† Zum Gedenken – am 13. Februar 2011

„Ich verherrliche den Menschen, nicht aber ein System“, hielt Arno Breker († 13.02.1991) seinen Kritikern souverän entgegen.

Ich mache es heute nicht anders:
„Die BRD kann man nicht verherrlichen. Sie ist nicht menschlich genug.“

Wir gedenken aller Opfer von Krieg und Vertreibung – AUCH der Deutschen(!) und danken Arno Breker für sein Herz, dass durch seine Werke weiterschlagen wird.
www.arnobreker.wordpress.com + Bildergalerie

16 thoughts on “† Zum Gedenken – am 13. Februar 2011

  1. Was (Arno Breker)sagte, Stimmt nicht.

    Ein System: Der von Mensch erzeugt bleibt Fraglich mit misstrauen verhaftet.
    Da der Mensch Seine Eigne Moral Entwickelt, und immer Wider muss nach Lage/zeit Einpassen muss. Was Es Gestern Gültig war. Heute nicht mehr.
    Der Mensch In Grunde Keine Moral Braucht. Seine Da Sein Zwang ihn zu bestimmte Verhalten zu seine Gunsten u. Weiter Existenz zu enteignen.
    Fazit:
    Der Mensch ist u. bleibt Im Grunde Schlicht, als Tool Weiterer zu Leben. Seine Instinkte und Wieder Sprachlich psychische Eigenschaften Ist Komplex für Sich….
    Gruß

  2. Die Trauer um die deutschen Opfer kann uns niemand verbieten.Wir sollten einen Moment innehalten in dieser hektischen Zeit und uns auf eine Zeit zurückbesinnen,die noch gar nicht solange her ist und die so unsagbar viel Leid und Elend über die Völker Europas gebracht hat.Ich durfte noch einen Zeitzeugen erleben,der berichtete wie er in ca. 20 km Entfernung vom Stadtzentrum Dresdens auf seiner Terasse Zeitung lesen konnte-so hell war der Feuerschein der brennenden Stadt.
    Da können einen dann die ständig nach unten korrigierten Opferzahlen nur noch anekeln,wenn das so weitergeht wird man sich in 20 Jahren fragen ob die Zerstörung Dresdens überhaupt stattgefunden hat.Gedenken wir all derer,die ihr Leben lassen mußten und seien dankbar diese Hölle nicht mitgemacht haben zu müssen.Und laßt uns voller Verachtung auf die blicken,die da meinen wir Deutschen hätten es nicht anders verdient.Zitat:“Ich kann im Hirn des Menschen über Indoktrination und dauernde Belehrung Strukturen aufbauen,die diese Menschen gegen ihre Eigeninteressen und gegen die Interessen ihrer Gemeinschaft handeln lassen“
    Irenäus Eibl-Eibesfeld,Zoologieprofessor und Verhaltensforscher
    Mia,an Dir ist ja auch noch eine tolle Fotografin verloren gegangen,sehr schöner Bildaufbau,die Stimmung gut eingefangen-sehr schöne Bilder,freue mich auf die Fortsetzung.

  3. „berichtete wie er in ca. 20 km Entfernung vom Stadtzentrum Dresdens auf seiner Terasse Zeitung lesen konnte-so hell war der Feuerschein der brennenden Stadt.“

    Mit Verlaub: Im Februar 1945 auf der Terrasse, also im Freien, mitten im Winter Zeitung gelesen?

    • Er hat natürlich nicht seelenruhig Zeitung gelesen,während Dresden niederbrannte,er wollte damit nur die unglaubliche Helligkeit dieses Feuerscheins plastisch darstellen.der Ort der Beobachtung lag Richtung Meißen auf den angrenzenden Höhenlagen des Elbtals und wer die Topographie Dresdens kennt,kann sich vielleicht ausmalen,wie das ausgesehen haben mag.

  4. So gedenken wir heute Dresden…

    Dazu gibt es ein Buch von Alexander McKee-Dresden 1945-Das deutsche Hiroshima.Es war eine Anklage des militärisch sinnlosen Holocaustschlags gegen die Flüchtlings-und Lazarettstadt Dresden am 13./14.Februar 1945 durch die Royal Air Force.Er schrieb,beim Gedanken an 1945 überkomme ihn „kein Gefühl der Freude oder des Sieges.“So etwas zu empfinden,sei wohl nur denen möglich,“die von der Kampflinie weit entfehrnt waren.“

  5. Das habe ich in einem anderen Blog gefunden.

    http://deutschelobby.wordpress.com/2011/02/13/13-15-februar-dresden-winston-churchill-%E2%80%9Eausrotten-vergasen-ausloschen%E2%80%9C/

    Dresden : Winston Churchill
    „ausrotten, vergasen, auslöschen“

    Als die Sirenen heulten
    Chronologie der Luftangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945
    von Wolfgang Schaarschmidt

    Grausam
    Ein Zeitzeuge berichtet
    Egon Kunze

    „ausrotten, vergasen, auslöschen“
    Die Motive der britischen Luftkriegführung waren laut Winston Churchill niedrigster Natur / Dresden war nur eine Station
    von Stefan Scheil

    „Die Stadt war ein riesiges Flammenmeer“
    Interview mit Ritter Pál Cseresnyés über seine Erlebnisse in der Dresdner Flammenhölle
    Alexander Barti

    An den dunklen Tagen danach
    Umherirren, Suchen und Finden in den frischen Trümmern Dresdens
    von Friedrich Karl Fromme

    Genugtuung über die riesige Zahl von Toten geäußert
    Am 13. und 14. Februar 1945 fand mit den Luftangriffen auf Dresden der alliierte Bombenkrieg seinen schrecklichen Höhepunkt
    Lothar Groppe SJ

    Hochgerechnet und heruntergelogen
    Die genauen Opferzahlen der anglo-amerikanischen Bombenangriffe auf Dresden können bis heute nur vermutet werden
    Hans-Joachim von Leesen

    Quelle:

    http://www.bombenkrieg.net/start2.htm

  6. Bei dieser einseitigen „Vergangenheitsbewältigung“ und der geheuchelten Trauerbekundungen der roten Pest inkl. Thierse und Pau, die sich offenbar für ganz tolle Menschen halten, kann ich mich nur angewidert abwenden.

    Im Buch „Sind Gedanken noch frei? Zensur in Deutschland“ aus dem Jahr 1998 schreibt der Privatdozent und Autor Dr. Claus Nordbruch:
    ———————————-
    Nur ein Streit zwischen Historikern?

    Im Juni 1986 brach unter deutschen Historikern und anderen Geisteswissenschaftlern ein Streit über grundlegende Methoden bezüglich der Behandlung der jüngsten deutschen Zeitgeschichte aus. Vorweg ist festzustellen, daß das geistige wie politische Leben der Bundesrepublik Deutschland – wie bereits oben erwähnt – entscheidend von der Umerziehung der Alliierten geprägt worden ist. Beabsichtigt war eine generelle Änderung des deutschen Geschichtsbildes, primär in bezug auf die Umstände, die zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geführt hatten. Innerhalb dieser Re-education flossen schon aus diesem Grunde viele Entstellungen und Verzerrungen in die Geschichtsschreibung ein, die sich über viele Jahre und Jahrzehnte als „historische Tatsachen“ etablieren konnten.
    Der Historiker Ernst Nolte, Professor an der Freien Universität zu Berlin, veröffentlichte in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG in einem Aufsatz unter der Überschrift VERGANGENHEIT, DIE NICHT VERGEHEN WILL seine Gedanken zu einer künftig präziseren Geschichtsschreibung. In diesem Aufsatz vertrat Nolte eine Meinung, die das bis dahin fast unberührte Tabu der Nachkriegsgeschichtsbetrachtung in Deutschland angriff. Nolte meinte, die jüngste deutsche Vergangenheit sei zu einem Schreckbild gemacht worden, das vor allem durch einseitige Schuldzuweisung und Nichtberücksichtigung historischer Ereignisse gekennzeichnet sei.
    Etwa zur gleichen Zeit erschien das Buch ZWEIERLEI UNTERGANG. DIE ZERSCHLAGUNG DES DEUTSCHEN REICHES UND DAS ENDE DES EUROPÄISCHEN JUDENTUMS von Andreas Hillgruber. In diesem Buch verurteilte der Kölner Geschichtsprofessor – ähnlich wie sein Kollege Nolte – die einseitige westdeutsche Geschichtsschreibung. Diese gebe Ereignisse verkürzt wieder und vernachlässige eine allumfassende Beurteilung der Geschehnisse – die man von einer geisteswissenschaftlichen Auseinandersetzung erwarten muß. Insbesondere rührte Hillgruber an dem Tabu der Forschung nach den Motiven der Alliierten und deren Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und zerstörte das Bild der friedliebenden und uneigennützig handelnden „Befreier“ Deutschlands.
    In etwa die gleiche Kerbe schlug der Erlanger Historiker Michael Stürmer – übrigens deutschlandpolitischer Berater von Helmut Kohl -, der in seinem ebenfalls 1986 veröffentlichten Buch DISSONANZEN DES FORTSCHRITTS eine Lanze für die Stärkung des deutschen Geschichtsbewußtseins brach.
    Der Münchner Historiker Thomas Nipperdey warnte in seinem Aufsatz WIDER DIE POLITISCHE ÜBERFORDERUNG DER GESCHICHTSWISSENSCHAFT in der WELT vom 28.2.1987 davor, „die Wissenschaft zu politisieren und die Wissenschaftler in politische Lager einzuteilen“. Spätestens der Historikerstreit sollte zeigen, daß die Wissenschaft längst in diverse politische Interessensphären aufgeteilt ist. Das, was die Historiker Nolte, Hillgruber und Stürmer forderten und in ihren Äußerungen auch in die Tat umsetzten, war nichts anderes als der Beginn einer revisionistischen Geschichtsbetrachtung. Dies mag zwar nicht politically correct sein, dennoch ist Revision bisheriger Forschungsergebnisse das Natürlichste jeder Wissenschaft.
    Zum Gegenangriff gegen diese Ketzer zu blasen, fühlte sich der neomarxistische Philosoph Jürgen Habermas berufen. Der letzte noch lebende Gründer der „Frankfurter Schule“, die er gemeinsam mit Horkheimer und Adorno ins Leben gerufen hatte, eröffnete das Feuer mit seinem in der ZEIT am 11.7.1986 veröffentlichten Artikel EINE ART SCHADENSABWICKLUNG – DIE APOLOGETISCHEN TENDENZEN IN DER DEUTSCHEN ZEITGESCHICHTSSCHREIBUNG, der ausdrücklich als Kampfansage verstanden werden sollte. Verständlich, daß das „Produkt der Re-education“ Habermas, als das er sich einmal selbst bezeichnete, den Zweifel und das Kratzen an der Grundsubstanz der Umerziehung nicht kampflos geschehen lassen konnte. Unterstützung fand das Umerziehungsprodukt u. a. natürlich in dem SPD-Bundestagsabgeordneten Freimut Duve, der sich noch zehn Jahre zuvor mit Heinrich Böll dafür stark gemacht hatte, Mut zu zeigen und sich zu seiner Meinung zu bekennen. Freilich nur zur „richtigen“ Meinung, wie die Kontroversen im Historikerstreit ans Tageslicht bringen sollten.
    Der Nichthistoriker Habermas konnte keine der von von Nolte und Hillgruber vorgebrachten historischen Gedankengänge widerlegen. Dies überraschte nicht; zumal es auch nicht das Wesentliche war, denn Habermas witterte „in erster Linie ein für das bisherige linke geistige Klima in Westdeutschland gefährliches allgemeines System hinter den neuen Tönen der Historiker“. Und dieses „System“, die Revision der deutschen Geschichtsschreibung, galt es mit allen Mitteln zu bekämpfen. Oder wie es Michael Behrens und Robert von Rimscha ausdrücken: Die 68er Revolutionäre waren „zur Verteidigung ihrer Geschichtsinterpretationen in Stellung gegangen. Sie wollten nicht akzeptieren, daß Interpretation, Revision und Neuinterpretation ein normaler Vorgang in der Geschichtswissenschaft ist.“ Habermas schloß seine Tirade mit dem bemerkenswerten Bekenntnis ab: „Wer die Deutschen zu einer konventionellen Form ihrer nationalen Identität zurückrufen will, zerstört die einzige verläßliche Basis unserer Bindungen an den Westen.“ Man erinnert sich in diesem Zusammenhang u. a. an die Worte von Theodor Eschenburg, der die Anerkenntnis der Schuld Deutschlands am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges als die Grundfeste bezeichnete, auf der die Bundesrepublik Deutschland aufgebaut ist. …

  7. Aus dem JF-Kommentarbereich:
    ——————————————————-
    Jacques Mesrine aus Berlin

    Montag, 14-02-11 01:00

    WAS DIE PRESSE VERSCHWEIGT

    Stand: 13.02.2011, 09:00 Uhr

    Die Polizeidirektion Dresden hat gestern mit ihrem Polizeieinsatz anlässlich des 66. Jahrestages der Zerstörung Dresdens begonnen. Bereits im Vorfeld wurden Straftaten begangen, die nach Ansicht der Ermittler im Zusammenhang mit dem heutigen Gedenktag stehen.

    Gedenkstein auf Heidefriedhof beschädigt

    Zeit: 12.02.2011, 01.00 Uhr bis 01.50 Uhr
    Ort: Dresden-Trachau

    Unbekannte haben auf dem Dresdner Heidefriedhof einen Gedenkstein beschädigt. Die Täter hackten aus dem „Gedenkstein der Opfer des Luftangriffes auf Dresden am 13.-14. Februar 1945“ zwei Buchstaben.

    Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

  8. So mal Bericht aus vorderster Front,der Fakelmarsch am Sonntag wurde ja im Vorfeld schon von den Behörrden druchgewunken um so das Feuer für Sonnabend zu nehmen. Allerdings macht man wie zu erwarten vielen Busunternehmen Druck, so das viele dann absprangen und man sich anderesweitig nach Dresden begeben musste.

    Die Mobilisierung diesmal waren ohne Gleichen , millionen Wurfschnipsel, hunderttausende Flugblätter, hunderte Transparente, tausende Wandmalereien…und und und

    So fanden am Sonntag gut 2000 Menschen mit aufrechten Herzen ein um einen würdiges Gedenken zu ermöglichen. Fast ausnahmslos waren alle diszipliniert, und jene die es nicht waren wurde entweder zurechtgewiesen, bestraft oder dürfen bis in alle Ewigkeit in Schande leben.

    Übrigens gab es erste Flugscheiben zu sehen … Flugscheiben? Ja richtig die Polizei hat ihre Drohnen mal mitarbeiten lassen. Kein Witz die Dinger sind echt.

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