Am 333. Tag des Gregorianischen Kalenders – Zum 33. internationalen Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk (seit 1977 – UNO)

Neben den Juden rufen endlich auch die Christen zum friedlichen Widerstand gegen Israels (zionistische) Besatzerpolitik  auf! Warum verschweigen unsere Medien die Friedensbemühungen?

Das geht so natürlich nicht! Der Artikel, der „durch Gottes Appell an die Menschlichkeit“ zu einer Wende bzw. einem glücklichen Ende führen wird, ist zwar ein Jahr alt, aber immernoch aktuell, weil er bisher nicht gewürdigt und tatsächlich mit Frieden beantwortet wurde!

Worum geht es?
Die palästinensischen Christen wenden sich an den „guten Kern“ der Israelis und der Welt:

[…] Entweder wird der Zyklus der Gewalt beide Seiten vernichten oder der Friede wird beiden Seiten zugute kommen. Wir appellieren an Israel, von seinem Unrecht gegen uns abzulassen und die Realität der Besetzung nicht länger unter dem Vorwand zu verfälschen, es sei ein Kampf gegen den Terrorismus. Die Wurzeln des „Terrorismus“ liegen in dem menschlichen Unrecht, das uns angetan wird, und in dem Übel der Besetzung. Beides muss aufhören, wenn die ehrliche Absicht besteht, den „Terrorismus“ zu beseitigen. Wir appellieren an das Volk von Israel, unsere Partner in unseren Bemühungen um Frieden und nicht in dem unendlichen Zyklus der Gewalt zu sein. Lasst uns gemeinsam dem Bösen widerstehen, dem Bösen der Besetzung und dem teuflischen Zyklus der Gewalt! […]

Ab heute gilt: Wir „widerstehen“ dem Bösen und verdienen uns damit unsere Rechte!

Ich habe keine Lust mehr auf die Ausreden der Zionisten und ihrer verblendeten oder gekauften Sympathisanten, es wäre alles „muslimische Propaganda“ oder die orthodoxen Juden, die weltweit gegen den Zionismus protestieren, seien eine „sich selbst hassende Sekte“! Da sich nun auch die Christen gegen das Unrecht aussprechen, müssen wir endlich handeln und nicht mehr nur zusehen und „Irgendwem“ in den Hintern kriechen, um bloß keins mit der abgenutzten Keule übergebraten zu bekommen…

>>> Ein anständiger Dickschädel hält sowas aus!😀

:!:  Merke: Wer Unrecht kritisiert, ist KEIN Antisemit, sondern ein Mensch. Basta!

Der Ökumenische Rat der Kirchen, eine weltweite Gemeinschaft von 349 Kirchen auf der Suche nach Einheit in gemeinsamem Zeugnis und christlichem Dienst, veröffentlichte am 11.12.2009 folgenden Beitrag zum Kairos Palästina-Dokument*:

Aufruf palästinensischer Christen und

Christinnen zur Beendigung der Besetzung

Inzwischen habe ich auch Videos dazu entdeckt:

  • Kairos Palestine Launch Norway: > HIER <
  • Kairos Palestine Launch in Bethlehem: > HIER <
  • ‚Moment of Truth‘ song in English: > HIER <

*Eine Gruppe palästinensischer Christen und Christinnen aus mehreren Kirchen und kirchlichen Organisationen veröffentlicht einen leidenschaftlichen und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung der Besetzung Palästinas durch Israel.

Der Aufruf wird im Rahmen einer Tagung am 11. Dezember in Bethlehem veröffentlicht zu einer Zeit, in der viele Palästinenser glauben, dass sie sich in einer Sackgasse befinden. Das Dokument fragt die internationale Gemeinschaft, die politischen Verantwortlichen in der Region und die Kirchen in aller Welt nach ihrem Beitrag zur Unterstützung der Freiheitsbestrebungen des palästinensischen Volkes. Der Aufruf will selbst inmitten „unserer Katastrophe“ als ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe verstanden werden.

Der Appell wird in Anlehnung an einen ähnlichen Aufruf, den südafrikanische Kirchen 1985 auf dem Höhepunkt der Unterdrückung unter dem Apartheidregime erlassen haben, „Kairos Palästina-Dokument“ genannt. Der damalige Aufruf hatte Kirchen und Weltöffentlichkeit aufgerüttelt und zu konzertierten Aktionen veranlasst, die die Apartheid letztlich beendet haben.

Die Verfasser und Verfasserinnen des Kairos Palästina-Dokuments, darunter der emeritierte Patriarch Michel Sabbah vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem, der lutherische Bischof von Jerusalem Munib Younan sowie Erzbischof Theodosios Atallah Hanna von Sebastia, Griechisch-Orthodoxes Patriarchat von Jerusalem, haben religiöse und politische Verantwortliche in Palästina und Israel, die internationale Gemeinschaft sowie „unsere christlichen Brüder und Schwestern in den Kirchen in aller Welt“ an die Dringlichkeit von Frieden und Gerechtigkeit erinnert. Sie sind der Meinung, dass die laufenden Bemühungen im Nahen Osten in Krisenmanagement bestehen, anstatt angemessene und langfristige Lösungen für die Krise anzustreben.

Anprangern leerer Versprechungen

Die Unterzeichnenden des Aufrufs bringen ihren Schmerz zum Ausdruck und beklagen die leeren Versprechungen und Ankündigen von Frieden in der Region. Sie erinnern die Weltgemeinschaft an die Trennmauer, die auf palästinensischem Gebiet errichtet worden ist, an die Blockade von Gaza, daran, dass israelische Siedlungen ihr Land verwüsten, an die Erniedrigung an den Militärposten, die Einschränkung der Religionsfreiheit und den kontrollierten Zugang zu den heiligen Stätten, an das Los der Flüchtlinge, die darauf warten, in ihre Heimat zurückkehren zu können, an die Gefangenen in israelischen Gefängnissen, an Israels eklatante Missachtung des Völkerrechts wie auch an die Lähmung der internationalen Gemeinschaft angesichts dieser Tragödie.

Sie weisen Israels Rechtfertigung, seine Aktionen dienten der Selbstverteidigung, zurück und erklären unmissverständlich: „Wenn es keine Besetzung gäbe, gäbe es auch keinen Widerstand, keine Angst und keine Unsicherheit.“

Ihr Argument lautet: „Gott hat uns nicht für Streit und Kampf geschaffen, sondern dafür, dass wir gemeinsam das Land in Liebe und gegenseitigem Respekt aufbauen. (…) Wir glauben, dass unser Land einen universellen Auftrag hat, (…) und die Verheißung des Landes (war) zu keiner Zeit ein politisches Programm, sondern vielmehr der Auftakt zur vollständigen universellen Erlösung. (…) Unsere Verbundenheit mit diesem Land ist keine bloße ideologische oder theologische Frage, sondern ein natürliches Recht.“ Sie weisen jeden Bezug auf die Bibel zur Legitimierung oder Untermauerung politischer Optionen und Positionen, die auf Unrecht basieren, zurück.

Die Gruppe erklärt die Besetzung Palästinas als Sünde gegen Gott und die Menschen und hält unbeirrbar an den Zeichen der Hoffnung fest wie z.B. „lokale theologische Zentren“ und „zahlreiche Zusammenkünfte zum interreligiösen Dialog“. Diese Hoffnungszeichen unterstützen den Widerstand gegen die Besetzung. In der Logik des friedlichen Widerstands ist Widerstand ein Recht und eine Pflicht, denn er hat das Potenzial, die Versöhnung zu beschleunigen.

Die Unterzeichnenden erklären, dies sei die Zeit der Buße für Verhalten in der Vergangenheit – Hass als Instrument des Widerstandes oder Bereitschaft zur Gleichgültigkeit oder zur Übernahme falscher theologischer Positionen – und sie rufen die internationale Gemeinschaft und die Palästinenser auf, in dieser Zeit der Prüfung standhaft zu bleiben. „Kommt und seht (…), damit wir euch die Wahrheit über unsere Wirklichkeit erzählen.“

Sie enden mit einem bewegenden Schlusswort: „Obwohl es keine Hoffnung gibt, schreien wir unsere Hoffnung heraus. Wir glauben an Gott, an den gütigen und gerechten Gott. Wir glauben, dass am Ende Seine Güte den Sieg über das Böse des Hasses und des Todes davontragen wird, die noch immer in unserem Land herrschen. Wir werden hier ‚ein neues Land‘ und ‚einen neuen Menschen‘ entdecken, der imstande ist, sich im Geiste der Liebe zu allen seinen Brüdern und Schwestern zu erheben.“

Die Verfasser und Verfasserinnen des Aufrufs:

· Patriarch Michel Sabbah

· Bischof Dr. Munib Younan

· Erzbischof Theodosios Atallah Hanna

· Pfarrer Dr. Jamal Khader

· Pfarrer Dr. Rafiq Khoury

· Pfarrer Dr. Mitri Raheb

· Pfarrer Dr. Naim Ateek

· Pfarrer Dr. Yohana Katanacho

· Fr. Fadi Diab

· Dr. Jiries Khoury

· Frau Sider Daibes

· Frau Nora Kort

· Frau Lucy Thaljieh

· Herr Nidal Abu Zulof

· Herr Yusef Daher

· Herr Rifat Kassis – Koordinator der Initiative

34 thoughts on “Am 333. Tag des Gregorianischen Kalenders – Zum 33. internationalen Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk (seit 1977 – UNO)

  1. „Warum verschweigen unsere Medien die Friedensbemühungen?“

    Nun, weil die Aufmerksamkeit auf die Hauptbösen der Welt konzentriert werden soll, Iran, Nordkorea pp.

  2. Super Artikel! Langsam wirds eng für die wirklichen NaZis!!!
    Hier noch ein film aus TelAviv. die normalen Juden beschweren sich dort auch schon:

    • Kannte ich schon. Hab das vor ner Weile bei FB gepostet, weil ich gern wissen wollte, ob die Übersetzung vom Hebräischen ins Englische stimmt. Trotzdem danke!🙂

    • Dankeschön! Ja, ich könnte evtl. was draus machen, aber jetzt muss ich erstmal gesund werden. Hab knapp 40 Grad Fieber und muss wieder ins Bettchen. Ich wünsche Dir / Euch ein schönes Wochenende. LG von *Mia

        • Lieber Mia,

          nach längerer Diskussion mit Evola wegen des Liedes bleibe ich bei meinem Geschenk, denn „wiederholen ist gestohlen“. Ich bitte Dich aber, den Urtext“ Wenn alle untreu werden“,doch nicht zu ändern.Da ich es vergessen habe, weise ich jetzt darauf hin, daß es evtl. strafrechtliche Probleme geben könnte. Dennoch hätte ich es interessant gefunden, das Lied mit neuem Text und schneller gespielt zu hören.

          Ich hoffe auf Dein Verständnis

          Beste Grüße!

          niekisch

          .

    • Der KIEFERNWALD im Karmel wird in Israel „Schweizaria Haktana“* gennant

      *Die „Kleine-Schweiz“ ist also ein Projekt des JNF.

  3. Ich habe keine Lust mehr auf die Ausreden der Zionisten und ihrer verblendeten oder gekauften Sympathisanten, es wäre alles „muslimische Propaganda“ oder die orthodoxen Juden, die weltweit gegen den Zionismus protestieren, seien eine „sich selbst hassende Sekte“!

    Ich kenne nur einen, der in deinem Blog in diesem Sinne argumentiert hat, nämlich mich selbst. Das heißt dann wohl, dass Du mich unter die „Verblendeten oder Gekauften“ rechnest. Weißt Du, Mia, ich könnte Dir Dein oberflächliches Gequatsche zu Themen verzeihen, von denen Du offenkundig nichts verstehst. Aber nicht einen solchen Satz.

    • Gut. Wenn Du meinst, dass Du Dich angesprochen fühlen musst, dann tu das. Wenn Du weiterhin der Meinung bist, mir „oberflächliches Gequatsche“ unterstellen zu müssen, dann werde ich auch das hinnehmen. Ich habe – falls Du es vergessen hast – auch ein reales Leben. Es ging hier nicht nur um virtuelle Schwätzer. Egal… Hab keine Lust auf sinnlose Streitgespräche. Dachte, unser Treffen war Beweis genug, dass ich von Fall zu Fall entscheide, was ich über die Menschen denke, die ich kennenlerne. Da ich Dich scheinbar falsch eingeschätzt habe, solltest Du ab heute einfach Deinen Weg gehen. Ich gehe meinen. Machs gut.

    • „…oberflächliches Gequatsche zu Themen, von denen sie offenkundig nichts versteht…“? Wie ist dann der Diffamierungsversuch gegen Mia zu bewerten?
      Es geht in dem Artikel offensichtlich um palästinensische Christen, die selbst betroffen sind und sich an die Welt wenden, um über die Fakten aufzuklären und nach Lösungen zu suchen. Sie beschweren sich nicht über Araber, sondern über eine Politik, die allen, die dort leben, schadet. Ich erkenne den Artikel als tiefgründig und friedenstiftend an. Oberflächlich ist es, bei diesem Thema beleidigte Mettwurst zu spielen, anstatt nachzudenken.

      Den Welttag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk gibt es übrigens wirklich. Ich habe nachgegoogelt und bin dabei auf etwas vielleicht Nützliches gestoßen:
      In einer Informationsschrift der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2004 heißt es in Bezug auf DIE UNVERÄUSSERLICHEN RECHTE DES PALÄSTINENSISCHEN VOLKES:
      „…In ihrer Resolution 3236 (XXIX) vom 22. November 1974 erklärte die
      Versammlung, dass diese Rechte Folgendes umfassten: das Recht auf Selbstbestimmung
      ohne Einmischung von außen, das Recht auf nationale Unabhängigkeit und Souveränität
      und das Recht der Palästinenser, in ihre Wohnstätten und zu ihrem Besitz
      zurückzukehren, von wo sie vertrieben und entwurzelt worden waren. Die Versammlung
      erklärte außerdem, dass die Verwirklichung dieser Rechte für die Lösung der Palästina-
      Frage unabdingbar sei….“

      Das Schreiben zeigt auch weitere Fakten auf, die Mias Einsatz verständlicher machen. Vielleicht kennt sie das Schreiben aber hielt es nicht für diskussionswürdig, weil es wie immer abgestritten oder unter den Teppich gekehrt wird:
      „…Seit Ende der neunziger Jahre äußerte der Ausschuss seine wachsende Besorgnis über
      den Stillstand der Friedensverhandlungen und die Zunahme der Spannungen und der
      Gewalt in der Region. Er nahm an den Sitzungen des Sicherheitsrats und der
      Generalversammlung teil, so auch an der zehnten Notstandssondertagung der
      Versammlung, die einberufen wurde, um die Verschlechterung der Situation in dem
      besetzten palästinensischen Gebiet einschließlich Ost-Jerusalems zu behandeln. Während
      der Ausschuss jede Gewalt gegen Zivilpersonen verurteilte, bekundete er gleichzeitig
      seine Bestürzung über den Standpunkt und die Maßnahmen der Regierung Israels
      betreffend Jerusalem, den Bau von Siedlungen, die Enteignung von Grundbesitz und die
      Kollektivstrafmaßnahmen, die verheerende Auswirkungen auf das palästinensische Volk
      und seine Lebensbedingungen hatten und die Friedensbemühungen ernsthaft
      unterminierten.
      Als Ende September 2000 die zweite Intifada, auch Al-Aksa-Intifada genannt, ausbrach,
      nahmen diese Besorgnisse weiter zu. Die darauf folgende heftige Eskalation der Gewalt
      zwischen Israel und den Palästinensern forderte Tausende von Menschenleben, und
      Tausende wurden verletzt und trugen dauerhafte Behinderungen davon; die meisten
      Opfer waren Palästinenser, darunter sehr viele Kinder. Der Ausschuss bekundete weiter
      seine ernsthafte Besorgnis über die rechtswidrigen Handlungen der Besatzungsmacht,
      wie etwa die unangemessene Anwendung von Gewalt gegen Palästinenser, die Angriffe
      auf die institutionelle und materielle Infrastruktur der Palästinensischen Behörde, die
      gegen ihren Präsidenten verhängte Belagerung, die erneute Besetzung von
      Bevölkerungszentren, die lähmenden internen und externen Abriegelungen,
      Ausgangssperren und Blockaden, die außergerichtlichen Tötungen und willkürlichen
      Inhaftierungen, die Zerstörung von Häusern, die Vernichtung von Agrarland und den Bau
      von Siedlungen….“

      Angesichts dieser Aufzählungen freut es mich besonders, daß Christen und Juden nicht länger schweigen und trotz Desinteresse unserer Medien um Aufmerksamkeit kämpfen!
      Um zum Abschluß nochmal auf den Mettwurst-Kommentar zurück zu kommen: Man kann nur verblendet oder gekauft sein, wenn man nicht sehen und verstehen will, was unter der Oberfläche verborgen liegt.^^

  4. Ich finde diese Diskusion für sehr gut aber auch sehr Komplex!!!

    Meine Meinung dazu ist das dieser Hass von Seitens Israel darauf basiert, das Israel seit Staatsgründung nur Krieg kannte: 1947 Erster Arabisch-Israelischer Krieg, 1956 Sueskrise, 1967 Sechstagekrieg, 1973 Jom-Kippur-Krieg, 1982 Libanonkrieg, 1987 Erste Intifada, 1990 der Angriff Husseins mit 30 Scud-Raketen, 2000 Zweite Intifada, 2006 Zweiter Libanonkrieg, 2008 Angriff der Hamas mit Raketen usw. ich verstehe den Hass der Israelischen Bevölkerung auf die Nachbarstaaten man sieht es ja auch an den letzten Wahlergebnissen.

    Meiner Meinung nach gibt es nur die Möglichkeit einer anderen Regierung in Israel die gesprächsbereitist. Soviel ich weiß ist die Fatah die einzige Palästinensische gruppe mit der die Israelis reden würde und meiner Meinung auch die einzige Gruppe durch die Frieden im Nahen Osten einkehren würde.

    Das ist aber nur meine Meinung
    MFG
    Higgens

    • Israel ist ein Vertreiberstaat. Aber die Vertriebenen finden sich mit ihrem Schicksal zurecht nicht ab und sie erhalten nocht die Solidarität ihrer Volksgemeinschaft.
      Die Großeltern übergeben den Enkel den nun schon rostigen Schlüssen ihrer Häuser – als Zeichen des Beharrens auf ihren Rechtsanspruch.
      http://www.sonntagsblatt-bayern.de/03/2003_21_05_01.php

      Die Unterschiede zu Deutschland könnten größer nicht sein. Die hier viel zu harmlosen Vertriebenen Ostdeutschen haben kaum jemals wirksam auf ihr Recht aufmerksam gemacht, denn dazu muß man sein Recht auch wirksam auf der Straße vertreten, sonst wird man hier ja kaum gehört. Den slawischen Vertreiberstaaten und ihren umerzogenen geistesgestörten Vasallen in den Machtpositionen der deutschen Nachfolgestaaten fällt es auch nicht schwer, die Rechtspositionen und sämtliche noch so harmlose Anliegen der Heimatvertriebenen abzuweisen und dabei noch einen Großteil der öffentlichen Meinung hinter sich zu haben. Ein verlogenes, gefälschtes Geschichtsbild, ganz auf die Bedürfnisse der Vertreiberstaaten und anderer „Verbündeten“ zugeschnitten, bietet dazu die pseudomoralische Grundlage.
      Die Solidarität von den Restdeutschen gibt es nicht mehr. Sie gab es nur in der jungen Bundesrepublik etwa bis in die Sechzigerjahre.

      Heute ist es so, das Ostdeutschland vor der völligen Auslöschung aus dem kollektiven Gedächtnis der Deutschen steht.
      Selbst rechte „Patrioten“ interessieren sich meist hundert mal mehr für irgendwelche Konflikte in der weiten Welt, als für diesen Teil ihrer Heimat.

      • Naja du kannst ja nicht sagen das Israel das Land weggenommen hatte, wie es immer über Palästina behauptet wurde.

        Über Jahrhunderte gehörte diese gebiete (Palästina, Judäa) dem Osmanischen Reich, nach ende des 1.WK. wurde das Gebiet während der Konferenz von San Remo (1920) zum britischen Mandatsgebiet des Völkerbundes, das ohne einen eigenen Staatscharakter dem britischen Kolonialministerium unterstand.
        Wie die „Palästinenser“ gab es auch schon immer „Juden“ in dem Gebiet.
        1917 Zu den Mandatsbedingungen gehörte, dass die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaration ermöglichen sollen, in der sie am 2. November 1917 die „Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ versprochen hatten, deren Grenzen jedoch nicht bestimmt waren. Hierzu wurde die Mandatsmacht aufgefordert, die jüdische Einwanderung zu ermöglichen, die jüdischen Einwanderer geschlossen anzusiedeln und hierfür auch das ehemalige osmanische Staatsland zu verwenden. Es sollte dabei ausdrücklich dafür Sorge getragen werden, dass „nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und die religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung, deren sich die Juden in irgendeinem anderen Lande erfreuen, präjudizieren könnte“.

        Das die Briten ihre Versprechen nicht eingehalten hatten und nur Israel rechte einräumten, ist ja nicht die Schuld Israels.
        Die waren Verprecher sind die Engländer und nicht Israel und Palästina, den England hatt erfolgreich alle staaten im Nahen Osten gegeneinander aufgehetzt!

        • England hatte auch die USA gegen Deutschland aufgehetzt. Es hängt irgendwie alles zusammen.Wie du schon geschrieben hast: es ist sehr Komplex!

  5. Higgens
    Völlig zu kurz gegriffen, wenn auch in der Sache richtig.
    Wenn für dich Schlesien und Ostpreußen kein gewachsen,deutsches Kulturgebiet ist, weil es von Deutschland getrennt und geraubt wurde, wie nennt man es dann, wenn das Schwert des Islam sämtliche vorchristlichen Gebiete versklavt hat ?Oriana Fallaci.
    Der Anspruch der jordanischen Nomaden welche sich heute Palestinenser nennen, ist nicht mit einer unter britischem Protektorat herausgegebenen Briefmarke legitimiert.

    Ich kann mir aber gut vorstellen,das Manfred oder ggf. Alon mehr Kenntnisse (Geschichte)haben und diese einmal in einen Blogbeitrag offenlegen.
    Animositäten gerade in dieser Sache finde ich verheerend.

    Mir ist auch nicht richtig bewusst, was und warum Mia die Rosinante reitet, sie soll’s mal erklären.

    Ich mag sie trotzdem !
    _________________________________________________
    Einen beschaulichen zweiten Advent wünscht ich euch und allen Patrioten ww.

    • Mias Erklärung steht oben im Artikel:“Warum verschweigen unsere Medien die Friedensbemühungen?

      Das geht so natürlich nicht! Der Artikel, der „durch Gottes Appell an die Menschlichkeit“ zu einer Wende bzw. einem glücklichen Ende führen wird,…“ Ich finds richtig daß sie schwierige Themen anspricht. Zum ausarbeiten der Denkanstöße sind wir Leser da. Mir ist aufgefallen, daß ein Paar von uns geschichtlich gesehen was auf dem Kasten haben. daher sollten wir sie unterstützen und nicht verlangen, daß sie selber ganze Bücher schreibt und sich für alles rechtfertigt.Mia ist Musikerin und nicht Historikerin,obwohl ich zeitweise das Gefühl habe, daß sie doch heimlich studiert und manchmal mehr weiß als wir wissen sollen was sie weiß…….😉
      —> Schönen 2. Advent an alle! Gruß, P.

  6. * Kairos
    * 4. Dezember 2010
    zitat
    „Daher will ich hier noch einmal mehrere „Verschwörungen“ diskutieren – natürlich ohne jede Grundlage und ohne jeden Beweis:
    Ich glaube zum Beispiel, dass……………“
    ————————————————-
    Sag mal Kairos, was vermischt du denn da alles in deine Aussagen, von Stadtkewitz über Verschwörung bis Wikileak ?.
    Oder anders gefragt, warum beteiligst du dich überhaupt als Verschwörungstheoretiker?, deren Inhalte solange Theorie bleiben bis Fakten auf dem Tisch liegen (Wikileak). Stochern im Nebel,ist wie bei den Linken/Grünen, die durch Furcht, Neid und Intrigen sich ein Klientel suchen. Auch die konnten bist heute ihre Kampagnen (Verschwörung) nicht beweisen.
    Stell dich nicht auf deren Stufe, bitte.

    Fragen durch Hinterfragung reicht allemal.
    Eine Verschwörung kann man beweisen, eine Theorie nie.
    Verschwörungstheorie ist ein Kampfmittel Begriff der Staatsfeinde um Gegner zu diskreditieren.
    Nix für ungut,Gruß LL

  7. Auch wenn ein Großteil der Konflikte auf diesem Planeten ihren Ursprung im nahen Osten hat,sollten wir uns mehr um unsere eigenen Probleme kümmern,den Nahostkonflikt lösen wir auch nicht.Wir können zwar die Politik Israels verurteilen,ich hatte früher schon mal die Überlegung angestellt wie jeder von uns wohl reagieren würde,wenn die türkische Gemeinde ankäme und uns unser Land und Haus wegnehmen würde,einfach weil sie sich weiter ausbreiten wollen und wenn wir damit nicht einverstanden wären,würden sie mit Panzern anrücken.Wie würde wohl jeder Einzelne von Euch reagieren?Allein die Existenz des Gaza Streifens ist doch wohl Rechtfertigung genug für all die Terroranschläge.Wie kann denn der Westen in aller Welt seine „Demokratie“ notfalls mit Waffengewalt durchsetzen,wenn er sie selber mit Füßen tritt?Messen mit zweierlei Maß?Die Siedlungspolitik Israels ist auf keinen Fall hinzunehmen aber solange in dieser Frage jeder vor den Zionisten kuscht,wird es dort nie einen Frieden geben.
    Aber unsere Energie sollte in erster Linie der Zukunft unseres Landes gelten und da gibt es genug zu tun!!!Kann mir jemand von den versierteren Usern mal erklären,wie man die you tube Videos hier einfügt?Danke.Ich hätte da was sehr aktuelles.In Ermangelung der Kenntnis das Video komplett einzustellen,hier der Link http://www.youtube.com/watch?v=j0BOKGDSo7o

    • Ich muss morgen fit sein – egal, wie es mir heute geht!:mrgreen:
      Mir ist gerade eingefallen, dass ich noch irgendwas vorbereiten sollte…

      Find´ ich aber lieb, dass Du nachfragst. Bin wieder „ganz die Alte“😉

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