir wollen Freund und Bruder sein.
    Am Rhein, etc.

    Wenn einst an unserm deutschen Rhein
    Der Gleichheit alle ernst sich weih’n;
    Wenn jeder hat, was ihm gebricht:
    Dann gibt es Herrn und Knechte nicht;
    Denn fühlt sich glücklich groß und klein,
    Dann hurrah hoch, du deutscher Rhein!
    Am Rhein, etc.

    Und so, wie einst am deutschen Rhein,
    So soll’s in allen Ländern sein.
    Der Müßiggänger sei verbannt
    Vom Rhein und fernsten Meeresstrand.
    Dann wird kein Fremder Herr am Rhein,
    Kein Rheinbewohner Sklave sein!
    Am Rhein, etc.

    Einst wird auf seinen Rebenhöh’n
    Man unser stolzes Banner seh’n.
    Der Menschheit Banner soll es sein,
    Das sich erhebt am deutschen Rhein!
    Dann stimmen alle Völker ein:
    Wir machen’s auch, wie die am Rhein!
    Am Rhein, etc.

    • Hab hier auch eins was mir zur Zeit nicht aus dem Kopf will:

      August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (gedichtet ca. 1820-1840)

      Mein Vaterland

      Treue Liebe bis zum Grabe
      Schwör‘ ich dir mit Herz und Hand:
      Was ich bin und was ich habe,
      Dank‘ ich dir, mein Vaterland.

      Nicht in Worten nur und Liedern
      Ist mein Herz zum Dank bereit;
      Mit der Tat will ich’s erwidern
      Dir in Not, in Kampf und Streit.

      In der Freude wie im Leide
      Ruf‘ ich’s Freund‘ und Feinden zu:
      Ewig sind vereint wir beide,
      Und mein Trost, mein Glück bist du.

      Treue Liebe bis zum Grabe
      Schwör‘ ich dir mit Herz und Hand:
      Was ich bin und was ich habe,
      Dank‘ ich dir, mein Vaterland.

      Grüße aus’m Spreewald

  4. Liebe Mia, gestern wurde mir vorgeworfen, ich machte mich zu Deinem Sprachrohr, weil Du den Holocaust lustig finden würdest. Und ob ich mit Dir reden müsse. Letzteres kann ich verneinen. Ich muß nicht. Also in der Form von süchtig, zwanghaft oder abhängig.

    Kannst Du mir aber kurz hier bestätigen, daß ich nicht Dein Sprachrohr bin, was meinen Besucher sicher erleichtern würde. Vielen Dank.

  5. Das wäre auch nützlich im Strafprozess, später. Eine Art Persilschein. Man kann gar nicht früh genug anfangen, die zu sammeln. Die in Nürnberg hätten das auch machen sollen. Wie das ausging, wenn sie beteuerten, der Führer wars alleine und hatten keinen Entschuldigungszettel, das wissen wir ja.

    • Sprichst Du gerade von dem Rassisten MT von der JDL? Sorge Dich nicht, mein Guter. Der Einzige, der sich hier strafbar gemacht hat, ist er selbst, indem er solche Lügen verbreitet. „Lustig“ finde ich lediglich, dass er seinen Frust jetzt an meinen Freunden auslassen muss, weil er mir nichts vorwerfen kann. Tut mir leid, dass es solch rückgratlose Kreaturen gibt. Natürlich bist Du nicht mein Sprachrohr; Du bist ein freier Mensch.🙂 Aufrichtige Grüße von *Mia

      • Ja, MT, nannte er sich wohl. Und vielen Dank für die „Freisprechung meiner Sünden“. Wer weiß, wann man so etwas vorlegen muß.

        • Nur, was ohne oder gegen das Gewissen geschieht, ist eine Sünde. Was auch immer dieser MT bezwecken will – es wird nach hinten losgehen. Tatsachenverdreher haben schlechte Karten und sollten den Kampf, der letztendlich nur ihnen selbst schadet, endlich aufgeben…

      • Es geht durch’s Land ein Schrei der Not:
        Des Volkes Freiheit ist bedroht.
        Viel dunkle Raben fliegen schon
        Und krächzen laut: Reaktion!
        D’rum deutsches Volk, sei auf der Hut,
        Schirm‘ fest und treu dein höchstes Gut,
        D’rum deutsches Volk, mein Volk, sei auf der Hut,
        Schirm‘ fest und treu, ja treu dein höchstes Gut!

        Die wen’gen Rechte, die noch dein,
        beschneidet man und schränkt sie ein;
        Das freie Wort wich der Gewalt,
        Allmächtig herrscht der Staatsanwalt.
        D’rum deutsches Volk, nimm dich in Acht,
        Halt fest und treu die Freiheitswacht!
        D’rum …

        Und wer kein Feigling und kein Knecht,
        Wer Freiheit liebt, Wahrheit und Recht
        Und will’s bezeugen mit der Tat,
        Der komm‘ zu uns, werd‘ Demokrat.
        Droht noch so sehr, so sehr die Tyrannei,
        Fest steht und treu, ja treu, die Volkspartei!

        (G. H. 1895)

  6. Alle Tage sollte man derer gedenken, die damals den Mut hatten, diesem unmenschlichen bolschewistischen System die Stirn zu bieten. Das gilt den Teilnehmern und Opfern vom 17.Juni in Deutschland, aber gleichermaßen den ungarischen Freiheitskämpfern von 1956. Bolschewismus ist immer gleichzusetzen mit Unmenschlichkeit, Menschenverachtung und Nihilismus aller Grundwerte. Und davon sind wir leider heute wieder nicht weit entfernt, Dank Brüssel.

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  8. Auch das scheint eine Eigenart dieses Landes zu sein: Feiertage sind nur solche, die offiziell von der Regierung „angewiesen“ werden. 9. November? Ein Jubeltag für ganz Deutschland. Die Mauer gefallen, Menschen fallen sich in die Arme. Was wird gefeiert? Der dröge 3.Oktober, der Abschluß der materiellen Vereinigung, einhergehend mit der Einleitung der Vernichtung eines ganzen Landstriches.

    Mich würde interessieren, wie viele Jugendliche überhaupt noch was zum 17. Juni sagen könnten. Dass man so einen Tag opfert und ihn zu einem ganz normalen Arbeitstag macht, ist typisch.

    • na ja….warum man den 9.November nicht genommen hat ist ja wohl klar.
      Man wollte gewissen Leuten nicht „zu nahe treten“🙂

  9. Sie waren und sind Helden. Um so ärgelicher ist es, dass sie heute in Vergessenheit geraten. Stattdessen sehe ich Gestalten in den Medien (Gysi, Wagenknecht und Co)die , das DDR Regime verharmlosen oder verniedlichen. Schlimm fande ich auch vor einigen Jahren diese „Ostalgie-Shows“. Hier mal ein nettes Video dazu:

    • Und Harald hat recht! „Na gut – das ist ein heikles Feld… Das weiß man. Ich sag´ ja nur mal so – Wenn wir schon unsere Geschichte so fröhlich aufarbeiten, – ja – dann sollte man ja irgendwie konsequent weitergehen.“ Es muss doch möglich sein, über gewisse Themen sprechen zu können, ohne gleich politisch zu werden und / oder für die Unfreidenker sofort als verherrlichend oder feindlich zu gelten. Wir haben ein Gehirn in unseren Köpfen und keine Festplatte, auf der man irgendwelche Daten abspeichern kann. Geschichte ist Geschichte und sollte komplett verstanden werden, damit keine Missverständnisse bzw. Unwissen zu Wiederholungen unrechter Handlungen (egal, von welcher Seite her!) führen. Danke für den Verweis, Threepwood🙂

  10. Diese geographischen Neuinterpretierungen im Geiste fremder Mächte – da mal ein Gedicht in dem von Deutschland zwischen Oder und Rhein die Rede ist, dort die „Ostalgie“ des H. Schmidt kann gerade ich nicht unwiedersprochen lassen.
    Wenn hier jemand „Ostalgiker“ ist dann bin ICH das und jeder, der sich ebenfalls leidenschaftlich gerne mit dem wirklichen Osten Deutschland befasst, dem zwischen Oder und Memel.

    Übrigens ist auch Harald Schmidt Unterstützer des „Zentrums gegen Vertreibungen“, er weiß also wo sich der Osten Deutschlands befindet. Darum ist sein im Film benutzter Sprachgebrauch besonders zu verurteilen.
    Aber auch Hr. Schmidt ist manchmal etwas feige oder angepasst. Oder nur gedankenlos ?

    • Gedankenlos angepasst, weil er eigentlich „witzig“ sein und trotzdem ernstgenommen werden möchte. Feige finde ich es nicht, dass er diesen Einwurf kurz vorm Ende gebracht hat. Das sollten noch mehr „Promis“ wagen – dadurch entstehen Gespräche und Gespräche würden, wenn man niemanden ausgrenzt und schön sachlich bleibt, zur allgemeinen (detaillierten) Aufklärung beitragen. Du darfst nicht vergessen, dass auch ein Harald sofort mundtot gemacht worden wäre, wenn er eine direktere Wortwahl genutzt hätte.😉

      • @DNVP
        B und ich werden ja Anfang August beim Pressefest der DS in Dresden sein.
        Dort werde ich Kontakt mit der JLO aufnehmen, die sind ja auch dort.
        Meine Heimat ist auch Ostpreußen, das Land meiner Väter.

  11. Heimat! Wir wissen um deine Not!
    Jeder Bruder, der dir verlorengeht,
    jeder von uns, der dich nicht versteht,
    ist feig und schlecht!

    Es sind viele, die dich um Judasgeld
    verraten an eine uns fremde Welt.
    Die verachten wir!

    Jeder Bruder, der deine Sprache nicht spricht,
    jeder Bruder, der dir die Treue bricht,
    ist deiner nicht wert!

    Jede Mutter, die ihr Kind nicht beten lehrt;
    „Gott hilf mir Heimat lieben und Schwert“,
    ist nicht deutscher Art!

    Es sind viele, die wissen um ihre Pflicht,
    und die halten zu dir und verlassen dich nicht
    und singen dein Lied!

    Jeder Bruder, der fest zu dir, Heimat, steht,
    dem der Morgenwind letzte Furcht verweht,
    ist treu bis zum Tod!

    Heimat! Wir wissen um deine Not.

  12. Das deutsche Volk ist und bleibt ein rebellisches Volk. Daran erinnert uns der 17. Juni 1953. Er wird sich wiederholen. Diesmal auch im Westen des Vaterlandes und wir werden dabeisein, wenn das Volk gegen seine Verräter und deren Schergen aufsteht..

    • Ein schöner Gedanke. Mein Eindruck ist allerdings, die Deutschen sind ein obrigkeitshöriges Volk und es wir nie passieren, bis sie sich von ihren beiden Glotzen (TV und nun auch noch Internet) erheben.

  13. Sollen sich ihre Namen uns ins Gedächniss brennen :

    Horst Bernhagen, 21 Jahre, Fernmeldemonteur
    Edgar Krawetzke, 20 Jahre, arbeitslos
    Rudi Schwander, 14 Jahre, Schüler
    Werner Sendsitzky, 16 Jahre, Laufbursche in einer Motorradvermietung
    Gerhard Schulze, 41 Jahre, arbeitslos, Vater von zwei Kindern
    Dr. Oskar Pohl, 25 Jahre, Philosoph, Austauschhörer
    Gerhard Santura, 19 Jahre, Elektroinstallateur
    Willi Göttling, 35 Jahre, Maler, arbeitslos, Vater von zwei Töchtern
    Rudolf Berger, 40 Jahre, Diplom-Kaufmann
    Erich Nast, 40 Jahre, Gärtner, Vater einer Tochter
    Richard Kugler, 25 Jahre, Dachdeckerlehrling
    Kurt Heinrich, 44 Jahre, Arbeiter
    Hans Rudeck, 52 Jahre, Bauingenieur
    Wolfgang Röhling, 15 Jahre, Schüler

    B e z i r k D r e s d e n

    Alfred Wagenknecht, 43 Jahre, Fuhrunternehmer, Vater von fünf Kindern
    Oskar Jurke, 57 Jahre, Friedhofswärter

    B e z i r k G e r a

    Alfred Diener, 26 Jahre, Autoschlosser, Vater eines Sohnes
    Alfred Walter, 33 Jahre, Bäcker, Vater eines Sohnes
    Horst Walde, 27 Jahre, „Fertigputzer“, Vater von vier Kindern

    B e z i r k H a l l e

    Kurt Crato, 42 Jahre, Tischler, Vater eines Sohnes
    Gerhard Schmidt, 26 Jahre, Doktorand der Landwirtschaft
    Manfred Stoye, 21 Jahre, Kesselschmied
    Rudolf Krause, 23 Jahre, Rundfunkmechaniker
    Edmund Ewald, 25 Jahre, Angestellter
    Horst Keil, 18 Jahre, Malerlehrling
    Karl Ruhnke, 61 Jahre, Beamter
    Margot Hirsch, 19 Jahre, Verkäuferin
    Hermann Stieler, 33 Jahre, Zimmermann, Vater von drei Kindern
    Paul Othma, 63 Jahre, Elektromonteur
    Kurt Arndt, 38 Jahre, Bergmann, Vater von vier Kindern
    Wilhelm Ertmer, 52 Jahre, Uhrmacher
    Adolf Grattenauer, 52 Jahre, Landwirt
    Erich Langlitz, 51 Jahre, Kraftfahrer
    August Hanke, 52 Jahre, Arbeiter in einer Brikettfabrik

    B e z i r k L e i p z i g

    Dieter Teich, 19 Jahre, Gießereifacharbeiter
    Elisabeth Bröcker, 64 Jahre, Rentnerin
    Paul Ochsenbauer, 15 Jahre, Schlosserlehrling
    Johannes Köhler, 44 Jahre, Uhrmacher
    Eberhard von Cancrin, 42 Jahre, Mühlenwärter, Vater von zwei Kindern
    Erich Kunze, 28 Jahre, Volkspolizist, Vater von fünf Kindern
    Herbert Kaiser, 40 Jahre, Transportarbeiter, Vater von vier Kindern
    Gerhard Dubielzig, 19 Jahre, Schlosser
    Joachim Bauer, 20 Jahre, Maurer

    B e z i r k M a g d e b u r g

    Johann Waldbach, 33 Jahre, Mitarbeiter des MfS, Vater eines Sohnes
    Gerhard Händler, 24 Jahre, Volkspolizist, Vater von drei Kindern
    Georg Gaidzik, 32 Jahre, Volkspolizist
    Dora Borchmann, 16 Jahre
    Kurt Fritsch, 47 Jahre, Arbeiter im Schwermaschinenkombinat, Vater von fünf Kindern
    Horst Pritz, 17 Jahre, Dreher
    Herbert Stauch, 35 Jahre, Müllermeister, Vater von zwei Kindern
    Alfred Dartsch, 42 Jahre, Maler
    Ernst Jennrich, 42 Jahre, Gärtner, Vater von vier Kindern
    Ernst Grobe, 49 Jahre, Landwirt

    Dies sind die am 17.Juni 1953 getöteten Deutschen die mit mehr als einer Millionen für ein besseres Deutschland aufstanden!
    Interessant ist die Reaktion der Westmächte, durchweg abneigend und eher
    pro Stalinistisch, und das zu einer Zeit als „McCharty“ überall die rote Gefahr sah! Das sollten sich mal die Leute durch den Kopf gehen lassen die immer noch auf Kuschelkurs mit dem sog. Westen gehen!
    Ich fürchte das bei einem neueren Aufstand die Toten wohl in die Tausende gehen würden!

    • ……das befürchte ich auch
      Weil Länderpolizei, Bundespolizei, Bundeswehr diesen Aufstand niederknüppeln weden ohne USA Hilfe…so wie damals die Russen in der DDR 1953.

      Und diejenigen die mit dem Leben davon kommen werdden von Richtern und Staatsanwälten des Systems für viele Jahre eingekerkert werden.

      Mein Szenario:
      DEUTSCHE würden auf die Straße gehen und demonstrieren für mehr Freiheit und Demokratie.
      Systembüttel worden diese Demo’s mit Gewalt niederschlagen.
      Und genau in dieser Zeit wird ein Mob von „Kulturbereicheren“ Geschäfte und Wohnungen ungehindert plündern weil die Polizei mit „anderen“ Aufgaben beschäftigt ist.

  14. Angesichts solcher Geschichtsereignisse ist es mehr als verwunderlich,
    dass jene Erben der damaligen Diktatur heute im Bundestag sitzen.
    Diese roten Widerlinge denken mit ihrem permanenten Geschrei gegen
    Nazis den eigenen Gestank der Vergangenheit vergessen zu machen.

      • also muß man die Täter benennen die unter uns sind. Ich meine die in dem direkten Umfeld in dem man lebt. Linke Gewekschaftsunktionäre, grüne Kommunalpolitiker, linnksgestrickte Lehrer, Bürgermeister etc.

  15. Ich weiß auch n schönes Gedicht!

    Der alte Fritz
    (Zur Enthüllungsfeier des
    Friedrich-Denkmals im August 1851)

    Bist endlich da! Gott sei’s geklagt,
    Hast lange warten lassen;
    Nun lehr‘ uns wieder, unverzagt
    Den Feind beim Schopfe fassen,
    Den Feind in Ost, den Feind in West,
    Die Feinde drauß und drinnen,
    Zerreiß die Netze dicht und fest,
    Womit sie uns umspinnen.

    Blitz‘ nur herab von deiner Wacht,
    Solch Wächter mag uns taugen:
    Wir brauchen wieder, Tag und Nacht,
    Die Alten-Fritzen-Augen;
    Blitz‘ nur herab! und wenn im Nu
    Die Schleicher du erraten,
    Dann heb den Stock und droh: »Du, du!«
    Wie weiland dem Kroaten.

    Blitz‘ nur herab von deiner Wacht;
    Und wenn uns Feinde spotten,
    Pandurentum und Slawenmacht
    Sich rings zusammenrotten,
    Dann, dir zu Füßen, weck‘ und wink‘
    Dem alten Leibhusaren
    Und sprich: »He, Zieten, sattl‘ Er flink,
    Wir woll’n mal drunter fahren.«

    Vor allem aber blitz‘ ins Herz
    Den Lenkern und den Leitern,
    Sei du das Vorgebirg von Erz,
    Dran ihre Ängste scheitern;
    Ruf ihnen zu: » Mein war der Mut,
    Dies Preußen aufzurichten,
    Es tut nicht gut, es tut nicht gut
    Solch Zagen und Verzichten.

    Wohl, angesichts von meinem Schloß,
    Mag ich hier droben wohnen,
    Doch gilt’s mein Volk – mit Mann und Roß
    Einschmelzt mich zu Kanonen;
    Wohl thron‘ ich hier auf sichrem Sitz,
    Mein Schimmel selbst ward erzen,
    Doch sichrer thront der alte Fritz
    In alten Preußenherzen.«

    Theodor Fontane, 1851

      • Zum Beispiel: Querflöte (sehr gut ) spielen, komponieren, Gedichte und Aufsätze schreiben (auf französisch), Schlachten gewinnen (auf deutsch). Einen freien Geist haben, diskutieren, auch mit Gegnern. Keine Illusionen haben. Zur rechten Zeit nachgeben und zur rechten Zeit zuschlagen. Fortune haben! – „Seine Majestät der Zufall“ spielt nach seiner Meinung auch immer eine große, nicht kontrollierbare Rolle. (Die können nämlich auch Verschwörer nicht voraussehen.)

        • Besonders das hier :

          Helden haben euer Reich geschaffen.
          Haltet dieses Reich aufrecht,
          damit der Ruhm der Väter nicht eure Schande wird.

          Friedrich der Große

          Auch noch gut und knackig vom alten Fritz, besonders im Bezug auf Trolle im Netz:
          „Wer mit Affen spielt kann gebissen werden“😉

  16. Das Foto im Artikel hat eine hohe Ausdruckskraft. Ist bekannt wer es wann gemacht hat ? Ist das überhaupt echt oder eine Szene aus einem Film ?

    • Das müsste ein digital nachgebessertes Originalfoto vom 17. Juni 1953 sein. Wer es gemacht hat, ist leider unbekannt. Eigentlich war das fotografieren streng verboten, aber ich habe 3 verschiedene Blickwinkel gefunden, die zumindest für die Echtheit des Durchmarsches sprechen sollten. Man munkelt ja, dass Agentprovokateure am Werk gewesen seien, die später auch die rote Flagge verbrannt und durch 3 schwarz-rot-goldene ersetzt haben sollen. Der amerikanische Sender RIAS hätte die Demo wie ein Lauffeuer im ganzen Land verbreitet, während die DDR-Sender bis zum Abend des Tages schwiegen. Über dem Osten seien von amerikanischen Fliegern Wurfzettel verteilt worden… Bin da wieder auf ein paar interessante Seiten gestoßen; muss mich aber erstmal durcharbeiten.😉

      Perspektive 1

      Perspektive 2

      Perspektive 3

  17. „Ein schöner Gedanke. Mein Eindruck ist allerdings, die Deutschen sind ein obrigkeitshöriges Volk und es wir nie passieren, bis sie sich von ihren beiden Glotzen (TV und nun auch noch Internet) erheben.“

    # DNVP ( 33 ):

    Darf ich zur Meinungskorrektur empfehlen: Felkel, Alain, „Aufstand – Die Deutschen als rebellisches Volk“, Lübbe 2009, ISBN 978 – 3 – 7857 – 2387 – 6. Nicht so billig, aber sehr lesenswert.

    Er zitiert am Anfang „Welches Land kann sich seine Freiheit erhalten, wenn die Herrschenden nicht von Zeit zu Zeit gewarnt werden, daß ihr Volk sich seinen Widerstandsgeist bewahrt hat.“ ( Thomas Jefferson, US – Amerikanischder Präsident 1801 – 1809 ) Da steht viel über den 17. Juni 1953 und 1989…

    • Leider muß ich Dir in diesem Punkt zustimmen,der Deutsche taugt nicht wirklich zum Revolutionär,allerdings muß man auch die Umstände vergleichen.Die waren 8 Jahre nach Kriegsende sicher nicht mit den heutigen zu vergleichen,auch wenn es heute weiß Gott jeden Tag einen 17.Juni geben müßte.Vielleicht muß hier erst wirklich alles den Bach runtergehen.Sehr berührt hat mich die Aufzählung der Namen von Orkan,so kriegen diese Helden wenigstens eine Identität.Beschämend ist,wie unwürdig dieses historisch wichtige Datum heute begangen wird.Ein kurzer Satz in der Tagesschau,das wars.Wo bleiben die Lichterketten der Gutmenschen,die großen Demos mit all dem linken Gesindel?Ich gebe aber die Hoffnung noch nicht auf,zu viele sind es die das alles nicht mehr hinnehmen wollen,und so bleibt uns nur eine tiefe Verbeugung vor den Toten des 17. Juni und das Versprechen daß sie nicht vergessen werden.Passend zu diesem Thema die letzten zwei Strophen von „Rebell“:
      „Ich war am 17. Juni dabei
      gegen Sowjetpanzer und Volkspolizei
      der Molotowcocktail er brannte so gut.
      Ich bin ein Rebell
      und für die Freiheit fließt mein Blut.

      Ich bin ein Rebell und ich werde es bleiben
      ich laß mich aus meinem Land nicht vertreiben,
      zur Hölle mit der Verräterbrut
      ich bin ein Rebell
      und für die Freiheit kocht mein Blut“

  18. @Mia

    So Manfred hat mich etwas aufgeklärt.

    Über Karl Eduard und den Rest hier.

    Hm ?

    OK jetzt weiß ich mehr.

    Damit soll auch gut sein.

    Nachtreten oder ähnl. findet nicht statt das Thema ist dann für mich erledigt.

    MT

  19. 17.Juni Aufstand Tag der deutschen Einheit…..
    Ein ehrwürdiges Thema
    Doch, was ist aktuell? Bei allem was uns nicht gefällt und unser Land bedroht, wurde wenig vom größten Feind gesprochen:
    Der EU!
    Diese EU, verstärkt durch die Eurokrise, treibt mit hoher Geschwindigkeit in einen einzelnen Machtstaat zu.
    EU, europäische Union….zum Glück nur ein Name, aber keine Realität. Es gibt keine Union. Die Bezeichnung EWG, wie früher, ist immer noch die einzig richtige.

    Doch jetzt wird es dramatisch. Man will die Nationalstaaten zerstören, zu einfachen Bundesländern ohne eigene Rechte degradieren.
    Ich werde mich niemals als Europäer bezeichnen. Ich bin Deutscher und nichts anderes.
    Was soll dieses EU-Geschwafel? Was hat ein Norweger mit einem Portugiesen zu schaffen? Ein Engländer mit einem Italiener? U.S.W…..
    Es kann, schon aus völkerkundlichen Erwägungen, niemals eine EU geben.

    Bedenkt auch die Gefahren. Unserer sichere eigene Währung haben wir schon verloren. Das VOlk hat sich belabern lassen und nun steht es, auch aus eigener Schuld wie unglaublicher Dummheit und Naivität, aber auch Faulheit, vor dem Ruin.
    Doch immer noch gelingt es den Verbrechern in oberen Etage, das Volk zu manipulieren. Kein Aufschrei. Nach dem Bekanntwerden der Sparpläne, da gingen einige tausend (wie armselig) auf die Straße. Doch niemand packte den Stier bei den Hörner, erwähnte den wahren Schuldigen: die EU und ihre Milliarden-Fresserei.

    Doch die andere Gefahr, bei einem Staat Europa wäre….die Sprache. Man wird uns unserer Sprache wegnehmen. Am Ende wird nur noch eine Sprache gesprochen.
    Eine!!!!Dafür werden zig-andere Kultursprachen sterben, damit die englischen Anglizismen sich weiter ausbreiten.
    Nein!!!!!Wir wollen keine EU, keine Globalisierung und vor allem: kein Gender MAinstreaming.

  20. Deutscher in einer Konförderation von Staaten in MITTELEUROPA
    Das wäre eine Alternative, denn die EU in der heutigen Form und mit den momentanen Mitgliedsstaaten ist unakzeptabel.
    Ich halte es mit Charles de Gaule, der einmal sagte: „…..ein Europa der Vaterländer“

    Konförderation (wikipedia)
    Der Begriff Konföderation (lateinisch confœderatio, von foedus, -eris, „der Bund“) bezieht sich auf einen vertraglichen Zusammenschluss selbständiger Einheiten, die nach außen hin gemeinsam auftreten, ihre Souveränität aber beibehalten. Er wird teilweise austauschbar mit dem Begriff Föderation verwendet, wird aber allgemein mit einem höheren Grad an Selbständigkeit der Teileinheiten konnotiert. Er ist deutlich von einem Staatenbund abzugrenzen, da er keine gemeinsame Kompetenzkompetenz besitzt. Die Konföderation ist somit eher eine Dachorganisation mehrerer Staaten oder Institutionen.

  21. Theodor Körner-Dichter/Freiheitskämpfer-
    Lützower JÄGER,Freiheitskampf gegen Napoleon:

    Jägerlied.
    Nach der Weise: „Auf, auf, ihr Brüder, und seid stark“ usw.
    (1813)

    Frisch auf, ihr Jäger, frei und flink!
    Die Büchse von der Wand!
    Der Mutige bekämpft die Welt.
    Frisch auf den Feind, frisch in das Feld
    Fürs deutsche Vaterland!

    Aus Westen, Norden, Süd und Ost
    Treibt uns der Rache Strahl,
    Vom Oderflusse, Weser, Main,
    Vom Elbstrom und vom Vater Rhein
    Und aus dem Donautal.

    Doch Brüder sind wir allzusamm‘;
    Und das schwellt unsern Mut.
    Uns knüpft der Sprache heilig Band,
    Uns knüpft ein Gott, ein Vaterland,
    ein treues deutsches Blut.

    Nicht zum Erobern zogen wir
    Vom väterlichen Herd;
    Die schändlichste Tyrannenmacht
    Bekämpfen wir in freud’ger Schlacht.
    Das ist des Blutes wert!

    Ihr aber, die uns treu geliebt,
    Der Herr sei euer Schild,
    Bezahlen wir’s mit unserm Blut!
    Denn Freiheit ist das höchste Gut,
    Ob’s tausend Leben gilt.

    Drum, wackre Jäger, frei und flink,
    Wie auch das Liebchen weint!
    Gott hilft uns im gerechten Krieg!
    Frisch in den Kampf! – Tod oder Sieg!
    Frisch, Brüder, auf den Feind!

  22. Felix Dahn:

    Und wenn’s beschlossen ist da droben, daß unser Reich versink’ in Nacht, –
    Noch einmal soll die Welt erproben des deutschen Schwertes alte Macht:
    Soll nicht mehr deutsches Wort erschallen, nicht deutsche Sitte mehr bestehn,
    So laßt uns stolz und herrlich fallen, nicht tatenlos in Schmach vergehn.
    Zieht einst ein Tag die Schuld der Ahnen, die eigne Schuld vors Weltgericht:
    Ihr seid die Schergen, ihr Romanen und Slawen, doch die Richter nicht!
    Wir beugen uns den Schicksalsmächten: sie strafen furchtbar und gerecht:
    Ihr aber seid, mit uns zu rechten, kein ebenbürtiges Geschlecht!
    Den Schlag der deutschen Bärenpfote ihr kennt ihn, ihr Romanen, wohl,
    Seit Alarich, der junge Gote, das Tor zerschlug am Kapitol,
    Und euch, ihr Slawen und Polacken, ist deutsche Kraft bekannt seit lang,
    Seit dröhnend trat auf eure Nacken der Heineriche Siegergang.
    Nein, eh’ ihr herrscht in diesen Landen, draus oft euch wilde Flucht entrollt,
    Sei noch einmal ein Kampf bestanden, des ewig ihr gedenken sollt:
    Und wimmeln zahllos eure Horden, erfüllt von tausendjährgem Neid: –
    Erst gilt es noch ein furchtbar Morden, eh’ ihr die Herrn der Erde seid.
    Schon einmal ward so stolz gerungen von deutschen Helden, kühn im Tod:
    Ein zweiter Kampf der Nibelungen sei unsern Feinden angedroht:
    Prophetisch war die alte Sage und grauenhaft wird sie erfüllt,
    Wenn an dem letzten deutschen Tage der Schlachtruf dreier Völker brüllt.
    Von Blute schäumend ziehn mit Stöhnen empört die Donau und der Rhein:
    Es wollen brausend ihren Söhnen die deutschen Ströme Helfer sein;
    Auf! Schleudert Feuer in die Felder, von jedem Berg werft Glut ins Land,
    Entflammt die alten Eichenwälder zum ungeheuren Leichenbrand.
    Dann siegt der Feind: – doch mit Entsetzen, und triumphieren soll er nicht!
    Kämpft bis die letzte Fahn’ in Fetzen, kämpft bis die letzte Klinge bricht,
    Kämpft bis der letzte Streich geschlagen ins letzte deutsche Herzblut rot,
    Und lachend, wie der grimme Hagen, springt in die Schwerter und den Tod.
    Wir stiegen auf in Kampfgewittern, der Heldentod ist unser Recht:
    Die Erde soll im Kern erzittern, wann fällt ihr tapferstes Geschlecht:
    Brach Etzels Haus in Glut zusammen, als er die Nibelungen zwang,
    So soll Europa stehn in Flammen bei der Germanen Untergang!

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