Wir brauchen (mehr) Dichter und Denker – nicht Richter und Henker! :)

Aus meiner ePost:

Betreff: Neusprechkunde – „Supervielfalt“
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

der Kampf um Worte und Begrifflichkeiten ist wesentliches Element im politischen Diskurs – spätestens seit 1968 sowieso. In diesem Zusammenhang muß dringend auf einen neuen Begriff der politisch korrekten Sprachreformierer aus der Frankfurter Schule hingewiesen werden, der während der sogenannten „Integrationsdebatte“ im Frankfurter Stadtparlament aufgetaucht ist und sich anschickt in Kürze bundesweit zu einem gefährlichen Kampfbegriff zu werden.

Konkret geht es um den von der Frankfurter Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, bei der Vorstellung ihres „Integrations- und Diversitätskonzepts für die Stadt Frankfurt“, ins Spiel gebrachten Begriff der „SUPERVIELFALT„.

Zentraler Bestandteil des Frankfurter Integrationskonzepts ist der ideologische Abschied von „Multikulti“ und der „Aufnahmegesellschaft“, zugunsten des ideologischen Wischwaschbegriffs der „kosmopolitanen Supervielfalt“ und der Einordnung der Stadtgesellschaft in verschiedene „Milieus“, wobei der wichtige Haken der dringend Aufmerksamkeit erfordert nun der ist, daß die -aus Sicht der Sprachreformierer- ehemalige deutsche Mehrheitsgesellschaft nunmehr zu einem Milieu unter vielen erklärt wird.

Die logische Konsequenz dieses ideologischen Sprachduktus ist keine andere, als das sich die politische Elite anschickt, das Prinzip der Integration in eine Mehrheitsgesellschaft und deren kulturellen Werte (!) schlichtweg abzuschaffen und dazu die deutsche Mehrheitsgesellschaft gleich mit. Mit anderen Worten wird mit diesem sprachlichen Ungeheuer namens „Supervielfalt“ dahingehend definiert, daß sich die verschiedenen „Milieus“ -auch das deutsche Untermilieu- in die Stadtgesellschaft zu „integrieren“ haben und gleichzeitig der -sagen wir- Eingeborenengesellschaft ganz nebenbei die Hoheit über Land, Boden und Kultur final abgesprochen wird.

Wehret den Anfängen kann man da nur sagen. Es ist dringend in einem bundesweiten Gedankenaustausch darüber zu diskutieren, wie dieser so harmlosen, politisch-korrekten Neuschöpfung der Gesellschaftveränderer und Deutschlandabschaffer begegnet werden kann, bevor sie sich über das Frankfurter Stadtgebiet und die Verabschiedung des „Integrationskonzepts“ kommende Woche hinaus bundesweit ungehindert ausbreiten kann und als sprachlicher PC-Virus dauerhaft Einzug hält in die Köpfe sprachlich unaufmerksamer Mitbürger.

Einem aktuellen Artikel der sonst eher konservativ eingestellten Frankfurter Neue Presse kann man entnehmen, was mittlerweile schon geschrieben wird im Zusammenhang mit der Wortschöpfung „Supervielfalt“:

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/supervielfalt-der-nationen_rmn01.c.8243235.de.html

Supervielfalt der Nationen

Schlagworte wie «schleichende Islamisierung» oder die Mär vom «Hartz-IV-Ausländer» machen nicht erst seit der Veröffentlichung von Thilo Sarrazins Buch die Runde in Frankfurt. Hört man aber genauer hin, so werden Ausländer in unserer Stadt durchaus als Bereicherung angesehen. Das belegt auch die eben erschienene Hertie-Studie zur Region.

In der aktuellen Hertie-Studie zu unsrer Region (lesen Sie bitte auch Seite 4/5) betrachten demnach auch nur 28 Prozent der Befragten die hohe Zahl an Menschen mit Migrationshintergrund als sehr großes oder großes Problem.

Das Göttinger Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften geht sogar noch weiter – ihm zufolge ist die Bevölkerung in Frankfurt schon seit gut zehn Jahren derart vielfältig, dass die herkömmliche Unterscheidung zwischen Mehrheiten und Minderheiten nicht mehr sinnvoll ist. Diese offensichtliche «Supervielfalt» sieht das Institut in der ganzen Stadt. Zu der Situation habe die Verteilung von Deutschen ohne und mit Migrationshintergrund sowie «echten» Ausländern über die Stadt beigetragen.
____________________________________________________________________

Man beachte den fett markierten Abschnit sehr genau, denn dort wird schriftlich widergegeben was wir in Sitzungen und Veranstaltungen der Frankfurter Stadtregierung selbst vielfach gehört haben nach dem Motto „was wollt ihr eigentlich, ihr seid doch gar nicht mehr in der Mehrheit und warum sollten sich andere nach euch richten *lach* und überhaupt – wem gehört Deutschland?“.

Es ist bezeichnend, daß unter diesem Artikel keine Kommentare zu lesen sind, denn wer denkt schon an was Böses bei dem Begriff „Supervielfalt“.

Vorschläge wie diesem Begriff zu begegnen ist, bzw. kreativen und gleichsam wirksamen Gegenwortschöpfungen sehen wir dankbar entgegen. Wir müssen uns da die Köpfe heißdenken, denn wer den Kampf um die Sprache aufgibt, der hat schon einen schlechten Stand erwischt und hört bzw. schaut nur noch zu.

Wochenend-Grüße von der PI-Gruppe Frankfurt

13 thoughts on “Wir brauchen (mehr) Dichter und Denker – nicht Richter und Henker! :)

  1. Falsch. Dichter und Denker können ohne Richter und Henker nicht in Ruhe dichten. Denn wer schützt die Dichter und Denker vor jenen, denen die Dichtungen und Gedanken nicht gefallen, wenn nicht die Gesetze, und wer setzt diese Gesetze durch? Deutschland, das Land der Dichter und Denker, ist nur ein Wunschtraum, wo der Frömmste nicht in Frieden leben kann … .

    Die Supervielfalt der vorm Mullah – Regime nach Deutschland Gewanderten gipfelte in der Aufforderung an die Urbevölkerung, sie möge sich doch aus ihren Dörfern und Städten verpissen, wenn ihnen die Supervielfalt nicht passt.

    http://europenews.dk/de/node/2564

    • Solange jeder Kasper meint, er könne Richter und Henker spielen und Jedem Irgendetwas andichten, obwohl er nicht einmal denken kann, wird das nix mit in Ruhe leben. Also: wir – das Volk – müssen anfangen zu denken und uns auf leere Worte und Phrasen eigene Reime dichten. Mit diesen gesammelten Werken klar definierter Sorgen und Nöte sind die eigentlichen Richter und Henker daran zu erinnern, dass sie „im Namen des Volkes“ zu urteilen haben.🙂

  2. Wir brauchen mehr Dichter und Denker…

    Nur frage ich mich, wo sollen sie herkommen? Seit spätestens 1968 geben Linke die Werte vor, definieren, was links (= gut = politisch korrekt) oder nicht – links (= böse = Nazi) ist.

    Obwohl ohne Ausnahme in der Minderheit, hat es die Linke geschafft, die „Meinungsführerschaft“ (Jürgen Tritti(h)n) an sich zu reißen und sie bis zum heutigen Tag nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten europäischen Ländern zu verteidigen. So sind es auch überwiegend Lehrer, Sozialpädagogen, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger, Alt-68er und ein ganzes Sammelsurium von sonstigen, längst tot geglaubten kommunistischen Parteien, die sich tagein, tagaus zum Protest gegen das „Establishment“ sammeln.

    Da soll man aber auch mal einen kühlen Kopf behalten, bei all diesem Neusprech unserer Politiker, Abgesandten, Botschafter, Diplomaten, Intellektuellen, Menschen aus Funk und Fernsehen, Presse, Kommentatoren, Analysten, grün Ge-Gender-ten, Sozialpädagogen, Schwulenverbänden, Lesbenzirkel, Mainstreammedien, Hosenanzügen, Gutmenschen, Rot-Rot-Grün-Wähler, Schwarz-Gelb-Wähler, Bundestrainer, Schellnhuber, polnischen Außenministern, Migrationsbeauftragten, Islamexperten, SED-Mitgliedern, Israelkritiker, Sozialisten, Gleichmacher, Kulturrevisionisten, etc

    Wo kann man denn erwarten, dass in einer Schule, die zu 80 % von Muslimen bevölkert ist, vernünftig deutsch gesprochen wird? Die wenigen Deutschen, die sich in einer Klasse befinden, werden doch „tot“getürkt in der Sprache.

    Man kann aber nicht erwarten das ein Volk, das zum Feigling sein erzogen wurde, von heute auf morgen wieder mutig wird. Man erwartet zuviel auf einmal, erst muss die Saat der Wahrheit gesäht werden, woraus der Keim des Zweifelns entsteht, erst wenn dieser zum Sprössling des Erwachens führt kann es zu einem Stamm des Widerstandes werden.

    • „Man kann aber nicht erwarten das ein Volk, das zum Feigling sein erzogen wurde, von heute auf morgen wieder mutig wird. Man erwartet zuviel auf einmal, erst muss die Saat der Wahrheit gesäht werden, woraus der Keim des Zweifelns entsteht, erst wenn dieser zum Sprössling des Erwachens führt kann es zu einem Stamm des Widerstandes werden.“

      Das klingt gut, aber es reicht nicht, wenn nur einige Wenige die Wahrheit sähen. Die Sprösslinge werden von der Mehrheit undankbar „zertreten“ und haben gar keine Chance, zu wachsen. Wir erwarten nicht zuviel, wenn wir fordern, dass die Gehirne einzuschalten sind, bevor man etwas von sich gibt. Wir erwarten auch nicht zuviel, wenn wir fordern, dass jeder versuchen muss, sich in den anderen hineinzuversetzen, um seine Sichtweise zu verstehen, anstatt ihn vorschnell als prinzipiell böse zu verdammen. Es gibt für alles im Leben einen Grund. Ebenso denke ich, dass es für jedes Problem auch eine Lösung gibt…😉

  3. Genau so ist es! Nicht Links = Gut, & Rechts = Böse. Sonderes Geradeaus = Jenseits von Gut und Böse. Moment (Du unterscheides zwischen Harz 4 empfängern und Arbeitslosen? – Bedenktlich – aber so ist es. Die Leute sind einfach zu sehr in ihren Denken verhaftet, da ist es klar das sie mit Scheuklappen rumlaufen und sich in Links – Reucts denkweisen pressenlassen. Was haltet ihr in Migrationsschulen? Ich find es lächerlich, dass man sich darüber Unterhaltet, dassauf dem Schulhöfen kaum Deutsch gesprochen wird. Wem interessiert das? Man muss es ganz anderes anpacken. Hab gestern ne Doko. gesehen, .. Sozialarbeiter setzten sich für schwierige Schüler ein. Manchmal werde ich gern Lehrer, die würden (Wenn die Schule und alle Behörden mit arbeiten) die Harte Schule Bismarcks spüren. Knallharte Regeln, Schläge, Strafarbeiten. – Wer stört fliegt raus und wer nicht zu gebrauchen ist da er nicht lehrt ruhig zu sein, fliegt von der Schule in ein ordentliches Lager wo er dem Hauptschul/Realschulabschluss erreichen kann.

    Prinzip der „Ausländer-Schulen“

    Ab dem ersten Schuljahr, müssten alle Migranten in eine solche Schule. Es gibt dort keine Deutsche. Die Schule ist dafür da, neben dem reguleren Lehrstoff dem Schülern zu Deutsche zu erziehen. Nach dem 5/6 Schuljahr werden die Schüler auf Realschulen/Gymnasien versetzt. Erst wenn der Schüler als Geistig und Persönlich geeignet geweretet wurde, bekommt er ein Zertifikat ausgestellt und darf zu dem Deutschenschülen auf Regulleren Schulen. Dies benötigte jedoch eine umfassende Schule Reform, E, Sonder und Hautschulen müssen abgeschafft werden ! Dummheit ist eine Krankheit, die unbarmherzig ausgerottet werden muss. Mit Reform-pädagogik, Modernen verständnidvollen Lehr methoden muss endlich schluss sein, ihr seht doch das es einfach nicht funksoniert. Gleiches bei dem Lehren, sie müssen besstens Ausgebildet sein ein Einheitliches Schulsytem im Händen des Bundes. –> Kleiner seiten hieb in richtung Doku: Ich hätte die Klasse von mein SS Kumpeln leiten lassen. Heheeheh ; )

  4. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Der Unterschied zwischen Angst und Phobie

  5. keineswegs eine zeit..
    um viel hoffnung zu kreieren..
    in der welt scheint bloß leid..
    gier und dummheit zu regieren!!

    dekadenz bestimmt das sein..
    und jeder kämpft allein..
    einigkeit und überleben..
    sind so blass und fern und klein..

    ich hoffe die zeit hat bald ein ende!!!!

  6. Ja, da kommen wir wieder zum eigenlichen problem – Die desinteresse ! Keinen intereesiert es auch wenn man gute Vorschläge hat. Alles was die Besucher hier können ist sche#ße laberen und irgentwelsche Ideoten Zitiern ! nein, so wird das nichts …

    • GOTTES PFAD IST UNS GEWEITET

      Gottes land ist uns bestimmt
      Gottes krieg ist uns entzündet
      Gottes kranz ist uns erkannt.
      Gottes ruh in unsren herzen
      Gottes kraft in unsrer brust
      Gottes zorn auf unsren stirnen
      Gottes brunst auf unsrem mund.
      Gottes band hat uns umschlossen
      Gottes blitz hat uns durchglüht
      Gottes heil ist uns ergossen
      Gottes glück ist uns erblüht.

  7. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Grüne Wendehälse und S21

  8. Eine Vertraute schreibt:

    Martina H – 21.09.10, 11:49
    Hier hat ein Tobias Heinz einen entsprechenden Text ins Netz:
    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in

    >>> Kurzfassung <<>> Fazit <<<

    Deutschland war bereits komplett nur und ausschließlich von Deutschen aufgebaut worden. Die Leistung der Trümmerfrauen und der Kriegsgeneration, die nicht nur Ost- und Westdeutschland wieder aufbaute, sondern auch die Vertriebenen integrierte, ist unbestreitbar.

    Das durch die Deutschen und die befreundeten Nationen USA, Großbritannien und Frankreich geschaffene Wirtschaftswunder ist die Grundlage des deutschen Wohlstandes. Die Anwerbung von Gastarbeitern war durch den Erfolg der Deutschen bedingt, nicht umgekehrt. Wer mithin behauptet, dass Gastarbeiter irgendeinen Beitrag zum Wiederaufbau oder zum Wirtschaftswunder in Deutschland geleistet hätten, liegt objektiv und angesichts der Zahlen und Fakten, völlig falsch.

    Nur für 12 Jahre (lässt man das eine Pilotabkommen mit Italien aus 1955 unberücksichtigt) wurden in Deutschland Gastarbeiter angeworben, der Beitrag der Gastarbeiter zur deutschen Volkswirtschaft ist insgesamt als gering einzustufen, einige Studien zeigen sogar, dass der Beitrag sogar schon während des Anwerbezeitraums negativ gewesen ist. Hauptsächlich genutzt hat die Gastarbeit den Heimatländern, die wie z. B. die Türkei, die durch die Transfers ihrer Staatsangehörigen ein zum Teil horrendes Aussenhandelsdefizit ausgleichen konnten und kurzfristig einigen deutschen Konzernen, die so ihre Profite kurzfristig maximierten, die durch die Ausländer sich ergebenden Lasten aber auf die deutsche Gesellschaft insgesamt abwältzen.

    Am Ende dieser zwölf Jahre, also bis zum totalen Anwerbestopp, blieben netto ca. 3 Millionen Ausländer in Deutschland.

    Seit dem totalen Anwerbestopp vom Oktober 1973 sind 36 Jahre vergangen. Heute leben mehr als 7,5 Millionen Ausländer in Deutschland, davon ca. 2 Millionen Türken. Unter den Türken, die in Deutschland leben, sind (Stand 2005) 25,5% arbeitslos – 40% sogar langzeitarbeitslos, 71% aller türkischen Arbeiter in Deutschland beispielsweise haben keinen Ausbildungsabschluss10. Unter den ca. 2 Millionen Türken gibt es (Stand 2006) nur ca. 61.300 Selbstständige und Unternehmer.

    Diesen Fakten bzgl. der 12 Jahre Gastarbeiteranwerbung stehen massive Kosten gegenüber. Seit 1982 wendet der deutsche Staat gigantische Summen speziell für die Integration von Einwanderern auf. Integration war bereits einer der Punkte im zehn Punkte Dringlichkeitsprogramm der ersten Regierung Kohl 1982, die für die Integration neun Jahre nach dem totalen Anwerbestopp bereits 250.000.000 DM bereitstellte. Der nationale Integrationsplan der Bundesregierung kostete in 2008 nach Auskunft der Integrationsbeauftragten 750.000.000 Euro.

    Der Versuch, aus den "Leistungen" der Gastarbeiter einen Anspruch gegenüber dem deutschen Staat zu begründen ist auf Basis der Fakten völlig abwegig. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck, als wenn der Forderung von deutscher Seite, daß es für die massiven Investitionen und Anstrengungen bzgl. Integration und Sozialleistungen für Ausländer auch eine "Gegenleistung" von Seiten der Immigranten geben solle, dadurch begegnet wird, daß ein Anspruch auf diese Leistungen schon von Seiten der Immigranten bestünde. Dieser Anspruch sei bereits in der Vergangenheit durch Ausländer, Immigranten bzw. Gastarbeiter erworben worden, denn diese hätten Deutschland wiederaufgebaut und für das Wirtschaftswunder in Deutschland gesorgt.

    Auf Anfrage bei der Vizepräsidentin des deutschen Bundestages und ehemaligen Ministerin Gerda Hasselfeldt nach den Kosten, die die Bundesrepublik bisher für die 12 Jahre Gastarbeiteranwerbung bisher getragen hat und wann diese Ausgaben für die 12 Jahre Anwerbung abgeschlossen sein werden, gab es 2008 folgende Antwort11:

    „Ihre Frage nach den bisher erfolgten Gesamtausgaben des deutschen Staates für die Integration von Ausländern lässt sich pauschal nicht beantworten. […] Über den "Nationalen Integrationsplan" (NIP) stellt die Bundesregierung jährlich rund 750 Mio. Euro für integrationsfördernde Maßnahmen zur Verfügung. […] Meines Erachtens muss Integration für uns eine Daueraufgabe bleiben, die nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sein kann. In Deutschland leben derzeit rund fünfzehn Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – fast ein Fünftel der Bevölkerung. Es ist im gegenseitigen Interesse, durch Maßnahmen der Integrationsförderung ein gut funktionierendes Zusammenleben zu ermöglichen. Denn die Kosten der Nicht-Integration dürften bei weitem höher ausfallen als die Kosten der Integration, etwa in Bezug auf die Folgen erhöhter Kriminalität oder Arbeitslosigkeit.“

    Wir werden also bis Ultimo zahlen müssen, um nicht durch erhöhte Kriminalität als Folge der Ausländer in Deutschland, an Leib und Leben bedroht zu werden. Soweit also der Mythos, dass Gastarbeiter einen Beitrag zum Wiederaufbau Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg oder zum deutschen Wirtschaftswunder geleistet hätten.

    1http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_1945_bis_1949

    2http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan

    3Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ber%C3%BChmter_Pers%C3%B6nlichkeite

    4http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum#Deutschland

    5http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdarbeiter Nicht unter „Fremdarbeiter“ während der National-Sozialistischen Diktatur gezählt werden: Kriegsgefangene, Häftlinge in Lagern oder KZ's.

    6http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_der_T%C3%BCrkei

    7http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/00/daten/zgl0014.htm

    8http://de.wikipedia.org/wiki/Gastarbeiter

    9Gerling, Vera: Soziale Dienste für zugewanderte Senioren/innen: Erfahrungen aus Deutschland, S. 78: „… das Ziel der türkischen Militärregierung war es, durch die befristete Emigration von „überschüssigen“ Arbeitskräften den Arbeitsmarkt in der Türkei zu entlasten, dringend benötigte Devisen ins Land zu holen und später durch das Know-How der qualifizierten Rückkehrer/innen die wirtschaftliche Modernisierung zu fördern.“

    10http://www.bpb.de/themen/373SRR,1,0,T%FCrkische_Minderheit_in_Deutschl…

    11http://www.abgeordnetenwatch.de/gerda_hasselfeldt-650-5558.html#questions
    Letzte Aktualisierung ( Friday, 16 July 2010 )

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