Für ein Europa der freien Völker & wahren Demokratie (=Volksherrschaft)

MdEP Nigel Farages Rede bei der „Euro-Konferenz“ in Berlin, am 25.09.2010:

Zu aller erst meinen Glückwunsch an jene Professoren, die mutig genug waren, diesen Streit vor das Deutsche Bundesverfassungsgericht zu bringen. Es bedarf großer Stärke und Mut gegen den Strom von Medien und Akademischem Umfeld zu schwimmen, der unaufhörlich und fanatisch eine Agenda der politischen Integration in die EU fordert.

Sie kluge und visionäre Menschen haben klar Stellung bezogen, worauf Sie stolz sein können, eine Stellungnahme mit hohen Grundsätzen und die höchsten Ideale der Deutschen Demokratie bewahrend. Ich bin heute hier um meine Unterstützung zu zeigen und Ihnen allen Mut zu machen, diese wichtige Arbeit, die Sie begonnen haben, weiterzuführen.

Imperien mit politischer Einheit funktionieren nicht

Sie haben den ersten Schritt im Kampf gegen die Errichtung eines EU Imperiums, dessen Zentrum in Brüssel liegt, unternommen. Wenn man heute nach Nordafrika reist, kann man, zum Beispiel in der heißen Wüste Ägyptens, die Ruinen üppiger Gebäude des ehemals mächtigen Römischen Imperiums sehen. Die Überreste der Gerichtsgebäude, der Paläste und Sportstätten der Römischen Imperiums sind über diesen gesamten Kontinent verteilt, und über andere.

Den Leuten wurde damals beigebracht, dass das Römische Imperium für immer bestehen würde, dass es unbesiegbar, unzerstörbar – und vor allem unvermeidbar wäre. Dass es keine Alternative gäbe, außer gehorsam zu sein und sich seiner politischen und militärischen Macht zu unterwerfen. Das war nicht der Fall.

Das Studium der Geschichte zeigt, dass große, Multi-nationale Imperien, oder politische Zusammenschlüsse, nicht gelingen. Sie funktionieren nicht richtig und außerdem überleben sie nicht. Wo ist denn heute das Römische Imperium, das Osmanische Reich, Österreich-Ungarn? Sie sind alle abgetan, ihre ehemals stolzen Monumente sind vom Sand der Zeit bedeckt…

Von Ereignissen angespornt, haben die Völker dieser ehemals mächtigen politischen Unionen, die Initiative ergriffen, um eines der kostbarsten Güter, die ein Volk besitzen kann – ihre Freiheit und die Möglichkeit, ihre eigene Zukunft zu bestimmen.

Beim EU-Projekt geht es nicht um Frieden,
sondern darum, dass eine Elite mehr Macht erhält

Oft appellieren die Erbauer dieser Imperien an jene, über die sie herrschen, indem sie sagen, dass sie einen Pakt verschiedener Völker in eine Union des Friedens und Wohlstands aufbauen wollen – dass die Völker ihre eigenen nationalen Interessen vergessen sollen, zum Wohle des größeren Friedens.

An seinem 80. Geburtstag kündigte ein alternder Helmut Kohl an, dass es beim Schicksal der schwächelnden EU-Währung um Leben und Tod ginge. Er sagte: „Die Europäische Einigung ist eine Frage von Krieg und Frieden… und der Euro ist Teil unserer Garantie für Frieden.“

Ich selbst bin fasziniert vom Effekt und der Geschichte des Ersten Weltkrieges. Ich war schon oft in Verdun, wo ich regelmäßig Gruppen von Geschichtsenthusiasten herum führe, die wissen möchten, was dort passierte und warum es geschah. Wer kann schon das Ikonenbild von Kanzler Kohl und Präsident François Mitterrand vergessen, die im Jahr 2004 händchenhaltend am Schlachtfeld von Verdun sagten: “Nie wieder!”

Was eigentlich damit gemeint war, ist natürlich, dass die EU nötig ist, um Krieg auf dem Europäischen Kontinent zu verhindern. Nur haben sie vergessen zu erwähnen, das entwickelte Demokratien höhst selten, wenn überhaupt, einander bekämpfen. Sie nutzten das ehrenhafte Verlangen der Völker nach Frieden aus, um ihren Feldzug in Richtung politischer Einheit der europäischen Staaten und die Zerstörung nationaler Demokratien zu rechtfertigen.

Ich würde behaupten, dass der Frieden in Europa das Resultat verschiedener Faktoren ist: zuerst durch den Überdruss an Krieg nach den traumatischen Ereignissen des Ersten Weltkrieges, zweitens der Besitz nuklearer Waffen als Abschreckungsmittel und drittens das Vorhandensein der NATO. Freier Handel zwischen Ländern kann auch als Abschreckungsmittel gegen Krieg fungieren, aber politische Einheit ist nicht notwendig für freien Handel.

Natürlich zeigt die EU jetzt ihr wahres Gesicht: der Präsident der EU-Kommission Barosso hat vor ein paar Wochen nach einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik eingefordert. Die Behauptung, dass die EU für den Friedensgewinn aufgebaut wurde, ist ein komplett falscher Gründungsmythos.

Wenn uns eine genaue Betrachtung der ehemaligen Republik Jugoslawiens etwas klar macht, dann dass das unnatürliche und undemokratische Zusammenpressen verschiedener Völker gegen ihren Willen in eine politische Union mit Sicherheit nur zu Bitterkeit, Wut und schließlich, im Falle Jugoslawiens, zu schrecklichem Blutvergießen führt.

Die Welt hat gelernt, Deutschland zu lieben

Die Propagandisten des EU-Projektes haben jahrzehntelang das Deutsche Schuldgefühl über den Krieg benutzt und gefördert, um Sympathie und Unterstützung für ihr politisches und bürokratisches Projekt aufzubauen. Dennoch wird dieses Projekt scheitern – aus den unterschiedlichsten Gründen.

Zuerst einmal wird die Zahl der jungen Menschen, die nie einen Krieg erlebt haben, ständig größer. Und zweitens – weil während der letzten 60 Jahre die Welt begonnen hat, das Deutsche Volk wieder zu lieben. Deutschland muss seinen Schuldkomplex endlich überwinden.

Der Rest der Welt hat sich offensichtlich weiterentwickelt und begangenes Unrecht verziehen. Sehen Sie sich um wie eine junge deutsche Sängerin, Lena, beim Eurovision Wettbewerb gewonnen hat, während die Katholische Kirche einen deutschen Gelehrten, Kardinal Joseph Ratzinger, zum Papst erwählt hat. Ein humorvoller Katholik könnte sogar sagen, dass Deutschland nun sogar den Heiligen Geist auf seiner Seite hat!

Es ist dieser Kriegsschuldkomplex, der viele deutsche Politiker emotional dazu gepresst hat, die EU-Intergration zu unterstützen und zu finanzieren. Aber die gute Nachricht ist, dass die Welt Deutschland verziehen hat und dass die Zeit der Kriegsreparationen, (die nun als EU-Subventionen gezahlt werden) vorbei ist.

Die momentane Situation sieht so aus, dass die EU entscheidet, während Deutschland zahlt. Die Deutschen sollten es rechtmäßiger weise ablehnen, einen Haufen Geld für die Rettung einer bankrotten Währung zur Verfügung zu stellen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Deutschen die Trottel von Europa gewesen. Sie haben für viel zu viel bezahlt. Es ist Zeit, den schwächeren Wirtschaftsräumen zu sagen: Genug ist genug, ihr müsst euch wieder um euch selbst kümmern. Es ist Zeit erwachsen zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen. „Du bist jetzt 50 Jahre alt – es gibt kein Taschengeld von Papa mehr!“

Wie die Dinge gerade liegen, kauft die EZB unnütze Staatsanleihen auf dem Markt, was unzweifelhaft Probleme bringen wird. Milliardeninvestor George Soros, der das ein oder andere über Währungen weiß, hat kürzlich gesagt: „Wegen seiner Geschichte ist Deutschland mehr über eine Inflation als über eine Rezession besorgt. Beim Rest der Welt ist es gerade anders herum.“

Deutschlands Interessen werden in einer Union mit anderen Ländern, die andere Bedürfnisse und Ziele haben, überhaupt nicht bedient. Um einem ökonomischen Desaster vorzubeugen, muss Deutschland die Mark wieder einführen und die Kontrolle über seine Währung zurückgewinnen.

Kanzlerin Merkel hat das Konzept einer „nützlichen Krise“ erwähnt und hat diese Situation einer Finanzkrise als Ausrede benutzt, um mehr Macht für die EU-Föderalisten zu bekommen. Sie und ihre Mitreisenden wie Martin Schulz manipulieren auf zynische Art und Weise die Situation so, dass sie mehr von dem bekommen, was sie möchten.

Die EU und das schlecht durchdachte Euro-Projekt haben zu einem großen Ausmaß diese Krise heraufbeschworen, dennoch schreien diese Manipulatoren nach mehr Europa, mehr zentralisierte EU-Kontrolle – mehr vom gleichen.

Die Deutschen sollten sich schützen, ihr Land, und diese Eurofanatiker wie Merkel und Schulz loswerden, und den Euro genauso.

Was das Griechische Rettungspaket angeht: um ihre eigene Zukunft zu schützen und um vorzubeugen, dass noch mehr von ihrem schwer verdienten Geld in ein Schwarzes Loch ohne Wiederkehr geschüttet wird, müssen die Deutschen ihren Politikern sagen: „Kein Pfennig mehr. Wenn die Griechen das Geld brauchen, sollen sie den IMF allein holen. Wir haben schon genug bezahlt.“

Die starken Wirtschaftsräume von Nordeuropa und die schwachen Wirtschaftsräume des Mittelmeeres sind inkompatibel. Man kann keine zwei Wassermelonen auf einmal in der selben Hand halten. Es ist eine große Geldverschwendung sie retten zu wollen.

Die ökonomischen Konsequenzen des Euros

Sie sollten stolz sein auf Ihre harte Arbeit, die eine starke deutsche Wirtschaft und eine stabile Gesellschaft aufgebaut hat. Warum sollen also die Deutschen Milliarden von Euros bezahlen, um die Mittelmeerländer zu retten und den Euro zu stützen, während sie gezwungen werden ihr eigenes Budget für Kinderbetreuung und Bildung zu kürzen?

Die Euro-Währung und die politische Union ist ein verrücktes Projekt. Der Euro ist eine Narretei, die nicht länger den Interessen des deutschen Volkes dient, oder in der Tat den anderen Völkern Europas. Um die Stabilität der Europäischen Wirtschaftsräume als Ganzes zu sichern, müssten entweder die schwachen Mittelmeerländer den Euro verlassen, oder die Deutschen. Das ist der einzige Weg.

Es ist in jedermanns Interesse, dass Länder wie Griechenland, Spanien und Irland den Euro verlassen, ihre eigene Währung wieder annehmen und abwerten. Sie müssen frei sein um zu gedeihen. Die Alternative für diese Länder ist die Deflationsspirale, verbunden mit ansteigenden Schulden und schließlich Zahlungsausfall.

Bis zum Jahre 2013 werden die Schulden von Griechenland, Spanien usw. so groß sein, dass sie nicht fähig sein werden, sie jemals zurück zu zahlen. Dass Frau Merkel eimerweise deutsche Steuergelder, die von Ihrer Arbeit geschaffen wurden, an solche Länder gibt, im Namen einer „immer engeren politischen Union“, die keiner möchte, ist dumm, ungerecht und unnötig.

Und das ist vermischt mit dem Fakt, dass die Deutschen nun große Einsparungen bei Regierungsausgaben für wichtige Leistungen hinnehmen sollen, weil die führenden Politiker, die diesem EU-Projekt völlig hingegeben sind, Ihre Steuergelder ins Ausland schicken.

Diese Wirtschaftskrise in Europa, auf viele Weisen durch den Euro ermöglicht, wird schließlich die Leute dazu bringen, das ganze Projekt der politischen Union in Frage zu stellen. Der Euro ist genauso unerwünscht, wie die politische Einheit unnötig ist.

Zusammenarbeit und freier Handel – JA, politische Einheit – NEIN

Ich bin sehr für demokratisch gewählte Nationalregierungen, die zusammenarbeiten, die frei über minimal Standards entscheiden, wenn sie das möchten. Zusammenarbeit und freier Handel sind großartig, aber mehr brauchen wir nicht. Politische Einheit kann und wird nicht funktionieren.

Die EU bittet das deutsche Volk sie zu retten, nachdem die EU-Konten seit 15 Jahren nicht genehmigt sind. Angesichts der Tatsache, dass die EU ein Codewort für Verschwendung und Betrug ist, ist die Frage an Sie, diese: Sollten Sie, das deutsche Volk, ihr Geld dieser Organisation anvertrauen? Die EU, die Institution für Butterberge und Weinseen, ist die letzte Institution, der die Deutschen ihr schwer verdientes Geld anvertrauen sollten.

Verlust der demokratischen Aufsicht des deutschen Volkes

Aber die Frage des Euros bringt uns zu viel tieferen Problemen mit der EU. Wer hat den überhaupt die Meinung der Deutschen gefragt, wie sie darüber denken die Deutsche Mark abzugeben und stattdessen den Euro aufgezwungen bekommen wollen? Können Sie sich erinnern, gefragt worden zu sein?

Sie, die deutsche Bevölkerung, wurden weder über den Euro befragt, noch wurden sie über eine große Anzahl von Gesetzen, die Ihren Alltag prägen, direkt befragt.

Demokratie kann nicht ohne die Zustimmung eines „Demos“ existieren, einer Gruppe von Menschen mit gemeinsamer Sprache, Geschichte oder Kultur. Ein Demos benötigt ein Minimum an gemeinsamer Wahrnehmung – ein Gefühl des „wir“, eine Gruppe mit einer Identität und Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Ein wichtiger Lackmus-Test für einen Demos ist, ob die Menschen dieser Gruppe ein Gefühl der Solidarität haben, so dass die Willens sind, sich gegenseitig zu helfen, sei es nun durch Steuerzahlungen oder Zuschüsse für andere Mitglieder des gleichen Demos in einer anderen Gegend, die in finanzielle Engpässe geraten sind.

Fragen Sie sich selbst: Sind die Steuerzahler aus Deutschland Willens, die Angestellten in Athen zu finanzieren, die Löhne der Sozialarbeiter auf Sizilien und den Bau von Autobahnen in Litauen? Sind die Bürger Deutschlands froh darüber, dass durch die Institutionen der EU, Minister aus Bukarest, Budapest und Bratislava in der Lage sind, die Gesetze zu diktieren, die von der EU für die Menschen in Deutschland beschlossen werden? Ich glaube nicht.

Angeregt von Roman Herzog, dem ehemaligen Bundespräsidenten und ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, der die Frage stellte, zu welchem Ausmaß neue deutsche Gesetze eigentlich von Brüssel ausgehen, hat das Bundesjustizministerium Rechtsakte aus den Jahren 1998 bis 2004, die von der Bundesregierung angenommen wurden, mit denen, die von der EU angenommen wurden, verglichen. Mit welchem Resultat? Es fand heraus, das unglaubliche 84 Prozent der neuen Gesetze und Regulationen aus Brüssel kamen, während nur 16 Prozent der Gesetze direkt vom Deutschen Bundestag kamen. Diese Zahlen sind schwindel- erregend.

Dr. Herzog sagte selbst: „Die Frage muss gestellt werden, ob Deutschland noch freimütig eine Parlamentarische Demokratie genannt werden kann.“ Das ist beängstigend – ein Weckruf an alle, die an die Demokratie glauben. Das zeigt auf, dass die Deutschen die demokratische Aufsicht über die Gesetze, die ihr Leben lenken, verloren haben. Das ist sehr gefährlich für Demokratie als solche, deren Konzept und Gebrauch die Deutschen zu entwickeln und zu schützen geholfen haben.

Was macht es denn noch für einen Unterschied, wenn man wählt, wenn alle heutigen Parteien es freudig erlauben, dass die Gesetze von Leuten diktiert werden, die Sie in Brüssel nicht gewählt haben und die Sie auch nicht absetzen können? Natürlich ist es schockierend zu sehen, dass alle Gesetze in der EU von den nicht gewählten Kommissaren initiiert werden. Man darf nicht gewählt sein, um in der EU Gesetze zu machen – das ist äußerst beängstigend!

Mit der Übergabe der Befugnis, über deutsche Gesetze zu entscheiden, haben die Euro-Föderalisten das Äquivalent zum Anzünden des Reichstags begangen. Die Leute, die nationale Demokratien wollen, sind die wirklich „Guten Europäer.“

Diese Aufgabe, die echte Macht den nationalen Demokratien zurückzugeben, überschreitet nationale, regionale und politische Zugehörigkeiten – sie ist größer als die Unterschiede zwischen den Linken und den Rechten. Alle Menschen, die in Osteuropa unter dem Kommunismus lebten, können zweifellos bekanntes in der bürokratischen Natur der EU wiederfinden.

Der frühere russische Regimekritiker Vladimir Bukovsky ist seit Jahren ein persönlicher Freund von mir. Er hat die psychatrische Gefangenschaft von politischen Gefangenen in der UdSSR aufgedeckt und für Freiheit und Menschenwürde unter dem Sowietsystem gekämpft. Er hat sehr unter seinem Kampf gegen das System gelitten und wurde gefangen genommen. Herr Bukovsky zeigt gruselige Parallelen auf zwischen dem Sowietischen Russland und dem, was sich in der EU abzeichnet.

Die EU besitzt keine Legitimation

Es muss die Frage gestellt werden, wie die ungewählten Bürokraten der EU diese Macht erhalten haben, wenn die Deutschen zu dieser Übergabe an die Brüsseler Elite gar nicht zugestimmt haben? Es ist sehr einfach: die Bürokraten der EU haben sie gestohlen, durch Lügen, Drangsalierung und Betrug an den Völkern Europas. Sie logen über die Konsequenzen des Maastrichter und Lissaboner Vertrages.

Sie ignorierten die fairen Referenden in Frankreich, Holland und Irland über die EU-Verfassung. Sie änderten den Namen und ein bisschen Text in der Verfassung und nannten es den Lissabonvertrag und sie vergaßen die Menschen in Frankreich und Holland noch einmal zu befragen. Die bürokratische Elite von Brüssel hat dann die Iren schikaniert, und eine enorme Menge an Geld in die JA-Kampagne gesteckt, in Verbindung mit einer unterwürfigen Presse.

Die EU ist ein elitäres und bürokratisches Projekt

Die EU ist ein elitäres politisches Projekt ohne die direkte Zustimmung der Europäischen Völker. Sie werden erstaunt sein zu erfahren, dass über eintausend EU-Angestellte mehr als der Britische Premierminister verdienen, und natürlich viel mehr als die Mitglieder des Parlaments. Wenn man der Spur des Geldes folgt, so findet man, dass in der EU die Bürokratie viel wichtiger als die Demokratie ist.

Es wird nun so, das die gutbezahlten Bürokraten versuchen ihre großen Lohntüten dadurch zu rechtfertigen indem sie mehr Macht beanspruchen. Sie leben in Brüssel in so einer Blase, dass es fast komisch ist. Neulich wurde in der Zeitung „European Voice“ berichtet, dass, während die Angestellten der EU-Kommission einen großen Medienzirkus über den Bann der Fischerei und des Verzehrs des Atlantischen Blauflossen-Thunfischs gemacht haben, sich sich in einem eigens für offizielle Kommissionsmitglieder und deren Gäste reservierten (und subventionierten) Restaurant die Bäuche mit genau diesem Thunfisch vollgeschlagen haben. Wenn der Thunfisch schon nicht mundet, dann wenigstens die Heuchelei! Diese Offiziellen zahlen natürlich keine Steuern in Belgien, geschweige denn die Mehrwertsteuer für ihre Autos.

Je mehr Macht die EU hat, desto unbeliebter wird sie

Das bringt uns nun zu einer ungewöhnlichen Situation. Gerade jetzt, wo die EU die meiste Macht hat, ist sie auch am unbeliebtesten. Das eigene Umfragesystem Eurobarometer hat einen starken Rückgang in der Unterstützung für das aktuelle Regime der EU gezeigt. In den letzten sechs Monaten ist die Popularität des EU Systems in Deutschland, Griechenland und in Portugal stark zurückgegangen. In England hat eine vor zwei Wochen veröffentlichte Umfrage YouGov gezeigt, dass 47% der britischen Bevölkerung die politische Union der EU komplett verlassen möchten. Gerade mal 33% der Briten denken, dass die EU eine gute Sache ist und dass sie im aktuellen Zustand verweilen möchten.

Sehen Sie sich die Bereich an, in denen die EU in den letzten Jahren mehr Macht erhalten hat. Die gemeinsamen Fischerei Richtlinien sind zu einem ökonomischen und ökologischen Desaster geworden. Die Richtlinien für die Landwirtschaft ist ein Motor der Ungerechtigkeit, die gemeinsame Handelspolitik hilft Geschäftschancen zu erwürgen. Und nun, mit dem Schub in Richtung Gemeinsame Außenpolitik – spricht die EU von Menschenrechten, aber drückt ein Auge zu, wenn in China die einfachsten Rechte missbraucht werden.

Die EU hat keinen Respekt für Menschenrechte. Sie hat einen fundamentalen Fehler gemacht, als sie Ländern wie Rumänien und Bulgarien erlaubt hat, der EU beizutreten, obwohl sie wussten, dass es dort hohe Raten von Korruption und ungezügelte Diskriminierung gegen die großen Minderheiten von Roma in diesen Ländern gibt.

Diese politischen Eliten, die die Richtung der EU kontrollieren, drückten beide Augen zu, weil das Europäische Imperium expandieren möchte. Und nun sind diese Probleme nicht nur in diesen Ländern – es sind nun auch unsere Probleme. Barroso hat die Gemeinsame Verteidigungspolitik gefordert. Wo wird das enden?

Ganz einfach: dieses Streben nach politischer Einheit wird nicht enden, bis Sie in Deutschland, dem größten Finanzierer der EU, es stoppen. Ich bitte Sie: werden Sie aktiv, schützen Sie Ihre Demokratie, Ihr Einkommen und Ihre nationalen Interessen.

Sie haben nun eine reale Gelegenheit und die Macht,
die demokratische Kontrolle zurück zu
nehmen

Im Vereinigten Königreich, haben wir 1993 mit der Partei UKIP ganz klein angefangen, weil eine Gruppe von Menschen unzufrieden war mit der Aussicht darauf, wahrscheinlich das Pfund zu verlieren und in den Wechselkursmechanismus einzutreten. In der letzten Wahl zum Europaparlament haben wir 13 Sitze bekommen, mehr als die regierende Labour Partei.

Die Stimmung kippt in Deutschland. Sie haben nun das Momentum der öffentlichen Meinung und die Ereignisse verändern die Verhältnisse zu Ihren Gunsten. Demokraten in Deutschland haben nun die goldene Gelegenheit, eine breite pro-Demokratische oder Euro-Skeptische Bewegung aufzubauen, die mit glaubwürdigen Kandidaten die deutsche Öffentlichkeit in den nächsten Europawahlen vertreten kann.

Wenn ich Johann Wolfgang Goethe zitieren dürfte: „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ Heute ist die Zeit der Gelegenheit. Greifen Sie zu und handeln Sie entsprechend Ihrem noblen Trieb für Demokratie.

Vielen Dank für die Einladung hier sprechen zu dürfen und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Nigel Farage ist Präsident der Gruppe „Europa der Freiheit & Demokratie“ im Europäischen Parlament und Sprecher der UK Independence Party (UKIP). Als Freund der Deutschen und „Bürger in Wut“ (BIW) benötigt er unsere Hilfe im Kampf um die Freiheit der europäischen Völker. Wir dürfen uns nicht länger von den Diktatoren in Brüssel vorschreiben lassen, was gut und was schlecht für uns ist. Diese Marionetten haben längst den Bezug zur Realität verloren!

Wir allein – wir freidenkenden Patrioten – haben jetzt das Schicksal unserer Länder in der Hand. Die von Macht- und Geldgier besessenen „Eliten“ dürfen nicht länger behaupten, dass all das Unrecht, unter dem die europäischen Völker leiden, Recht wäre!

WIR DÜRFEN UNS NICHT LÄNGER BELÜGEN LASSEN!

In und an der EU gibt es nichts Gutes, außer man tut es – lasst uns unseren Mitmenschen, die bewusst oder unbewusst die Augen vor der EU-Diktatur verschließen, helfen! Lasst uns einen gemeinsamen Weg gehen, ihnen die Augen öffnen, für unsere Rechte und gegen den Einfluss derer „kämpfen“ (= argumentieren und handeln), denen das Wohl der „kleinen“ Bürger in Wirklichkeit nichts wert ist.

:!:  FÜR EIN EUROPA DER FREIEN VÖLKER
UND WAHREN DEMOKRATIE (= VOLKSHERRSCHAFT)

20 thoughts on “Für ein Europa der freien Völker & wahren Demokratie (=Volksherrschaft)

  1. zum erkotz übel und erbrechen,hören wir endlich auf über alles und jeden über alles und jeden zu zer discutieren und nichts aber auch gar nichts zu tun .
    tun wir es doch einfach los ihr alle geht nach berlin !
    Schmeist sie endlich raus und nehmt ebenso wenig Rücksicht wie sie auf euch Rücksicht nehmen
    Mir ist schlecht und ich werde nur noch aktiv, ich scheiß auf dieses I N T E R N E T,war vor 26 Jahren schon mal in politischer Haft habe keine Angst vor diesen Volkszertretern und ihren Vasallen.Ich bin und bleibe ein Mensch.Ich weiss dass sie auf uns schiessen werden,sie sind hochgerüstet um sich zu schützen es wird nicht unblutig ausgehen.
    Ich bin bereit für meine Nachwelt zu sterben !!!

    nationale Grüße
    und ohne weitere Kommentare

    Andreas Sass aus Dresden

    P.S Mia ich dachte Dich in Berlin zu sehen (Euro Konferenz) leider nicht,ich achte dich trotzdem und verehre dich.

    • Ich saß ganz vorne rechts bei Sicherheitsleuten und Nigel Farage. (Das Bild oben habe ich von meinem Platz aus gemacht, als er dran war.) Falls es Dich tröstet: Du bist nicht der Einzige, der mich nicht erkannt hat. Nur zwei andere Kommentatoren haben mich gefunden.😉

      PS: Mach keinen Blödsinn! Ich bin gerade dabei, mit ein paar Leuten aufzuräumen – unüberlegte Handlungen schaden nur Dir selbst und helfen uns definitiv nicht weiter!

  2. Wie steht DIE FREIHEIT eigentlich zu EU und EURO? Sind Losungen wie „Raus aus der EU!“ oder „Raus aus dem EURO – Wiedereinführung der D-Mark“ König & Co. schon zu radikal?

    • Bitte unterscheide zwischen König und Co, wenn Du über die Partei sprechen möchtest. Das Programm wird gerade gestaltet und Du kannst Dich darauf verlassen, dass diese Themen nicht als „zu radikal“ in einer Schublade landen werden. Jedes Volksbegehren wird angesprochen und nach Möglichkeit umgesetzt. Ja, ich glaube mir selbst, was ich schreibe. 8)

  3. @De3X: Was heißt, man müsse zischen König und Co. unterscheiden? Gibt es denn in der Gründungsmannschaft von DIE FREIHEIT einen Dissens in europapolitischen Fragen?

    • Ich habe in anderen Artikeln und Foren bereits erwähnt, dass sich diese Partei aus Menschen mit verschiedenen Ansichten zusammensetzt. Diese Konstellation soll (meiner Interpretation nach) beweisen, dass auch der Andersdenkende das Wort bekommt und letztendlich ein Weg gefunden wird, der das gesamte Volk berücksichtigt. Dieser Gedanke hat mich überhaupt aus meiner unpolitischen Haltung lösen können und dazu bewegt, das Projekt unterstützen zu wollen. Ich werde alles daran setzen, dass sich mit dieser Partei wirklich ums Volk und nicht wieder nur um die persönlichen Ansichten und Wünsche einzelner „evtl. künftiger“ Volksvertreter gekümmert wird. Wenn ich scheitere, scheitert das Projekt DIE FREIHEIT und ich werde wieder auf die Groß- und Kleinschreibung zurückkommen. Freiheit ist etwas, das man nicht politisch missbrauchen darf. Auch meine Teamkollegen dürfen das nicht. (Sie wissen das.) Ich werde weiterhin den Mund aufmachen und solange auf angemessene Politik im Sinne der Freiheit bestehen, bis man mich rauschmeißt oder bestenfalls verstanden hat, dass ich an der Spitze stehen möchte um meinem Land zu dienen – nicht um zu herrschen.

  4. Erfreulich,daß es noch Leute wie Nigel Farage gibt,allerdings ist das was er sagt dem halbwegs politisch interessierten Menschen in Deutschland schon lange klar.So zynisch das klingt,ich glaube erst die nächste (weitaus schlimmere)Wirtschaftskrise reißt hier vielleicht den letzten Träumer aus dem Schlaf.Aber trotzdem Hochachtung vor
    Mr. Farage,der interessanterweise genauso wie Geert Wilders die Deutschen nicht mehr als ewig Schuldige sondern als Partner sieht.Das macht Mut.

    • Soll ich Dir ein Geheimnis verraten? Sogar Teile der israelischen Regierung wollen, dass wir endlich aufhören, uns selbst zu geißeln. Es wird uns nur durch unsere „tollen“ Medien verschwiegen! Ich hab die Info aus einer vertrauenswürdigen Quelle. Der Zentralrat der „Juten“ sieht schlecht aus, wenn das erstmal durchsickert und ins Bewusstsein der Deutschen gerät… Niemand wird uns mehr ein schlechtes Gewissen einreden können, solange wir selbst anständig bleiben😀

  5. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Bericht von der Aktionskonferenz “Der Euro vor dem Zusammenbruch”

  6. Bei uns in der Nähe wohnt der ehemalige Präsident des europäischen Parlaments, Herr Pöttering. Immer wenn ich ihn in der Fußgängerzone sehe, habe ich gleichzeitig das Bild von Nigel Farage vor Augen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht!

    Ich wünsche Farage noch viel Kraft und ganz viel Gesundheit, um seine Sache durchzuziehen.

  7. Ich bewundere Nigel Farage immer mehr, wie er sich als Nicht-Deutscher für Deutschland einsetzt! Bewundernswert! Da kann sich jeder Politiker hier eine Scheibe von abschneiden.

  8. für das Thema: Freies Europa mit wahrer Demokratie.

    Also: alle sind vor dem Gesetz gleich……???

    Im knallroten Bremen ist wieder mal ein „Schmuse-Urteil“ ergangen:
    Gerade wurde der Schwerverbrecher Ibrahim M. (37, 19 Vorstrafen) wegen Hehlerei und Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt (BILD berichtete).

    Den milden Richterspruch quittierte er mit einem zufriedenen Grinsen…

    Gleichheit? Ein Deutscher ,mit ähnlichem Strafregister, verurteilte man zu 3 Jahren Haft ohne Bewährung!!
    Laut Kirsten Heisig „Ende der Geduld“

    Wer mehr wissen möchte, findet reichlich Material, alles geprüfte Fakten, in

    http://www.alteundneuezeiten.de./43443.html

    speziell in „die Liste des Schreckens“.

    Unangenehme Realität…….in Europa und speziell in unserer Heimat.

  9. Pingback: Wieder mal eine erwähnenswerte Runde der nationalen Querfront: Podiumsdiskussion am 6. Dezember 2010, um 19:30 Uhr in Berlin « Mit Patriotismus zur Freiheit

  10. Pingback: Ick hab´s jewusst: »Der IWF zerstört seit Jahrzehnten die Sozialsysteme« « Mit Patriotismus zur Freiheit

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