Gastbeitrag von Michael: „Wir Österreicher sind Deutsche!“

Österreich und die BRD

Ich kann mich noch sehr genau an den Familienurlaub im Jahre 1980 erinnern. Wir machten damals im schönen Kärnten, am Klopeinersee, Campingurlaub. Damals war ich gerade mal 6 Jahre alt und kurz vorm Einschulen, das ich mit großer Spannung erwartete. Mit Wörtern „Nation“, „Volk“, usw. konnte ich naturgemäß noch nichts anfangen.

Aber wahrscheinlich blieb mir gerade deshalb dieser Sommerurlaub in so guter Erinnerung. Weil am Campingplatz nicht nur meine Familie und ich Erholung suchten, sondern eben auch andere Leute. Menschen, die aus anderen Teilen Europas kamen. Zum ersten Mal in meinem noch jungen Leben hörte ich Worte wie „Ausländer“, „Touristen“ und eben auch „Deutsche“.

Ich freundete mich mit einem gleichaltrigen Jungen namens Klaus an und spielte den ganzen Tag mit ihm. Am Abend eröffnete mir meine Tante, dass Klaus ein „Deutscher“ sei. Moment mal, erwiderte ich: „ Liebe Tante Monika, aber wir sind doch auch Deutsche, oder etwa nicht?“ Nein, kam es als Antwort. Wir seien Österreicher. „Aber Tante, wir sprechen doch deutsch. Wenn wir deutsch sprechen, dann sind wir auch Deutsche. Sonst würden wir doch österreichisch reden?!“ Naja, erfuhr ich, das sei kompliziert zu erklären.

Genau! Das ist kompliziert zu erklären.
Zumindest dann, wenn man keine Ahnung von Geschichte hat.
Österreich als Volk, das gibt es nämlich erst seit 1945! Vor diesem Jahr wäre nämlich nie ein Bewohner Österreichs auf die Idee gekommen, sich als Österreicher zu bezeichnen.

Österreich wurde als Ostarrichi von den Bayern gegründet und zwar als Grenzmark, als Schutzwall gegen die Slawen und Ungarn. Deswegen sind die allermeisten heutigen Österreicher bayerischer Abstammung.
Die Habsburger, ein deutsches Adelsgeschlecht das aus der heutigen Schweiz stammt, waren nicht nur die Kaiser und Herrscher von Österreich, sondern über Jahrhunderte auch Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation.

Wien war also viel länger deutsche Hauptstadt als Berlin!

Erst Napoleon Bonaparte zwang den Kaiser zurückzutreten und die Reichskrone abzulegen. Die Krone des heiligen römischen Reiches kann man heute noch in der Wiener Schatzkammer bewundern.
Am Wiener Kongress, als Europa nach Napoleon neu aufgeteilt wurde, gründete man den Deutschen Bund. Der Deutsche Bund war ein loser Staatenbund aller 39 deutscher Staaten – natürlich und selbstverständlich mit Österreich als Mitglied.

Keiner dieser Staaten hätte angezweifelt, dass Österreich ein deutsches Land sei.
Es wurde sogar dem Habsburgerkaiser die gesamtdeutsche Kaiserkrone angetragen. Jedoch stellte man ihm die Bedingung, dass er, um gesamtdeutscher Kaiser zu werden, auf alle anderen Ländereien verzichten müsse.

Da Habsburg aber nicht bereit war auf Ungarn, Kroatien, Tschechien, usw. zu verzichten, wurde er nicht deutscher Kaiser. Hätte er damals verzichtet, wäre heute Österreich zu 100% ein Bundesland der BRD und keiner wäre je auf den Gedanken gekommen, aus Österreich einen selbstständigen Staat zu machen. So existierte also der Deutsche Bund unter Mitwirkung von Österreich eine ganze Zeit lang – bis Bismarck kam!

Bismarck wollte alle deutschen Länder einen und ein einheitliches Deutschland gründen. Allerdings waren ihm die Habsburger zu mächtig. Einen jungen Wilhelm hatte er besser unter Kontrolle als einen stolzen Habsburger. Deshalb wollte er ein Deutsches Reich ohne Österreich. Ein Anlaß zum Bruderkrieg war bald gefunden.

So kämpften im Krieg von 1866 Preußen und seine Verbündeten ( Italien, Mecklenburg-Schwerin, Oldenburg, Anhalt, Braunschweig,……) gegen Österreich und den Deutschen Bund ( Bayern, Sachsen, Baden, Hannover, ….) Bei der entscheidenden Schlacht von Königgrätz, konnte Preußen aufgrund eines technischen Vorsprungs ( Hinterladergewehre!) den Krieg gewinnen.

Während Bismarck sofort den Frieden anbot und sich wieder versöhnen wollte, drängte Wilhelm darauf, Österreich Böhmen und Mähren abzunehmen. Letztendlich setzte sich Bismarck aber durch, da er wußte, dass man Österreich als künftigen Verbündeten nicht demütigen könne.

So einigte sich also das Deutsche Reich und Österreich blieb ein eigenständiger Staat.
Die alte Donaumonarchie war ein sogenannter Vielvölkerstaat. In diesem Staat lebten Slowenen, Slowaken, Tschechen, Ungarn, Italiener und Deutsche. Der Teil der Donaumonarchie, der von den Deutschen besiedelt wurde, ist das Land, welches heute Österreich heißt ( + Süd-Tirol).

Nachdem die alte Monarchie auseinanderbrach und die Republik gegründet wurde, nannten die Verantwortlichen den neuen Staat „Deutsch-Österreich“ und wollten eigentlich den Anschluß an Deutschland. Das wurde aber von den Führern der Siegermächte des 1. Weltkriegs verboten. Deutsch-Österreich musste sich von nun an „Österreich“ nennen.

Wenn man um diese Umstände weiß, wird einem klar, warum Adolf Hitler in der 30 er Jahren unbedingt den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich wollte. Nicht nur Hitler wollte diesen Anschluß, sondern auch über 90 % der Österreicher, die sich damals noch ganz klar als Deutsche sahen.

Aber warum sehen sich heute viele Österreicher nicht mehr als Deutsche?

Die Stichwörter dazu sind 1945 und verlorener Krieg. Die Alliierten trennten Deutschland und Österreich wieder und verkündeten die Mähr, dass wir Österreicher ja gar keine Deutschen seien, dass wir ja die „braven, armen und überfallenen“ wären und dass ja das böse Deutschland mit allem begonnen hätten.
Die Österreicher von 1945 nahmen diese „Rutsche“ dankbar an. Ja WIR können ja nichts dafür, denn WIR sind keine Deutschen! Dass das nicht den Tatsachen entspricht und ich mich deshalb für einige meiner Vorfahren schäme, muss ich wohl nicht erwähnen.

Wenn man heute Österreicher fragt, wann denn die Besatzungszeit gewesen wäre, so kommt zu 99% die Antwort „ zwischen 1945 und 1955“. Also fühlten sie sich von 38-45 scheinbar nicht annektiert und unterjocht, sondern sie fühlten diesen Anschluß als das, was er auch war! Eine brüderliche Verbindung zweier Staaten desselben Volkes.

Was auch wenige Menschen wissen: Nicht nur deutsche Truppen marschierten 1938 in Österreich ein, nein, sondern auch österreichische Truppen marschierten in München, Berlin und allen großen deutschen Städten ein. Das war als Zeichen an die Welt gedacht, damit keiner glaube, das sei ein aggressiver Akt.

Ich möchte noch ein kurzes Zitat von Jean Paul Satre einfügen, das zwar nicht 100% zum deutsch-österreichischen Verhältnis passt, aber dennoch sehr interessant ist: „Nie war Frankreich freier als unter deutscher Besatzung!“

Mir ist klar, dass dieser kleine Artikel nicht sämtliche geschichtlichen Tatsachen behandeln konnte und ich mehr weggelassen als geschrieben habe. Wer sich mehr dafür interessiert, der kann selber Nachforschungen betreiben.
Was mir wichtig war, das ist folgender Umstand:

Liebe Tante Monika!
Wir Österreicher sind Deutsche! Und du hast recht, es läßt sich nur kompliziert erklären, warum dem nicht so sein sollte! Denn Wahrheiten sind meist einfach, nur Lügen sind kompliziert.

43 thoughts on “Gastbeitrag von Michael: „Wir Österreicher sind Deutsche!“

  1. Dann ran an die Buletten (oder Schnitzel) und zusammen kommen, was zusammen gehört!!! Die Probleme unserer „Länder“ sind gleich gelagert,also können wir aus den doppelten Problemen,ein Problem machen – ist doch einfacher,nicht?

        • Na ich hoffe doch?!😉 Die haben Dich ja „damals“ ganz schön rund gemacht. Dabei warst Du noch n Neuling. Ich fand das ganz und gar nicht nett…

          • Danke, aber ich halt das schon aus😉 Aber in der Tat lernt man durch Diskussionen sehr viel dazu, und auch ich habe daraufhin meine Meinung in gewissen Teilen geändert.

            Der Kulturschock von BRD-Normalo zu NPD war schon extrem…da bringt man doch sehr viel unhinterfragten Ballast mit weil mans ja gar nicht anders kennt. Wie zB. daß die armen Österreicher gegen ihren Willen überfallen wurden und sich ganz arg gewehrt haben😉

  2. Fast 500 Jahre,also fast ein halbes Jahrtausend stellten die Habsburger den Deutschen Kaiser. Franz der II. musste die Deutsche Kaiserkrone im Jahr 1806 niederlegen.
    Bis 1866 war Österreich Mitglied des Deutschen Bundes.
    Im Artikel 61 der Verfassung des Deutschen Reichs vom 11. August 1919, heißt es in den Sätzen 5 und 6 “ Deutschösterreich erhält nach seinem Anschluß an das Deutsche Reich das Recht der Teilnahme am Reichsrat mit der seiner Bevölkerung entsprechenden Stimmenzahl. Bis dahin haben die Vertreter Deutschösterreichs beratende Stimme.“
    Laut „Brockhaus“, Ausgabe 1929, Dritter Band umfasst „Österrreich …, im ganzen 83 838 qkm mit (1923) 6 534 481 fast ausschließlich deutschen Einwohnern.“
    Der Begriff der „Österreichischen Nation“ wurde von den Kommunisten im Wahlkampf 1936 das erste Mal benutzt und Jörg Haider nannte sie einmal eine „Mißgeburt“.
    Die Amtssprache in der Republik Österreich ist Deutsch.
    Wann, wie und woraus soll ein „österreischiches Volk“ hervorgegangen sein ?
    Österreich ist ein Teil der Deutschen Nation und seine deutschen Bewohner sind Deutsche, wie es Hessen, Bayern, Brandenburger und auch Sachsen sind.

    Schwarz-Rot-Gold ist die Flagge Deutschlands und steht für die großdeutsche Lösung. Bei aller Sympathie für die alten Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot, sollte bedacht werden das sie für die kleindeutsche Lösung von 1871 stehen.

    • Dann lass uns doch irgendwas Goldenes in die Schwarz-Weiß-Rote Flagge einbringen… Oder was Weißes in die Schwarz-Rot-Goldene? Mia egal…😉

      Die Ägypter haben ne schöne Fahne und machen´s uns vor:

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      • Lybien hatte auch mal so eine:

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        Na mal schauen, welche Länder noch „zufällig“ umstrukturiert und „demokratisiert“ werden / worden sind… Ob die Flagge dann auch wieder Schwarz-Weiß-Rot ist?? Iraks & Syriens Fahnen sind es zwar, aber die haben grüne Symbole drauf. Sieht nicht so bezaubernd aus, sonst hätte ich sie ebenfalls gezeigt…😉

        • Die FlaggenNr hat nicht lange auf sich warten lassen. Da hab ich drauf gewartet😀 hehe

          Also, alles was zum guten alten Deutschland gehört, ist Herzlich Willkommen würd ich sagen!😉

        • Auffällig viele arabische Staaten haben r-w-s farbene Flaggen.
          Aber Lybien ?
          Wann soll das gewesen sein ? Da dürfte ein Irrtum bezüglich der Fahne vorliegen.
          Lybien hatte ab 1951 – der Unabhängigkeit von Italien – die rot-schwarz-grüne Fahne bis 1969. Wird auch zuküftig wieder die Fahne des Staates sein, nachdem der Geisteskranke an der Staatsspitze weggeräumt wird.
          Im Gegensatz zu manchen, die meinen Zufälle in der Politik gäbe es nicht, glaube ich übrigens schon an echte Volkserhebungen dort. Denn wer hat denn vom alten Zustand mit kontrollierbaren arabischen Diktatoren profitiert ? Na genau jene (Hintergrund-)Mächte die von „Verschwörungstheoretikern“ so oft genannt werden.
          Hingegen bergen die Revolutionen in den arabischen Staaten das Risiko der verlierenden Kontrolle (Stichwort Islam) für die Hintergrund- und Weltmächte in sich. Ist also unlogisch, daß die die Betreiber sein sollen.

          Manchmal will die Bevölkerung eines Landes eben doch nach dreissig-vierzig Jahren Herrschaft eines Diktators neue Gesichter sehen.

          Ach zum Artikel: Der gute Michael hat natürlich recht. Ist nicht einfach mit meinen Landsleuten, obwohl sich das Bewußtsein allmählich bessert. Werd auch noch was dazu schreiben.

          • Libyen hatte die – so wie sie hier abgebildet ist – von 1972 bis 1977.

            „Nach dem Putsch vom 1. März 1969 rief der Revolutionsrat unter Oberst Gaddafi die Arabische Republik Libyen aus und führte noch im gleichen Jahr die neue rot-weiß-schwarz gestreifte Nationalflagge ein. Diese Flagge war, bis auf die Sterne, identisch mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Republik, die damals nur noch aus Ägypten bestand. Es wurde auch festgelegt, dass bei einer Vereinigung Libyens mit anderen arabischen Staaten zusätzliche grüne Sterne in den mittleren Streifen einzusetzen seien. Durch dieses Dekret waren in der Flagge die „panarabischen Farben“ vertreten. (…google mal!)

            1971 beschlossen Libyen und Ägypten einen Staatenbund zu bilden. Beide Länder hissten am 1. Januar 1972 die geplante gemeinsame Flagge: Rot, Weiß und Schwarz gestreift mit einem goldenen Falken im mittleren Streifen. Dabei symbolisierte Schwarz die finstere Zeit des Kolonialismus und des Königtums, Rot die Revolution und Weiß die friedliche Zukunft.

            Als 1977 der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat Israel besuchte, empfand Libyen dies als Verrat an der gemeinsamen Sache. Eine der ersten Maßnahmen war es, nicht mehr die gleiche Flagge zu führen wie die vermeintlichen Verräter. Im November 1977 legte der libysche Revolutionsrat auf Anraten Gaddafis die neue Nationalflagge fest: ein rein grünes Tuch. Libyen wurde damit der einzige unabhängige Staat, der ein einfarbiges Tuch ohne irgendwelche Symbole als Nationalflagge führt.

            Die derzeit gegen das Regime Protestierenden verwenden die alte libysche Flagge von 1951.“ (Auszug: Wiki)

  3. Das ist wirklich ein gelungener Artikel. Auf lange Sicht wird sich das zusammenfinden, was zusammen gehört, da bin ich mir sicher.

    Ich weiß nicht wie´s euch geht, aber ich fühle einen Hauch von Revolution, der durch unser Land zieht. Danke für diesen Beitrag und mach weiter so🙂

  4. Schwarz – Rot – Gold als Fahne passt schon.
    Österreich als Freistaat nach bayerischem Muster bleibt als solches erhalten.
    ABER: Es gibt ein Anschlußverbotsgesetz, welches uns die Alliierten hinterlassen haben. Das müssen wir erst mal loswerden. Ich glaube aber, dass das machbar ist, da es ein Relikt der Nachkriegszeit und des kalten Krieges ist. Übrigens befinden wir uns genau genommen noch immer mitten in der Nachkriegszeit. Solange es noch ein Anschlußverbotsgesetz gibt, solange wir uns noch ca 100 Mal pro Jahr entschuldigen müssen, solange haben wir Nachkriegszeit.
    Die wissen ganz genau, dass ein Großdeutschland wirtschaftlich, sportlich und auf allen Gebieten unschlagbar wäre.
    Das wollen die unter allen Umständen verhindern.
    Aber sein wir mal ehrlich: EU ist auf lange Sicht zum scheitern verurteilt. Weil die Völker eben völkisch denken und ein Franzose nicht einsieht, warum er den Griechen Geld schicken soll.
    Es fehlt das Verbindende und das ist hauptsächlich die Sprache!
    Deswegen werden neue Allianzen geschmiedet werden und über kurz oder lang wird die BRD, die Schweiz, Süd-Tirol und Österreich zu Deutschland verschmelzen.

  5. Was man auch noch anmerken muss:

    Bürger aus der BRD werden hier in Wien nicht als Ausländer wahrgenommen.
    Kein Wiener käme auf die Idee, einen Bundesdeutschen als Ausländer zu bezeichnen.

    • Das ist sehr schön! Und ich behaupte der BRD ist es nicht wirklich anders, obwohl sich die Medien und Politiker immer bemühen den Unterschied (der eigentlich nicht vorhanden ist) zu betonen.

      Tatsächlich ist es doch so: Die Wiedervereinigung von Deutschland und Österreich wird kommen, und zwar schon eher als wir uns das heute vorstellen können. Zerbricht die EU, und das wird sie bald, wird man auf deutscher Seite erkennen daß es eben noch andere Möglichkeiten gibt den deutschen Einfluß in der Welt zu erhöhen. Anschlußverbot hin oder her.

      Und dann könnte Wien in der Tat wieder die Hauptstadt des neuen deutschen Reiches werden:

      http://ariald.wordpress.com/2011/02/18/das-vierte-reich-verfasstheit-eines-zukunftswerkes-reichsverfassungsentwurf-nach-reinhold-oberlercher-deutsches-kolleg/

      • Hallo Ariad, ich die „neue Verfassung“ überflogen und muss feststellen das sie einer Generalüberholung bedarf.

        1. Das neue Deutsche Reich muss dem Titel tragen: „Heiliges Deutsches Kaiserreich“ oder „Heiliges Kaiserreich Deutschland“.

        (Die ganze „Verfassung“ erscheint mir als ein schlecher Mischmasch aus der Dt. Geschichte und damit auch Nazi-Deutschlands (!) Begriffe wie „der Gau“ sind Gossensprache und hat in neuen Deutschen Reich nichts verlohren. Überhaupt stinkt dieser Artikel Vor Nazi begriffen.

        2. Die Deutsche Armee muss dem Namen: „Kaiserliche Reichswehr“ tragen.

        (Die Wehrmacht war nicht würdig dem Namen der Deutschen Armee zustellen, sowas ist lächerlich.

        3. Das neue Dt. Reich, reicht von der Maas bis an die Memel und von der Etsch bis dann dem Belt.

        Keinen Meter mehr und keinen weniger.
        Es umfast rein Deutsche Gebiete, es kommen also hinzu:

        Österreich + das Sudetenland),
        (mit Böhmen-Mähren, in dem heutigen Grenzen wobei auf Pak und andere Tschwestische Städte verzichtet wird.)
        Elssas-Lohtringen, (wobei auf kleinere Gebiete Verzichtet wird um dem Frieden zu sichern),
        Sowie die hälfte Beligens,
        Die gesamten Ostgebiete in dem damaligen Grenzen
        (Einschließlich Posens & Westpreussens, wobei Danzig als Dt. Stadt unter Internatsonale Verwaltung geht),
        Ganz Tirol, (wenn möglich, mit der ganzen Schweiz).
        Die vielen kleineren Gebiete die nach dem Kriegen verlohren gingen.

        4. Die Fahne ist die Flagge des 20 Juli.

        Also eine fast klassische nordische Fahne:
        Nur mit schwarz – rot -gold.
        Ein schwarzes Balkenkreuz (wie zB bei Norwegen..) auf rotem Grund, (wobei das Balkenkreuz mit goldenen Umrandungen eingefasst ist. So hat man im Prinzip: (innen -> außen) Schwarz, Gold, Rot. Die Balken sind leicht verkeilt sodass sie dem Eisernen Kreuz entsprechen, (oder Oben Links ein kleines Eisernes Kreuz.)
        In der Mitte der Balken ist ein goldenes Wappen, in dem Der Reichs-Adler zu sehen ist.
        Er hält in dem Klauen:
        Ein Zeptar und dem Reichs-Appfel.
        Um dem Kopf ist ein Goldener Heiligen Schein, über ihn (entweder auf dem Kopf oder darüber) Sieht man die Krone des erstens Reichs.

        (Handelsflagge ist die Trikolere Schwarz, Rot, Gold mit kleinen Eiseren Kreuz oben links und einen vereinfachten Adler in der mitte.)

        (Kriegsflagge ist die Trikolere mit grossen Eiseren Kreuz in der mitte.
        Die Farben Schwarz Weis, Rot sind die farben des Dt. Bundes und haten keine bedeutung mehr.

        5. Der Oberste Staatsmann ist der Dt. Kaiser, der entweder aus dem Hause „Hohenzolleren“ oder „Habsburger“ kommt.
        (Am bessten eine neue die beide vereinigt..)
        Das Reich wird von dem Palamentgeführt, dass jeder (Mann & mit dem Einverständnis des Mannes, jede Frau) wählen darf der/die dass 18 Lebensjahr vollendet hat. Parteien wie die CDU, LINKE, NPD, DNVP und ähnliche werden verboten. Jeder der Mitglied einer solchen Gruppe iost wird mit bis zu 10 jahren Gefängnis verurteilt.
        Eine parteien Diktatur muss unter allen Umständen unterbunden werden. Der Adlel wird als Klasse wiedereingeführt, wer sich unsozial verhält als Adeliger wir 3fach so hart bestraft wie ein Bürgerlicher.

        6. Die Hymne ist entweder
        „das Lied der Deutschen“ oder aber
        „Wach auf Du Deutshes Reich“.
        Die Kaiser Hymne ist „Heil dir im Siegerkranz“, die bei (Kaiserrlichen Veranstaltungen, gespielt und gesungen wird)

        7. Der Staat wird mit dem Preussischen Tugenden von Oben nach Unten Regiert. Es wird aber dafür Sorge getragen das niemand Versklavt oder zuwenig Arbeitslosengeld bekommt. Es ist verboten moderne Formen beim Wohnungsbau zu verweden. Nur Alte Stiele wie „Historismus“ und „Jugendstiel“ sind erlaubt. Es werden alle mehrfach straffällig gewordenen Migranten nach einer fairen Verhandlung
        abgeschoben. (Diese Regulung entfällt nach der 4 Generatinon.)
        Die Währung muss die Reichsmark sein (Goldmark des 2 Reiches)

        8. Das neune Reich ist nicht teil einer EU nach Heutiger Aufassung, sowie Militär Bundnissen mit anderen Staaten.

        ja da wäre so einiges …

    • Die werden zwar als „Deutsche“ bezeichnet und nicht als „Ausländer“ aber da man sich ja selbst als „Österreicher“ und nicht als „Deutscher“ sieht, wird somit ein Unterschied festgestellt. Somit befindet sich die Bezeichnung „Deutscher“ in der Bedeutung wie ein besserer Ausländer.
      Ist auch eine Sache der politischen Einstellung. Je weiter links, desto stärker die antideutsche Betonung.
      Im Universitäts-Konflikt (zu große Zahl deutscher Studenten) machte man an den durchwegs linken Universitäten durchaus mit antideutscher Stimmung mobil.

  6. Das stimmt zum Teil!
    In linken Kreisen kann man mit antideutscher Gesinnung punkten.
    Das liegt vor allem daran, weil es die Antifa gibt und Deutsch zu sein bei denen gleich Nazi sein bedeutet😉.
    Rechts der Mitte gibts das allerdings nicht.
    Deutscher als Bezeichnung für „bessere Ausländer“ stimmt so jedoch nicht.
    Viele wissen einfach nicht, als was sie einen Deutschen aus der BRD jetzt ansehen sollen: Inländer? Ausländer? Keines von beiden?
    Ein weiteres Problem ist folgendes: Für österreichische Ohren hören sich gewisse Dialekte aus der BRD arrogant an.
    Ich weiß, dass das nicht stimmt, im Gegenteil sind viele Bürger der BRD meistens freundlicher als Österreicher. Aber die Österreicher, die Menschen aus der BRD nur vom Sehen kennen, haben den Eindruck, dass Bundesdeutsche arroganter als wir Österreicher wären.
    Hier gilt es einfach: Aufklären und einander kennenlernen.
    Nichts, was man nicht aus der Welt schaffen könnte!
    MfG Michael

    • Ich glaube. du beurteilst die Lage etwas zu positiv und unterschätzt das von System erzeugte österreichische Staatsbewußtsein und seine antideutschen Ausprägungen.

      Und was die Sprache betrifft, nicht Dialekte, sondern das dialektfreie Hochdeutsch empfinden manche als arrogant (ich spreche da mal für Wiener und Umgebung). Dialekte hingegen werden eher als kurios empfunden wenn sie kaum verstanden werden (gilt zum Teil auch für Leute die stark ausgeprägt westösterreichische Dialekte sprechen, zB. den aus Vorarlberg). Am sympathischten kommt natürlich der nah verwandte bairische Dialekt rüber.

      • Also mir kommt es so vor als wollen größere Teile der Österreicher nicht mit Deutschen in Verbindung gebracht werden, vielleicht liegt das an der Vergangenheit wo jetzt eher so das „wir sind die armen und braven“, „die Deutschen sind und waren die bösen!“ Klischee herrscht…. Hmm.. naja ist halt mein Eindruck.. Wenn ich so nachdenke ist es mir auch im Geschichte Unterricht aufgefallen wenn es um den Holocaust ging und die Grausamkeit der DEUTSCHEN, da fühlte man sich als „Österreicher“ gar nicht mit verantwortlich oder beteiligt..
        Es wird leider meistens das negative hervorgehoben nicht die Errungenschaften, Leistungen des gesamten deutschprachigen Volkes (D,Ö, evtl. CH), vielleicht geht dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl verloren.. denken wir doch etwas „anderes“ als unser(e) Nachbar(n) zu sein.
        Habe mir bisher eigentlich wenig Gedanken darüber gemacht von daher danke Michael für den Gastbeitrag.
        Glück auf! Eye_of_Truth

  7. Auch das sogenannte „Hochdeutsch“ ist eigentlich ein Dialekt😉.
    Und ich glaube nicht, dass ich die Lage als zu positiv beurteile. Es sind einfach meine Erfahrungen.
    Idioten gibts hüben wie drüben.
    Ich arbeitete mal in der BRD und machte da zu 99% gute Erfahrungen. Bis auf 1x, wo ich als “ Scheiß Ösi“ beschimpft wurde.
    Das nehme ich allerdings nicht ernst, weil – wie gesagt – es überall Dummköpfe gibt und die überwältigende Mehrheit der BRD Bürger ziemlich nett ist.
    Auch hier in Wien mache ich mit den „Deutschen“ durch die Bank gute Erfahrungen und mir sind 1000 neue Arbeiter aus der BRD lieber, als ein neuer Türke – auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt als Islamophob gelte😉 – was ich aber nicht bin, denn ich habe vorm Islam keine Angst, sondern ich verachte ihn😛.

    LG Michael

    • Du brauchst keine Angst vor Ablehnung haben, dass sind alles Flausen die man uns einsetzt um die Dt. Einigkeit zu verhinden! Was ist eig mit dem Sudetenland? Die Sache sollten wir auch mal beleuten🙂

      Ein Kommentar aus Youtube zu dem Lied:
      „Da kriegt man direkt Lust mit dem Bajonett ein paar Österreicher aufzuspießen“ Ha-Ha …

      (mann musst ja nicht immer gleich beleidigt sein)

  8. Schöner Aufsatz, doch gefällt mir!
    Zum Flaggenthema: Es war Karl Renner, der 1918 am liebsten die Schwarz Rot Goldene Flagge als Flagge Österreichs eingeführt hätte, um die Verbundenheit bzw. die Zugehörigkeit zum Deutschen Reich auch äußerlich erkennbar zu machen.
    Auch die Sudetendeutschen schufen sich mit ihrer Schwarz Rot Schwarzen Flagge ein sichtbares Bekenntnis zu Schwarz Rot Gold. Der letzte Balken der sudetenteutschen Trikolore blieb schwarz, weil die Vereinigung mit Deutschland nicht erreicht wurde.

    Die Frage ist nun, ob Österreicher Deutsche sind. Ja, wenn auch nicht alle und Nein, wenn auch nicht alle.
    Es gibt den deutschen Österreicher nach wie vor aber es gibt und gab eben auch schon immer andere.

    Das „Heil“ der Nationalsozialisten war das „Heil“ der Großdeutschen und Alldeutschen Österreicher. Das „Hurra“ der Kaisertreuen symbolisierte die Zugehörigkeit zu Österreich, zum Haus Habsburg.

    Aich wenn Kaiser Franz Josef berühmt geworden ist, mit dem Ausdruck „Sir, ich bin ein deutscher Fürst“, so war er es doch, der 1858 an seine Mutter schrieb, daß man aus Deutschland raus müsse.

    Der Österreicher ist Deutscher in seinem Großmachtstreben. Er ist darin wie der Preuße. Denn ein erneuter Anschluß wäre auch für einen deutsch gesinnten Österreicher nur unter österreichischer Vormachtstellung möglich.

    So sah es auch Karl Renner 1918 und so sah man es auch in den Beitrittsverhandlungen der 20er Jahre.
    Ja selbst Dollfuß und Schuschnigg sahen Österreich als den deutscherern Staat, als den deutschen Staat, der das Schicksal Deutschlands bestimmen sollte.

    Aber, um bei Dollfuß zu bleiben, es gilt auch heute und immer noch: „Die Lage Österreichs ist eine besondere“.

  9. Seht doch mal was ich in der Weimarer Verfassung gefunden habe:

    Artikel 58

    Die Reichsregierung faßt ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

    Artikel 59

    Der Reichstag ist berechtigt, den Reichspräsidenten, den Reichskanzler und die Reichsminister vor dem Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich anzuklagen, daß sie schuldhafterweise die Reichsverfassung oder ein Reichsgesetz verletzt haben. Der Antrag auf Erhebung der Anklage muß von mindestens hundert Mitgliedern des Reichstags unterzeichnet sein und bedarf der Zustimmung der für Verfassungsänderungen vorgeschriebenen Mehrheit. Das Nähere regelt das Reichsgesetz über den Staatsgerichtshof.

    Vierter Abschnitt

    Der Reichsrat

    Artikel 60
    Zur Vertretung der deutschen Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Reichs wird ein Reichsrat gebildet.

    Artikel 61

    Im Reichsrat hat jedes Land mindestens eine Stimme. Bei den größeren Ländern entfällt auf 700.000 Einwohner eine Stimme. Ein Überschuß von mindestens 350.000 Einwohnern wird 700.000 gleichgerechnet. Kein Land darf durch mehr als zwei Fünftel aller Stimmen vertreten sein.
    Deutschösterreich erhält nach seinem Anschluß an das Deutsche Reich das Recht der Teilnahme am Reichsrat mit der seiner Bevölkerung entsprechenden Stimmenzahl. Bis dahin haben die Vertreter Deutschösterreichs beratende Stimme.
    Die Stimmenzahl wird durch den Reichsrat nach jeder allgemeinen Volkszählung neu festgesetzt.
    Absatz 1. Fassung des Gesetzes über die Vertretung der Länder im Reichsrat vom 24. März 1921.
    Absatz 2 ist durch Nichtigkeitsprotokoll d. Versailles 23. September 1919 für unwirksam erklärt.

  10. „Wie jedes Jahr erinnert sich Österreich in diesen Tagen an die Ereignisse, die vor 70 Jahren zum Anschluß an Deutschland – oder besser zur Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich geführt haben. Dies wird nun selbstverständlich in politisch korrekter Weise getan. Österreich wird als erstes Opfer eines aggressiv expansionistischen „Hitlerdeutschland“ gezeichnet. Eine Darstellung, die einer ernsthaften historischen Aufarbeitung nicht standhält.“ der ganze Artikel zum Thema ist jetzt hier zu finden: http://paukenschlag-blog.org/?p=2793

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