Fund der Woche: „1968 – Richtige Diagnose – falsche Therapie!“

Empfehlung: 1 zu 1 (aktualisiert)

>> von Wolfgang Caspart – Aus dem Freiheitlichen Magazin Die Aula, (vom Mai 2008):

1968: Richtige Diagnose – falsche Therapie!

"Politische Korrektheit in Deutschland"

Die „Studenten-“ oder besser „Kulturrevolution“ von 1968 hatte die richtige Empfindung, gab aber die falschen Antworten darauf: Sie nahm die bürgerliche Spießigkeit und Verlogenheit der demokratisch-kapitalistischen Welt wahr, reagierte aber auf den liberalistischen Materialismus mit dem marxistischen. Das Leiden hat sie nicht gemildert, sondern nur verstärkt. Richtige Diagnose, falsche Therapie!

Vor 40 42 Jahren setzte die neomarxistische Kulturrevolution des Gramscismus und der „Frankfurter Schule“ so richtig ein. Der formelle, schlagartige Umsturz gelang ihr zwar 1968 nicht, dafür aber die unauffällige, langsame und schleichende Umwertung aller Werte. So war sie nicht minder „erfolgreich“ – wenn man unter Erfolg den Rückgang der Weltgeltung Europas, die „bildungsreformierte“ Verblödung weiter Teile dessen, was früher einmal „Abendland“ hieß, sowie zuerst die Stagnation und dann den allmählichen Rückgang des Lebensstandards versteht. Nicht nur die „linken“ Parteien wurde neuformiert, sondern auch die „bürgerlichen“ Kreise infiltriert und umerzogen, allen voran die ehemals Liberalen und Christlichsozialen.

40 42 Jahre Neomarxismus. Der Untergang des altmarxistischen Sowjetsystems hat bei den Neomarxisten nur eine kurze Schrecksekunde lang gedauert. Mit der Königsdisziplin des seligen Karl Marx, der „Kritik der politischen Ökonomie“ (so der Untertitel seines Hauptwerkes „Das Kapital“),[1] war ohnehin schon bald nach seinem Ableben kein historisch-materialistischer Staat mehr zu machen. Keiner wollte auf die „mit naturwissenschaftlicher Notwendigkeit“ automatisch prophezeite Revolution warten. Das richtige kulturbolschewistische Bewußtsein gilt es seitdem auszubreiten, um den (neo) marxistischen Kadern die Macht zu erobern und/oder zu erhalten. Die Psychologie hat die Bedeutung der Ökonomie völlig verdrängt, aus Determinismus wurde Voluntarismus.

Bereits Lenin und Trotzki wollten nicht mehr auf die Revolution warten, sondern führten sie willentlich herbei. [Anm. der VS Red.: Zu diesem Thema empfehlen wir Curzio Malaparte. Technik des Staatsstreichs]

Auch Antonio Gramsci, der von Mussolini inhaftierte italienische Kommunistenführer und Vorgänger Togliattis, erkannte aus seinem eigenen Scheitern Anfang der 1920er Jahre, daß eigentlich das Bewußtsein das gesellschaftliche Sein prägt und nicht das materielle Sein das Bewußtsein. Gemäß diesem ehemaligen italienischen Kommunistenführer, der sich mit dem historisch-materialistisch unfaßbaren Tatbestand konfrontiert, daß nach dem 1. Weltkrieg die Faschisten unter Mussolini und nicht seine Marxisten mit ihrem „wissenschaftlichen Sozialismus“ die Macht in Italien errangen, sollte nun der Kampf um die kulturelle Hegemonie gewonnen werden.[2] Diesem Gedanken folgen nun getreulich alle Neomarxisten. Gepflegt wird „nur“ mehr der Kulturbolschewismus mit seiner haßerfüllten Sucht, alle gewachsenen Identitäten zu zersetzen und zu zerstören.

Gramscis kulturelle Hegemonie.

Gramscis Analyse, daß die Herrschaft über die Geister die eigentliche Wurzel der Macht sei,[3] also nicht mit Marx das materialistische Sein das Bewußtsein, sondern quasi idealistisch das Bewußtsein das Sein gestaltet, übernahm auch Mao Tsetung. In weiterer Folge sprach und handelte der chinesische Oberkommunist nach dem Motto: „Alle Macht kommt aus dem Lauf der Gewehre“ und deshalb „kommandiert die Partei die Gewehre“. In seinem roten Buch stand zu lesen:[4] „Sobald die richtigen Ideen (…) von den Massen beherrscht werden, werden sie zur materiellen Gewalt“. Nicht umsonst verstanden sich die neomarxistischen „68er“ als fleißige Adepten von Gramsci und Mao, ohne dies im „langen Marsch durch die Institutionen“ völlig zu vergessen.

Ähnlich ging das ursprünglich von Max Horkheimer geleitete Frankfurter Institut für Sozialforschung in der Zwischenkriegszeit mit ihrem Organ, der Zeitschrift für Sozialforschung, vor. Als „Frankfurter Schule“ stellt sie eine von mehreren Weiterentwicklungen des Marxismus dar, übersiedelte nach 1933 nach Genf, Paris, New York und Los Angeles, wurde von Horkheimer, 1943-49 Direktor der wissenschaftlichen Abteilung des „American Jewish Committee“ (vom American Jewish Congress, von der Anti-Defamation-League der B’nai B’rith und vom Jewish Labor Committee mitfinanziert) und von Theodor Wiesengrund Adorno 1950 in Frankfurt am Main wiedergegründet und gelangte in der „68er-Bewegung“ zur Blüte.[5]

Die kritische Theorie. Ihre geistigen Väter, wie Max Horkheimer, Theodor Wiesengrund Adorno oder Herbert Marcuse, bereiteten während des Zweiten Weltkriegs in den USA die Umerziehung der Deutschen vor. In der Folge von 1945 nach Frankfurt zurückgekehrt, setzten sie dieses Programm offiziell wie inoffiziell um.[6] Die vorher geltenden idealistischen Tugenden wie Pflichtbewußtsein, Uneigennützigkeit, Bereitschaft zum Dienen und Opfergeist wurden beseitigt. Die Ergebnisse dieser Entwicklung sind heute überall zu beobachten. Nicht übersehen soll aber dabei werden, daß die neomarxistischen Frankfurter ursprünglich nicht nur aus den USA reimportiert wurden, sondern dort gleichfalls eigene Wurzeln schlugen. Teilweise fielen die alt- wie neumarxistischen Bestrebungen in den 1950er Jahren der Verfolgung „unamerikanischer Umtriebe“ der McCarthy-Ära zum Opfer, um in Europa zu „überwintern“ und dann wieder im „liberalen“ Amerika der Kennedy-Ära neu aufzuerstehen. Auch ihre heute wichtigste Waffe, die „political correctness“, blickt auf eine transatlantische „Kulturdrift“ zurück.[7] Seit dem langen Marsch der „68er“ durch die Institutionen wirken diese Neomarxisten nachhaltig im Parteien-, Universitäts- und Medienwesen. Auch Herrn Jan Philipp Reemtsmas Hamburger „Institut für Sozialforschung“ beruft sich ausdrücklich auf das Frankfurter Vorbild.

Sich selbst nennt die Frankfurter Schule auch gerne „kritische Gesellschaftstheorie“, bereits eine Kampfansage inkludierend, denn damit scheinen Vertreter anderer Gesellschaftsvorstellungen als „unkritisch“. Ähnlich titulierten sich schon die Altmarxisten als „wissenschaftlicher Sozialisten“, wodurch suggeriert werden sollte, daß andere Sozialismen oder generell alle nicht ihre Ansichten Teilenden „unwissenschaftlich“ vorgingen. Nicht umsonst machte sich schon Karl Marx[8] unter dem Titel „Das Elend der Philosophie“ über Proudhons „Philosophie des Elends“[9] lustig. Die Vertreter der neomarxistischen Schule versuchten die politische Ökonomie von Marx mit der Psychoanalyse von Freud zu einer Kritik der kapitalistischen Gesellschaft zu verbinden.[10]

Das Leiden an der industriellen Entfremdung. Die gramscistischen Neomarxisten teilen mit der Frankfurter „Kritischen Theorie“ die pauschale Verdächtigung der Technik.[11] Denn die Technik steht im Dienst des „Klassenfeindes“, der „kapitalistischen“ Wirtschaft oder des „imperialistischen“ Militärs. Vor allem in Kontinentaleuropa hat dies den fatalen Effekt, daß nach den Zeiten des „Wirtschaftswunders“ Europa immer mehr hinter den USA nachzuhinken beginnt.[12] Ein guter Teil der „Ökologiebewegung“ ist dieser gramscistischen Strategie auf den Leim gegangen. Mit dem heutigen „Menschenmaterial“ und seiner Psychologie ist kein Topf mehr zu gewinnen. Der technologische Niveauverlust geht mit einer statistisch kaum mehr zu beschönigenden Stagnation und sogar mit dem Rückgang des Lebensstandards einher. Allein der „Vorhurt der Arbeiterklasse“ war die tatsächliche Hebung der Lebensumstände ihrer arrogierten Schützlinge noch nie ein zentrales Anliegen.

Typisch auch für die Frankfurter Schule ist das Leiden an der industriellen Entfremdung. Mit dieser schon im Altmarxismus konstatierten Entfremdung knüpfen die Frankfurter recht „orthodox“ am bereits Existierenden an, doch fehlt ihnen die optimistische Gewißheit des „naturwissenschaftlich notwendigen“ Geschichtsablaufes. Sie sind betroffener, empfindsamer, mitleidender und voluntativer: Während Marx eine „mit naturwissenschaftlicher Notwendigkeit“ vor sich gehende Geschichtsentwicklung postulierte, die bekanntlich in den Endkommunismus und die „freie Assoziation der Individuen“ als geschichtlichem Endstadium münden sollte, ist den Neomarxisten die Geschichte offener und fordert mehr Engagement.

Jürgen Habermas postuliert in „Erkenntnis und Interesse“,[13] daß es keine „objektive Erkenntnis“ gibt, sondern daß das jeweilige theoretische und praktische Erkenntnisinteresse den Aspekt bestimmt, unter dem die Wirklichkeit objektiviert und Forschung und Organisation zugänglich gemacht werden (eine bereits altmarxistische und nur wiederholte Ansicht). Damit entzieht der Nachfolger Horkheimers und Adornos am Frankfurter neomarxistischen Institut allen Ansichten jeglicher wissenschaftlichen Überprüfung, auch die seiner eigenen „Kritischen Theorie“. Es gibt demnach nur interessengeleitete Auffassungen und Erkenntnisse, aber keine Neutralität oder wissenschaftliche „Objektivität“. Subjektivismus und Willkürlichkeit werden zur erklärten Methode des Neomarxismus.

Die Opfer. Mit der kulturbolschewistischen ,,68er-Bewegung“ kommt auch ihre heute wichtigste Waffe, die „political correctness“ (kurz pc oder PC genannt), aus den USA. Ihr Hebel ist eine neue „Moralphilosophie“, das Bewußtsein mitleidender Betroffenheit. Aus ihr entwickelt sie sogar eine eigene Linguistik, das „politisch korrekte“ Neusprech Orwellschen Zuschnitts. Die „politische Korrektheit“ oder PC ist zum Synonym für das „richtige Bewußtsein“ geworden, natürlich für das marxistische. Politisch korrekt waren zunächst am amerikanischen Campus die Forderungen einiger militanter Minderheiten, die um ein Ende ihrer „Diskriminierung“ kämpften. Eine lockere Koalition von Minderheiten verband sich durch ihr Selbstverständnis und Gefühl, Opfer zu sein: Schwarze, Indianer, Hispanics, Homosexuelle, HIV-Positive und Feministen (ungefragt gleich im Namen aller Frauen). Der alte ökonomische Klassenkampf ist tot, es lebe der neue ethnisch-kulturelle!

Die „Opfergruppen“ der tatsächlich oder vermeintlich Diffamierten, Diskriminierten, Stigmatisierten, Marginalisierten, Deklassierten, Degradierten, Gekränkten, Ausgegrenzten und Unterdrückten waren aber inhaltlich wie zahlenmäßig beschränkt. Andere Gruppen, die sich subjektiv mit Recht „viktimisiert“, zu Opfern gemacht sehen durften, blieben nämlich ausgeschlossen, etwa Juden, Pädophile, Raucher, Creationisten oder Scientologen. Obwohl viel mehr Menschen jedes Jahr an Brustkrebs, Herzinfarkt und anderen Krankheiten als Aids sterben, genießt nur Aids den Vorzugsstatus, „politisch korrekt“ zu sein – vor allem wegen des Aktivismus, den es unter Homosexuellen ausgelöst hat.

Die Täter. Wo es Opfer gibt, muß es natürlich auch Täter gegeben. Gefunden wurden sie im weißen, heterosexuellen, „phallokratischen“, patriarchalischen Mann! Nicht nur der lebende, nein vor allem der tote weiße heterosexuelle Mann trägt an allem Schuld: Goethe, Darwin, Tolstoj… – Schuld an der als unterdrückend empfundenen europäischen Kulturhegemonie. Wie lautete der Slogan: „He, he, ho, ho, Western culture’s got to go!“ Zwar weder sonderlich sensibel noch intellektuell, aber unmißverständlich: Destruktion geht allemal vor Konstruktion.[14] Wehleidig wird nur reagiert, wenn man den Spieß umdreht und aus dem Gesagten den Rückschluß zieht, daß die PC von Haus aus kulturfeindlich, stupide und schwachsinnig ist, weswegen das heute politisch Inkorrekte den definitiven Ausweis wahrer Kultur darstellt.

Am erfolgreichsten ist die kulturbolschewistische Strategie, die Gutwilligen laufend für die Gleichheit zu „sensibilisieren“. Die „Schweigespirale“ des durch Isolationsangst hervorgerufenen Konformitätsdrucks bestimmt das öffentliche Verhalten des „mündigen“ Bürgers und führt aufgrund seines Konsonanzstrebens allmählich zu sozial selektiven Wahrnehmungs- und Beeinflussungsprozessen.[15] Die schwammige „Betroffenheit“ fördert die Untertanenmentalität im Dienste des Neomarxismus. Wer „dazu gehören“, Karriere machen, am Laufenden bleiben und nicht von gestern sein will, verinnerlicht die kulturbolschewistische PC. Das inhärente Entwicklungspotential der PC sorgt selbsttätig für die „dialektische“ Anpassung je nach aktueller Phase des „revolutionären Bewußtseins“.

Zivilisatorischer Kahlschlag. Der eigentliche Zweck der Übung ist der zivilisatorische Kahlschlag aller sinnvermittelnden Identitäten. Der ressentimentgeladene Kulturbolschewismus hat zwar das allgemeine Meinungsklima und die politische „Mitte“ nach links verrückt, aber in keinerlei Weise dem Kapitalismus geschadet. Er brachte nicht den geringsten revolutionären Umschwung in den Besitzverhältnissen der Produktionsfaktoren, sondern hat das wirtschaftsliberale Großkapital sogar noch gefördert. Von der Zersetzung der gewachsenen Kulturen profitieren nämlich real die multinationalen Konzerne mit mehrheitlichem Sitz in den USA als die Betreiber und Nutznießer der globalen Egalität. Die 68er-Sozialisten erweisen sich als nützliche Idioten der Kapitalisten.[16] Die „Tabubrecher“ suchten sich einen geltungssüchtigen und haßzerfressenen Neurotiker als Galionsfigur,[17] um selbst in einem neurotischen Ideologismus zu landen.[18] Falsche Therapien rächen sich.

(von Wolfgang Caspart)


[1] Marx, Karl: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. In: Karl Marx und Friedrich Engels, Werke. Band XXIII/XXIV. Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Berlin 1977.

[2] Gramsci, Antonio: Philosophie der Praxis. Herausgegeben und übersetzt von Christian Richers mit einem Vorwort von Wolfgang Abendroth. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1967.

[3] Gramsci, Antonio: Zu Politik, Geschichte und Kultur. Ausgewählte Schriften. Aus dem Italienischen herausgegeben von Guido Zamis. Übersetzt von Maria-Louise Döring u.a. Philipp Reclam Verlag, Leipzig 1980.

[4] Zimmer, Dieter E.: Deutsch und die Sprache im Modernisierungsfieber. Rororo Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg 1998, S. 108.

[5] Brockhaus Enzyklopädie, 10. Band, 1989,5 245.

[6] Kosiek, Rolf: Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2001.

[7] Caspart, Wolfgang: Der Marxismus. Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit. Eckartschrift 165. Österreichische Landsmannschaft, Wien 2003 S. 52 f.

[8] Marx, Karl: Misère de la Philosophie. Résponse a la Philosophie de la misère de M. Proudhon. (Deutsch: “Das Elend der Philosophie. Antwort auf Herrn Proudhons Philosophie des Elends“). Karl Marx und Friedrich Engels, Werke, Band IV. Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Berlin 1972.

[9] Proudhon, Pierre-Joseph: Système des contradictions économiques, ou philosophie de la misère (Deutsch: „System der ökonomischen Widersprüche oder Philosophie des Elends“). Deutsch bearbeitet von Karl Grün. Neudruck. Scientia Verlag, Aalen 1967.

[10] Wiedemann, Uwe: Philex. Lexikon der Philosophie. http://www.phillex.de/frankf-m.htm, 2002.

[11] Steinbuch, Karl (Herausgeber): Diese verdammte Technik. Tatsachen gegen Demagogie. Mit Beiträgen von Hans-Herrmann Cramer u.a.. Herbig Verlag, München 1980.

[12] Geiss, Friedrich: Nichts mehr los mit den Deutschen. Eine Bilanz mit Perspektiven. Rasch und Röhring Verlag, Hamburg 1998.

[13] Habermas, Jürgen: Erkenntnis und Interesse. Verlag Suhrkamp, Frankfurt am Main 1968.

[14] Bezeichnende Einblicke in Claus-M. Wolfschlag (Herausgeber): Bye-bye ’68. Renegaten der Linken, APO-Abweichler und allerlei Querdenker berichten. Leopold Stocker Verlag. Graz 1998.

[15] Noelle-Neumann, Elisabeth: Die Schweigespirale. Öffentliche Meinung – unsere soziale Haut. 6., erweiterte Neuauflage. Langen Müller Verlag, München 2001.

[16] Caspart, Wolfgang: Der Marxismus. Von der Weltrevolution zur Politischen Korrektheit. Eckartschrift 165. Österreichische Landsmannschaft, Wien 2003 S. 85 ff.

[17] Künli, Arnold: Karl Marx. Eine Psychographie. Europaverlag, Wien 1966.

[18] Caspart, Wolfgang: Psychologie und Menschenrechte: Ideologiebildung als induzierte, noogene Reduktionsneurose. In: Erwin Riefler (Herausgeber): Popper und die Menschenrechte. Peter Lang Verlag, Frankfurt a. M. 2007, S. 29-39.

47 thoughts on “Fund der Woche: „1968 – Richtige Diagnose – falsche Therapie!“

    • Gratulation zur Graphik! – Muß jetzt glatt bei Aldi, Lidl, Netto nachsehen, wie die hier die Balancierstange schwingen! – Die „Granatsplitter“, ein zumindest in Bayern bekanntes leckeres Gebäck, haben ein ähnliches Schicksal erlitten! Die heißen nur noch auf dem Lande so, ansonsten unverfänglich „Bergspitzen“. – Und noch was: in den 70ern ging’s so richtig mit der Friedenserziehung los, und die beginnt bekanntlich im Kinderzimmer. Also alles abgeschafft, was militaristisch ist. Ich wollte damals mal bei dem bekannten Münchner Spielwarengeschäft Obletter schöne kleine bunte Zinnsoldaten mit Uniformen aus dem 18. Jahrhundert kaufen. Gab’s nicht mehr, abgeschafft, Kriegsspielzeug! – Aber! – Heutzutage sind die Geschäfte wieder voll mit Panzern und Kampfjets jeder Art. – Da wurde wohl von irgendwo her wieder grünes Licht gegeben. Man kann ja schlecht in Afghanistan und sonstwo herumkämpfen und zu Hause die kleinen Panzer verbieten. Und wenn man sieht, was aus der Friedensbewegung geworden ist: Schwerter zu Pflugscharen? Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin? Die Grünen! – Und so lässt man sich an der Nase durch die Gegend führen. „Den Teufel ahnt das Völkchen nie, und wenn er es an der Nase hätte!“ Goethe, Faust. –

        • Dreh mal Deine Denkweise um 180 Grad. Sone Schokoladeüberzogene- Schaumzucker-mit-Migrationshintergrund-Schlacht unter Freunden macht doch sicherlich mehr Sinn als ein unbegründeter Bombenangriff. Warum sollten wir oder die Ösis den Schweden was Böses wollen? Ich finde die irgendwie putzig!🙂

          • Der Ohje mit seinen Gewaltphantasien…

            Für mich hört sich nach dem unterschwelligen Wunsch an mit schwedischen Sexbomben zu tun haben zu wollen.
            Aber da hat so jeder seine eigenen Phantasien:mrgreen:

            Zu der Zeit waren Österreich und Schweden neutrale Länder umgeben von hochgerüsteten Machtblöcken.
            Bomben aus kleinen, fast wehrlosen Ländern wie Österreich oder Schweden schienen geradezu absurd, außer wenn sie essbar waren.

  1. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar schwer verdaulich. Ich muss das nochmal lesen, wenn ich richtig wach bin😀

    Das Bild ist aber sehr passend…

  2. Das Ideologiegebäude der herrschenden Schweinepriester der „Frankfurter Schule“ durch Rückbesinnungsmaßnahmen zu entsorgen dürfte schwer aber nicht unmöglich sein.
    Das eigentliche Problem das uns so gewaltig unter Zeitdruck setzt, ist aber die die Migrantisierung Deutschlands.
    Jeder Migrant ist aus eigenem Interesse heraus ein natürlicher Verbündeter der in der „Frankfurter Schule“ wurzelnden Entdeutschungspolitik.

    Von Adorno hab ich noch zwei entlarvende Zitate gefunden:
    „Mögen die Horst-Güntherchens in ihrem Blut sich wälzen und die Inges den polnischen Bordellen überwiesen werden…“
    „Alles ist eingetreten, was man sich jahrelang gewünscht hat: das Land vermüllt, Millionen von Hansjürgens und Utes tot.“
    (Briefe von Theodor W. Adorno an seine Eltern vom 1.5.1945 bzw. 26.9.1943. Quelle: „Briefe an die Eltern 1939 – 1951“, Suhrkamp-Verlag)

  3. Na ihr Nachteulen😉
    Super Beitrag Mia, bringt es auf den Punkt.
    Die weiterführende Frage sollte lauten wie man es ändert, da scheiden sich im freien Lager leider die Geister, auf der einen Seite gibt es die welche meinen das wenn der Großteil der Immigranten geht wird alles wieder „Friede,Freude,Eierkuchen“ ist. Dann gibt es noch die“ Naso’s“ die meinen ein 2. drittes Reich zu errichten sei die Lösung.
    Meiner Meinung sind die Lösungsansätze im Lager der sog.“Rechten“ schon falsch gerade im Bezug auf Parteienpolitik,um es salopp zu sagen das Pferd wird von hinten aufgezäumt, es gibt keine flächendeckende Bewegung die als Masse hinter einer Partei steht. Gerade eine Bewegung ist das A und O in einem gesellschaftlichen Umwälzungsprozess , aus dem Grund das sie politisch gesehen schlecht vom Staat gefasst werden kann, selbst wenn es vom Staat zu Repressalien gegenüber der Bewegung kommt, hat immer den Vorteil auf seiner Seite aus dem Grund , das in einer Bewegung es keine Parteienhierachie gibt, sie ist zu einem bestimmten Maße unberechenbar und unangreifbar.
    Ich kann uns, die auf dem Weg zur geistigen Freiheit sind, nur einen universellen Nenner erkennen: Bildung!
    Es wird sein das ein Teil von uns, wenn diese Bewegung zur Entfaltung kommt, in Schlüsselpositionen eben dieser sitzen werden. Das beste Rüstzeug mit der niemand verkehrt seien kann ist soviel wie möglich zu Wissen. Wichtig sind Sprachen,Geschichte,Naturwissenschaften,Philosophie,Ingenieur,Theologie,Psychologie, Rhetorik und Staatsrecht. Ferner sind handwerkliche Eigenschaften gleich welcher Art ein Reisen Plus. Es ist egal ob diese Bildung von Hochschulen kommt oder ob man autodidaktisch vorgeht.
    Man muss sich auch klar sein das in der öffentlichen Diskussion, selbst wenn sie vor unseren parteiischen Medien geführt wird , der die Oberhand behält der auf einen größeren Wissensfundus zurück greift. Ferner sei anzumerken das selbst in unserer heutigen Zeit selbst im Gegnerlager ein gewisser Sypathiemodus mitschwingt wenn man mit rhetorischen Geschick und Wissen punkten kann. Ein aktuelles Beispiel ist Gregor Gysi, man kann zur Linkspartei stehen wie man will, bloss reden kann er, ich würde mal soweit gehen zu sagen das die Erfolge der Linkspartei zum wesentlichen Teil auf sein rhetorisches Talent zurück zuführen ist.
    Selbst,wenn alle Dämme brechen sollten und Deutschland im Chaos versinkt, sollte man sich evolotionärer Fakten bewusst werden, es überleben immer die Alleskönner und nie die Spezialisten. 😉

  4. Nun ja, ich kann dem Autor des Artikels nur teilweise beipflichten. „Richtige Diagnose – Falsche Therapie“? Wo sieht denn der Autor eine richtige Diagnose bei den „68ern“? Es war eine falsche Diagnose oder besser gesagt überhaupt keine Diagnose, es war nur die Arroganz der Spätgeborenen die sich einredeten ihren Eltern moralisch überlegen zu sein.

    Die „alte“ Bundesrepublik war meines Erachtens auf dem richtigen Weg. Es bedurfte keiner „Therapie“ die letztendlich alles verschlechterte. Durch die von den 68ern beherrschten Medien bekommen wir zwar ständig eingehämmert das VOR den 68ern alles „muffig“ und „spießig“ gewesen sei, wenn man sich aber mal versucht einen objektive Eindruck zu machen, wird man feststellen das die Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre ein im moralischen Sinne wesentlich gesünderes Land als heute war. Zwar haben wir heute einen höheren Lebensstandard, allerdings ist dieser teilweise nur durch Verschuldungen und andere ungesunde Wirtschaftspraktiken erzielt worden.

    Ich bin der Meinung das die „Vor-68er“ Bundesrepublik, also die Bundesrepublik in dem Zeitraum von etwa 1950 bis in die späten 70er Jahre, wesentlich optimistischer und auch patriotischer gewesen ist. Weiterhin war die leistungsorientierte Einstellung der Mehrheit der Bürger ein Garant für die stete Weiterentwicklung der Wirtschaft. Es gab auch nicht diese starke Überbewertung des akademischen, die wir ebenfalls den 68ern zu „verdanken“ haben. Ein guter Handwerker und Facharbeiter genoss ein wesentlich höheres gesellschaftliches Ansehen als heute. Alles in allem halte ich die damalige Bundesrepublik für ein wesentlich attraktiveres Land als das was die 68er und ihr exzessiver Multikulturalismus uns davon übrig gelassen haben.

  5. http://tinyurl.com/33d8saj

    Hier wir auch erklärt was Marx so alles geschrieben hat, was uns heute in neuen Kleidern serviert wird auch wird hier der Kriegspart der Sowjets beschrieben.

    Die Frankfurter Schule formatierten den Marxismus nur etwas um – aber man sollte sich nicht täuschen, auch er ist nur eine Strömung von Vielen, die alle das gleiche Ziele haben. Das dialektische Denken zu verbreiten um damit eine Weltherrschaft an zustreben, in der es die Mächtigen sehr gemütlich haben.

    Sehen wir deshalb die Dinge als Kulturbegriffe und diese Kulturen kann man dann auch offen kritisieren. Das reicht aber nicht wenn man die Lösung nicht kennt. Was ist denn eine Antikapitalistische Alternative ohne Marx und Lagerwirtschaft?

    Eine freie Nummer?

    http://tinyurl.com/ynq2nh

    Dann versteht man die Sache mit der Macht und die glückliche Alternative – wobei die Änderung relativ klein sein dürfte – aber hoch politisch.

    • ……eine Antikapitalistische Alternative ohne Marx und Lagerwirtschaft?
      Du meinst den Kommunismus und den Sozialismus als Internationales, a la Proletarier aller Länder vereingt euch……als Antikapitalistische Alternative.
      Das geht nicht, da hast du recht.
      Weil diese Art von Gesellschaftsordnung die nationalen Identitäten der Völker genauso zerstört wie der Impreialismus amerikanischer Prägung.

      Aber es gibt sie…..die Alternative.
      Das müßtest du eigentlich wissen als einer der in Sachsen lebt und dort diese Alternative wählen kann und vielleicht auch gewählt hat🙂

      • Dein Bild finde ich nicht witzig und du scheinst dir selbst zu antworten?

        Eine Partei die das Problem nicht benennen kann ist keine Lösung.

        Diese Alternative hat schon einmal fast dreihundert Jahre existiert und das Buch dazu ist im Link.

        Antikapitalistisch und dennoch Freiheitlich, als auch National umsetzbar – Freiwirtschaft – ein anderes Geldsystem ohne integrierten Schaden.

        Die Freiwirtschaft strebt ein Geldsystem an was negativ Rückgekoppelt wirkt (Selbstabilisierend) und wo es einen Zins geben kann der aber Positiv als auch Negativ sein kann, durch die Bedingungen des Marktes. Die Geldmenge als auch die Umlaufgeschwindigkeit können vollständig kontrolliert werden und nicht ausufern.

  6. Passend zu der ganzen Misere folgendes Zitat:

    „Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen. Die Zukunft Deutschlands wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden. Das einzige Volk, dass dies nicht weiß, sind die Deutschen.“ – Der Londoner Spectator-16.11.1959

  7. „Nicht nur der lebende, nein vor allem der tote weiße heterosexuelle Mann trägt an allem Schuld: Goethe, Darwin, Tolstoj… – Schuld an der als unterdrückend empfundenen europäischen Kulturhegemonie.“
    Schreibt Caspert.

    Da zum Beispiel hab ich ein Problem. Ich bin ein Alt-68er, auch heute noch links („grün“ + „sozialistisch“) – und habe mein ganzes Leben lang mit Hingabe Goethe und Tolstoj gelesen, und ich bin außerdem ein Fan von Darwin und seiner Evolutionstheorie.

    „Nichts Menschliches ist mir fremd“, meinte Goethe (dabei Terenz zitierend) – aber manches ist halt doch nüchtern empirisch gesehen Unfug, auch wenn es so menschlich verbittert daherkommt wie Casperts unbesonnener Text.

    Blindwütig – das ist vielleicht das richtige Wort für Casperts Tirade. Ein Mangel an Respekt vor Menschen, Fakten und Logik.

    • …..und ich hab Baldur Springmann noch erlebt, auf einem Wartburgfest…in den 90ern bei der Deutschlandbewegung von Dr.Mechtersheimer.
      Hat mir sehr imponiert…..erlich.

    • @ InitiativGruppe

      Welche „Fakten und Logik“ möchtest du denn für die auf deinem Blog gezeigte Einstellung heranziehen ? Ich seh dort nur blindwütiges Agieren zum Schaden deiner Heimat und deiner Landsleute. Das scheinen für dich Menschen 2. Klasse zu sein, ohne Anspruch auf Heimat die sie gefälligst Millionen dahergelaufenen Nomaden zu überlassen haben.

      Nun mit der Verwirklichung des Rechtes auf Heimat und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, die selbstverständlich erhalten werden müssen, schaffen wir eine gerechte Ordnung für alle auf dieser Welt.

      Migration hingegen, muß überall zum Schutz der Völker gebrandmarkt, abgewiesen und bekämpft werden.

  8. „1968“ war das Ergebnis von vielen Strömungen! – Da kam folgendes zusammen:
    • Vietnamkrieg. Überall auf der Welt, in Deutschland, in Europa, aber vor allem auch in den USA gab es Demonstrationen dagegen.
    • Rassenunruhen in den USA. Städte im Süden brannten. Der Bürgerrechtler Martin Luther King wurde erschossen. US-Justizminister Robert Kennedy (Bruder von John F.K. ) wurde erschossen.
    • In Frankreich trat 1969 General de Gaulle zurück.
    • Flowerpower und Hippie-Bewegung aus den USA griffen auf die halbe Welt über. Make love not war! All you need ist love! Die langen Haare kamen auf und bunte Jeans in rot und grün und blau und gelb. Das war damals noch alles noch furchtbar verpönt. Auflehnung gegen Konventionen.
    • Es gab noch den „Kuppeleiparagraphen“! Wenn man das Zusammenleben von nicht verheirateten Personen ermöglichte, machte man sich strafbar. Die Volljährigkeit begann mit dem 21. Lebensjahr.
    • Allgemeiner Linksruck, eigentlich überall auf der Welt. Links war in! Freiheitsbewegungen auf der ganzen Welt, vor allem in Südamerika waren schick! Auch in braven bürgerlichen Familien tauchten Che-Guevara-Poster auf, die man in jedem Schreibwarengeschäft preiswert kaufen konnte. Fidel Castro, Ho Tschi Minh, Mao Tse Tung, das waren die Helden der Zeit. Die Unterhaltungsindustrie hat sich sofort drauf eingestellt: von den Rolling Stones wurde kolportiert, daß sie aus Liverpooler Arbeiterfamilien stammen würden (was überhaupt nicht stimmte) und daß ihre Musik ein Aufbegehren gegen das Bürgertum sei. „Satisfaction“ war die Hymne jener Jahre. Und „Imagine“.
    • Ein allgemeines Gefühl der Erstarrung Die sozialen Schichten waren wesentlich weniger durchlässig als heute. Man blieb in der Regel in dem Milieu, in das man hinein geboren wurde. Der Obrigkeitsstaat. Der Bürger war für den Staat da und nicht der Staat für den Bürger. Man wollte es „denen da oben“ mal zeigen.
    • Bis Ende der 1960er Jahre gab es an unserem Provinzgymnasium jedes Jahr am 17. Juni (Nationalfeiertag damals) eine Schulveranstaltung mit Vorträgen zu diesen Aufstand. So ab 68, 69, 70 wurden diese Veranstaltungen dann von Schülern gestört. Da wurde gelacht, gegrölt, gepöbelt und Anfang der 70er wurden die Vorträge abgeschaft. Und das immerhin in der bayerischen Provinz. Und diese Aktivitäten gingen von den Schülern aus. Die Meinung verbreitete sich, man müsse sich mit der DDR abfinden und nicht die alten Geschichten von 1953 aufrühren.
    • Die Frankfurter NS Prozesse, die sich über Jahre hinzogen, spielten eine Rolle. In vielen Familien kam es zu einem Bruch zwischen Eltern und Kindern.
    • Was die Frankfurter Schule angeht. Das ist mir etwas zu hoch. Die kenne ich auch nur vom Hörensagen. Weiß nicht, wie groß ihr Einfluß war. Sicher, wenn man über Musik sprach, mußte man Th. Adorno zitieren, das gehörte zum guten Ton. – Soweit ich mich erinnern kann, wurden deren Veranstaltungen/Vorlesungen dann aber auch gestört, als zu bürgerlich.
    • Das war nicht alles gesteuert, das konnte man gar nicht steuern, das entwickelte sich!-
    • Einen Zusammenhang mit Migration und Immigration und 1968 kann ich nicht erkennen. Das gab’s damals praktisch noch nicht. – Von den 1950er bis in die 60er Jahre betrug die Zahl der Asylanten einige Hundert pro Jahr. Erst unter Helmut Schmidt und Helmut Kohl und unter ihren einschlägigen Innenministern kam es dann zu den Springfluten mit über 100.000 Asylanten, die jährlich hereinströmten, und dann ihre Familien nachholten. In den Landratsämtern wurden damals eigene Asylabteilungen eingerichtet. Aber das ist eine andere Geschichte. Diejenigen, die jahrzehntelang äußerst erfolgreich gegen die „Aushöhlung des Asylrechtes“ kämpften, können jetzt die Früchte ihres segensreichen Wirkens genießen. Und jetzt sind sie da, die Türken, Araber, Moslems; vier Millionen, und sie bleiben da! Rückführung ist ein süßer Wunschtraum. – Bevor hier der erste Sonderzug mit Moslems das Land verlässt, fliegen die Bahnhöfe in die Luft. – Daran hättet ihr, liebe Leute, viel eher denken müssen. Dumm gelaufen! –
    Quidquid agis, prudenter agas et respice finem – wie der Lateiner sagt. –

  9. Die Umerziehung unserer Gattung nimmt immer mehr Stilblüten an und kaum einer merkt es, da insgesondere die Main-Stream-Medien daran arbeiten und den Menschen mit übelsten Mitteln versuchen darzulegen, daß bestimmte Ansichten „normal“ wären.

    Das ist Meinungsmache par exellennce, siehe hier:

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/06/20/gefunden-so-wird-mit-einem-bild-meinungsmache-von-den-medien-veranstaltet/

    Wir müssen also noch etwas tun…..

  10. Was man von den Vorhersagen von Herrn Eichelburg hält, soll jeder für sich entscheiden! Jedoch lag er mit seiner Einschätzung, dass es am 15./16. Mai zu einer Währungsreform kommt, gar nicht mal so verkehrt, denn wie jetzt (wieder einmal im Nachhinein) bekannt wurde, stand die Finanzwelt (wieder einmal) kurz vor dem Kollaps:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701437,00.html

    Heute kam bei Herrn Eichelburg eine Leserzuschrift rein, die nichts Gutes erahnen lässt:

    „Seit letzter Woche Mittwoch, gibt es Kurse und Schulungen für Bankangestellte wegen der Umstellung. Sie meinte, sie müssten ohne etwas in die Räume rein und beim Rausgehen, werden sie gefilzt.

    Da ich mit der Materie vertraut bin, fragte ich sie (Bankangestellte) ob sie wüsste, wie umgestellt wird?

    Guthaben bis 2000 Euro 1:1, darüber nichts.
    Kredite oder Schulden 1:5.

    Desweiteren meinte sie, man sollte Lebensmittel für 5 Monate kaufen und alle Reperaturen noch irgendwie machen lassen.

    Es wird massive Kürzungen geben bei allen sozialen Sachen, um nicht zu sagen es gibt keine mehr. Der Katalog wäre so lang, dass man in den ersten 3 Tagen nur das wesentliche angeschnitten hat .

    Es soll nach der WM losgehen. Termin war der 20 Juli.“

    Also, ich kann Euch nur raten, sichert Euch ab. Ich selbst habe vorgesorgt. Die Politiker jedenfalls machen sich ja auch schon teilweise aus dem Staub…

    • Ich kämpfte real um Meinungsfreiheit in einer Diktatur, mit allen Folgen. Man muss aber auch nicht zu allem eine Meinung haben. Eine Meinung zu haben, die Andere nicht haben, erfordert immer Mut. Meinungsfreiheit ist aber auch für die Dämlichste aller Meinungen da!

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