Archiv | Dezember 2010

Meine Beichte zum Schluss – „Hier marschiert der asoziale Widerstand“

Ich will das Jahr 2010 gern mit einer wichtigen Erkenntnis schließen: Freiheit darf nicht grenzenlos sein – das gilt für jede Richtung!

Freiheit bedeutet Verantwortung – Verantwortung erfordert heute, um sich deren Bedeutung bewusst zu werden, in erster Linie Mut und Risikobereitschaft. Beides findet man nicht in einem Lehrbuch der 68er oder bei einer Demo gegen Deutsche… Freiheit braucht eine klare Definition und vorallem: Klare Regeln bzw. Grenzen.

Es ist nicht damit getan, alles was einem nicht in den Kram passt, loszuwerden und den erworbenen Freiraum „Freiheit“ zu nennen. Nein. Freiheit ist viel mehr und kurioserweise wird sie von denen, die sie uns nehmen wollen, „Terror“ und „Ewiggestrigkeit“ genannt. Wenn ich eine gerechte Zukunft anstreben will, muss ich doch logischerweise die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen. Weiterlesen

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Schöne Bescherung: Ich will ein Geschenk mit Euch teilen…

* MUT und ZIVILCOURAGE *

Unter diesem Titel erschien 1957 gleichsam als sein Vermächtnis ein Buch, das der Jesuitenpater Max Pribilla, ein Klassenkamerad des späteren Bundeskanzlers Adenauer, schon 1944 unter dem Titel „Tapferkeit und Christentum“ veröffentlichen konnte. Für ihn waren Mut und Zivilcourage ein Element, das seinen Charakter bestimmte, wie ich als sein ehemaliger „Stift“ immer wieder erleben konnte.

Er definierte Zivilcourage als „den charakterlichen Mut, die Wahrheit und das Recht auch nach oben oder gegen eine irregeleitete Menge mit Einsatz der eigenen Person geltend zu machen“.

Wir denken bei Tapferkeit leicht an den Soldaten, der sich entschlossen dem Feind entgegenwirft. Die Tapferkeit hat jedoch neben dem aktiven auch ein passives Element. Denken wir an die Zivilbevölkerung im Luftschutzkeller. – Zur Tapferkeit gehören Entschlossenheit und Besonnenheit, denn „Mut zeiget auch der Mameluck“. Von Natur aus schreckt der Mensch vor dem Wagnis zurück: Hannemann, geh Du voran! – Die weitaus meisten Menschen möchten Entscheidungen lieber einem anderen oder dem Zufall oder der Gunst des Himmels überlassen.

Bereits 1959 – also nur wenige Jahre nach Aufstellung der Bundeswehr – wurde im lebenskundlichen Unterricht im August/September für Soldaten das Thema „Mut, Taperkeit und Zivilcourage“ behandelt. Zweifelsohne spielte die Erfahrung des Dritten Reichs und des Verhaltens der damaligen Bevölkerung bei der Themenwahl eine Rolle. Erinnern wir uns der „Ohne-mich-Parolen“ und des Slogans „Lieber rot als tot!“

Bruno Brehm schrieb 1940 in seinem Buch „Über die Tapferkeit“:

„Was mich immer traurig gemacht hat, ist, dass man hundert tapfere Patrouillenkämpfer finden kann, die ordentliche Kerle im Kriege waren und die in jeder äußeren Gefahr ordentliche Kerle sein werden – und die im Leben, im allertiefsten Frieden davonlaufen, nicht wenn der Tod, nein, wenn nur die kleinste Unbequemlichkeit, wenn ihnen nur der schiefe Blick einer vorgesetzten Stelle droht. Dies war und ist für mich das niedrigste Geheimnis des ganzen Daseins. Ich habe viel und oft darüber nachgedacht und nur eine Lösung finden können: Dass die Menschen, um ordentlich zu sein, in einem höheren Dienst stehen müssen, in einem Dienst, der älter und stärker ist als alles, was Zeit und Leben inzwischen an Niedrigkeit und Wünschen abgelagert haben.“ Weiterlesen

Warum ich Sarrazin nicht folgen will wie die Schafe ihrem Führer …ähm… Schäfer

Es gibt Leute, die können oder wollen nicht akzeptieren, dass ich weiter als nur vom Herd bis zum Bett denke… Ja, na sicher hab´ ich bei Elsässers Podiumsdiskussion eine unfeine Randbemerkung über Sarrazin gemacht, aber warum soll ich auf ein Buch schwören, als wenn es eine neue Religion wäre?

Neben denen, die mein plumpes Urteil auf diversen Blogs plump verurteilen und mich ignoranterweise als ignorant abstempeln, hat mir ein Freund gestern eine berechtigte Frage gestellt, die ich ihm auch gern beantworten möchte.

Ein Sarrazin ändert sich nie weil Bundesbank und SPD, aber einen Elsässer, seit jeher links und antideutsch sollen wir eine Chance geben sich zu ändern ?
Wie passt denn das zusammen @Mia ?

Du hast scheinbar auch nicht nachvollziehen können, worum es mir mit dieser beiläufigen Aussage ging. Macht nichts… Dafür fragst Du ja wenigstens nach 😉 Also gut – ich versuche, mich kurzzufassen.

Zu Elsässer: Sein Engagement für und nicht mehr gegen Deutschland, sein Einsatz für die staatliche Souveränität und gegen die Schlange des Finanzkapitals (wovon ich mich u.a. auch durch seine großartige Veranstaltung mit Schachtschneider, Farage, Hankel usw. selbst überzeugen konnte) wird von den bundesrepublikanischen Medien komplett verschwiegen. Warum wohl? Weil verhindert werden muss, dass die Hintergründe der bislang propagierten „Wahrheit“ auf dem Frühstückstisch und somit in den Köpfen der Bürger landen.

Also: Kein Mampf! Nein – es ist ja wichtiger, über eine Sarrazin-Partei zu philosophieren, in der sich ausnahmslos Anhänger seines Buches und Gegner des Islam sammeln würden… Ich will die Probleme aber nicht nur dort bekämpfen, wo sie sich bemerkbar machen, sondern – damit nicht immer wieder neue produziert werden können – auch dort, wo sie entstehen. Ist das so falsch? Weiterlesen

Ick hab´s jewusst: »Der IWF zerstört seit Jahrzehnten die Sozialsysteme«

„Die Bürgerrechtlerin Sarah Luzia Hassel-Reusing hat gegen das »Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus« Verfassungsbeschwerde eingelegt. Sie befürchtet vor allem einen immer schädlicheren Einfluss des IWF auf die nationale Politik“, heißt es im Kopp-Interview mit Michael Grandt.

Es ist ja nicht so, als hätten die „Verschwörungstheoretiker“, zu denen ich laut René Stadtkewitz zählen soll, nicht schon immer davor gewarnt. 😉 In meiner freien „wirren“ Rede bei der letzten Diplomatenrunde ist mir dummerweise auch rausgerutscht, dass ich u. a. Sarrazins Buch nicht gelesen habe, weil er für den IWF gearbeitet hat. ‚Dass dieser gemeinsam mit der EU eher für die Abschaffung anstatt der Rettung der europäischen Vaterländer genutzt wird‘, ist jedem, der durch seine Nonkonformität aufs Abstellgleis der Gesellschaft gedrängt wird, ein „verschwörungstheoretischer“ Gedanke, der sich einfach nicht lösen lassen will, wenn doch immer wieder und immer mehr Indizien für die praktische Ausführung der eigentlichen Theorie sprechen.

Ich will das Interview natürlich niemandem vorenthalten und bedanke mich beim Kopp-Verlag, beim Redakteur und selbstverständlich bei Sarah Luzia für ihre ehrlichen Worte:

Michael Grandt: Warum haben Sie gegen das »Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus« (EUStabG) geklagt?

Sarah Luzia Hassel-Reusing: Weil es demokratie- und rechtsstaatswidrig ist, noch mehr Geld an heute schon viel zu mächtige Banken zu verschenken und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine präzedenzlose Macht in Europa zu geben. Weiterlesen

Querfrontdiplomaten vs. Sarrazin: Deutschland kriegt die Kurve!

Auch wenn die Antifa lieber schon vorher weint, anstatt Menschen wie J. E. oder mir erstmal zuzuhören, lief die Podiumsdiskussion einer Querfront von über 100 linken bis rechten, politischen und unpolitischen Gästen am 6. Dezember 2010 wie geplant. Alle haben den Abend unbeschadet überstanden und vermutlich auch ein paar interessante Gedankenansätze mit heimgenommen.

Jürgen Elsässer hatte zum offenen Dialog zwischen „Freund und Feind“ eingeladen, um zeitgleich sein neues Compact-Magazin vorzustellen, das künftig ebenso interessante Aufklärungsarbeit (ohne politisch korrekte Tabus) leisten wird. Ich hatte eigentlich an diesem Tag einen anderen Termin, habe diesen – meinen Lesern zuliebe – abgesagt; wurde dummerweise krank; hatte bis zum Vortag hohes Fieber, aber wollte mir die Gelegenheit unter keinen Umständen entgehen lassen, zu sehen, was „passiert“, wenn ich tatsächlich auftauche und zumindest ein paar kurzfristig zusammengewürfelte Gedanken vortrage… Weiterlesen

Nigel Farage: „Ist das wirklich nur die Bunkermentalität?“

„[…]Immer mehr Menschen sagen: Wir wollen diese Flagge nicht!

Wir wollen diese Hymne nicht! Wir wollen diese politische Klasse nicht![…]“

(…Er hat die EU gemeint. Was sonst?!) 😉

Zur Erinnerung:

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