Archiv | Oktober 2010

Geschützt: Darum bin ich so fröhlich: Ich war Geburtshelferin für DIE FREIHEIT

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Geschützt: Warum bin ich so fröhlich?

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Bündnis90 / Die Grünen – Arbeitsgruppe: (pro) Stuttgart 21, April 1995

Alternativ_Innen sind machbar! :mrgreen:

„[…] Die Herausforderung Stuttgart 21, egal wie groß die freiwerdenden Flächen auch sein mögen, muß phantasievoll gelöst werden. […]“
Seite 21

„[…] Wir plädieren für eine kosten- und umweltgünstigere Variante der Modernisierung und Kapazitätserweiterung des Bahnhofs. Stuttgart 21 „Lean“ (Beibehaltung und durchgreifende Modernisierung des Kopfbahnhofs) oder Stuttgart 21 „Kombi“ (Ergänzung des leicht reduzierten Kopfbahnhofes durch vier unterirdische Durchfahrtsbahnsteige vor allem für den Fernverkehr und die S-Bahn) werden von uns favorisiert.[…]“

Aha. Ich dachte, die Grünen sind GEGEN Stuttgart 21? Für die Stimmen des Wählers kann man ja ruhig mal „anders denken“, nicht wahr?

Hier die Pressemitteilung vom MdL Dr. Reinhard Löffler (CDU):

Dr. Reinhard Löffler
Wirtschaftspolitischer Sprecher
Telefon (0711) 20 63-929
Mobil: 0171/3027697
Reinhard.loeffler@cdu.landtag-bw.de
Haus der Abgeordneten 70173 Stuttgart

20. Oktober 2010

P r e s s e m i t t e i l u n g

Löffler: Grüne gaben Anstoß zu S 21

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“. Dieser Satz wird Konrad Adenauer zugeschrieben. Er spendet allen Trost, die vergesslich sind oder – gleich aus welchen Gründen – ihre Meinung ändern. Trost bedürfen auch die Grünen. In den Jahren 1992 bis 1995 haben sie eine Arbeitsgruppe mit dem Namen „Alternativen sind machbar!“ ins Leben gerufen, die „Grüne Vorschläge zu Stuttgart 21 und dem Entwicklungskonzept Filder“ vorgelegt hat. Diese Arbeitsgruppe war hochrangig besetzt: Winfried Hermann (damals Landesvorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg, Fritz Kuhn, damals Fraktionsvorsitzender im Landtag, Biggi Bender, damals stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag, Dr. Michael Kienzle, damals Sprecher der Grünen im Gemeinderat und weiteren 9 Personen).

In diesem 35seitigen Arbeitspapier wird auch eine Planskizze zu S 21 vorgelegt, die mit dem heutigen Entwurf nahezu identisch ist. Vorgeschlagen wurde eine Untertunnelung des Stuttgarter Hauptbahnhofs mit vier Gleisen und einen Tunnel entlang der heutigen Strecke durch den Schlossgarten auf die Filder und von dort nach Ulm. In einer Resolution würdigten die Grünen die Vorteile ihres Tunnelprojektes. Sie hoben die wirtschaftlichen Vorzüge hervor und wiesen auf die ökologischen Folgen eines möglichen Kopfbahnhofs oder eines Ausbaus des Bahnhofs in Bad Cannstatt hin. „Vordergründe Kostenvorteile“ dürften nicht gegengerechnet werden.

Die Resolution, die in den Gemeinderat der Stadt Stuttgart eingebracht wurde, endet mit der Forderung an die Deutsche Bundesbahn „sich unverzüglich und unmissverständlich auf eine Unterfahrung des Stuttgarter Hauptbahnhofs für den Personenschnellverkehr festzulegen und damit dem wichtigen Unternehmensziel der Deutschen Bundesbahn gerecht zu werden, die Attraktivität des schienengebundenen Personenverkehrs gerecht zu werden“. Die Grünen haben diesem Beschluss einstimmig zugestimmt.

Die Grünen haben sich damals schon Argumente herangezogen, die heute von den S 21 Befürwortern auch vorgetragen werden. Sie waren damals die Vorreiter und die Initiatoren für das Projekt S 21. Sie haben das Projekt vorangetrieben. Ihr Meinungsumschwung kann kaum damit erklärt werden, dass sich ihre Gesichtspunkte geändert werden, sondern nur damit, dass sie sich einer Protestbewegung angeschlossen haben, die ihnen bei Wahlen mehr Stimmen einbringen kann. Mit sachlicher Politik hat das nur wenig gemeinsam. Gemeinhin nennt man das Populismus.

 

Dr. Reinhard Löffler MdL

Ein paar Auszüge aus dem „Grünen“ Entwicklungskonzept: Weiterlesen

Fortsetzung: „Unser Kampf für Deutschland“

Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen (mind-control by mass media) ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.

– Edward L. Bernays, in „Propaganda“, 1. Kapitel (1928)

(Zum Vergrößern des digitalisierten altdeutschen Berichts bitte die Bilder anklicken.)

Um meinen „Heute wie damals…„-Artikel zu ergänzen, (vielleicht verstehen ihn dann auch die, die nicht glauben wollen / können, dass es einen Unterschied zwischen Juden und „Juden“ bzw. Zionisten gibt), habe ich mir erlaubt, den Original-Text aus der C.V.-Zeitung (Jahrgang 1933, Band/Heft 13, Artikel vom 30.3.1933) abzutippen.

Das Thema „Verschwörungstheorie“ in Bezug auf strategische Medienpropaganda, mit der das Denken der Massen gelenkt wird, müsste damit vom Tisch sein. 😉
Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (Anm.: heute der Zentralrat der „Juden“, mit völlig „anderer Besetzung“) veröffentlichte vor 77 Jahren: Weiterlesen

Heute wie damals – Deutsche Juden fordern unser ‘Recht auf Wahrheit’

Warum sie ( – die echten Juden – ) uns nicht hassen und wie sie es bereits bewiesen haben, möchte ich in Bezug auf die immer wiederkehrenden „Missverständnisse“ einmal klarstellen (lassen): Weiterlesen

Wir brauchen (mehr) Dichter und Denker – nicht Richter und Henker! :)

Aus meiner ePost:

Betreff: Neusprechkunde – „Supervielfalt“
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

der Kampf um Worte und Begrifflichkeiten ist wesentliches Element im politischen Diskurs – spätestens seit 1968 sowieso. In diesem Zusammenhang muß dringend auf einen neuen Begriff der politisch korrekten Sprachreformierer aus der Frankfurter Schule hingewiesen werden, der während der sogenannten „Integrationsdebatte“ im Frankfurter Stadtparlament aufgetaucht ist und sich anschickt in Kürze bundesweit zu einem gefährlichen Kampfbegriff zu werden. Weiterlesen

„Präventiver Angriff?“ Vom Völkerrecht in einer Zeit des Umbruchs

Fundsache:

Meine Damen und Herren!

Vielleicht habe ich mir für eine Abschiedsvorlesung das falsche Thema ausgesucht. Vielleicht wäre ein Thema, das mehr Hoffnung verströmte, besser gewesen. Wenn es im internationalen Bereich um die Anwendung militärischer Gewalt geht, hat der Völkerrechtler einen schweren Stand. Seine Stellung in solchen Fällen ist einmal verglichen worden mit der einer Maus, die gute Ratschläge erteilt, wenn Elefanten miteinander kämpfen.

Als Professor tröste ich mich – wie alle Professoren in solchen Fällen – mit einem Satz Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Er hat gesagt: „Die theoretische Arbeit, überzeuge ich mich täglich mehr, bringt mehr zustande in der Welt als die praktische. Ist erst das Reich der Vorstellung revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus.“

Die Arbeit am Reich der Vorstellung, das war mir auch ein Bedürfnis und eine Freude in meiner Lehre in Leipzig. Zu einer Revolution will ich aber nicht aufrufen. Ich meine ohnehin, in der Ferne einen Lichtschimmer zu sehen. Dieses Licht, von dem ich hoffe, daß es immer stärker leuchten wird, heißt „das alte (und immer wieder neue und kreative) Europa“. Aber davon zu sprechen wäre das Thema eines neuen Vortrags, den ich vielleicht ein andermal halte, wenn ich, was mich natürlich freuen würde, einmal Gast an der Universität Leipzig wäre.

Quelle:

Professor Dr. Rudolf Geigers
>> Abschiedsvorlesung <<
gehalten an der Juristenfakultät der Universität Leipzig