Tacitus Urteil: „Er war unbestritten der Befreier Germaniens“

Das sieben Meter lange Schwert auf dem Hermannsdenkmal trägt die Inschrift:
„Deutsche Einigkeit meine Stärke – meine Stärke Deutschlands Macht“

Das Denkmal (siehe Foto) erinnert an den germanischen Feldherren Arminius (Hermann, der Cherusker-Fürst), der vor rund 2000 Jahren im „Teutoburger Wald“ (später hieß es in „Kalkriese“) gemeinsam mit den Germanen ein römisches Heer unter Varus vernichtete und Rom damit die nachhaltigste Niederlange seiner Geschichte bescherte. Die Hermannsschlacht ( – heute auch fälschlicherweise „Varusschlacht“ genannt – es wird in derartigen Schlachten immer der Siegername verwendet!) gilt in der traditionellen Geschichtsschreibung als Geburtsstunde der Deutschen.

>> Dass man Arminius „Hermann“ nannte, schiebt man gern auf Martin Luther, aber der hat andere Dinge vollbracht. Luther bekannte nur: „Wenn ich ein poet wer, so wollt ich den zelebrieren. Ich hab ihn von hertzen lib“.

Den „Hermann“ gab es aber schon weit über 500 Jahre vor Luther; nur die überlieferten Schriften in Bezug auf Arminius fehlen bisher. Ich erwähne die Herkunft des deutschen Namens mal beiläufig, weil ich sie wegen meinem eigenen Familiennamen kenne: „Hermann“ leitet sich ab vom althochdeutschen „heri“ (= das Heer / die Krieger) und althochdt. „man“ (= Mann). Kombiniert steht „Hermann“ also für „Mann des Heeres“ bzw. korrekt überliefert und dem Sinn des Althochdeutschen entsprochen: „Heeres- oder Kriegsführer“. Luther verstand es eben auch, seinen logischen Verstand zu gebrauchen. Die Erfindung des „Heer-man“ ist hingegen Wichtigtuerei, die man ihm andichten wollte.
So – Jetzt wisst Ihr bescheid…:mrgreen:

1768 forderte Cornelius von Ayrenhoff alle Fürsten Deutschlands auf, Arminius ein Denkmal zu setzen, um so „die Nation mit den größten ihrer Helden bekannter zu machen und durch die Thaten ihrer Voreltern das Feuer der Tapferkeit und des erloschenen Patriotismus in ihr zu entflammen.“ In der Folge wurden zahlreiche Denkmäler projektiert, jedoch nicht verwirklicht. Eine Ausnahme war der Vorschlag des Bildhauers Ernst von Bandel, der wegen seiner patriotischen Gesinnung Arminius ehren wollte. Bandel ging davon aus, dass die Schlacht im Teutoburger Wald stattgefunden habe. Die Entscheidung, das Denkmal auf der Grotenburg zu erbauen, wurde jedoch aus praktisch-ästhetischen Überlegungen getroffen. 1838 begann der Bau des Hermannsdenkmals. Vier Jahre später wurde auf Anweisung des bayerischen Königs Ludwig I. die Hermannsschlacht im Giebelfeld der an der Donau neuerrichteten Walhalla in Stein verewigt.

Wieder zurück in die Vergangenheit:

Der Begriff „Germanen“ wurde schon von Cäsar etwa 70 v. Chr. verwendet und beschrieb das Volk zwischen Nord- und Ostsee, Rhein, Donau und Weichsel. Das germanische Siedlungsgebiet umfasste aber bei weitem nicht nur große Teile des modernen Deutschlands. Um 100 nach Christus siedelten die Germanen auch auf dem Gebiet der heutigen Benelux-Staaten, Skandinaviens und Osteuropas.

Weil es unzählige verschiedene Stämme gab, unterscheiden Historiker die Germanen noch einmal nach ihrem Siedlungsgebiet. So gab es z.B.

Das Volk war in die Stände ‚Freie‘, ‚Halbfreie (Knechte)‘ und ‚Rechtlose (Kriegsgefangene / Sklaven)‘ gegliedert. Zu bestimmten Zeitpunkten fanden die Versammlungen der freien Männer (Volksthing) statt, bei denen wichtige Entscheidungen besprochen und getroffen wurden, so z. B. die Wahl des Königs.

König und Gaufürsten hatten beim Volksthing nur das Vorschlagsrecht. Die Gesellschaft war patriarchalisch organisiert und die Hausgemeinschaft hatte eine besondere Stellung in ihr. Die Macht des Königs reichte nur bis zum Hausherrn, aber alle im Haus Lebenden unterstanden diesem, wobei die Aufsicht der Sippe und der Leibeigenen einen Schutz vor Willkür bot.

Der Zusammenhalt der germanischen Stämme in historischer Zeit wurde vor allem durch einen gemeinsamen Götter- und Ahnenkult und gemeinsame Opferhandlungen begründet. Teilweise kamen auch verschiedene Stämme zu gemeinsamen Riten zusammen und bekräftigten so ihr Bündnis (Nerthuskult). Allgemein waren die religiösen Handlungen der germanischen Kulturen jedoch sehr vielfältig. Unter den Göttern sind Odin (Wodan), Thor (Donar), Tyr und Freya die bekanntesten Namen, die sich auch in unseren heutigen Wochentagsnamen widerspiegeln.

Wodan (/ Odin der Göttervater / Merkur) = Wednesday – Mittwoch
Thor
(/ Donar / Donnergott / Jupiter) = Thursday – Donnerstag
Freya
(/ Frau Odins – die Venus) = Friday – Freitag

Saturn = Saturday – Samstag bzw. Sonnabend – der Tag, der mit dem Abend beginnt
Sonne
= Sunday – Sonntag
Mond
= Monday – Montag

Tyr (/ Thiu / Kriegsgott / Mars) = Tuesday – Dienstag

Das aus dem südgermanischen „Nerthus“ (= sprachlich Neutrum, bei Tacitus als „Terra Mater“ = Mutter Erde umschrieben), wurde vermutlich in Skandinavien zum männlichen „Njörd“ – einem nordgermanischen Wind- und Meergott, aber auch Feuergott. Als Fruchtbarkeitsgott spendet er die Ernte. Ein transzendentes Gottesverständnis war den Germanen fremd und entwickelte sich erst spät in der Auseinandersetzung mit dem Christentum, nachweislich durch nordwestnordische Quellen
(siehe Artikel Gott # Begriffs- und Bedeutungsherkunft – Der germanische Raum).

Der besondere Begriff für die Opferhandlung lautet altnordisch blót (in Variation in der altenglischen- und althochdeutschen Sprache belegt) mit der Bedeutung von ’stärken / anschwellen‘ – eine sprachliche Verbindung zum Begriff Blut und im übertragenen Sinn eines blutigen Opfers besteht nicht.

Im wesentlichen Sinn war das Opfer von der Bestimmung her als Bitt- und Dankopfer gestaltet. Geopfert wurde individuell im privaten Kult, aber auch gemeinschaftlich organisiert, dann auch zu Festen unterjährigen Anlässen wie im Frühjahr, im Mittsommer oder zum Herbst und im Mittwinter. Beim Opfer, das konkret einer Gottheit bestimmt war, wurde zum einem das Idol symbolisch „gespeist“, und zum anderen hatte durch den Verzehr des Opfermahls – bestehend aus den zuvor geopferten und anschließend gegarten Tieren – die Opfergemeinschaft Anteil. Auch Waffen und andere militärische Ausrüstung (vermutlich von besiegten Feinden) wurden an diesen Orten dargebracht. Auffällig ist, dass geopferte Waffen zuvor unbrauchbar gemacht wurden.

Elemente der germanischen Religion und des religiösen Brauchtums wurden unter anderem durch Akkommodation in das angenommene Christentum übertragen. (Unter missionarischer Akkommodation oder Adaption versteht man die Anpassung einer durch Mission neu eingeführten Religion an die vorgefundenen gesellschaftlichen Verhältnisse.)

Seit dem 2. Jahrhundert traten Großstämme als bedeutendste Akteure in der germanischen Welt auf. Sie wurden aggressive Gegner des römischen Imperiums und Träger der Völkerwanderungsreiche. Sie verflochten sich in unterschiedlicher Weise mit der mediterranen Hochkultur und beendeten die relative Einheit der Germanen zu Gunsten gesonderter Entwicklungen. Der Germanenname verschwand aus den antiken Quellen und wurde durch die Namen der Großstämme mit eigenen Traditionen ersetzt. Sie bestimmten das Geschehen der Völkerwanderungszeit und bildeten die Grundlage der europäischen Völker- und Nationalstaatengeschichte.

Im Einzelnen sind die von den germanischen Stämmen entwickelten Aktivitäten, also die verfolgten politischen Ziele und dazu eingesetzten Strategien durchaus unterschiedlich, teilweise so verschieden, daß es auf den ersten Blick sinnlos erscheinen mag, die Geschichte der Germanen in der ersten Jahrtausendhälfte nach der Zeitwende auf einen Nenner bringen zu wollen. Trotzdem läßt sich eine für alle germanischen Gruppen gleiche Grundrichtung der historischen Entwicklung ausmachen: Sie waren alle unterwegs zu einem höheren Kulturzustand, zu entwickelteren Formen der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung, und wollten ihre barbarische Existenz hinter sich lassen.

Die Germanen waren hauptsächlich sesshafte Bauern und gingen, im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Vorstellung, nur selten zur Jagd. Sie waren vor allem Selbstversorger. Aber neben der Landwirtschaft gab es auch Handwerker wie Schmiede, Töpfer und Tischler. Das Rad war bereits seit indoeuropäischer Zeit bekannt. Es gab in den germanischen Dialekten sogar zwei Wörter dafür. (‚giuli‘, ‚jol‘) Ein besonderes Produkt germanischer Herstellung(!), das in das Römische Reich exportiert wurde, stellte die Seife dar.

Geld kannten die Germanen nicht, ihr Handel beschränkte sich auf reine Naturalienwirtschaft. Hauptwertgegenstand war wie bei den Römern das Vieh. Davon zeugt bis heute die Bedeutung des englischen Wortes fee = Gebühr (ursprünglich eben: faihu = Vieh).

Das Wort „deutsch“ leitet sich von dem germanischen Wort „thioda“ ab und bedeutet „dem Volk zugehörig“. Das deutsche Volk ist folglich seiner Geschichte nach – als bedeutender Teil der europäischen und abendländischen Kultur – zu den einflussreichsten Nationen der modernen Zivilisation zu zählen.

Tacitus urteilte einst: „Niemand übertrifft die Germanen an Tapferkeit und Treue.“
Na da bin ich aber mal gespannt…😉

„Vater, eine Ahnung mich umschleicht. Gewiss ich machte es euch auch nicht immer leicht. Mit meinem Kopf wollte ich stets durch die Wand, über vieles denkt man heute anders, hat so manches erkannt. Doch von allem was ich tat, bereue ich eines nicht. Mein Tun und Handeln für Deutschland, meine Pflicht. Es ist unsere Heimat, wir sollen sie schützen, bewahren. Uns besinnen woher wir kamen und wer wir einst waren.

Deutsche Heimat – deutscher Sang, deutsche Sprache – mein Gott wird mir bang. Deutsche Jugend – deutsche Ehr, Deutschland noch zu lieben fällt manchmal schwer. Deutsche Ideale und deutscher Geist – deutsche Geschichte, die man zerreißt. Doch steh ich immer noch treu zu Dir, wie Du mein Deutschland so hoff ich zu mir.

Diskussionen gab es reichlich, das ja. Vergangen sind die Tage und so manches Jahr. Hausdurchsuchungen, man wurde kriminalisiert. Du glaubtest sicherlich, ich hätte mich verirrt. Doch nein, mein Vater, nein so ist es nicht. Es ging wie heute auch damals um Deutschland, unser aller Pflicht. Es ist nicht leicht diese Gesinnung in die Welt zu tragen, doch ich werde niemals weichen, würde es niemals wagen.

Deutsche Heimat – deutscher Sang, deutsche Sprache – mein Gott wird mir bang. Deutsche Jugend – deutsche Ehr, Deutschland noch zu lieben fällt manchmal schwer. Deutsche Ideale und deutscher Geist – deutsche Geschichte, die man zerreißt. Doch steh ich immer noch treu zu Dir, wie Du mein Deutschland so hoff ich zu mir.

Deutsche Heimat – deutscher Sang, deutsche Sprache – mein Gott wird mir bang. Deutsche Jugend – deutsche Ehr, Deutschland noch zu lieben fällt manchmal schwer. Deutsche Ideale und deutscher Geist – deutsche Geschichte, die man zerreißt. Doch steh ich immer noch treu zu Dir, wie Du mein Deutschland so hoff ich zu mir…“

38 thoughts on “Tacitus Urteil: „Er war unbestritten der Befreier Germaniens“

  1. Wenn ich mich richtig erinnere waren die Germanen Eingewanderte? Wer heute noch germanische Gene hat, die kann man wohl mit der Lupe suchen.

    Sich mit Geschichte zu befassen ist immer richtig, erklärt sie doch, wo wir herkommen und wo die Wurzeln unserer Sitten und Gebräuche liegen. Natürlich hat der Held auch den technischen Fortschritt verhindert, Fußbodenheizung und Weinanbau. Moderne Infrastruktur auch. Und klar, daß alles Römische dem Erdboden gleich gemacht werden musste.

    Zum Beispiel eine Schrifstsprache, anhand derer wir heute immer noch lesen können, wie es in Rom zu ging, von den Germanen sind nur die Berichte der Römer überliefert. Offenbaren waren die Helden zufrieden mit ihrem Analphabetentum und dieser Schnickschnack, wie Schreiben und Lesen, bah, da reicht es doch, Runen auf Knochen zu kritzeln.

    Der Herrmann war ein Verräter an seinen römischen Verbündeten. Verrat ist keine Tugend, auch wenn man sie Kriegslist nennt. Und mit nacktem Oberkorper als Pulk von Einzelkämpfern auf gut formierte, im Formationskampf geschulte Truppen loszustürmen, ist nicht heldenhaft sondern blöde.

    Dennoch, ein großer Sieg, der es den Stämmen ermöglichte, ihr eigenes System von Sklavenhalterei zu behalten, statt das römische zu übernehmen. Und eine Lichtgestalt, der Arminius, für spätere Generationen, um den Gedanken der Einheit der Deutschen voranzubringen, die in hundert einzelnen Fürstentümern zerstritten und zersplittert waren und so Frankreich wehrlos ausgeliefert.

    • „Der Herrmann war ein Verräter an seinen römischen Verbündeten“
      Wem wunderts, das diese Interpretation von dir kommt, du Wächter der feindlichen Geschichtsdeutung, bei den man germanische Gene vergeblich mit der Lupe suchen würde😉 .
      Arminius hatte die Courage sich von seinen Entführern und den Besatzern seiner Heimat zu lösen und für das Schicksal seines Volkes zu kämpfen.
      Diese Courage wird heute gebraucht.

      • Da gab es kein Volk, Du Genforscher, da gab es nur Stämme. Und die sind übereinander hergefallen, um Beute zu machen.

        Natürlich, wenn da jetzt andere Beutemacher kommen, von auswärts, dann ist das klar, daß die heimischen Beutemacher sauer sind und auch die ausgeraubten werden lieber von den bekannten Gesichtern erleichtert als von Fremden. besatzungsrecht ist eben immer Mist, auch wenn die Besatzer mit Schokolade kommen.

    • Karl Eduard :

      Wenn ich mich richtig erinnere waren die Germanen Eingewanderte? Wer heute noch germanische Gene hat, die kann man wohl mit der Lupe suchen.

      Wenn man es genau nimmt, stammen wir alle vom afrikanischen Kontinent. Aber der Artikel war schon lang genug – ich dachte, ich beschränke mich mal auf die deutsche Geschichte.😉

      Karl Eduard :

      […], von den Germanen sind nur die Berichte der Römer überliefert. Offenbaren waren die Helden zufrieden mit ihrem Analphabetentum und dieser Schnickschnack, wie Schreiben und Lesen, bah, da reicht es doch, Runen auf Knochen zu kritzeln.

      „Der mehr suggestive als informative literarische Streifzug (Caesars) durch Germanien diente hauptsächlich dazu, den Römern zu begründen, warum er dieses eigenartige Volk nicht auch noch unterwerfen konnte oder wollte: Erstens sind die Germanen noch gefährlicher, weil weniger verweichlicht und dabei grausamer als die Gallier, und zweitens wäre bei ihnen nicht viel zu holen, denn materielle Werte bedeuten ihnen nicht viel. In zweiter Linie wollte Caesar seinen römischen Landsleuten den moralischen Spiegel vorhalten, indem er die Tugenden der noch unverdorbenen Wilden übertrieben ausmalte.

      […]

      Besser informiert als Caesar und sachlich abwägender im Stil zeigte sich rund 150 Jahre später Tacitus. Er war selbst nie in Germanien gewesen, konnte aber wohl auf Aussagen von relativ glaubwürdigen Augenzeugen zurückgreifen. Durch den Schrecken der verheerenden Varus-Schlacht (im Jahre 9 n.Chr.) waren die Germanen breiteren Schichten in Rom ins Bewußtsein gerückt worden, so daß es auch keinen Zweck gehabt hätte, Wissenslücken durch Phantasie auszufüllen. Insofern werden Tacitus‘ Angaben über die Lebensweise der Germanen von der Geschichtswissenschaft als insgesamt ziemlich zuverlässig angesehen, obwohl die Behauptung der „Reinrassigkeit“ wenig wahrscheinlich ist.“

      Karl Eduard :
      Der Herrmann war ein Verräter an seinen römischen Verbündeten. Verrat ist keine Tugend, auch wenn man sie Kriegslist nennt. Und mit nacktem Oberkorper als Pulk von Einzelkämpfern auf gut formierte, im Formationskampf geschulte Truppen loszustürmen, ist nicht heldenhaft sondern blöde.[…]

      „Tacitus urteilt – aus römischer Sicht – über die moralische Position des Arminius: „insignis perfidia in nos…turbator Germaniae“. Sein Schwiegervater Segestes, der im Gegensatz zu jenem auch nach 9 n. Chr. eine romfreundliche Politik vertrat, begründete seine Position so: „neque odio patriae…verum quia Romanis Germanisque idem conducere et pacem quam belum probabam“. Arminius: „Germanos numquam satis excusaturos, quod inter Albim et Rhenum virgas et secures et togam viderint. Aliis gentibus ignorantia imperii Romani inexperta esse supplicia, nescia tributa…Si patriam parentes antiqua mallent quam dominos et colonias novas, Arminium potius gloriae ac libertatis quam Segestem flagitiosae servitutis ducem sequeretur“.

      Arminius beruft sich nach Tacitus also auf Vaterland, Ahnen und Tradition, auf Ruhm und Freiheit, während sein Schwiegervater fremden Herren diene und die Germanen in eine schändliche Knechtschaft, welche sich durch „Hinrichtungen“ (supplicia) und „Tribute“ (tributa) auszeichnet, führen wolle.

      Eine wichtige Stelle für die Argumentation des Arminius ist das Streitgespräch mit seinem Bruder Flavus an der Weser im Jahre 16 n. Chr.: „Ille fas patriae, libertatem avitam, penetrales Germaniae deos, matrem precum sociam; ne propinquorum et adfinium, denique gentis suae desertor et proditor quam imperator esse malet“. Arminius vertrat seiner Meinung nach das heilige Recht des Vaterlandes (fas patriae), die altüberkommende Freiheit und die germanischen Götter. Er wolle kein Verräter an seinen Verwandten und Verschwägerten, ein Deserteur seines Volkes werden, sondern dessen imperator (Feldherr) bleiben.

      „Lieber Tod als Sklave!“ könnte die Parole des Cheruskerfürsten geheißen haben. Rationale (individuelles Machstreben) und emotionale Motive (Freiheit und Unabhängigkeit seines Volkes) verbanden sich bei Arminius zu einem erfolgreichen Gemisch. Dies kennt auch Tacitus an, wenn er schreibt: „liberator haud dubie Germaniae“. – Das Motiv für die Entscheidung des Arminius war die „Ehre“.“

      • man verknüpfe eventuell die varusschlacht mit der nibelungensage🙂 und siegfried dem deutschen helden.

        eine sehr interessante theorie die auch sinn macht-zu finden auch bei youtube

      • „Die Germanen“ stammen nicht aus dem „afrikanischen Kontinent“.

        Hier mal ein Hinweis in englischer Sprache.

        http://white-history.com/

        Dort wird dann auch klargestellt, dass bspws. rothaarig-nordische Mumien in „Chinesien“ aufgefunden wurden. Diese sollen laut dieser Betrachtung einen Stammsitz (Kolonie) in „Chinesien“ gehabt haben.

        Das bspws. als Argument für die erstaunlichen Berichte von „Schwarzpulver, Pergament“ und weiteren (eigentlich von weißrassigen Personen) bekannten Erfindungen.

        Wer suchet – der findet.

        Beginn von „Marsch der Titanen – Historische Betrachtung“:

        http://white-history.com/hwr1.htm

        Zitat: „Above: A comparison between the skull of a Homo Erectus type (left) and that of a Homo Sapiens (right) shows the difference in cranial size and facial angle which serves as an outstanding marker of the huge distance between the two racial types. Such vast differences call into question the theory that modern White racial types are descended from any previous racial groups, in particular the „Out of Africa“ myth.“

        — WENN DU DA DURCH BIST – MIT DEM BUCH „Marsch der Titanen“ – „Mach of the titans“ – DANN KANNST DU DICH WIEDER ZU SOLCHEN „MYTHEN“ WIE DER AFRIKANISCHEN URHEIMAT MELDEN – UND WIRST SIE WOHL ALS FÄLSCHUNG ERKENNEN.

        Es winken die Attalantiner.

        (Diese Epostaufforderungen könnte mann abstellen?)

  2. Die Germanen waren damals ähnlich den heutigen Taliban und afghanischen Stämmen, wenn kein anderer Gegner da war, zerfleiscten sie sich selbst. Sogar ihren siegreichen Heerführer haben sie ermordet. Dummheit, Freiheitsliebe oder Neid?

    Auf jeden Fall ist es schöner, von den eigenen Lumpen ausgepresst zu werden als von irgendwelchen Fremden. Da ist der Mensch ganz eigen.

    • Arminius hat zunächst mal die Entgermanisierung und Kolonialisierung/Besiedelung seiner Heimat durch die Römer verhindert. Das ist sein Verdienst.
      Schriebst du nicht kürzlich etwas vom Rechts auf Selbstverteidigung ?
      Oder gilt das deiner Meinung nur für einen gewissen orientalischen Raubstaat ?

      Was muß es für dich für eine Zumutung sein, sich der Sprache der Nachfolger der Germanen bedienen zu müssen und von ihnen ungeben zu sein. Willst du dieser Belastung nicht lieber ausweichen ? Im heimatlichen Kibbuz ist es doch auch für dich am schönsten😉

      • Sprache der Nachfolger der Germanen? Welche Nachfolger meinst Du denn jetzt? Die Slawen, die Sachsen, die Franken, die Pruzzen? Die Germanen haben keine Sprache hinterlassen. Die Völker wurden bei der Völkerwanderung vom Winde verweht und Schriftliches ist von den Germanen nicht überliefert. Außer Runen, die in heutige Sprachen übersetzt wurden.

        Dir sei es ja unbenommen, Dich als Nachfolger von Markomannen zu fühlen oder wie die Stämme alle hiessen. Habe ich kein Problem mit.

        Ich spreche jedenfalls die Sprache meiner Eltern und Großeltern und Urgroßeltern, bis dahin kann ich die Linie zurückverfolgen, im Familienstammbaum. Einen Nachweis bis hin zu Herrmann hat allerdings auch der nationalsozialistische Staat nicht verlangt, vielleicht hat der um die Unmöglichkeit gewußt. Naja, die Genforschung steckte ja noch in den Kinderschuhen.

  3. Ich bin durchaus dafür, sich Fremdherrschaft vom Halse zu halten, weil das natürlich ist, daß einem die eigenen Herren lieber sind ald fremde. Ich schau nur manchmal mit Neid auf Süddeutschland, was die alles aus der Erde holen, an Castellen und Landsitzen und Artefakten und denke dann, das hat uns der Herrmann versaut, daß wir das nicht auch haben. 🙂

  4. Eine kleine Anmerkung sei gestattet. Die Schlacht hat sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in Kalkriese abgespielt, sondern in der Nähe vom heutigen Halberstadt. Zumindest bin ich davon mehr und mehr überzeugt, nachdem ich diese Seite entdeckte:

    http://www.varusschlacht-am-harz.de/

    Die Niedersachsen waren nur so „pfiffig“ schnell genug Schilder mit der Aufschrift „Varusschlacht“ aufzustellen, und in der Folge ca. 10 Mio Euro Fördergelder abzugreifen. So geht das…;-)

  5. Danke für diesen lesenswerten Artikel.

    Ergänzend möchte ich hier auf einen Beitrag verweisen, welcher die Thematik „fälschlicherweise Varusschlacht“ näher beleuchtet:

    http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Gesc/Varusschlacht_-_Oder_We_want_reeducation_NOW.pdf

    Zudem sei hiermit auf das Buch „Die Deutschen und ihre Mythen“ von Münkler verwiesen. Neben ausfühlicher Betrachtung von Nibelungen, Hermann, Friedrich, Wirtschaftswunder, … finden sich dort Gedanken über unser derzeitiges Mythenbefreites Dasein und den missglückten Versuch, den Deutschen mittels der „Du bist Deutschland“ Kampagne einen Pseudo-Mythos einzuimpfen.

    „Du bist Deutschland“ war aber irgendwie ein Mulitikulti-Rohrkrepierer ;-P

    • Das Positive ist die Karte am Anfang, die zeigt wie weit der germanische Raum nach Osten reichte
      Ansonsten soll mir mal einer erklären, warum für diese „Doku“ ausschließlich tschechische Schauspieler eingesetzt wurden.
      Die Erklärung:
      „Der Zweiteiler lasse sich ’nicht auf die deutschtümelnden, hinderlichen Germanenbilder vergangener Jahrhunderte ein, … “ erklärt vorsorglich Peter Arens, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kultur und Wissenschaft.“
      siehe hier:
      http://www.monstersandcritics.de/artikel/200907/article_124610.php/Kampf-um-Germanien-14-03-2009-21-00-ARTE

      Nach diesen politischen Offenbarungseid konnte man sich schon auf die zu erwartende inhaltliche Gestaltung dieser Dokumentation einstellen.
      Und tatsächlich: Germanen werden als primitive verlogene Wilde dargestellt die vor der römischen Kultur laut Aussage von BRD-Archäologen Schurbein „mit offenen Maul“ dastanden.
      Diese Tonlage der Herabwürdigung der Germanen durchzieht mehr oder weniger die ganze Sendung.
      Das erste was falsch ist, ist schon mal die Ethnie der Schauspieler. Ihre Gesichter sind meist sichtbar slawisch, und wirklich, es handelt sich um Tschechen.
      Der Titel der Dokumentation spricht ebenfalls Bände über die verdrehte Sichtweise indem man Arminius „Verrat an Rom“ unterstellt.
      Arminius hatte die Courage sich von seinen Entführern und den Besatzern seiner Heimat zu lösen und für das Schicksal seines Volkes zu kämpfen wie in einen anderen Beitrag von mir erwähnt.
      Diese Courage findet man heutzutage selten, von der wortführenden Schicht in der BRD überhaupt nicht mehr.

      Hr. Peter Arens hat begriffen wie der Hase läuft und wird sicherlich noch weiter Karriere in diesem antideutschen System machen.

      Es mag sein das im 19. Jh. die Geschichtsschreibung national überhöht war und nicht immer mit den historischen Fakten übereinstimmte.
      Wer sich nun eine „Versachlichung“ erwartete der wurde bei Betrachtung dieses Filmes allerdings auf dem Boden der heutigen zeitgeistigen Korrektheiten zurückgeworfen.

  6. Karl Eduard :

    Sprache der Nachfolger der Germanen? Welche Nachfolger meinst Du denn jetzt? Die Slawen, die Sachsen, die Franken, die Pruzzen? Die Germanen haben keine Sprache hinterlassen. Die Völker wurden bei der Völkerwanderung vom Winde verweht und Schriftliches ist von den Germanen nicht überliefert. Außer Runen, die in heutige Sprachen übersetzt wurden.

    Neben den zahlreichen Runenüberlieferungen gibt es den „Codex Argenteus“. Der Codex enthält Teile der vier Evangelien als Abschrift der gotischen Bibelübersetzung (Wulfilabibel) des Bischofs Wulfila (lat. Ulfilas) (311–383) und zählt zu den ältesten schriftlichen Zeugnissen einer germanischen Sprache.😉

    Achso – und es gibt 9 große, entwickelte germanische Sprachen, die von mindestens 1 Mio. Menschen gesprochen werden:

    * Englisch ist die sprecherreichste germanische Sprache mit rund 340 Mio. Muttersprachlern und über 180 Mio. Zweit- und Drittsprechern.
    * Deutsch wird von etwa 100 Mio. Muttersprachlern und mindestens 80 Mio. Zweitsprechern gesprochen.

    Weitere germanische Sprachen mit jeweils mehr als einer Million Sprechern sind:

    * Niederländisch (22 Mio.)
    * Schwedisch (10 Mio.)
    * Afrikaans (6 Mio., mit Zweitsprechern 16 Mio.)
    * Dänisch (5,5 Mio.)
    * Norwegisch (5 Mio.) (Bokmål und Nynorsk)
    * Niederdeutsch (ca. 5 Mio. Erst- und Zweitsprecher)
    * Jiddisch (3 Mio.)

    • Und die Slawen sprechen slawisch…..weil er da oben was durcheinandergebracht hat.

      „…Welche Nachfolger meinst Du denn jetzt? Die Slawen, die Sachsen, die Franken, die Pruzzen?“

      Sachsen und Franken waren (sind) germanische Stämme die über die gemeinsame Sprache als Germanen gelten.

      Na Slawen sind halt Slawen, auch ein Volk, das über die Sprache identifiziert wurde und wird.
      Und die Pruzzen waren ein slawisscher Stamm.
      So wie alle Stämme die östlich der Elbe gelebt haben in der Zeitepoche um die es hier geht.
      Sämtliche große Städte an der Elbe, wie beispielsweise Magdeburg….waren Grenzfestungen und von dort aus wurden die slawischen Stämme unterworfen.
      Unter dem Zeichen des Kreuzes….wohlgemerkt.

      Genau wie heute die Moscheen in Deutscchland dem türkischen Staat als Festung dienen um uns Deutsche zu unterwerfen.
      Das mal nur nebenbei….ist ja wohl jedem bekannt.

      Abschließend möcht ich bemerken.
      Die Entwicklung einer eigenen Kultur geht immer zuerst über die Sprache. Eine gemeinsame Sprache ist die Vorraussetzung für eine gemeinsame Kultur.
      In diesem Fall der germanischen.

      Integration…..geht auch nur über die Sprache.
      Und unsere Migranten wollen ja kein deutsch sprechen, also funktioniert die Integration nicht.

      • Die Pruzzen waren ein baltischer Stamm und kein slawischer. Nicht mal Wiki ordnet sie den Slawen zu.

        „Integration…..geht auch nur über die Sprache“

        Sprache lernen und fertig ist der neue Deutsche ?
        Na dazu sag ist jetzt mal nichts.😉
        Außer das ich überrascht bin, es von dir zu lesen.

        • stimmt, die Balten sind ein eigenes Volk deren Sprache sich deutlich von der germanischen und slawischen Sprache unterscheidet.

          Wenn sich jemand integriert bedeutet das noch lange nicht, das derjenige der sich integriert automatisch Deutscher ist.
          Für mich ist das noch immer eine Frage des Blutes, sprich der Abstammung.

          Es gibt aber Ausländer die in Deutschland leben und sich in unser Leben eingefügt haben weil sie über die Sprache diesen Weg gingen.
          Sie leben unter uns und mit uns. Sprechen unsere Sprache, nehmen teil an unserem Leben, achten unsere Traditionen und werden niemals Deutsche sein weil sie es nicht wollen.
          Du weißt wen ich meine, meim lieber DNVP🙂

          Davon gibt es viele.
          Engländer, Franzosen, Japaner, Amerikaner, Russen, usw usw.
          Sie leben hier aus den verschiedensten Gründen, sprechen unserere Sparache, aber sie bleiben das was sie waren.
          Bürger ihrer Heinatländer.
          Weil sie es so wollen.

  7. Insgesamt ein wieder mal großartiger Artikel !

    Leider ist es aber auch so, das in wenigen Stellen im Artikel scheinbar auch die politische Korrektheit bedient wird wovon Mia sicherlich weit entfernt ist, darum wird es wohl Gedankenlosigkeit gewesen sein, wenngleich eine für die heutige Zeit typische.
    Leidtragend ist der Osten Deutschlands.
    Die Willenbergkultur wird zuerst mit den nach 1945 erfundenen Namen „Wielbark-Kultur“ zuerst genannt. Wikipedia schreibt darüber sehr bezeichnend:
    „Seit 1945 gehört der Fundort Willenberg zu Polen, heißt jetzt Wielbark – und somit hat sich die Bezeichnung Wielbark-Kultur eingebürgert.“
    Im Interesse des Andenkens unserer vielen Generationen (ost)deutscher Vorfahren ist es allerdings, wenn sich diese Bezeichnung NICHT einbürgert.
    Hier haben wir nämlich ein Beispiel dafür, wie selbst die germanische Frühgeschichte slawisiert wird, um der Zerstörung der germanisch-deutschen Geschichtsidentität Vorschub zu leisten.
    Und wer die Geschichte schreibt, bestimmt bekanntlich auch Gegenwart und Zukunft.
    Für die Oxhöft-Kultur („Oksywie-Kultur“) dürfte dasselbe gelten. Wikipedia zitiert auch hier „polnische Quellen“ die keine wissenschaftliche sondern politische Grundlagen haben und der zu Lasten Deutschland stattfindenden polnischen Land- und Geschichts-Kleptomanie des 20. Jh. Rechnung tragen.
    Die „Przeworsk-Kultur“ betrifft: Selbst Wikipedia schreibt Träger dieser Kultur waren vermutlich aus historischen Quellen bekannte ostgermanische Stämme wie beispielsweise die Vandalen, Burgunden und Lugier.
    Daraus ergibt sich, das der slawische Namen völlig unpassend ist.
    Da die westlichen Ausläufer der Einflüsse dieser Kultur bis nach Ostbandenburg hineinreichen, ist es den Polen natürlich sehr gelegen, das hierfür ein slawischer Name verwendet wird, damit wenigsten Laien falsche Schlußfolgerungen ziehen.
    Wenn diese ostgermanische Kultur vor 1945 entdeckt wurde, dann hatte sie sicher einen passenderen Namen.
    Welcher das war, da bin ich nun überfragt.
    Markomannen und Quaden waren auch die Urbevölkerung Böhmens und Mährens, das auch zur Zeit des Arminius zum germanischen Volksraum gehörte. Die Slawen sind da erst 7 Jahrhunderte später eingewandert.

  8. Herzlichen Dank erstmal für dieses Thema!

    „im „Teutoburger Wald“ (später hieß es in „Kalkriese“)“

    Es heißt nur so und vielleicht ist der angebliche Ort der Schlacht bewußt nach Kalkriese verlegt worden, um den Mythos Teutoburger Wald/ Hermannsdenkmal anzukratzen, wenn nicht zu beseitigen. Ich habe alle drei Ausstellungen in Haltern, Kalkriese und die pro Rom – Veranstaltung in Detmold besucht:

    Kalkriese kann nicht der Schlachtort gewesen sein, da die Örtlichkeiten für einen römischen Heereswurm von annähernd 15 km Länge zu gering dimensioniert sind. Das ist jedenfalls meine Meinung…

  9. “ die überlieferten Schriften in Bezug auf Arminius fehlen bisher.“

    Und sie werden womöglich für immer fehlen, weil das meiste schriftlich Überlieferte durch Ludwig den „Frommen“ vernichtet worden ist.

  10. Ich muss doch manchmal mit Erstaunen feststellen wie lückenhaft das Geschichtsverständnis so mancher “Nationalen” ist!
    Es mag schon sein dass die Römer zum Zeitpunkt der “Varusschlacht“ den Gemanen (damit meine ich den Sammelbegriff der germanischen Stämme) im Aspekt der zivilisatorischen Errungenschaften stark überlegen waren.
    Gerade wegen einer dieser “Errungenschaften“ kam es wahrscheinlich zum Aufstand, nämlich des ”römischem Rechtes“ das bei unseren Vorfahren auf starke Ablehnung und zum Teil auf Unverständnis stieß. Um die germanische Gerechtigkeitsauffassung grob zu umschrieben, selbst bei Mord wurde meist nicht von einer Hinrichtung des Mörders ausgegangen, sondern in aller erste Linie ging es um Entschädigung der Hinterbliebenen des Opfers, von Seiten des Mörders, das römische Recht geht in so einem Fall meist kompromissloser vor. Wenn man sich diese Differenzen vor Augen hält und sich bewusst wird dass gerade Varus geradezu ein Fanatiker war im Bezug auf die bedingungslose Anwendung des römischen Rechts und von im selbst in römischen Kreisen der Wortwitz zickulierte: “ Er betrat eine reiche Provinz als armer Mann und verliess eine arme Provinz als reicher Mann” kann man davon ausgehen dass für die meisten rechtsrheinischen Stämme das Maß in Jahre 9 voll war. Denn diese kammen nicht in den Genuss der anderen römischen Errungenschaften, die zweifesohne auch ihre Vorteile hatten,den auch sie mussten Steuern an Rom abführen.

    Ferner ist anzumerken das die Germanen nur sollange Arminius folgten wie er auch Erfolge vorzuweisen hatte! Er war die Schlüsselfigur und der Gegenspieler von Marbod und Segestes, er hatte alles römische während seiner Zeit in Rom und als Hauptmann der römischen Hilfstruppen auf dem Balkan aufgesogen. Daher kannte er die römische Lebensweise im Detail.
    Vor allen Dingen hat er strategisch genau richtig agiert, er wusste selbst genau das man den Römern in offener Feldschlacht nichts entgegen setzen konnte , daher diese Gurillia Aktion.
    Ich weiss nicht wie manche Leute hier ticken, die sich hier auf Ehre berufen wenn sie Arminius Verrat vorwerfen,es war einfach kaltes strategisches Kalkül und haben die Römer nicht die Auffassung vertreten: “inter arma enim silent leges“ ?
    Um zum eigentlichen Punkt zu kommen, was macht diesen Aufstand der Stämme( allerdings nicht aller), zum jetztigen Zeitpunkt so interessant. Zwei wichtige Dinge sind hervorzuheben:
    1. Unsere Sprache, denn wenn Arminius die Römer nicht so vernichtend geschlagen hätte, würden wir heute eine Sprache mit lateinischem Idiom sprechen, ähnlich des Französischen, und nicht nur wir sondern wahrscheinlich alle Länder südlich von Skandinavien.
    2. Durch die Ruhepause nach dieser Phase, die damit verbunden war dass die Römer die Kriegsakte Germanien schlossen und den Germanen sich selbst überließen, war es möglich das die Stämme sich nach eigener Art entwickeln konnten, gerade weil sie von der Weiterentwicklung der römischen Zivilisation , im Grossen , ausgeschlossen waren und so nicht Teil des Verfalls eben dieser wurden!
    Ironischerweise sind gerade dardurch die Weichen gestellt worden, das gerade die germanischen Stämme in der späteren Entwicklung die eigentlichen Bewahrer des römischen Erbes wurden, indem sie im Laufe der Völkerwanderung neue Energie und Impulse in das ehemals römische Reich brachten und in der Symbiose mit der römischen Lebensweise neue Reiche schufen. Wer jetzt hier einwenden will dass es auf das Konto des Christentums ging, verwechselt Ursache und Wirkung, den das Christentum wurde von allen frühen Königen der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters primär als Werkzeug ihrer Macht gebraucht!

    Als Fazit kann man sagen dass man der Person Arminius gar nicht genug Respekt zollen kann durch sein maßgeblichen Eingreifen in die Weltgeschichte, auch wenn es ihm damals bestimmt nicht bewusst war !

    Was seinen wahren Namen angeht , gibt es dort eine, wie ich meine interessante Spur.
    Sein Vater hieß Sigimer , nach alter germanischer Art hatte der Sohn einen ähnlichen Namen oder den Zusatz des “son“ am Ende des Namen. Wenn man sich sein Wirken und sein Leben betrachtet, das eigentlich eine Tragödie ist, entdeckt man markante Ähnlichkeiten zu den Nibelungen, der gleiche tragische Faden. Es ist daher sehr gut möglich dass er, wenn auch nicht im genauen Wortlaut ,dazu entwickelt sich die Sprache in fast 1000 Jahren zu sehr,
    Siegfried heißt!😉

  11. Zu diesem hochinteressanten Thema gibt es eine sehr Gute Dokumenation
    „Die Germanen – Meilensteine der Frühgeschichte Europas“
    kann ich wärmstens empfehlen.

    Der einleitende Artikel und das Bild oben sind eindrucksvoll und sollte uns an unsere Wurzeln erinnern.

    Wir brauchen gerade das jetzt mehr denn je. Der große Widersacher jenseits des Ozeans, OBAMA, drängt auf eine weitere Zerstörung deutscher Freiheit und unseres Heimatlandes.
    Heute hat er wieder in den NAchrichten gefordert, dass die EU die Türkei aufnimmt. Voll aufnimmt.
    Hier vor haben namhafte Politiker, aber auch Wirtschafts- und Gesellschafts-Experten strikt gewarnt.
    Dass das deutsche Volk laut zahlreicher Umfragen zu 80% dagegen ist, sollte bekannt sein.
    Doch dieser Ober-Depp und deutscher Gefahrenschwerpunkt-SC-WESTERwelle liegt ganz im Trend seines oberen Dienstherrn, OBAMA.
    Die bayerische Europaministerin, sowie auch die bayerische Innenminsterin, sind strikt gegen eine Aufnahme der Türkei. Und dies mit guten Argumenten.

    Wieder einmal soll Deutschland den us-amerikanischen Interessen geopfert werden.
    Wir müssen hier an einem Strang ziehen und verhindern, was durchaus möglich ist.
    Leider ist die CSU nicht in allen Bereichen so gut besetzt, wie in den genannten. AUch ist sie nur in Bayern wählbar.
    Aber es gibt bundesweit wählbare Alternativen. Nehmt in Berlin „Pro-Berlin“ oder auch „PRO_DEUTSCHLAND“.
    Wählt in anderen Bereichen die REPUBLIKANER.
    Das sind Parteien, die unserer Interessen und Meinungen vertreten.
    Sicher gibt es auch andere. Doch die DVU ist pleite und die NPD ist vom Verfassungsschutz unterwandert.

    Frei vom Verfassungsschutz sind aber die Republikaner.
    Wir müssen auch dafür sorgen, dass die richtigen politischen Vertreter gestärkt werden.
    Wie Mia schon oft schrieb:
    sich verstecken und nur in den Foren Kommentare abgeben bringt recht wenig.
    Lasst uns auch an den Aufrufen: „Keine Mitgliedschaft der Türkei“, teilnehmen.
    Wenn die richtigen gewählt werden, dann lösen sich viele Probleme mit einem Schlag.
    CDU bringt es nicht!!!!!!!!Denkt daran. Wir müssen umdenken.

  12. Erstmal ist falsch, wie es im Text heißt, „der Sieg war die Geburtstunde der Deutschen“ genauso wie es im diletantischen NPD-Video über Arminius falsch ist, wenn es heißt, er war der Erste, der die Stämme geeint hat.

    Er hat es vielleicht versucht, darum wurde er aber auch ermordet😉 der deutche Freiheitswille ist einfach einzigartig^^

    Übrigens in dem Zusammenhang vielleicht auch interessant zu wissen, dass es ganze Völkerschaften gibt, wie z.B. die Kimber, die lieber geschlossen in den Tot gingen, als Sklaven zu werden. Als die Niederlage auf dem Schlachtfeld ersichtlich wurde, haben sich Frauen und Kinder selbst den Tod gegeben. „You can kill me, but you will never taint my soul“ Und in der Sklaverei verliert man nunmal seine Seele… Sei es durch Anpassung, durch Aufgabe der Kultur, durch Überfremdung des eigenen Wesens durch fremdbestimmtes Denken und Handeln.

    Ich finde es aber schade, wie distanziert hier die meisten von den Germanen reden. Traurig dass selbst unter denjenigen, die zumindest den Wunsch haben, sich mit ihrem Volk zu identifizieren, so wenig dieser Identifikation vorhanden ist.

    Ich will jetzt nicht wieder von Geschichtslügen anfangen, aber tendenziell lobt sich jedes System selbst über alles und sieht an vorangegangenem gerne nur die Makel, da es sonst den eigenen verlorengegangenen Werten ins Auge sehen müsste…

    Ich jedenfalls sehe die Geschichte der deutschen als roten Faden, der sich im Dunkel der Zeit verliert, jedoch bis 1918 reicht, einige der Nachwehen sogar bis heute^^

    Dabei geht es ja bei der Identitätsfindung, zu erkennen woher sie rührt und vor allem, zu verstehen wohin all die Werte verschwinden sind. Denn auch das ist ein roter Faden.

    Die Griechen haben die germanischen Druiden damals als Philosophenkönige bewundert.

    Die Freiheit war ein großes Gut, jeder war einzig seinem Fürsten verpflichtet, dessen Linie zurückreicht bis in die Ewigkeit.

    Natürlich ist man gerne aneinandergeraten, aber wenn zwei Gegner auf Augenhöhe sich mit einem tief in der eigenen Kultur verwurzelten Ehrenkodex sich begegnen und beide daran spirituell wachsen ist das nicht schlimm, auch wenn paar sterben. Aber wo sollen sonst Helden herkommen? Hauptsache das Volk lebt und profitiert.

    Das kann man jedoch mit einem Freiheitskampf gegen einen äußeren Gegner, der die eigene Art komplett assimilieren will, nicht vergleichen!!

    Jedenfalls, die Freiheit war schonmal das Entscheidende. Und ein Fürst, auf den seine Ahnen herabschauen usw. kann besser im Sinne seines Volkes handeln, als irgendwelche Parlamentsmarionetten.

    Dann die Spiritualität, die Vorbilder in der Götter und Sagenwelt, nicht zu vergessen der enge Bezug und die Ehrfurcht vor der Natur.

    Der Respekt vor der Frau weder die von Genderfreaks propagierte Unterdrückung, noch eine selbstentfremdete Emanzipazion sondern richtiges Rollenbewusstsein.

    So gesehen hat sich die germanische Art lange gehalten. Das Christentum wurde mehr assimilisiert als eigene Art dadurch verloren. Auch unter tiefen Schichten dringt die eigene Kultur durch.

    Die deutschen Fürstentümer haben sich im ersten Reich nur unter Kaiser und Kirche gebeugt und später im Interregnum bis 1871 ihre Souveränität voll bewahrt.

    Ich lese grade ein Buch über König Ludwig den 2. und da kommt wie überall die volle deutsche Art zutage. Auch welch große Zweifel ihn plagten, zugunsten der Reichsgründung einen Herrn über sich zu dulden, vs. die Freiheit Bayerns.

    Ich denke auch großteils gesamtdeutsch und musste zu meiner eigenen Schande eingestehen, dass ich an die Souveränität Bayerns selten gedacht habe. Aber da sieht man den Trend… heute heulen wir noch über die verlorengehende (gegangene) deutsche Souveränität, bald jammern wir, dass Europa in der Weltregierung so wenig zu sagen hat. Aber wo bleibt da die Kultur, wenn Entscheidungen immer weiter nach oben verbracht werden? Wer kümmert sich da noch um SEIN Land?

    Jedenfalls, Ludwig… die Liebe zur Kunst, die Förderung Wagners und auch seiner göttlichen Werke wie Ring der Nibelungen und die Walküre.

    Die Schlösser, einfach die ganze idealisierte Welt. Wer kein Träumer und kein Idealist ist, ist auch kein echter Deutscher.

    Jedenfalls, das Haus Wittelsbach hat über Bayern über 1000 Jahre regiert. So ist unsere Kultur gewachsen, Nähe zum Volk, EINSSEIN mit dem Volk. Wer Briefe oder Biographien aus der Zeit liest, sieht dass echte Deutschland.

    Und ich hasse eine Geschichtsschreibung wie z.B. bei Galilieo wo es um Pferdekutsche vs. Auto geht. Als wäre die gesamte Menschheitsentwicklung ein technologischer Prozess.

    Früher hatte man vielleicht nicht so viel materielles, aber man hatte noch eine gesunde Geistes- und Gefühlswelt.

    Passiert ist, was heute immer noch passiert. Der Neoliberalismus versteht es, alle Strömungen einzufangen, gegeneinander auszuspielen und somit zu neutralisieren.

    So können z.B. zwei unterschiedliche Bewegungen wie die linke und die rechte die beide jeweils ein Stück der Wahrheit für sich gepachtet haben, neutralisiert werden, indem man dem Mainstream gegenüber nur das (vermeintlich) Negative herausstellt.

    Die rechten sind dabei beliebtes Feindbild, wer z.B. in Einklang mit der Natur und einer engeren emotionalen Bindung zum Kind lieber sähe, dass Mütter ihre Kinder selber säugen als sie mit synthetischer Flaschennahrung zu vergiften, wird im rechten Lager abgestellt.
    Die Linken hat man dann mit Argumenten wie „Freiheit“ gleich zur Stelle. Ebenso bei der Abtreibung.

    Die Fädenzieher können jeden vereinnahmen, weil viele, die -aus gutem Willen- irgendwo tätig sind, egal ob politisch, egal ob in Vereinen, sich leicht von jedem Scheiß an Argument vereinnahmen lassen.

    Man sollte sich mal aus überkommenen, bzw. aufgedrängten Mustern und Rollenidentitäten lösen und zusammenarbeiten.

    Man kann immer einen Konsens finden, wenn man sich auf die Gemeinsamkeiten konzentriert.

    Ich habe bisher noch jedem Linken plausibel genug darlegen können, warum Nationalismus wichtig ist.

    Es gibt einfach nur eine Wahrheit, wer sie noch nicht ganz begriffen hat, soll halt bekehrt werden. Ansonsten verstärkt er sich nur in seinem Widerstand…

    • @DavidLC
      Ein guter Bericht. Es stimmt auch. Ich, also wir (bayr.Patrioten) halten die Germanen für unsere Vorfahren.
      Obwohl doch tatsächlich ANTI-Orientierte Kräfte behaupten, dass wir nicht von den Germanen abstammen. Es ist ein kläglicher Versuch unsere Wurzeln zu verwässern.
      Hierzu gibt es auch ein Beispiel. Kissinger, der us-amerikanische Politiker und Global-Anhänger, hat die Griechen als schwer zu beeinflussendes und steuerndes Volk bezeichnet. Also sagte er mal: „wir müssen ihre Wurzeln zerstören, ihre kulturelle Identität, ihre Gemeinsamkeit“.
      Nachzulesen bei Gerhard Wisnewski Jahrbuch 2010. Dies alles im Zusammenhang mit den Bilderbergern. EIn sehr wichtiges Thema.
      Vielleicht mal was für Mia.

      Aber genau das passiert mit unserem Volk. Es wird systematisch entwurzelt. Sehr einfach wird dies verstärkt, indem man Millionen von extremen, nicht integrationswilligen Migranten, eben den Türken.
      Diese sind ein Spielball der USA.
      Germanen, Germanien. Unser Reich besteht seit über 1000 Jahren. Gehört zu den mächtigsten und einflussreichsten der Welt. Besser: gehörte!!!Denn uns wird ja eingeredet, dass nur Ausländer die intelligenten und erfolgreichen sind.
      Das aber aus Deutschland die meisten Nobelpreisträger, die Elite der Wissenschaft, aber auch der Literatur und Philosophie stammt, wird unterdrückt. Darüber zu sprechen ist schon ungern gesehen.
      So auch beim Jahrestag der Schlacht im „Teutoburger Wald“ (oder wo auch immer) wurde von den Deutschen, zur Verwunderung des Auslandes, als Anti begangen. Sie nannten es nicht die die Hermanns-Schlacht, nein, die Idioten nannten „Varusschlacht“. Als ob wir es nur aus römischer Sicht betrachten dürfen.
      Das es aber aus unserer Sicht eine germanische Angelegenheit ist, wäre „Hermann der Cherusker-die Befreiungsschlacht“, die einzig richtige Bezeichnung gewesen. Und so nennen wir es auch.
      So nennen es auch namhafte Autoren. DOCH:

      Seht nach bei Wikipedia, diesem Lexikon für Arme und Beeinflusste, gesteuert von den „Oberen“. Gebt ein „Germanen“ und ihr findet:

      „Als Germanen wird eine Anzahl von Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet“

      Die Politiker, diese feigen, us-amerkanisch-gesteuerten Marionetten, drängten auf diese Auslegung.

      Nein….bloss nicht zeigen, dass sie Vorbilder und Vorfahren hatten…bloss nicht zeigen das die Germanen unsere stolzen Ahnen sind.
      Und, ganz ehrlich gesagt, die nordischen Götter, die germanischen Götter, sind mir allemal lieber als alle Christlichen oder was auch immer Religionen.

      • @DavidLC

        Noch was zu der Thematik: mit LInken diskutieren.

        Mit früheren Anhängern von der SPD war dies möglich, viele von denen waren auch patriotisch. Sozial und Patriot ist ja kein Widerspruch.

        Aber mit den Linken, die wir, speziell ich meine, mit denen ist Reden, diskutieren, in der Regel nicht möglich.
        Es wurde sehr oft versucht. Sicher. Denn zusammen ist besser als ewige Missverständnisse. Denn der wahre Feind sitzt in Washington.
        Aber es ging nicht. Sie wurden beleidigend, brachen die Gespräche ab und, nicht selten, wurden sie aggressiv.
        Nein, mit diesen Leuten, damit sind 90% der Vertreter und Anhänger von LINKEN und GRÜNEN gemeint. Also den knallroten. Wir können auch SED-Nachfolger und Bolschewisten sagen.
        Bei den Grünen gibt es zahlreiche Hinweise, dass sie von den USA nicht nur gesteuert werden, sondern sogar gegründet wurden. Begonnen als Umweltpartei, wurde sie danach von den USA entdeckt und entsprechend aufgebaut.
        Warum? Darüber gibt es Lektüren und Dokumentationen.
        Ein umfangreiches Gebiet.
        Demnächst wird auf http://www.alteundneuezeiten.de ausführlich über die Hintergründe von LINKEN und GRÜNEN berichtet.
        Ich, wir, sind Germanen.
        Odin hat gesprochen…….hoffentlich.

    • @DavidLC,

      vielen Dank für deine ansprechenden und anregenden Worte.

      Der Materialismus hat unser Leben, unsere Gesellschaft und unser Denken großteilig durchdrungen. Nur zu leicht wird derzeit alles Geistig angehauchte als Verrücktheit abgetan.

      Um vollends das Thema zu verfehlen: Auf der Museumsinsel in Berlin befinden sich unter anderem die Nationalgalerie und das nach „modernen Gesichtspunkten“ wiedererbaute neue Museum.
      In der offiziellen Darstellung dieses neuen Museums wird angepriesen, dass es deutlich aufzeige, wie das Zeitalter des Geistes (welchem im Gebäude der Nationalgalerie bezaubernder „Lebensraum“ gegeben wird) nun im Zeitalter der „Bildung“ einen Nachfolger gefunden hätte.

      Diese Worte, welcher der derzeitige Museumsleiter sinngemäß sprach, machten mich traurig. Ich glaube nicht, dass man Geist durch Bildung ersetzen kann.

  13. Pingback: Tacitus Urteil: „Er war unbestritten der Befreier Germaniens“ « Der Honigmann sagt…

  14. Und was ist mit den Kelten? Diese hast du ganz vergessen, sie bildeten sogar schon größere Ortschaften, betrieben Handel, Landwirtschaft, Eisenerzschmelzöfen und kannten Kunsthandwerk. Einer ihrer nördlichsten Orte war das von Cäsar erwähnte Melokabos, ein keltisches Oppidum an der Stelle des heutigen Berges Milseburg in der hessischen Rhön. Archäologen schätzen, dass dieser Ort einmal von max. 1000 Menschen bewohnt war (für damalige Verhältnisse eine Großstadt) und bis zum 1. Jahrhundert v.Chr. besiedelt war. Es ist übrigens meine alte Heimat, bin dort geboren und ich fühle mich meinen Vorfahren dort immer noch sehr verbunden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oppidum_Milseburg

  15. Warum machst du ihr nichts fertig, was sie nur noch einfügen muß? Wenn du die Geschichte besser kennst, wäre das ja wohl irgendwie logisch und sinnvoll. Mia wird keine Zeit haben, auf Sonderwünsche einzugehen sonst hätte sie es bestimmt gemacht.

  16. Hallo Mia unbekannterweise(:-)In mermoriam Arminius!
    Guter Artikel…
    Mein Fazit ist .Die Geschichte schreibt eben immer der „Sieger“.Daher ist wenig von Arminus/Heermann aus germanischer Sicht übrgigeblieben!
    Und da sind schon bei der Gegenwart: Genauso ist es seit über 60 Jahren mit der neuen (offizielen) Geschichte!
    Umerziehung im Westen der BRD, Indoktrinaton im Osten der ehmal.DDR!
    Lügen werden immer wiederholt, und die durch „Brot und Spiele“ abgelenkte Masse findet sich in einer NWO-Matrix wieder.
    Hier wird diskutiert ob Armin ein „Verräter“ gewesen sei? Niemals.Er ist nach Rom als junger Mann als Tributleistung an die Römer verschleppt worden und hat das sein Leben lang nie vergessen.Lerne vom Feind, nutze sein Schwächen..so wird sein Denken gewesen sein.Er ist für mich der größte Deutsche…zusammen mit seiner Frau, die ihm ja wohl die Treue über den Tod hinaus gehalten hat!
    Mal eine Frage…Wie sähe es den heute aus.Von wo sollte den ein „Retter“ Deutschlands kommen um diese unseelige BRD verschwinden zu lassen?Aus dem Ausland?Ein Exil-Deutscher?Wohl kaum.Eher aus der Mitte derer , die das(amerikanisierte)Politsystem BRD gut kennen.Vielleicht kommt er zum strategisch richtigen Zeitpunkt aus der „Deckung“.
    Armius-Herrmann-Siegfried hats damals richtig gemacht!

    Zu der Hinterfragung der Parteien heute empfehle ich:
    auf youtube, „germany-made-by-usa(Lief auf phönix).
    Die „grünen“ sind eindeutig von den USA gesponsert!100%.
    Neulich eine Nachricht über die grünen-Jugendorganisation:
    „…wir wünschen eine neue Weltordnung…!!!“
    Zu Pro.-Köln, Stadtkewitz(Freiheit,Berlin)usw.trafen sich mit Geert Wilders…(Er und seine holländischen Mitstreiter sind Freunde des CFR, der NEOCONS in den USA sowie des AIPAC).Geert Wilders ist ein zionistisches“U-Boot“.Aussage von Ihm:“Ich liebe Israel….“(Er war da als jugendlicher im Kibbuz).Noch Fragen?????
    Nö, lieber alles HINTERFRAGEN“

  17. Herkunft der Germanen!Hyperboräa! Dann nach Atlantis dann Flucht nach Germanien….1049o Jahre Völkerwanderung.

    Hyperboreas Töchter und Söhne waren die
    Bringer und stetige Beeinflusser sämtlicher
    herausragenden Hochkulturen der Erde. Ge-
    nannt seien hier nur einige, wie die Atlanter,
    Griechen, Mayas und die Germanen.

    Hyperborea ist die Bildungsstätte unserer Art,
    Kultur und Religion.

    Herausragende Hyperboreer wie Thor, Baldur
    und Apoll wurden und werden von den von
    ihnen beeinflussten Völkern und Stämmen
    als Götter verehrt.

    Der Gegenpol des Sonnenvolkes von Hyper-
    borea, die „Südländer“ verteufelten und
    verklärten die Taten und Weisheiten dieser
    Götter, indem sie sie als heidnisch und
    satanisch diskreditierten und das Festhalten
    an ihnen und dem alten Brauchtum ihnen
    zu Ehren, mit dem Tode bestraften.

    So begann der Konflikt zwischen den
    Lichtbringern (Hyperboreern) und den
    Dunkelmännern, der bis heute andauert.

    Hyperborea wird uns aufs Neue eine hohe
    Kultur bringen und diese wird wahrhaft,
    lebensnah und lebenswert sein und durch
    ihre, dem Licht der Sonne zugewandte
    Reinheit, Klarheit und Schönheit bestehen!

    So wie jeder Keim dem Licht entgegen
    wächst, so wendet sich das Gute in uns,
    unser Blut, nach Norden, nach Hyperborea,
    zum Mitternachtsberg*!

    Der dritte große SARGON…wird kommen vom Norden.

  18. Hi, ich persönlich finde auch interessant, wie man heute versucht über Arminius herzuziehen. Ich nenne ihn Arminius weil es eine tatsächliche Überlieferung seines Namens ist. Hermann vermeide ich, weil Hermann in meinen Augen der Mythengestalt über Arminius ist. Viele schöne Interpretationen beinhaltet. – Auffallend ist eigentlich, sofern man u.a. Tacitus liest, dass die Römer schon reine Rassisten waren. Es ist Tacitus, der die Germanen als reine Rasse bezeichnet und waren nicht die Germanen selbst. Hier gilt einfach die bekannte Regel, dass wenn Peter über Paul spricht, er auch viel über Peter aussagt. Hinzukommt einfach die Tatsache, dass die Römer mit ihrer Behandlung gegenüber die Germanen sich unbeliebt machten. Sie behandelten die Germanen wie Untermenschen. – Wobei es wirklich viele Überlieferung auch gibt, dass die Römer sexuelle Interessen an die Germanen hatten. Nicht nur der Verkaufsschlager „blondes Haar“ aus Germanien zeigt es deutlich hervor. – Z.B. die Friesen. Ein Volk, dass in Zeiten Arminius Treu zu Rom standen änderte 20-Jahren später ihre Meinung gegenüber Rom. Was war passiert? Die Römer, genauer Drusus, wollte blonde Knaben und junge Frauen als Tribut! – Ab da fingen auch die Friesen an die Römer erfolgreich zu verkloppen. Rom verlor eben öfters in Germanien als nur in Kalkriese.

    Zitieren wir mal Tacitus:
    „Die Freiheit der Germanen ist allerdings stärker als das Reich der Arsakiden. Denn was kann uns der Osten anderes vorhalten als den Tod des Crassus, dafür verlor er seinerseits Pacorus und musste sich dem Ventidius geschlagen geben. Die Germanen aber haben Carbo, Cassius, Scaurus Aurelius, Servilius Caepio und Maximus Mallius besiegt oder gefangen genommen und damit fünf Heere der Konsuln und des römischen Volkes besiegt, dem Augustus wurde Varus und mit ihm seine drei Legionen entrissen, nicht ohne Gefahr haben Gaius Marius in Italien, Cäsar in Gallien, Drusus, Tiberius und Germanicus sie in ihrem eigenen Land niedergeworfen; bald wandelten sich die unglaublichen Drohungen Caligulas in Spott.“
    Caligula, der dritte römische Kaiser und Sohn von Germanicus, versuchte wie sein Vater Germanicus zuvor ebenfalls die germanischen Stämme zu erobern. Es ist eigentlich unglaublich was man heutzutage über die Geschichte der Germanen erzählt. Es wird immer wieder behauptet, dass die Römer gar keine Interesse gehabt hätten, Germanien zu erobern. Kaum Reichtümer, scheiß Klima etc. wird als Grund angegeben. Natürlich hatten die Römer Interesse daran, nur waren diese Eroberungszüge mit Niederlagen verbunden. Geographisch war Germanien durchaus Interessanter als Britannien. Aber sie schafften es eben immer wieder nicht!
    Arminius wird sogar nach der Varusschlacht keinen weiteren großen Sieg nachgesagt. Total falsch. In der Schlacht der langen Brücke wurden vier Legionen von Germanicus fast komplett aufgerieben. Marbod, sein germanischer Feind und König der Markomannen, versuchte auch Arminius zu besiegen, mit dem Ergebnis, dass er von den Markomannen als König entkront worden ist und Asyl von den Römern benötigte. Segestes, der cheruskische Widersacher, verlor ebenfalls gegen Arminius, und musste ebenfalls hintern den Rhein zu den Römer flüchten. Mit dem Preis, dass er seine eigene Tochter und die Ehefrau von Arminius an Germanicus weitergeben musste. Er erkaufte mit dem Leben seiner Tochter sein eigenes Leben. Germanicus selbst werden nur Siege gegen Arminius nachgesagt. Wie kann das sein? Ist er der Feldherr, der alle Schlachten gewann und den Krieg am Ende verlor? Es ergibt keinen Sinn. Germanicus schaffte es nicht einmal Arminius so zu schwächen, dass danach Marbod als „lachender Dritter“ empor steigen hätten können. Im Gegenteil, Marbod haute genauso wie Germanicus mit vielen Verluste von Arminius ab. Am Ende lebten Arminius Feinde: Segestes, Marbod, Germanicus hinter dem Rhein. Oder lag Tod in seiner Heimat herum.
    Tiberius, der zweite Kaiser Roms, gab später einfach zu, sicherlich aus internem römischem politischem Interesse, dass die Kriege gegen die Germanien einfach zu verlustreich waren.
    Der erste Kaiser Roms, Augustus, erlebte mit Arminius seine größte Niederlage.
    Arminius legte sich mit den zwei Supermächten seiner Zeit an. Rom ist für viele bewusst. Die Markomannen für viele nicht. Markomannen selbst waren militärisch sehr römisch. Gegenüber den Männern von Arminius besser bewaffnet und ausgebildet. Die Markomannen sah Augustus vor der Varusschlacht als die größte Bedrohung Roms an. Nicht die Cherusker! Augustus rief 12-Legionen auf gegen Marbod zu kämpfen. 12 Legionen! So viele Legionen wurden schon lange nicht mehr zusammengerufen. In Lebzeiten Augustus sowieso nicht! Caesar hatte 10 Legionen um Gallien zu erobern. Der Aufstand in Pannonien änderte allerdings den Plan mit dem Angriffskrieg gegen die Markomannen.
    Modern gesprochen, Arminius kämpfte gegen die Sowjetunion und gegen die Nato seiner Zeit und besiegte sie. Seine Taten sind und bleiben unglaublich.
    Allerdings wird ihm zu viel wieder zugesprochen. Er konnte Deutschland/Westgermanien nicht einigen! Wie es viele über 19-Jahrhunderten nach ihm nicht konnten. Im Grunde war der Einfall von Napoleon der Grund, wieso Deutschland endlich sich mal einigte. Also von außen kam der Stoß. Nicht von innen. Die deutsche politische Führungskräfte waren über 2.000 Jahren zu blöd dazu.
    So und nu zu germanischer Kultur. Germanen lebten wesentlich Freier als römische Bürger. Sie waren auch wesentlich pragmatischer als die römische Kultur. Städte gründen die Römer nur aus einem Grund. Aufgebaut wurde jede Stadt von den Legionären. Im Grunde war also jede römische Stadtgründung nichts anderes als eine Gründung einer militärischen Kaserne Roms. Ein ziviles Lager wurde stets neben der Kaserne mitgegründet, indem die Beamten für die Tributeinkassieren hausten sowie diverse Handwerker, Landwirte und die unverheiratete Frauen der Legionäre. So war es auch in Köln, Trier, Mainz, Stuttgart, Augsburg etc. pp.
    Die Germanen waren von ihrem Wesen her wesentlich treuer. Sie führten lange monogame Ehen, während die Römer wild rumbumsten und mehrmals heirateten. Treue war durchweg für einen Germanen wichtig, wie man es in ihrer Eheführung alleine erkennen kann. Sie machten sich auch weniger Stress als die Römer. Tacitus empfand sie deswegen auch für arbeitsfaul. Sie interessierten sich nicht für ihr Geldsystem, für ihre Reichtümer usw. usf. Für die Germanen waren Partys und ein bequemes Leben Luxus. – Was eben vielen Menschen unseres kapitalistischen Systems (was die Römer mitaufbauten) heutzutage sehr suspekt erscheint. Wodurch auch viele Menschen unserer Zeit sich mehr mit den Römern identifizieren können. – Germanen durften frei fischen, frei jagen, frei Land bestellen (sofern das Land noch nicht bewirtschaftet war), frei holzfällen, frei Wildfrüchte sammeln. Im Grunde durfte jeder Germane machen was er wollte. Selbst ein germanischer Sklave war freier als ein römischer Sklave. Im Vergleich zu den römischen Sklaven waren sie keine Sklaven. Es ist eher anzunehmen, dass die Römer in ihren Augen die Unterschicht klassifizierten. Ähnliches Problem gibt es auch mit dem Begriff Priester. Römer sahen bei den Things immer einen Priester, der was zu sagen hatte und sicherlich was über die Götter redete. Es gab aber keine religiösen Dogmen – auch sie konnten von den germanischen Versammlungen geändert werden (quasi demokratische und zeitgemäße Gebote). Es gab keine Kirchen und auch nicht den Beruf Priester. Meistens waren diese Priester einfach nur der Chef des Clans, also meist der Clanfürst.
    Die Germanen wussten auch nicht was mit Aquädukte was anzufangen. Das brauchten sie einfach nicht. Sie lebten ja auch im durchnässten Deutschland und nicht im trocknen Italien. Auch gründeten sie keine Städte, dass lokal Wasser knapp werden konnte, dass frisches Wasser von außen zugeführt werden musste. Sie bauten ihre Häuser einfach dorthin, wo es natürliche Aquädukte gab wie Quellen, Bäche, Flüsse etc. Oder einfach einen Brunnen.
    Römer waren Ausbeuter! Nichts mehr und nicht minder! Ihre Legionen waren sehr offensiv eben weil sie nur so zu Reichtum kommen konnten. Die reichen Roms hatten keine Interesse daran Steuern zu zahlen, dass sollten die eroberten Völker tun. Rom sorgte nicht nur durch ihre Unterhaltungsindustrie dafür, dass viele Tiere ausstarben, sondern mit ihren Kriegen auch viele Völker. Selbst Julius Cesar rottete Stämme einfach aus. Wenn man die unsoziale und unmenschliche Kälte Roms studiert hat, versteht man eigentlich überhaupt nicht mehr, wieso sie heutzutage von Hollywood bis zum kleinen deutschen Autor so viel Sympathie genießen. Den Römer stieg der Erfolg definitiv in den Kopf. Wenn das wirklich die Hochkultur der Antike sein soll, kann man nur sagen: Arme Antike.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s