„Obama will mich töten!“ – Gaddafis politisches Testament, ungekürzt

Wie es scheint, stimmt meine „Recherche“ mit dem bereits 1871 von Albert Pike angekündigten 3. Weltkrieg gegen die muslimische Welt…😦 Nicht nur der zionistische Historiker von der Partei DIE FREIHEIT hat innerlich gekocht, als ich ihm bei meinem „Verhör“ davon erzählte, auch Israel und der Kopf der zionistischen Vereinigung würden / sollten mich laut Partei-Vorstand Stadtkewitz kritisch „beobachten“. Er selber hat möglicherweise immernoch nicht verstanden, mit wem er sich da eingelassen hat.

Warum werde ich von diesen Leuten beobachtet und hinter meinem Rücken aufs Schärfste „kritisiert“, wenn ich hier nur angeblichen Stuss von mir gebe? Warum sollte ich von PI & Co als „Verschwörungstheoretikerin und Antisemtin“ gebrandmarkt werden, obwohl ich nie etwas Antisemitisches bzw. „Judenfeindliches“ geäußert habe? Ich war und bin stets darauf bedacht, nicht die Völker für die Taten ihrer Regierungen verantwortlich zu machen! Egal, um welches Land es geht.

Zurück zu den momentanen Ereignissen und den Indizien dafür, dass meine „Theorien“ wahrscheinlich stimmen: Es ist erschütternd, was zur Zeit in der Welt geschieht! Was können wir freidenkenden Menschen nur tun, um ein weiteres Abschlachten zu verhindern, wenn nicht einmal die Landesherren der „angegriffenen“ Länder eine Überlebens-Chance haben, sofern sie ihr Volk und ihre sozialen Prinzipien nicht verraten wollen?

Im Mai diesen Jahres habe ich die Zwangsdemokratisierung von Schwarz-Weiß-Rot thematisiert und lag damit gar nicht mal so falsch. Ein islamisches Land nach dem anderen wurde und wird demnächst „demokratisiert“. Zum aktuellen Fall in Libyen, titelt der IRIB World Service des Iran, „Gaddafi hat viele Geheimnisse westlicher Länder mit ins Grab genommen“, wovon uns die BRD-Medien sicherlich nicht freiwillig berichten werden.

Für alle, die sich über Gaddafis Tod freuen, will ich sein Testament aus dem Magazin COMPACT 7/2011 (zur Ausgabe) nochmals zur Info zur Verfügung stellen.

„Viele schreiben über ihn, oft werden seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen: Oberst Muammar Gaddafi, der libysche Staatsführer. Hier ist sein politisches Testament, ungekürzt und unzensiert.“

Muammar Gaddafi bei Afrika-Gipfel (2005)

Muammar Gaddafi bei Afrika-Gipfel (2005)

O-Ton: „Obama will mich töten“

Seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen. Ich wandelte sogar bei Bengasi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan. Als er meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, stattdessen tötete er jenes arme, unschuldige Kind. Dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen, in der Einwohnerausschüsse unser Land regieren.

Aber das war nie genug, wie einige mir sagten, sogar Leute, die 10-Zimmer-Häuser, neue Anzüge und Wohnungseinrichtungen hatten, waren nie befriedigt. Da sie so egoistisch waren, wollten sie mehr, und sie sagten Amerikanern und anderen Besuchern, sie brauchten Demokratie“ und „Freiheit“ und realisierten nie, dass dies ein ruinöses System war, wo der größte Hund den Rest isst. Aber sie waren verzaubert von jenen Worten und sahen nicht, dass es in Amerika keine kostenlose medizinische Versorgung, keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Wohnungen, keinen kostenlosen Unterricht und kein kostenloses Essen gib, es sei denn, die Menschen müssen betteln gehen oder in langen Schlangen für die Suppe anstehen.

Nein, egal was ich tat, für einige war es nie genug. Aber es gab andere, die wussten, dass ich der Sohn Gamal Abdel Nassers, des einzigen wahren arabischen und moslemischen Führers, war, den wir seit Saladin hatten, als er den Suezkanal für sein Volk forderte, wie ich Libyen für mein Volk forderte; es waren seine Schritte, denen ich folgen suchte, um mein Volk frei von kolonialer Herrschaft zu halten – frei von Dieben, die uns bestehlen würden.

Nun bin ich unter der Attacke der größten Macht der Militärgeschichte; mein kleiner afrikanischer Sohn, Obama, will mich töten, unserem Land die Freiheit wegnehmen, uns unsere kostenlosen Wohnungen, unsere kostenlose medizinische Versorgung, unsere kostenlosen Schulen, unser kostenloses Essen wegnehmen und sie durch Diebstahl in amerikanischem Stil, genannt „Kapitalismus“ ersetzen. Aber wir alle in der Dritten Welt wissen, was dies bedeutet: Es bedeutet, multinationale Firmen beherrschen die Länder, beherrschen die Welt, und die Völker leiden. Und so gibt es für mich keine Alternative, ich muss meine Stellung beziehen, und wenn es Allah gefällt, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, ein Pfad, der unser Land reich an Ackerland, an Nahrungsmitteln und an Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt hat, unseren afrikanischen und arabischen Brüdern und Schwestern zu helfen, hier mit uns zu arbeiten, hier im libyschen Dschamahirija (Selbstverwaltungssystem).
Ich wünsche nicht zu sterben, aber wenn es dazu kommt, um dieses Land zu retten, alle die Tausende, die alle meine Kinder sind, dann sei es so.
Lasst dieses Testament meine Stimme an die Welt sein, dass ich den Kreuzritterattacken der NATO die Stirne geboten habe, dass ich mich gegen Grausamkeit, gegen Verrat, gegen den Westen und seine kolonialistischen Ambitionen erhoben habe, und dass ich an der Seite meiner afrikanischen Brüder, meiner wahren arabischen und moslemischen Brüder stand als ein Leuchtturm. Während andere Schlösser bauten, lebte ich in einem bescheidenen Haus, in einem Zelt. Nie vergaß ich meine Jugend in Sirte. Ich gab das nationale Vermögen nicht auf törichte Weise aus. Und wie Saladin, unser großer moslemischer Führer, der Jerusalem für den Islam rettete, nahm ich wenig für mich selbst…

Im Westen haben mich einige „geisteskrank“ und „verrückt“ genannt, und wenn sie auch die Wahrheit kennen, so fahren sie fort zu lügen. Sie wissen, dass unser Land unabhängig und frei ist, nicht unter der Faust des Kolonialismus, dass meine Vision, mein Weg klar und für mein Volk ist und gewesen ist, und dass ich bis zum letzten Atemzug kämpfen werde, um die Freiheit zu bewahren. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, getreu und frei zu bleiben.
Tripolis , 5. April 2011

(Quelle: Professor Sam Hamod, Information Clearing House. deutsche Übersetzung in Pressespiegel Friedenskomitee 2000, Mai 2011)

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70 thoughts on “„Obama will mich töten!“ – Gaddafis politisches Testament, ungekürzt

  1. Das hier habe ich anonym zur Info erhalten:

    (Zitat:)
    UND DIESES LAND HABEN WIR (die NATO) in einem inszenierten „Bürgerkrieg“ mit vielen Tausenden Bomben und Lenkraketen, mit URANMUNITION, mit ausländischen Söldnern und Abenteurern in Räuberzivil, unter Einsatz von „special forces“ mit äußerster Perfidie verwüstet, seine nichtkämpfenden Bewohner zu Zehntausenden ermordet, seinen Rev.-Führer massakriert.

    ZUM ERSTEN MALE VERSTEHE ICH, WAS KOLLEKTIVSCHAM BEDEUTET!

    Noch einmal Thema Sozial-und Wohlfahrtsstaat Libyen, einzigartig in der gesamten Welt!: (statt „ist“ muß „war“ eingesetzt werden !)

    1. Altersversorgung, Arbeitslosenversorgung, Krankenversorgung, Hinterbliebenenversorgung sind in Libyen alle gratis! Arbeitslose bekommen ein Durschschnittsgehalt ihres Metiers als Zuschuß.

    2. Haushaltsstrom gratis, Lebensmittel stark bezuschußt; ein Laib Brot kostet weniger als 1 Cent, Benzin kostet etwa 10 Cent pro Liter. Bei der Machtergreifung war Libyen das ärmste Land der Welt. Heute ist es (war es!!) das reichste Land Afrikas, reicher als etwa Portugal oder Polen. Der Reichtum des Landes kam allen Bürgern zugute, der %-satz an Armen war sehr gering. Löhne und Gehälter waren auf erstaunlich hohem Niveau, es gab weder Ausbeutung noch Lohndrückerei.

    3. Alle Banken gehören dem Staat. Die Notenbank ist eine staatliche Einrichtung. Die erste Handlung der NATO-Insurgenten, als sie als „Übergangsregierung“ posierten, war ein Dekret, das die staatliche Zentralbank auflöste und eine neue, IN PRIVATBESITZ BEFINDLICHE ZENTRALBANK (FED läßt grüßen …) begründete! Bemühung, einen afrikanischen „Golddinar“ zu begründen. Der Staat gab gigantische Summen an afrikanische Staaten, um sie aufzubauen.

    4. Haus und Wohnung sind in Lybien ein Menschenrecht. Gaddafi schwur, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi lebte mit seiner Familie in einem Zelt.

    5. Bei Heirat 50.000 Dollar Zuschuß. Bei Geburt eines Kindes $ 5000 Zuschuß.

    6. Ausgezeichnete Krankenhäuser und Arztbehandlung sind überall zugänglich, auch in den Wüstengebieten.

    7. Schulen und Universitäten sind gratis. Wer will, kann auf Staatskosten im Ausland Schulen besuchen oder studieren.
    Die Stipendien betragen 2300 Dollar pro Monat, plus ein Auto.

    8. Seit der Machtergreifung stieg der Anteil der Lese- und Schreibkundigen von 23% auf 83%. 25% der Libyer besitzen einen Universitätsabschluß. In allen sozialen Parametern kann Libyen jedem Vergleich standhalten.

    9. Wer einen landw. Betrieb gründet, erhält vom Staat Farmland, einen Hof, Vieh, Maschinen und Saatgut gratis.

    10. Bei Kauf eines Autos erstattet der Staat 50% des Kaufpreises. Der Kaufpreis entspricht dem Fabrikpreis.

    11. Libyen hat keine Auslandsschulden, sondern die Schatulle ist mit 150 Milliarden Dollar gefüllt. Die eingefrorenen Gelder gehören dem Staat! Nicht dem „Gaddafi-Clan“! Der Staat hatte Goldreserven von 150 Tonnen! Alle Kredite an jeden Bürger sind zinsfrei!

    12. Gigantische Infrastrukturprojekte auf Staatskosten, keine Kredite der Hochfinanz. Darunter die gewaltige, epochemachende Trink-Wassergewinnung aus nahezu unerschöpflichen fossilen Vorkommen unterhalb der Sahara: 27 Milliarden $. Fast fertig! Das Wasser bringt die Wüste zum Blühen, in Libyen und den angrenzenden Staaten. Zu Beginn der Luftangriffe waren 30.000 chinesische Ingenieure, Techniker Arbeiter mit riesigen Infrastrukturprojekten beschäftigt.

    13. Ein Teil der Öleinnahmen fließt direkt als „Staatsgehalt“ auf die Konten jedes Libyers.

    GIBT ES IRGENDWO AUF DER WELT EIN LAND, WO DIE STAATSFÜHRUNG DEN REICHTUM DES LANDES DERART UNEIGENNÜTZIG UND SOZIAL AN ALLE LANDESBEWOHNER VERTEILT?

    (Zitat Ende!)

      • Aha… Jeder Idiot, sagst Du. Glaubst Du ernsthaft, dass England, Frankreich und die USA mit dem libyschen Öl, dass sie sich jetzt aneignen, soziale Projekte fördern werden? Dass sie das Geld an ihre Völker verteilen oder zumindest niedrigere Preise für Benzin, Strom etc. verlangen werden? Nee Du… Da glaube ich noch eher an die Unschuld einer californischen Strandschwalbe.😀

        • Niemand „eignet sich Öl an“ außer in Form von geschäftlichen Beziehungen. So war es auch schon vorher.
          Die Libyer sind ein sehr stolzer und unabhängiger Menschenschlag.
          Nicht mal Mitte März, als Bengasi unmittelbar von dem großen Militärkonvoi der Gaddafi-Söldnertruppen bedroht war, wurde eine Intervention mit Bodentruppen gefordert.

          Ich glaube daran, das Libyen ein sehr sozialer Staat werden wird, nur ohne kranken Personenkult (auf den ich noch zurückkomme) wie unter Gaddafi.
          Libyen hat Bodenschätze im reichem Maße und das ist die Grundlage wirtschaftlicher und politischer Selbstständigkeit.

          • Falls Du mit „krankem Personenkult“ das Panafrika meinst, in dem arabische und schwarze Menschen leben, sollte es Dich doch erstrecht stutzig machen, weshalb ausgerechnet Israel und „unsere Befreier“ (bis auf die Russen) daran interessiert sind, diese Ethnien jetzt plötzlich zu trennen bzw. die Staaten und Völker voneinander zu „säubern“. Es geht auch hier wieder größtenteils um Macht- und Geldgier. Das ist Fakt, mein Lieber!

            Libyen wurde als »Störenfried« gesehen, weil es die Interessen der früheren Kolonialmächte in Afrika behinderte. In diesem Zusammenhang hatte Libyen zahlreiche panafrikanische Entwicklungsinitiativen ergriffen, die auf eine Industrialisierung Afrikas abzielten und den Kontinent an eine integrierte und durchsetzungsfähige politische Einheit heranführen sollten. Diese Initiativen widersprachen den Interessen auswärtiger Mächte, die miteinander in Bezug auf Afrika in Konkurrenz standen. Vor allem aber für Washington und die größeren EU-Staaten war diese Politik inakzeptabel. Aus Sicht dieser Mächte musste Libyen zerschlagen und neutralisiert und damit die Möglichkeit genommen werden, Motor des afrikanischen Fortschritts und panafrikanischer Einheitsbestrebungen zu sein.[…]

            Gedankensprung: Was hatte Churchill damals gesagt? Wann muss Deutschland zerschlagen werden? …Sieh mal einer an… Damit komme ich nochmal auf den Yinon-Plan zurück:

            Der Yinon-Plan ist ein israelischer Strategieplan zur Garantie der israelischen Überlegenheit und stellt insofern eine Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung dar. Er fordert und drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächere staatliche Gebilde umgestalten müsse.

            Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens eines arabischen Staates an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im Yinon-Plan [dieses Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, der es 1982 veröffentlichte, benannt] erörtert worden war.

            Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.

            Es ist keineswegs ein Zufall, dass die ägyptischen koptischen Christen vor den Unruhen in Libyen und gleichzeitig mit dem Referendum im Sudan Ziel von Angriffen wurden. Und ebenso wenig ist es Zufall, dass die irakischen Christen, die zu den ältesten Gemeinden der Welt gehören, ins Exil gezwungen wurden und ihre angestammte Heimat im Irak verlassen mussten. Zeitgleich zum Exodus der irakischen Christen, der sich unter den wachsamen Augen der amerikanischen und britischen Soldaten vollzog, wurden diese Viertel in Bagdad von Moslems übernommen, wobei man die schiitischen und sunnitischen Gruppen mit Gewalt und unter Einsatz von Todeskommandos zwang, sich nicht zu mischen, sondern jeweils nach Zugehörigkeit getrennte Enklaven zu bilden. Auch diese Vorgehensweise steht mit dem Yinon-Plan und der Umgestaltung der Region als Teil einer umfassenden Strategie im Zusammenhang.

            Im Iran versuchten die Israelis vergeblich, die iranische jüdische Gemeinschaft zum Verlassen des Landes zu bewegen. Die jüdische Bevölkerung des Iran ist die zweitgrößte im Mittleren Osten und sie ist wohl die älteste jüdische Gemeinschaft der Welt mit ungebrochener Tradition. Die iranischen Juden sehen sich wie ihre moslemischen und christlichen Mitbürger als Iraner mit einer engen Bindung an ihre Heimat. Die Vorstellung, sie müssten jetzt nach Israel umsiedeln, nur weil sie Juden sind, erscheint ihnen absurd. (Genauso war es damals bei uns mit den „Deutschen Staatsbürgern jüdischen Glaubens“! Die wollten hier auch nicht weg, als die National-Zionisten und Teile der NSDAP vorhatten, sie nach Israel umzusiedeln.)

            Im Libanon versuchte Israel konfessionelle Spannungen zwischen den verschiedenen christlichen und moslemischen Gruppen sowie den Drusen zu schüren. Der Libanon ist das Sprungbrett nach Syrien, und seine Aufteilung in verschiedene Staaten wird als Mittel gesehen, auch in Syrien eine Aufsplitterung in kleinere konfessionell organisierte arabische Staaten herbeizuführen. Hinter dem Yinon-Plan steht die Absicht, den Libanon und Syrien entlang religiöser und konfessioneller Identitäten von sunnitischen und schiitischen Moslems, Christen und Drusen in verschiedene Staaten aufzuteilen. Denkbar ist auch das Ziel, auf einen Auszug der Christen aus Syrien hinzuarbeiten. […]

            Washington, Tel Aviv und Brüssel wollen einen Exodus der Christen aus dem Nahen und Mittleren Osten erreichen.
            Berichten zufolge soll Sarkozy Patriarch Raï in Paris erklärt haben, die christlichen Gemeinden der Levante und des Nahen und Mittleren Ostens könnten sich in der Europäischen Union ansiedeln. Das ist alles andere als ein großherziger Vorschlag. Es ist geradezu eine Ohrfeige der gleichen Mächte, die bewusst die Rahmenbedingungen geschaffen haben, die nun zu einer Auslöschung oder der Vertreibung der seit der Antike im Nahen und Mittleren Osten lebenden christlichen Gemeinden führen könnten. Hinter diesen Umsiedlungsplänen für die christlichen Gemeinden steht scheinbar die Absicht, die arabischen Nationen auf diesem Wege zu ausschließlich moslemischen Ländern zu machen. Auch dies steht im Einklang mit dem Yinon-Plan. […] (Dass jetzt in Libyen die Scharia eingeführt werden soll, spricht zumindest dafür, dass die Theorie stimmen könnte…)

            Im gleichen Zusammenhang wie die konfessionelle Aufteilung des Nahen und Mittleren Ostens haben die Israelis auch Pläne zur Neugestaltung Afrikas auf der Grundlage dreier Kriterien entwickelt:

            1. ethno-linguistische Kriterien, 2. Hautfarbe und 3. Religion.

            Offenbar denkt man an eine Teilung Afrikas in einen sogenannten »schwarzafrikanischen« und einen »nichtschwarzafrikanischen« nördlichen Teil. Dies entspräche im Groben einer Aufteilung Afrikas in »Schwarze« und »Araber«. Es geht hier um den bereits laufenden Versuch, die Entstehung einer gemeinsamen arabisch-afrikanischen Identität zu verhindern.

            Dieses Fernziel steht auch hinter dem absurden Identitätskonflikt eines »afrikanischen« Südsudan und eines »arabischen« nördlichen Sudan, der immer wieder beschworen und geschürt wird. Aus diesem Grunde wurden auch schwarze Libyer zum Ziele einer »farbigen Säuberung«. Die arabische Identität in Nordafrika wird von ihrer afrikanischen Identität abgeschnitten. Gleichzeit versucht man die zahlenmäßig umfangreiche Gruppe »schwarzer Araber« auszurotten, sodass man eine klare Trennungslinie zwischen »Schwarzafrika« und einem neuen »Nichtschwarzafrika« im Norden ziehen kann, das dann aber Schauplatz von Kämpfen zwischen den verbleibenden »nichtschwarzen« Berbern und den Arabern werden würde.

            Im gleichen Zusammenhang werden Spannungen zwischen Moslems und Christen in Afrika etwa im Sudan und Nigeria geschürt, um weitere Risse und Spannungen (und somit weitere »Sollbruchstellen« für Konflikte) zu erzeugen. Indem man diese Spannungen und das Trennende auf der Grundlage von Hautfarbe, Religion, ethnischer Zugehörigkeit und Sprache fördert und schürt, sollen Zwietracht und Uneinigkeit in Afrika als Teil einer umfassenden Strategie gesät werden, mit der man Nordafrika vom Rest des Kontinents abspalten will.

            Alle Einzelteile müssen jetzt noch zusammengefügt und die Zusammenhänge hergestellt werden.
            Das geopolitische Schachbrett wird für einen »Kampf der Kulturen« vorbereitet, und alle Figuren werden auf dem Schachbrett in Stellung gebracht.

            Die arabische Welt befindet sich in einem Prozess der Absperrung, und es werden klar umrissene Abgrenzungslinien geschaffen. Diese Trennungslinien sollen die nahtlosen Übergänge zwischen unterschiedlichen ethno-linguistischen Hautfarben und Religionen und religiösen Gruppierungen ersetzen.

            Nach diesem Konzept soll es keine gleitenden Übergänge zwischen Gesellschaften und Ländern mehr geben. Aus diesem Grund sind die Christen im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika, wie etwa die Kopten, jetzt in die Schusslinie geraten. Und aus dem gleichen Grund sehen sich schwarzhäutige Araber und schwarzhäutige Berber sowie andere nordafrikanische Bevölkerungsgruppen der Gefahr eines Völkermordes in Nordafrika gegenüber.

            Dahinter steht das Ziel, einen ausschließlich »moslemischen Nahen und Mittleren Osten« (mit Ausnahme Israels) zu errichten, der in innere Streitigkeiten zwischen Schiiten und Sunniten verstrickt ist. Ein ähnliches Szenario ist für die Region eines »nichtschwarzen Nordafrikas« vorgesehen, die von Streitigkeiten zwischen Arabern und Berbern gekennzeichnet wäre. Parallel dazu sollen der Nahe und Mittlere Osten sowie Nordafrika gleichzeitig in einem Zustand konfliktträchtiger Spannung mit dem sogenannten »Westen« und »Schwarzafrika« gehalten werden.

            Deshalb erklärten Nicolas Sarkozy in Frankreich und der Premierminister David Cameron in England unmittelbar nacheinander in der Anfangsphase des Konfliktes in Libyen, die Zeit des Multikulturalismus in ihren jeweiligen westeuropäischen Gesellschaften gehe zuende.

            Wirklicher Multikulturalismus stellt die Legitimität der Kriegsagenda der NATO in Frage und behindert die Umsetzung des Konzeptes des »Kampfes der Kulturen«, das den Eckpfeiler amerikanischer Außenpolitik bildet.

            (Quellen: Kopp)

          • Und meine Meinung ist die, daß das Jahr 2011 all diese Strategiepläne über den Haufen geworfen hat.
            Sollte wirklich jemand geglaubt haben, das sich in den arabischen Ländern nach „inszenierten“ Revolutionen so einfach willfährige Regierungen installieren lassen, dann hat er seine Rechnung ohne die arabischen Bevölkerungen gemacht.
            Es ist ja dort nicht so wie im westlichen Europa, wo die Bevölkerung die NWO-Volksabwickler auch noch wählt.

            Die Hamas kann sich nun schon seit Monaten in Ost-Libyen mit Waffen für ihren Befreiungskampf versorgen.
            http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/23453/Default.aspx
            Unter Gaddafi war daran nicht zu denken.

            Noch ein Nachtrag: Gaddafis Groß-Kusine lebt in Israel:

          • Du vergisst dabei, dass die Hamas von Israel gegründet wurde… Mir drängt sich bei dieser verzweifelten Argumentation der Gedanke auf, dass das Konto meines treuen Lesers und Schreibers DNVP „gehackt“ worden sein könnte. Ich werde nicht mehr auf diesen Anti-Gaddafi-Pro-NATO-Scheiß reagieren. Tut mir leid.

      • *Nachtrag*

        Kiekste ma hier rein: http://german.irib.ir/analysen/beitraege/item/132064-zum-tode-gaddafis

        Vielleicht ist es ganz sinnvoll, sich nicht einseitig zu informieren… *g*

        – Die Überreste des Konvois sind hier zu sehen:

        http://www.daylife.com/photo/05lPb71bBK5AL?__site=daylife&q=Sirte

        – CNN-Bericht über die Weigerung der NTC-Kämpfer, dem Roten Kreuz Zugang zu Sirte zu gewähren:

        – Wie die NATO das zentrale Krankenhaus zerlegte:

        http://www.agi.it/english-version/world/elenco-notizie/201110051953-cro-ren1087-sirte_hospital_hit_by_nato_and_ntc_bombardments

        http://www.washingtonpost.com/world/middle_east/hospital-is-a-casualty-of-libyan-war/2011/10/16/gIQARFblpL_story.html

        – Befreiung oder Be-Freiung?

        http://derstandard.at/1318461152384/Folter-und-Vergewaltigung-Amnesty-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-Libyens-neue-Regierung

        – Siehe dazu auch:

        http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Jeder-Schwarze-ist-ein-Zielobjekt/story/17464132

        http://www.washingtonpost.com/world/middle-east/in-libya-the-peril-of-being-black/2011/09/09/gIQAY2FoFK_print.html

        – Zu Tawergha siehe:

        http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/libya/8754375/Gaddafis-ghost-town-after-the-loyalists-retreat.html

        http://english.ahram.org.eg/NewsContent/2/8/24577/World/Region/Libyan-child-fighters-crisscross-Sirte-battlefield.aspx

        http://www.welt.de/politik/ausland/article13601235/Rebellen-wollen-die-Scharia-in-Libyen-einfuehren.html

        http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/libyscher_uebergangsrat_warnt_vor_einmarsch_von_soeldnern_1.13061365.html

        – Es lassen sich viele Videos auf Youtube u.a. finden, die die Zerstörung Sirtes und Bani Walids zeigen. Als Beispiel nur ein Fernsehbericht aus Sirte:

        http://www.youtube.com/watch?v=WsWFbkTYnzs

        • Die Zerstörung von Misrata und anderen Städten ist dir bisher verborgen geblieben. Aber ich werde auch hier Infos nachliefern.

          Hätte Gaddafi seinen aussichtlosen Kampf eingestellt, wäre Sirte unbeschädigt geblieben.

          Er hat nur andere für sich kämpfen lassen hat aber immer behauptet als Märtyrer sterben zu wollen. Aber als man ihm aus den Kanal herausgezogen hat, hat er seine Waffe nicht benützt, weder gegen den Feind noch gegen sich selbst – zu feige.

          • Was für ein Kanal? Er wurde lebend aus einem Autowrack seines Konvois gezogen, das von der Nato aus der Luft angegriffen wurde und „sollte“ weggebracht werden. Er sollte aber wahrscheinlich gar nicht ankommen, um nicht vor einem Militärgericht aussagen zu können – also blieb den Kriegstreibern m. M. n. nur ein Ausweg: seine Hinrichtung… Er wusste zu viel. Die Ente mit dem „Kanalrohr“ ist der selbe Schmarrn wie mit der Höhle Bin Ladens… Auch das „Bitte, bitte… Nicht schießen!“ ist billige Propaganda und noch entwürdigender als das Nachtreten auf einen am Boden liegenden, ohnmächtigen Menschen. Totenschändung nenne ich das und die werden sich irgendwann rächen. Die Nachricht über diese Art und Weise des „Ablebens“ entehrt ehemalige Landesführer und die Vorstellung ist nicht die, die man von einem Märtyrer, für den man gekämpft hat, haben will. Manche Ex-Frauen können genauso verletzend sein. Ich kenne viele solcher Geschichten und es ist nicht schwer, derartige kranke Intrigen auf echte Kriege zu übertragen…

          • Es gibt noch diese Version:
            http://feb17.info/news/gaddafi-caught-like-rat-in-a-drain-humiliated-and-shot/#more-36952

            Aber weder ich noch du wissen genau wie es sich abgespielt hat.
            Tatsache ist, er hat seine Pistole NICHT benutzt, dieser „Märtyrer“.
            Das legt also den Schluß nahe, das er sich ergeben wollte.
            Demnach ist es ja naheliegend, das er, um nicht erschossen wurde, um sein Leben flehte.
            Aber der Punkt ist eh nicht entscheidend.
            Die meisten Kämpfer wollten ihn lebend, aber so wie es aussieht hat jemand die Geduld verloren und geschossen.
            Ich hätte ihn auch lieber vor Gericht gesehen. Wenn er auf unzurechnungsfähig pladiert hätte, wären seine Chancen zumindest vor einen westlichen Gericht gut gewesen.

            Vor Gericht hätte jeder gemerkt wie realitätsfern der ist.
            So realitätsfern wie sein „politisches Testament“.

        • Die offizielle Haltung des Iran lautet so: Der Iran gratuliert dem libyschen Volk:
          http://www.iranian.com/main/news/2011/08/23/iran-congratulates-libyan-people
          Zur Tawergha:
          Gaddafi hat in den letzten Jahrzehnten Hunderttausende Neger aus den südlichen Nachbarstaaten ins Land geholt und eingebürgert. Die waren dann besonders treue Untergebene seines Systemes.
          Tawerga, die südliche Nachbarstadt dürfte praktisch nur aus solchen Einwohnern bestanden haben und die haben sich praktisch zur Gänze in seinen Dienst gestellt.
          Zusätzlich kamen während des Krieges noch tausende Söldner aus Mali, Niger, Tschad, Sudan und anderen Ländern, für die Gaddafi viel getan hat.

  2. Liebe Mia,

    es passiert mir selten, dass mir ganz schlecht wird. Beim Sturz Gaddafis war es wieder soweit.
    Man mag von Gaddafi halten was man will, man mag seine kleinen
    Verrücktheiten kritisieren, man mag den Umgang mit seiner damaligen
    Opposition verurteilen. Auch kann man hinterfragen, wie tief e r wirk-
    lich in seinem Volk bzw. den vielen Volksstämmen verwurzelt bzw. be-
    liebt war. All d i e s e s aber stellt die Verlogenheit und die Heuchelei
    der westlichen Welt meilenweit in den Schatten. Wohlgemerkt der herrschenden Eliten, das gemeine Volk hat auch hier kein Mitsprache
    recht.
    Noch ein paar Monate vorher wurde er fast überall mit Blumen empfangen, in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen. Und ich ahne es , der Westen bekam g u t e Konditionen. Und über Nacht soll alles ganz anders sein, soll er wieder eine Bestie sein?! Wem will man diesen Müll verkaufen?! Halten die Herrschenden uns für total bescheuert?!

    Nachdenklich stimmt mich, dass sogar viele Nationale sich blenden
    lassen und der Medienhetze auf den Leim gehen.Dann heisst es unter anderem, dass Gaddafi Europa mit Schwarze überschwemmen wollte.
    Es mag sein, dass er dieses tatsächlich gesagt hat, nur aus welcher Situation heraus, dass wird gern verschwiegen. Würde ich ständig mit
    west. Politikern verkehren… , würde ich mir diese S c h e r z e auch
    erlauben. Von mir aus auch Drohungen genannt.

    Auch ich habe beim Tod Gaddafis einen Schmerz verspürt. Nicht aus einer Naivität Gaddafis gegenüber, sondern weil es selten so offensichtlich wurde, wie man aus wirtschaftlichen und raffgierigen Gründen über Leichen geht. Mir kam sofort der 2. Weltkrieg in den Sinn… .
    Und der wurde aus Sicht der KPD im Jahre 1952 wie folgt analysiert:

    “ Es erwies sich, dass die USA, England und Frankreich den vergangenen Krieg nicht mit dem Ziel geführt haben, Deutschland von der Hitler-Herrschaft zu befreien. Ihr Z i e l war, Deutschland als
    K o n k u r r e n t e n auszuschalten“. – KPD-Programm 1952 .-
    ( aus Zeitschrift „Konkret“ 3/95 )

    Dieses kam mir beim Sturz Gaddafis sofort in den Sinn.

    Schön, dass Du beim Thema Juden zu differenzieren weißt. Es wäre ja Irrsinn, eine Kollektivschuld Deutschlands zu verurteilen, und gleichzeitig
    aber diese „den“ Juden oder Israel anzuhängen. Neee, so einfach ist
    dass alles nicht. Auch gut so… . Ich denke so manches mal an deutschgesinnte Juden, die im 3. Reich genauso behandelt wurden wie antideutsche Juden. Welche Tragik, welche Dummheit… .
    Nur weil der heutige Staat sich philosemitisch gibt , muss ich doch
    nicht das Gegenteil sein. Ob es wirklich e c h t ist, oder aus Feig-
    heit und Mainstream resultiert, wäre auch noch ein D e n k mal wert.
    ( ein seitenfüllendes Thema ).

    Deutschland wird leben, so Gott will.

    Beste Grüße

    M.

      • Das war nicht nett, DNVP.
        „M.“ hat das wirklich gut geschrieben und ich teile den Großteil seiner Ansichten. Auch wenn Du das nicht kannst oder willst, wäre es schön, wenn Du seine Meinung, die sogar recht diplomatisch und nicht annähernd antideutsch ist, zumindest respektierst und sie nicht als Krankheit o. ä. schlecht machst.

        LG an Dich und „M.“ von *Mia

        • Das war eine zugegeben zynische Repik an seinen ersten Satz.
          Den Rest seiner Ansichten teile ich genauso wie du.
          Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie sich Nationalisten und Patrioten für Gaddafi und andere arabische Diktatoren begeistern können, ja teilweise zu radikalen Gaddafi-Fanatikern werden können.
          Gilt das Prinzip des Selbstbestimmungsrecht der Völker für euch gar nichts mehr ???
          Die einzige Erklärung scheint mir in den allergischen und unvernünftigen Reaktionen zu liegen, die im NATO-Einsatz begründet liegt. Im Februar war die Meinung auf nationalen Blogs noch ausgewogen. Mit dem NATO-Einsatz Mitte März kippte die Stimmung völlig und dort ist sie seitdem.
          Aber eine gute Sache kann auch unsympathische Unterstützer haben. Dieser NATO-Einsatz war der vernünftigste, den die NATO in ihrer Geschichte je getan hat.

          Im übrigen bin ich derzeit PC-technisch wieder mal schwer gehandicapt.
          Wenn alles halbwegs in Ordnung ist (schätze Ende der Woche) bekommst du schon noch die Antworten, bzw. les ich mir auch deine ganzen Verweise durch.

          Ich finde es gut wenn du sagst man solle sich nicht einseitig informieren.
          Wir alle sollten uns daran halten. Hast du das die letzten 8 Monate auch wirklich getan ?
          Al Jazeera ist eine Fernsehsender, der jeden zionistischen Einflusses unverdächtig ist.

          • Du willst aber jetzt nicht damit suggerieren, ich sei ein radikaler Gaddafi-Fanatiker, oder? Wenn ja, enttäuschst Du mich sehr. Auch dass ich von ihm „begeistert“ wäre, nur weil ich nicht auf dieses „Spiel“ hereingefallen bin, ist absurd. Und zu Deiner Frage, ob ich in den letzten 8 Monaten ich geblieben sei, sag ich jetzt lieber nichts. Das war echt respektlos. Was ist nur mit Dir los?!^^ Übrigens: Der ‚Al Dschasira‘ oder – wie Du ihn schreibst – ‚Al Jazeera‘ Sender hat sein Büro in der K Street in Washington DC, drei Blocks entfernt vom Weißen Haus und wird vom [für den Nahen Osten, Ostafrika und Zentralasien verantwortlichen amerikanischen Regionalkommandozentrum der amerikanischen Streitkräfte] US CENTCOM kontrolliert. Ist wirklich sehr unverdächtig…^^ Lies mal das hier: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=4430 – ist ein Querdenker und offenbar jemand, der nicht alles glaubt, was man ihm vorsetzt…

            Du sprichst vom Selbstbestimmungsrecht der Völker. Doch haben sie ihr Schicksal selbst bestimmt? Wohl kaum. Was momentan abläuft, passt zum Yinon-Plan. Schon davon gehört bzw. gelesen? Den Völkern wird vorgekaukelt, sie würden nun endlich bekommen, was ihnen zustünde. Im Grunde das Gleiche, wie es die FREIHEIT versucht hat. Dummerweise war ich nicht naiv genug, um mich als Marionette und Zugpferd installieren zu lassen. Der neue geduldete Pseudo-„Patriotismus“ und die angebliche Selbstbestimmung dienen einer Neustrukturierung der Länder. Korrumpierbare Handlanger spielen uns ein Theaterstück vor und alle „Kinder“ freuen sich… Es ist beschämend, dass Du Dich dazu zählst, aber ich versuche es zu respektieren.

            Zu Deiner „guten Sache“, von deren „Unterstützern“ Du so viel hältst:

            Israel und der israelischen Lobby kam eine entscheidende Rolle dabei zu, dem Vorwand für ein militärisches Eingreifen der NATO in Libyen den Boden zu bereiten. Israelischen Quellen zufolge sorgte die Nichtregierungsorganisation U.N.Watch dafür, dass Libyen aus dem UN-Menschenrechtsrat in Genf ausgeschlossen wurde, und forderte den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zum Eingreifen auf.[1] U.N.Watch wurde 1993 vom American Jewish Committee (AJC) gegründet. Das AJC hat erheblichen Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik und gehört zur israelischen Lobby in den USA. Und die International Federation for Human Rights (FIDH), die daran beteiligt war, die unbestätigten Beschuldigungen über 6.000 Menschen, die von Gaddafi abgeschlachtet worden sein sollen, zu verbreiten, hängt mit der israelischen Lobby in Frankreich zusammen.

            Tel Aviv stand gleichzeitig mit dem Nationalen Übergangsrat und der Regierung in Tripolis in Verbindung. Mossad-Agenten, darunter der frühere Stationschef, hielten sich in Tripolis auf, während gleichzeitig französische Mitglieder der israelischen Lobby Bengasi besuchten. In einer witzigen, aber wohl unbeabsichtigten Ironie behauptete der Übergangsrat später, Oberst Gaddafi arbeite mit Israel zusammen, während der Rat gegenüber dem Sonderberater des französischen Präsidenten Sarkozy, Bernhard-Henri Lévy, versprach, Israel anzuerkennen. Lévy informierte dann führende israelische Politiker über dieses Angebot.[2] Ein ähnliches Muster der Vorgehensweise (wie im Falle der israelischen Verbindungen zum libyschen Übergangsrat) zeigt sich zuvor auch im Südsudan, der von Israel mit Waffen versorgt wurde.

            Trotz der Offerte des Nationalen Übergangsrates an Israel versuchen die Anhänger des NTC, Gaddafi immer noch mit der Behauptung zu diskreditieren, er sei eigentlich Jude – dies ist nicht nur falsch, sondern zugleich bigott. Diese Vorwürfe sollten zu einer Art Rufmord führen, als ob die Tatsache, Jude zu sein, etwas Negatives darstelle.

            In Wirklichkeit gehören Israel und die NATO zum gleichen Lager. Israel ist praktisch NATO-Mitglied. Hätte Gaddafi mit Israel zusammen intrigiert, während der Übergangsrat mit der NATO zusammenarbeitet, hätte dies bedeutet, dass beide Seiten gegeneinander ausgespielt worden wären.

            Die Israelis sind seit vielen Jahren in aller Stille auf dem afrikanischen Kontinent aktiv. In der Westsahara, die von Marokko besetzt ist, halfen sie bei der Errichtung einer Trennmauer, wie sie von ihnen bereits im israelisch besetzten Westjordanland errichtet worden war. Im Sudan bewaffnete Tel Aviv separatistische Bewegungen und Aufständische, und in Südafrika unterstützten die Israelis das Apartheidregime und dessen Besetzung Namibias. Im Jahr 2009 erklärte das israelische Außenministerium, man werde sich jetzt wieder intensiv mit Afrika auseinandersetzen.

            Zwei Ziele stehen in Afrika dabei für Israel im Vordergrund: die Umsetzung des Yinon-Plans im Einklang mit seinen eigenen Interessen, und zweitens will man den USA dabei helfen, die Hegemonialmacht in Afrika zu werden. Vor diesem Hintergrund setzten sich die Israelis auch für den Aufbau von AFRICOM ein. Das Institut für fortgeschrittene strategische und politische Studien (IASPA), eine wichtige israelische Denkfabrik, ist ein Beispiel für diese Politik.

            Washington hat teilweise auch nachrichtendienstliche Tätigkeiten in Afrika an Israel »ausgelagert«. So ist Tel Aviv als eine Partei in einer umfassenden und tiefgreifenden Auseinandersetzung nicht nur »in« Afrika, sondern »um« Afrika beteiligt. In diesem »Krieg« arbeitet Tel Aviv Hand in Hand mit Washington und der EU gegen China und dessen Verbündete zusammen, zu denen auch der Iran gehört.

            Teheran arbeitet dabei auf ähnliche Weise eng mit China wie auf der anderen Seite Tel Aviv mit Washington zusammen. Der Iran unterstützt die Chinesen in Afrika über seine Verbindungen und Beziehungen. Dazu zählt auch die enge Verbundenheit Teherans mit privaten libanesischen und syrischen Wirtschaftsinteressen in Afrika. So hat sich neben der übergeordneten Rivalität zwischen Washington und Beijing auch eine Konkurrenz zwischen Israel und dem Iran in Afrika entwickelt.[1] Der Sudan ist aufgrund der iranischen Unterstützung in der Waffenherstellung der drittgrößte afrikanische Waffenproduzent. Und während der Iran Khartum militärisch unterstützt, wie sich auch in verschiedenen Vereinbarungen zur militärischen Zusammenarbeit ausdrückt, ist Israel seinerseits an verschiedenen Aktionen gegen den Sudan beteiligt.[2]

            usw. usf.

            [1] Tova Lazaroff, »70 rights groups call on UN to condemn Tripoli«, in Jerusalem Post, 22. Februar 2011.

            [2] »Libyan rebels will recognise Israel, Bernard-Henri Lévy tells Netanyahu«, in: Radio France Internationale, 2. Juni 2011.

            [3] Israel and Iran in Africa: »A search for allies in a hostile world«, in The Economist , 4. Februar 2011.

            [4] Ebenda. (Quellen der beiden Auszüge: Kopp)

          • Ich denke aus den von mir Geschriebenen geht eindeutig hervor, daß meine Frage darauf abzielte, ob du dich in den letzten 8 Monaten bezüglich LIBYEN gut informiert hast und nicht das was du verstanden hast und nun mir unterstellst.
            Gerade weil du mit so vielen anderen Sachen beschäftigt warst schien es so das dir keine Zeit dazu bleibt. Darum meine Frage.

            Die von dir in diesem Faden zitierten Quellen und die Ablehnung der von mir gebrachten Quellen kann ich teils nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

            Einstweilen muß ich aus technischen Gründen die Antworten schuldig bleiben.

            Libyen war mein Hauptthema die vergangenen 8 Monaten (was auch ein Grund war warum ich auf meinem Blog nichts weiterbrachte).

            Ich habe von Anfang an gut aufgepasst.
            Schlüsselerlebnis war eine TV-Diskussionsrunde mit dem Exilsyrer Bassam Tibi etwa zur Zeit nachdem Mubarak im Zuge des ägyptischen Volksaufstandes – das nennen einige eine „inszenierte Rothschid-Revolution“ – gestürzt wurde.
            Er meinte, die arabischen Revolutionen wären in zwei Ländern unmöglich, nämlich in Libyen und Syrien, weil die Leute dort sofort erschossen werden würden.

            Nun mittlerweile hat in Libyen der Volksaufstand gesiegt.
            Das syrische Verbrecherregime wütet weiter.
            Ich hoffe sehr, es wird bald zum Abtreten gezwungen, am besten durch eine arabische Eingreiftruppe, aber soetwas wird wohl nicht zustandekommen.
            Notfalls eben wieder durch die NATO.

          • DNVP, du hast eindeutig geschrieben und so habe ich es auch verstanden: „Ich finde es gut wenn du sagst man solle sich nicht einseitig informieren.
            Wir alle sollten uns daran halten. Hast du das die letzten 8 Monate auch wirklich getan ?“
            Damit hast du unterschwellig behauptet, Mia würde sich einseitig informieren. In deinem letzten Kommentar bestätigst du das.
            Ich habe in der Schule damals auch gut aufgepaßt. Heißt das, die BRD Geschichte stimmt so, wie sie mir beigebracht wurde?
            Was Mia an Gegenargumenten gebracht hat ist in sich schlüssig und nachvollziehbar, wenn man logisch denken kann. Deine Argumente werden damit sogar widerlegt, aber es sieht so aus, als wenn du das gar nicht wissen willst.
            Ich weiß nicht, wozu sie sich die Mühe macht und das alles raussucht, wenn du es von vornherein ignorierst. Vielleicht ist es ihr wichtig, daß du das liest und nachdenkst und nicht den Kopf schüttelst. MfG

          • @Mia

            Es heißt nicht „Al Dschasira“ sondern „Al Jazeera“, denn der Name steht dort. Al Jazeera hat zwar ein Büro in Washington aber der Sitz des TV-Senders ist in Doha/Katar. Selbst der Artikel auf dem du verweist, bestätigt das. Jeder wenigstens mittelgroße TV-Sender der Welt, einschließlich das ja gaaaanz sicher nur die reine Wahrheit und ohne politische Interessenlagen verkündende iranische oder russische Staatsfernsehen hat ein Büro in Washington.
            Jetzt Al Jazeera und dazu noch Al Arabia zu diskreditieren, so wie es in den Verweis geschieht, ist nichts anderes als der Versuch, jede Kritik an Gaddafi mundtot zu machen !
            Nenne mir doch eine arabische Quelle, die deinen Ansprüchen genügt. Irgendeine muß es ja geben in diesen arabischen Konflikt. Oder folgen die Araber, die ihre Diktaturen loswerden wollen, alle zionistischen Interessen ? Sieht dir Al Jazzeera (arabisch) doch mal auf Live-Stream an, oder du empfängst es über Satellit so wie ich. Ich versteh zwar kein Wort arabisch, aber die Bildersprache sagt alles, wenn die über Palästina berichten.
            Ich habe dich gefragt ob du dich ausreichend informiert hast und du antwortest leider mit nicht nachvollziehbaren Aussagen.
            Ich habe deshalb gefragt, weil du in den letzten neun Monaten überhaupt nicht Position bezogen hast, mit einer Ausnahme, als du in einem Artikel ganz oberflächlich gegen die sogenannten „Zwangsdemokratisierungen“ auftratest. Aber sonst war da nichts. Es hat dich scheinbar kaum interessiert. Zu Libyen hast du dich meines Wissens nach überhaupt nicht geäußert, darum kann ich dich ja auch nicht als „Gaddafi-Fanatiker“ einstufen.

            Und jetzt plötzlich dieser Artikel, dessen Herzstück das weinerliche, selbstmitleidige und selbstgerechte Pamphlet Gaddafis ist, sein „politisches Testament“.
            Gaddafis politische Leistung wird bewertet von – Gaddafi.
            Und das Urteil fällt ungetrübt positiv aus.
            Na so eine Überraschung aber auch, wer hätte das gedacht…
            Und von dir kommt nicht mal der leiseste Hauch von Kritik an seiner Herrschaft.
            Nennst du das eine objektive Beurteilung ?

            Gibt so viele hervorragende Artikel deinerseits, aber dieser gehört zweifellos nicht dazu.

    • @ M.

      Das KPD-Zitat war mir neu… Vielen Dank dafür! Das passt zu den Zitaten von Churchill:

      „Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muß es zerschlagen werden. Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“ (1934 zu Heinrich Brüning)

      „Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft.“ (1938)

      „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“ (Am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung)

      „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.“
      (aus seinen „Erinnerungen“/ Memoiren)

  3. Mein lieber Herr Gesangverein! In so einem gelobten Land, wo Milch und Honig fliessen, mit all den beschriebenen Vorzügen … feiern so viele Menschen, dass es endlich vorbei ist? Bescheuert müssen die sein. Oder?

    • Waren Sie dort? Haben Sie mit diesen Leuten gefeiert und nebenbei gefragt, was denn der Anlass für die Bombenstimmung ist? Oder haben Sie nur den hiesigen Medien eine Aufzeichnung über die angebliche „Riesenparty in Libyen“ entnommen? Natürlich ist es auch völlig unmöglich, dass die dortigen Propagandisten das Volk genauso verarscht und gegen ein Regime aufgebracht haben, wie es hier gemacht worden sein könnte…

        • Achso. Du orientierst Dich also an einer von Reuters mit Bildern und Artikeln belieferten Seite und glaubst demnach zweifellos, was Du dort liest und siehst… Hmm. Schade. Aber vielleicht filterst Du die einfach mal raus und schaust, was übrig bleibt. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Ende des 19. Jahrhunderts von den Rothschilds aufgekauft wurde, um sich sowas hier, wie das vom Britischen Labour Leader aus dem Jahr 1891 nicht mehr antun zu müssen:

          Diese blutsaugerische Crew ist die Ursache von ungehörtem Verderben und Jammer in Europa in dem jetzigen Jahrhundert, und hat ihren ungeheuren Reichtum vor allem durch die Anschürung von Kriegen zwischen Staaten, die nie miteinander hätten kämpfen sollen, erreicht.

          Wann immer es Probleme gibt in Europa, wo immer Gerüchte von Krieg zirkulieren und die Gedanken der Männer mit Ängsten vor Veränderungen und Unheil zermürbt sind, können Sie sicher sein, dass ein hakennasiger Rothschild seine Spiele in der Nähe der Region der Störung treibt.

          1914 hatten die übrigens schon Kontrolle über die drei europäischen Nachrichtenagenturen, Wolff (gegr. 1849) in Deutschland, Reuters (gegr. 1851) in England und Havas (gegr. 1835) in Frankreich. Was sie damit alles anstellen konnten, muss ich glücklicherweise nicht nochmal thematisieren… Ich will auch gar nicht wissen, was denen heute alles gehört^^

          Aber – is trotzdem klar. Die Araber haben alle die nationale Revolution und nebenbei den Tod der Anhänger Gaddafis gefeiert. Ist ja nicht weiter schlimm, wenn Massengräber und Hunderte Leichen von gehängten und in den Kopf geschossenen Menschen entdeckt werden, die sich z. T. vor ihrer Hinrichtung nicht mal wehren konnten, weil sie gefesselt waren. Dass der Übergangsrat diese Stadtteile erobert hat und somit auch mutmaßlich für die Massenhinrichtungen verantwortlich ist, muss uns ja nicht interessieren, wenn sowieso alle gut gelaunt sind, nicht wahr? Naja… Vielleicht haben die aber auch Weihnachten vorgefeiert? Oder die vielen Toten, die „zufällig“ nach Gaddafis Ermordung starben? Wer weiß?😉 [IRONIE AUS!]

          Übrigens, kennste auch schon die aktuellen Nachrichten?

          El Kuds (al Manar/IRIB) – Gleichzeitig mit den Anstrengungen von Paris, Washington und London um einen Anteil am libyschen Öl ist der Auftrag der USA und Frankreichs bezüglich der Gebietserkundung in Libyen mit dem Ziel der Errichtung eines Luftwaffenstützpunktes abgeschlossen worden.
          Dieser Stützpunkt soll als NATO-Stützpunkt errichtet werden, damit Libyen nach dem Südsudan als zweiter Gastgeber eines solchen Stützpunktes in dieser Region in Afrika fungieren kann. Wie al-Menar – Palästina berichtete, finden ausgeweitete geheime Verhandlungen mit westlichen Vermittlern statt um mit den neuen libyschen Verantwortungsträgern und Tel Aviv ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit aufzuschlagen. Israel ist ebenso darum bemüht eine Botschaft in der libyschen Hauptstadt zu eröffnen. Auch haben verschiedene jüdische Gesellschaften in den letzten Tagen bezüglich finanzieller Transakationen in Libyen mit einigen Persönlichkeiten des nationalen Übergangsrates verhandelt und auch über Entschädigungszahlungen an die libyschen Juden Gespräche geführt.

          Soso. Entschädigungszahlungen an die libyschen Juden… Die anderen Opfer bzw. Hinterbliebenen waren / sind wohl nicht so viel wert, um Gespräche über Wiedergutmachungen zu führen?

          • Sirte war vor 40 Jahren ein Dorf mit 1200 Einwohnern, Gaddafi machte daraus eine Stadt mit über 100000 Einwohnern, die zu seinen treuesten Günstlingen gehörte. Auch aus Sirte kamen die Soldaten, die Misrata in Trümmern schoß, eine Stadt mit einer dreitausendjährigen Geschichte.
            Als nun der Krieg schon verloren war, bestand der Wiederstand aus dem verhaßten Sirte, wofür die Soldaten des Ostens und Misrata noch mal einen Blutzoll zu entrichten hatten. Einige Truppenteile aus Misrata haben sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht.
            Bani Walid wurde weit weniger zerstört. Plünderungen wurden dort durch Einheiten aus Zawiyah und Ghayran begangen. Umgekehrt bestanden die Gaddafi-Truppen, die in März diese beiden Städte eroberten, aus Soldaten Bani Walids. Die Libyer vergessen nicht so schnell. Das wird in Zukunft noch für Probleme sorgen.

            Aber wer sich nun über die Opfer von Sirte und B. W. empört muß sich fragen lassen:

            Wo war denn eure Empörung
            – als die Demonstranten im Februar überall in Libyen niedergeschossen wurden ?
            – als der Blutzoll in Bengasi, Al Zawiyah und Tripolis besonders hoch wurde ?
            – als die Städte im Nafusa-Gebirge beschossen wurden
            – als Gaddafis Truppen die Kulturdenkmäler der Berber durch Beschuß schwer beschädigten
            – als Misrata drei Monate beschossen wurde. Misrata hat in diesem Krieg am meisten gelitten.

  4. Ich glaube Gaddafi. Denn nach dem, was ich innerhalb eines langen Zeitraums über die Medien, deren Macht hierzulande und Zionisten herausgefunden habe, sind Usrael die wahren Kriegstreiber – und sie werden es auch in Zukunft sein. Es geht ihnen einzig um wirtschaftliche Interessen und grenzenlose Macht. Dafür würden sie alles machen.
    Man lese sich auch diesen Artikel durch: http://www.7stern.info/X_Botschaftenseiten/201101-03_Januar-Maerz/20110321_Das_wahre_Libyen.htm

    • Man orientiere sich mal lieber auf das was die Bevölkerung eines jeweiligen Landes will und lasse das was vermeintlich übergeordnet ist mal kurz weg, dann sieht man klarer. :
      http://feb17.info/media/benghazi-the-uprising/

      Den Volksaufstand hat schließlich die einfache Bevölkerung unter den Preis ihres Lebens in Gang gesetzt. Auf der anderen Seite befanden sich Gaddafis Truppen, die zum Großteil aus Söldnern der südlich gelegenen Staaten stammen. Gut das die NATO eingegriffen hat um ein riesiges Massaker Gaddafis an seiner eigenen Bevölkerung zu verhindern. Es war schon so schlimm genug weil die NATO viel zu übervorsichtig gehandelt hat, was den Krieg eher verlängerte.

      Übrigens hat der Übergangspräsident Jalil kürzlich verkündet, Libyen solle eine Gesetzgebung erhalten, die im Einklang mit der Scharia steht.
      Und auch, des es eine islamische Bank geben wird.
      Was sagen diejenigen dazu, die meinen, es handle sich um „inszenierte Rothschid-Revolutionen“ ???

      „Zwangsdemokratisierungen“ müssen keine schlechte Sache sein – wenn das Volk dafür sorgt.

      • Ne islamische oder ne arabische Bank? Da gibt’s nen Unterschied. Ne islamische Bank nach Schariarecht wäre zu begrüßen. In einer Diplomarbeit erklärt Nafisa Afzal das, was ich schon öfter angesprochen habe:

        „Durch die Anweisungen im Koran sollte nicht nur das Zinswesen allein, sondern auch jede andere Art von unlauteren Geldgeschäften unterbunden werden, damit anstelle des Kapitalismus eine neue Ordnung trete, in der Geiz durch Mildtätigkeit, Selbstsucht durch Mitgefühl und Zusammenwirken, Zins durch Zakat (eine Art Spenden) und das Bankwesen durch das Bait Al-Mal (von der öffentlichen Hand zu vergebende Geldmittel) ersetzt wird.

        Das strikte Zinsverbot im Islam ist eine Folge seiner tiefen Sorge um das moralische, soziale und wirtschaftliche Wohlergehen der Menschheit. Der Zins ist, laut Aussage der islamischen Ökonomen, Ursache für die größten Übel der modernen Wirtschaften, wie zum Beispiel:

        – Konjunkturschwankungen und daraus folgende Arbeitslosigkeit und Inflation
        – Unterentwicklung
        – Konzentration von Macht und Reichtum in einigen wenigen Händen
        – Internationale Schuldenkrisen

        Zinsen stellen für verschuldete Entwicklungsländer ein großes Problem dar. Zinsen und Zinseszinsen lassen die Schuldensumme immer weiter steigen. Diese Länder müssen sich immer mehr verschulden, nur um die Zinsen zahlen zu können. Dies macht das Ende der Schuldenkrise unabsehbar. (Kennen wir doch irgendwoher, oder?)

        Die Aufgaben und Ziele islamischer Banken werden zum Beispiel im „Gesetz über zinslose Bankgeschäfte“ aus dem Jahre 1983 von der Zentralbank der Islamischen Republik Iran folgendermaßen definiert:

        1. Mittels Regulierung des Geldumlaufs und der Kreditwirtschaft eine Gesundung und das Wachstum der Volkswirtschaft des Landes herbeizuführen und zu erhalten.
        2. Mittels der Geld- und Kreditinstrumente dazu beizutragen, dass die wirtschaftspolitischen Ziele und Pläne der Regierung der Islamischen Republik Iran erreicht bzw. erfüllt werden.
        3. Die Bereitstellung benötigter Faszilitäten zur Ausdehnung der wirtschaftlichen, öffentlichen Zusammenarbeit und Heranziehung von freien Geldern, Reserven, Spareinlagen, sonstigen Einlagen und deren Mobilisierung als Grundlage für Investitionen und Arbeitsbeschaffung.
        4. Erhaltung des Geldwertes und der Zahlungsbilanzgleichgewichte.
        5. Erleichterung des Zahlungsverkehrs, des Handels, der Transaktion und sonstiger Dienstleistungen, die die Banken nach Maßgaben des Gesetzes durchzuführen bzw. zu erbringen haben.

        Das Zinsverbot ist nicht der einzige Punkt, in dem sich islamische Banken von konventionellen Banken unterscheiden. Ein weiterer Unterschied ist in ihrer Zielsetzung zu sehen:
        Während das Ziel konventioneller Banken die Gewinnmaximierung ist, hat die islamische Bank neben der Gewinnmaximierung für allgemeine Ziele des Islam, wie etwa soziale Gerechtigkeit, zu sorgen. Das heißt nicht, dass islamische Banken die Rolle von Wohltätigkeitsvereinen übernehmen sollen, denn Aufgabe ist auch, wirtschaftlich unabhängig zu bleiben.

        Sinn und Zweck solcher Unternehmen ist es, Muslimen, die auch im Wirtschaftsleben den Geboten ihrer Religion folgen, die Möglichkeit zu verschaffen, ihr Geld zu schützen und zu mehren, ohne Zinsen zu nehmen. Diese Institutionen arbeiten nach dem System des zinsfreien Bankwesens und verhelfen durch Instrumente wie dem Vorauserwerb und dem Stundungsverkauf, dem Leihkauf, dem Beteiligungsgeschäft, der Investitionsgemeinschaft u.a. zu islamisch legaler Vermögensmehrung. Wer bei diesen Unternehmen Geld einzahlt, akzeptiert damit seine Beteiligung an Gewinn wie Verlust. Wie Beispiele aus der Türkei zeigen (Faisal Finans, die erste zinsfreie Bank der Türkei) ist aufgrund ihrer klugen und vorsichtigen Vorgehensweise bislang kein Kunde zu Schaden gekommen. Vielmehr konnten erlaubte Gewinne in einer Höhe ausgeschüttet werden, welche die von den (bspw. „unseren“) Banken gezahlten Zinsen übersteigen.

        Der Islam verwehrt den Zins in jeglicher Art und Höhe. Der Hauptgrund für dieses Verbot ist das einseitige Risiko beim verzinslichen Darlehen. Man leiht einen gewissen Betrag, um ihn zu vermehren. Jedoch können die Umstände ungünstig sein und daher der Verdienst für die Zahlung der Zinsen nicht ausreichen, während der Geldverleiher das Risiko für die Nutzbarmachung des Betrages (bei einer konventionellen Bank) nicht zu teilen braucht.

        Daraus folgt, dass es mindestens zwei gute ökonomische Gründe gibt, die für das Zinsverbot sprechen:
        1. Zinsen sind sozial ungerecht; je ärmer ein Kreditnehmer ist, desto teurer wird ein Kredit für ihn.
        2. Das Kapital wird bei geteiltem Risiko effizienter angelegt; nicht nur der Unternehmer, sondern auch die Bank bewertet ein Projekt in diesem Falle intensiver.“

        Imam Razi schreibt diesbezüglich in seiner Erläuterung des Koran:

        Zinsnahme bedeutet, sich das Eigentum eines anderen anzueignen, ohne ihm dafür etwas zu geben, denn wer einen Dirham (oder 1 DM) gegen zwei Dirham (2 DM) ausleiht, bekommt einen Dirham (1 DM) für nichts. Das Eigentum des Menschen ist aber dazu da, dass er seine Bedürfnisse stillt und ist deshalb unantastbar, nach einem Hadith: „Das Eigentum eines Menschen ist so heilig wie sein Blut.“ Das bedeutet, es ist haram, es ihm zu nehmen, ohne ihm dafür etwas zu geben.

        Außerdem schreibt er:

        Meist wird derjenige, der verleiht, reich und derjenige, der leiht, arm sein. Wenn Zins erlaubt ist, wird der Reiche den Armen ausbeuten und das steht im Widerspruch zu Barmherzigkeit und Mildtätigkeit. So ziehen in einer Gesellschaft, in der Zins erlaubt ist, die Reichen Nutzen aus der Not der Armen. Als Ergebnis werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Dies führt zu sozioökonomischen Klassen in der Gesellschaft, zwischen denen tiefe Klüfte bestehen. Neid und Hass wird seitens der Armen gegen die Reichen hervorgerufen und Verachtung und Gefühllosigkeit seitens der Reichen gegenüber den Armen. Es entstehen Konflikte, das sozioökonomische Geflecht zerreißt, Revolutionen treten auf und die soziale Ordnung ist bedroht. Die neuere Geschichte liefert ausreichend Beweise für die Gefährdung des Friedens und der Stabilität von Nationen, die den auf Zins beruhenden Wirtschaftssystemen entstammen.

        In der Diplomarbeit kannst Du auch nachlesen, dass der Westen das islamische Bankensystem inzwischen teilw. kopiert…

    • Heinz, ich danke für den interessanten Link.
      Auf der Seite finde ich z.T. Sachen, über die ich vor Jahren schon mal etwas gelesen habe, sie aber nicht mehr finden konnte.

      Eine wahre Goldgrube!!!!

  5. Liebe Mia,

    danke für Deine Worte. Habe erst jetzt realisiert, dass die „Gute Bes-
    serung“ auf mich bezogen war.

    Da ich Humor habe, musste ich ersteinmal schmunzeln. Und frage mich,
    was wohl der Stein des Anstosses war.
    War es meine „Naivität“ Gaddafis gegenüber? Nocheinmal: Mich interes-
    siert die damilige Innenpolitik Gaddafis nur am Rande. Kein Volk der
    Welt hat das Recht, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen
    Volkes einzumischen. Daher können Veränderungen auch in Lybien nur
    von innen her erfolgen. Gaddafi selbst hat mit Gewalt ein Machtwechsel
    vollzogen, er wusste also, was auch ihm blühen kann.
    Die äußere Hilfe der „Alliierten“ hatte weder humane oder demokratie-
    bringende Gründe. Es ging allein um wirtschaftliche Interessen. Und da
    wir Deutschen das Selbe hinter uns haben, weiß ich, wem ich näher
    stehe. Noch perverser ist die typische Verhaltensweise westlicher Po-
    litiker, heuchlerisch und verlogen zu agieren. Warum also Staatsem-
    pfänge für Gaddafi, um ihn ein paar Monate später als „Bestie“ zu
    bezeichnen?! Die Mimik Sarkozys ist hierfür das beste Beispiel. Von
    dem würde ich ja auch keine Versicherung kaufen… . Und mir ist es
    völlig gleichgültig, ob er Halbjude oder sonstewas ist. Er als Mensch
    ist wenig vertrauenserweckend… .

    Oder bezog sich die „Gute Besserung“ auf meine Differenzierungen
    „den“ Juden gegenüber. Wäre ich ein gewöhnlicher „Internet-Nazi“ ohne
    Lebenserfahrung, könnte ich es akzeptieren.

    Da ich aber n u r aus meiner Lebenserfahrung heraus mir diesen Luxus
    leisten kann, muss ich darüber anders urteilen.

    Man wird schwer jemandem, der jahrelang an der Front stand und
    nun wirklich alles, was man erleben kann erlebt hat, in irgendeine
    Ecke stellen, und sei es in die des „Naiven“ und „Unwissenden“. Oder
    will man jemanden, der u.a. wegen „antizionistischer „Propaganda die schwedischen Gardinen von innen gesehen hat, des Philosemitismus
    bezichtigen , oder wie es bei guten Nationalsozialisten heißt : der ist
    ein „Judenknecht“. Nocheinmal: ich habe Humor, und kann darüber
    schmunzeln. Danach heißt es aber warm anziehen, denn ich habe mehr
    als 3 Bücher gelesen… .

    Was ist meine Wahrheit?! Dass ich Kameraden kennengelernt habe,
    die nicht sehr arisch aussahen, eher jüdisch … , die aber die besten
    und treuesten Kameraden waren. Ich habe sehr arisch aussehende
    Kameraden kennengelernt, die die grössten Egoisten waren. Das Äu-
    ßere allein macht es also nicht. Oder sah etwa ein Robert Ley arisch
    aus? Da weiss doch jeder, welches Blut er a u c h in sich trug. Und –
    war er deswegen ein schlechter Kerl ? Ich finde seinen Antisemitismus
    nicht sehr erhellend, und trotzdem ist er mir nicht unsympatisch.

    Ich habe Kameradschaftsabende erlebt, wo es darum ging, ob ein
    Halbaraber bleiben darf oder nicht. Ich als nicht ganz unarisch aussehender
    „Nazi“ habe gesagt, er soll und „darf“ bleiben. Ein mir damals bekannter
    Hardcore-Nazi bestand darauf, dass er gehen soll. Und – er musste.
    Derselbe Hardcore-Nazi rennt heute auf Anti-Nazi-Demos… .
    Ich hoffe, man versteht, was ich damit sagen will. Die Welt ist nicht
    schwarz-weiss.( Auch ich habe „Mein Kampf“ gelesen, und allein der
    Sprachstil war sehr enttäuschend. Vom Inhalt schweige ich grosszü-
    gig.)

    Ich kenne alle Facetten von Weltanschauungen und Verschwörun-
    gen innerhalb und ausserhalb der Nationalen, um zu wissen,
    die Welt ist n i c h t schwarz-weiss. Wenn jemand etwas über
    (praktische) deutsche Geschichte der Jahre 1914-1945 erfahren
    möchte, der lese bitte den „Fragebogen“ von Ernst von Salomon.
    Ich kenne kein besseres deutsches Geschichtsbuch.
    Und für alle Dogmatiker: Nein, er war kein „Systemknecht“… .
    ( Buch ist antiquarisch oder neu zu erhalten, antiquarisch wohl
    besseres Schriftbild).

    Zurück zum Jüdischen. Ich differenziere deshalb, weil ich solche und
    solche Juden kennengelernt habe. Von den Frauen haben mich
    2 jüdische Frauen am meisten geistig herausgefordert. Es tut mir leid
    für unsere Herren Nationalsozialisten, aber ich habe bei gefühlten
    3000 Frauen in der nat. Szene fast keine getroffen, über die ich
    selbiges sagen könnte. ( und dass ich hier schreibe, anstatt die
    Sonne zu geniessen, ist auch eine symbolische Blume an M i a …
    man möge es mir verzeihen )
    Um nicht missverstanden zu werden, diese 3000 Frauen waren
    alles : sie waren nett, treu, herzlich und, und … aber eben nicht
    g e i s t i g … .
    Warum soll ich also Klischees anhaften, die meiner erlebten Rea-
    lität widersprechen. Dass in den 30igern die assimilierten Juden
    nicht gut auf die eingewanderten Ostjuden zu sprechen waren, ist
    bekannt. Wieviele Halbjuden haben in der Wehrmacht gekämpft,
    ohne es zu wissen. Rein Äußerlich waren sie nicht unterscheid-
    bar. Und selbst wenn, was ist der biologische Zufall gegenüber dem
    innerlichen Bekenntnis. (Nein, ich rede keiner Vermischung das Wort,
    nur gewisse Hardcor’s sollten etwas gelassener sein… ) Übrigens
    letztere Worte stammen von Ernst von Salomon.

    Aus jetziger Sicht haben sich die Herren Nationalsozialisten mit dem
    Juden-Thema ein klassisches Eigentor geschossen. Hätte Onkel
    Adolf die Gelassenheit Wilhelm des II. in diesen Dingen, so
    wäre uns einiges erspart geblieben. Vom r e i n Menschlichen
    ganz zu schweigen.
    (Ich werde öfters gefragt, warum ich kein Nationalsozialist sei. Ich
    bin sehr wohl national und sozial, aber der Nationalsozialismus
    hat für mich seine Unschuld (in der Praxis) verloren, die aber auf-
    grund des einseitigen Weltbildes vorauszusehen war.)

    Ja, da war doch noch was… . Ach, ja die Protokolle…. .
    Liebe Leute, ich hab se doch ooch zu Hause. Nur, wer will mir
    ernsthaft mit diesem Märchenbuch kommen. Noch nicht einmal
    Juden halte ich für so bekloppt, sich mit diesem Teil erwischen zu
    lassen. Und die wahrste Wahrheit ist, dass eben wir Deutschen
    über unsere weniger ruhmhaften Taten akribisch Buch geführt haben. Dumm gelaufen, kann man da nur da sagen. Es geht eben nichts über deutsche Gründlichkeit… .
    Ernsthaft, allein der Sprachstil der Protokolle ist schon mehr als
    zwergwürdig. Ich bestreite doch garnicht, dass es Juden mit d i e –
    s e n Gedanken gab und gibt, nur Bekloppte gibt es in jedem Volk und jeder Religion. Und wenn ich mich hier heute so umschaue, wird
    mir auch nicht gerade warm ums Herz… .

    Ich denke, der Druck des Auslandes, „der Juden“, wem auch im-
    mer könnte noch so gross sein, wenn wir Deutsche nicht eben
    die grössten Verbündeten bei der Zerstörung unseres Vaterlandes
    wären. Das war schon vor 100, 200 und noch mehr Jahren so.
    Wären wir wirklich ein selbstbewusstes Volk, so könnte uns kein
    Druck der Welt etwas anhaben. Allein, dass damals ein 60Millionen-
    Volk sich gefährdet sah durch max. 1Mio Juden zeigt das wenig
    gefestige Fundament. Und wie schon erwähnt, nur ein Bruchteil
    dieser Juden war antideutsch.

    Wir wären doch heute geradezu erfreut, wenn wir es mit n u r
    1 Millionen Ausändern zu tun hätten. Allein Berlin hat heute diese
    Zahl… .

    Vielleicht kein Volk der Welt hat diese Selbstzweifel, diesen Selbst-
    hass wie das Deutsche. Siehe in extremer Auslegung die Antifa.
    Dieses wie gesagt in langer Tradition.
    Keine auch tatsächliche Verschwörung hätte Macht über uns,
    wenn wir ein selbst b e w u s s t e s Volk wären.
    Bevor wir nicht wieder völlig frei im Kopf sind ( und damit
    auch unzählige Kameraden, die in „Verschwörungtheorien“einen
    Halt und einen F l u c h zugleich besitzen), wird unser Volk
    keine Zukunft haben.
    Wir können bei uns selbst d a m i t anfangen.

    Juden hin , Juden her, Ausländer hin, Ausländer her, bli, bla, blub.

    In diesem Sinne uns allen

    freie Köpfe, freie Herzen und auch freie Völker.

    Beste Grüße

    M.

    • Kleine Anmerkung – Auf einem Flugblatt schrieben „sie“ damals:

      […] Was ein paar Führer jüdischer Herkunft gewirkt haben zum Guten und zum Bösen, haben sie selbst zu verantworten, nicht die jüdische Gesamtheit.

      Wir lehnen es ab, die Sündenböcke abzugeben für alle Schlechtigkeit der Welt. Wir fordern unser Recht, wie bisher friedlich weiter zu arbeiten in unserem deutschen Vaterland, mit dessen Gedeihen in Zeiten der Macht wie der Niederlage auch unser Wohl unauflöslich verbunden ist. Die Ortsgruppe München des Centralvereins d. S. j. G.

      Da gebe ich ihnen uneingeschränkt Recht und so wie hier differenziert wurde, mache ich das bei jedem Volk, jeder Gruppierung, jeder Weltanschauungsgemeinschaft… Desweiteren veröffentlichte die »C.V.-Zeitung« Berlin, das Organ des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (Anm.: Er soll später zum heutigen „Zentralrat der Juden in Deutschland“ gemacht worden sein), am 30. März 1933 folgenden Leitartikel:

      »Wir 565.000 deutschen Juden legen feierliche Verwahrung ein.

      Eine zügellose Gräuelpropaganda gegen Deutschland tobt in der Welt.
      Durch jedes Wort, das gegen unser Vaterland gesprochen und geschrieben wird, durch jeden Boykottaufruf, der gegen Deutschland verbreitet wird, sind wir deutschen Juden genau so tief getroffen wie jeder andere Deutsche.

      Nicht aus Zwang, nicht aus Furcht, sondern weil gewisse ausländische Kreise die Ehre des deutschen Namens lästern, das Land unserer Väter und Land unserer Kinder schädigen, sind wir ohne Verzug dagegen aufgestanden. Vor dem Inland und dem Ausland haben wir die Lügenmeldungen über Deutschland und die neue Regierung gebrandmarkt. […]

      […] Mit Würde und mit Mut werden wir die mitleidlosen Maßnahmen Deutscher gegen Deutsche auf eigener Heimaterde zu ertragen wissen.«

      Dazu hatte ich vor etwa einem Jahr mal zwei erhellende Artikel geschrieben. Vielleicht kennst Du sie ja noch nicht:

      https://nohoearmy.wordpress.com/2010/10/17/heute-wie-damals-deutsche-juden-fordern-unser-recht-auf-wahrheit/

      https://nohoearmy.wordpress.com/2010/10/20/unser-kampf-fuer-deutschland/

      Freie Grüße zurück von *Mia

  6. Die Libyer werden den Unterschied bald bemerken, die Araber habe da so ihre eigene Geschichtsphilosophie, übrigens wurde im gesamten Magreb kein einziges Problem bisher gelöst!

  7. Der libysche Volksaufstand befindet sich im Kontext der arabischen Volksaufstände. Es begann bei Libyens westlichen Nachbarn Tunesien und setzte sich bei Libyens östlichen Nachbarn Ägypten fort.
    Ist doch klar, das dies seine Wirkung auf die libysche Bevölkerung haben mußte, die ihre historische Chance gekommen sah, das degenerierte Gaddafi-Regime zu stürzen.

    Man betrachte doch mal die völlig neue Lage der Urbewohner Nordafrikas, den Berbern, die zumeist im äußersten Westen Libyens leben. Die kleinen Berberstädte im Nafusa-Gebirge wurden trotz anfangs kläglicher Bewaffnung zum uneinnehmbaren Bollwerk, an den die Gaddafi-Terrortruppen immer wieder scheiterten und das obwohl die NATO dort lange Zeit die wenigste Hilfe leistete.
    Das Nafusa-Gebirge wurde sogar zum militärischen Ausgangspunkt für die Befreiung von Tripolis und damit ganz Libyens.
    Gaddafi wollte die uralte Berber-Kultur vernichten – er verbot ihre Sprache, ihre Schrift, ihre Namen, ihre ganze Kultur – aber nun haben sie ihn vernichtet.

    Wenn man eine Rechtfertigung für die Revolution und das Eingreifen der Nato in Libyen sucht dann findet man sie auch in diesen Film.

    Ich mag die Vielfalt der Kulturen. Darum bin ich auch gegen Einwanderung, „Integration“ und Umvolkung.

    Das neue freie Libyen wird die Rechte dieses autochthonen Volkes achten und in der Verfassung verankern.

    In Libyen hat die Gerechtigkeit gesiegt !

    • NATO – Hilfe – Gerechtigkeit? Ich möchte, dass Du Dir das folgende Video ansiehst und anfängst, nachzudenken, was Du da von Dir gegeben hast (und das ist nur eines von Hunderten, wenn nicht sogar Tausenden Beispielen)❗ HINWEIS: DIE AUFNAHME IST NICHT FÜR MENSCHEN UNTER 18 JAHREN ODER MIT HERZFEHLER ODER MIT LABILER PSYCHE GEEIGNET!!! SOGAR ICH HATTE ZU KÄMPFEN, UM DAS GESEHENE ZU VERARBEITEN:

      http://www.youtube.com/watch%3Ffeature%3Dplayer_embedded%26v%3DhobDCtmx0xo

      • Um den Film zu sehen muß man ein Youtube-Konto haben. Es dürfte sich um eine schwer verletzte Person handeln. Und woher willst du wissen das sie von der NATO verletzt wurde ?
        Das ist nämlich die mit Abstand geringste Wahrscheinlichkeit für Zivilpersonen.
        Die meisten wurden durch Gaddafis Soldaten verletzt und zwar nicht unabsichtlich sondern mit voller Absicht. Als die Bewaffnung der Revolutionäre besser wurde ergänzten auch sie durch schlechte Ausbildung verursachte Zielungenauigkeit mit umso mehr Feuerkraft. Aber sie bemühten sich viel mehr als der Feind, das Ziel zu treffen. Oft genug wurden sie durch TV-Kameras beobachtet. Die Gaddafi-Truppen wiederum liesen diese lästigen Zeugen erst gar nicht in ihre Nähe – warum wohl ?
        Die NATO setzte ihre Waffen nur mit allergrößter VORSICHT ein !
        Von einer Zusammenarbeit NATO – Revolutionäre kann denn auch nur sehr bedingt gesprochen werden. Oft genug trieb die NATO die Revolutionäre zur Verzweiflung, weil sie klar erkennbare Ziele nur überflog aber nicht angriff (das galt übrigens auch schon als „Kampfeinsatz“ !).
        Der Leitfaden der NATO hieß eben „Schutz der Zivilisten“ und nicht „Regimewechsel“. Die Zahl der durch NATO-Einsatz umgekommenen Zivilisten liegt im zweistelligen Bereich.
        Demgegenüber steht die Leistung, die Gaddafi-Horden gestoppt und zehntausenden Zivilisten, vor allem im Osten der Landes das Leben gerettet zu haben
        Dabei kam auch kein einziger NATO-Soldat ums Leben.
        Eine ganz außergewöhnlich hervorragende Bilanz ist das.
        Darum auch an dieser Stelle:
        DANKE NATO !

  8. DVNP dein Satz „Ich mag die Vielfalt der Kulturen. Darum bin ich auch gegen Einwanderung, „Integration“ und Umvolkung.“ ist nen schlag ins gesicht der libyer wo sie doch grad durch die befreiung ethnische säuberungen bekommen.

  9. Liebe Mia,

    danke für Deine Verweise, die ich in der Tat nicht kannte. Ich könnte
    und müsste jetzt soviel dazu sagen, dass es den Rahmen sprengen
    würde… . Ich bin in der Hinsicht nicht so fleißig wie Du.

    Ob es heute wieder ein normales Verhältnis zwischen Deutschen und
    Juden geben kann, weiß ich nicht. Damals war es möglich, siehe
    Erhard Milch etc. Allein sein Beispiel zeigt, dass man sich an dem
    Gesamtthema totreden kann, und die Praxis ist dann s o anders und
    so einfach. Ein Robert Ley war ein glühender Deutscher, und jeder
    „Rasseforscher“ denkt sich bei ihm seinen Teil… .
    Warum sich also unnötig Probleme bereiten, die keine sind?!

    Auch das Thema Zionismus ist so vielschichtig, dass es nicht in 1,2, oder 3 Seiten getan ist. Verzeihe mir bitte diese Festellung. Ich bin
    gern bereit, mich zu stellen, nur hier sprengt es den Rahmen.

    Was mich im Nachhinein schon erstaunt, dass Du auf „Die Freiheit“
    hereingefallen bist. Ich erkläre es mir nur mit Deiner Gutgläubigkeit,
    alles andere wäre mir nicht erklärlich.Ja, und wenn ich jetzt noch
    mit „in den Gesichtern lesen“ komme, wäre es ja noch unverständlicher
    … .
    Natürlich ist die Politik ein ziemlich dreckiges Geschäft, in der alles
    vorkommt, in der alles denkbar ist. Hätten wir auch in Deutschland
    mehr P e r s ö n l i c h k e i t e n ( von mir aus auch mit Macken),
    sehe die Politik anders aus. Manche Zeitgenossen verwenden das
    Wort Charaktermenschen.
    Deshalb werde ich auch immer „unpolitischer“ und gleichzeitig
    vaterlandsliebender. ( es ist ein Gefühl, kein verordnetes Dogma , wie
    man sie häufig in nat. Kreisen antrifft , Motto : „Nun liebt doch endlich
    Euer Vaterland… „.).

    Ich wünsche Dir,trotz all Deiner Erfahrungen, sei weiter ein „offenes
    Buch“, das macht Dich aus, das lese ich auch aus Deinem Gesicht… .

    Ach ja, heute wieder Sonne satt, und jetzt aber heraus.

    Beste Grüße

    M.

  10. Hallo Mia,

    ich finde es bemerkenswert, dass du dich auch dieses Themas annimmst.
    Dabei geht es nicht nur um eine klare objektive Aufarbeitung der gesamten jüngeren lybischen Geschichte unter Gaddafi, sondern vor allem auch darum die Beweggründe und moralischen Handlungsaspekte der beteiligten Kräfte zu analysieren.

    Um es zu resümieren kann ich ganz klar sagen, dass ich hier der NATO, samt ihrer Handlanger (in den SMs gern „Rebellen“ genannt) vollumfänglich niedere Beweggründe unterstelle:

    – Sarkozy u. a. westliche Machthaber wollten einen unliebsamen Geheimnisträger loswerden (daher wohl auch die sofortige Exekution)

    – Die Amis wollten wie so oft ihren Machtbereich ausweiten, indem sie agitieren, fremde zivilisationsträchtige Strukturen zerstören, nach ihrem Dünken umgestallten und sich wirtschaftlich einverleiben UND (in diesem Falle auch) einen potenziellen Aussteiger aus der Weltordnung des Dollar ausschalten (Stichwort „Golddinar“).

    – Angela Wendehals hat uns wie so oft schon zum Schein aus direkten militärischen Handlungen herausgehalten, hinterrücks aber wohl trotzdem mit unterstützt mitgemacht; vielleicht, um sich ein Stück vom „Wiederaufbau-Kuchen“ zu sichern.

    – Die Rebellen waren entweder nur die nützlichen Idioten und Handlanger dieser „Achse des Guten“, oder die Situation kam ihnen höchst gelegen um ihre eigene territoriale Macht auszubauen (was ohne fremde Hilfe wohl kaum geglückt wäre, denn ohne diese wären sie gegen Gaddafis paramilitärische Strukturen wohl gnadenlos aufgelaufen). Egal wie rum; es macht eigentlich keinen Unterscheid.

    Die Dummen sind letztlich die Menschen in Lybien, denn das Ende vom Lied ist, dass in ihrem Land nun ein neuer menschenverachtender Gottesstaat entsteht; entweder nach muslimischem oder nach amerikanischem Vorbild.

    Persönlich macht es mich rasend diese ganze Ungerechtigkeit und Heuchelei der mitzuerleben. Aber was will man als kleiner Popel hier schon groß ausrichten, außer zu versuchen sein Umfeld aufzuklären???

    • Die Frage beschäftigt mich auch schon lange… Werde mal – als kleiner Hanswurst – versuchen, an die Staatsherren der angegriffenen Länder heranzukommen. (Immerhin betrifft uns der Angriff auf die Menschenrechte und die tatsächliche Freiheit der Völker gleichermaßen, auch wenn hierzulande (noch) kein Krieg herrscht.) Die Chancen, ignoriert zu werden, stehen genauso gut, wie die, ne Antwort und/oder Einladung zu nem persönlichen Gespräch zu erhalten… Immerhin😉

      • Ich muss mich schon wieder selbst verbessern. Wir waren ja damals sowas wie der Vorreiter für das, was heute gemacht wird, nicht wahr? Es gibt da ein herrlich treffendes Zitat, über das sich so mancher, der uns paranoiderweise bekämpft, mal nachdenken sollte:

        „Die unsichtbare Macht des Geldes kontrolliert und versklavt die Menschheit. Sie finanzierte Kommunismus, Faschismus, Marxismus, Zionismus, Sozialismus. All diese sind dafür bestimmt die USA zu einem Mitglied der Weltregierung zu machen.“ (Mercury Magazine, Dezember 1957, Seite 92)

        Auch passend dazu: „… die Hauptstadt der Vereinten Staaten dieser Welt wird Jerusalem sein.“
        (Rabbi Julius T. Loeb, Zionist in Washington – im Buch „Who is Who in Nation Capital 1929-1930)

        Wer anhand der Indizien, die für den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen sprechen, immernoch der Meinung ist, das Ganze seien „bloße Verschwörungstheorien“, der hofft wahrscheinlich insgeheim nur, einen Teil vom Kuchen abzubekommen, indem er sich zum „frei“-willigen Sklaven der elitären Intrigenspinner macht…

        • Somit ist der Spruch „Geld regiert die Welt!“ absolut falsch und muss durch den viel treffenderen „Wer das Geld regiert, regiert die Welt!“ ersetzt werden.

          Falls dich die Herrschaften tatsächlich empfangen sollten, wünsche ich dir schon jetzt viel Glück. Es wäre eine äußerst interessante Angelegenheit, die ich mit Spannung verfolgen würde.

          Als Personenschützer kann ich dir aber leider nicht dienen; doch ich würd mich zumindest an den Flugkosten beteiligen. Dann wüsste ich später wenigstens, dass meine (T)Euros für einen sinnvollen Zweck genutzt wurden, bevor sie vollends wertlos wurden…

    • Die Kopp-Nachrichten vom 13. September sagen die Revolutionäre setzten Senfgas ein, das kuwaitische TV habe das behauptet. Diese Meldung tauchte nie wieder auf, von nirgendwo kommt eine Bestätigung, es ist offensichtlich, das es sich dabei um eine Lüge handelt.
      Am 19. Okt. wird behauptet, die Revolutionäre setzten Milzbrand-Biowaffen ein. Als Quelle wird das “Portal” Word-Press genannt. Irgendeinen Blogger hier als Quelle für einen Milzbrandangriff auf Sirte heranzuziehen ist schon arg schwach.
      Am 24. Okt. wurde behauptet: “Gaddafi: Vor seinem Tod vergewaltigt”. Das sollen Bilder eines Händy-Filmes zeigen – der nirgendwo zu sehen ist.
      Und so ging die Hetze der Kopp-Nachrichten fast jeden Tag seit März.
      Kopp hat bezüglich der Propaganda für Gaddafi eigentlich kaum eine Lüge auf tiefsten Niveau ausgelassen. Diese Infamie ist einfach nur noch unterirdisch.
      Aber es fanden sich genügend dumme „Kameraden“ denen das in ihr „großes Bild“ passt und weiterverbreiteten.
      Und Eva Herrman belügt die Zuseher, so wie sie es schon vom staatlichen TV her gewohnt war, nun eben für die andere Seite. Tolle Karriere.
      Das soll nun die Alternative zu den etablierten Medien sein ??? Kopp hat mich maßlos enttäuscht.
      Übertroffen wurde es nur noch von gewissen Blogs. Die Verweise zu den Blogs wie Politaia, Hensel und Fichte und ähnliches Zeug bez. ihrer Artikel zu Libyen klicke ich schon lang nicht mehr an. Absolut sinnlos sich damit zu beschäftigen.
      Das sind scheinbar Blogs von Geistesgestörten, die den PC ihrer Irrenanstalt okkupiert haben. Kritische Kommentare werden erst dort gar nicht veröffentlicht, um die Phantasiewelten dieser Figuren nicht mit lästigen Fakten und Richtigstellungen zu stören.
      Ein anderer Blog und die Nachrichtenseite Altermedia veröffentlichten immerhin meine Beiträge. Natürlich bekam ich etliche Hass-, Beleidigungs- und Bedrohungsantworten. So ist das, wenn man sich nicht gleichschalten läßt.
      Kenn ich von den etablierten Medien wo ich Multikulti-Totalitarismus und Umvolkung kritisierte. Auch dort wurden meine Beiträge teils nicht freigeschaltet.
      Dann gibt’s da noch einen patriotischen Rundbriefverteiler, den ich seit Jahren kenne, dessen E-Briefe ich jahrelang erhielt was ich nun eingestellt habe. Der meinte nun es handle sich um „Pluralität“, wenn er seinen sonst immer sehr informativen Nachrichten Gaddafi-Propaganda beimengte. Aber auch das hat zu dem Hass-Klima beigetragen, das mir dann in den Foren entgegenschlug. Eine Anti-Gaddafi Meinung wurde einfach nicht toleriert..
      Die Motive der „Kameraden“ ? Wahrscheinlich Frust über die aussichtslose Lage in unserer Heimat und Neid auf die handelnden Völker. Ich hab auch Neid auf die. Aber positiven Neid nicht Verlierer-Hass-Neid wie die „Kameraden“ (die wenigen, die sich für das Thema interessierten).
      Ich finde die Revolutionen dort sollten uns motivieren und anspornen es ihnen gleichzutun.

  11. Ich lese gerade im Superhypermeganazi-Forum Altermedia Folgendes:
    —————————————————-
    Wegen “naiver Äußerungen” zur unlängst mit Unterstützung der NATO gestürzten legitimen libyschen Regierung verlor das Werbemodell Vanessa Hessler ihren Job als Vorzeigegesicht des Telefonanbieters ALICE, der im letzten Jahr vom spanischen Telefonkonzern “Telefónica” geschluckt wurde.
    Qualitätsjournalistischer STERN-Kommentar: “Die Kündigung ging schneller als ein Trainerwechsel in der Bundesliga”

    Anlaß für die eilige Kündigung ist ein Interview Hesslers mit der italienischen Klatschpostille “Diva e Donna”, in dem sie sich weigerte, die allgemeinen medialen Propagandaphrasen über das Gaddafi-Regime zu wiederholen. Dies umso weniger, da sie die Gaddafis auch aus persönlichem Erleben kannte, war sie doch vier Jahre die Freundin des Gaddafi-Sohns. Statt dessen erklärte sie gegenüber der Zeitung: “Seine Familie, seine Brüder sind nicht so, wie sie immer dargestellt werden. Das sind ganz normale Menschen.” Ihre Liaison mit dem Gaddafi-Sohn endete allerdings schon vor dem Umsturz in Libyen. Bezeichnenderweise gab es seinerzeit wegen ihrer Beziehung zu dem Gaddafi-Sohn nie einen Anlaß zu öffentlicher Empörung, geschweige denn zum Hinterfragen der Moral von Telefonkonzernen, die mit ihrem Konterfei warben.

    Quelle: http://altermedia-deutschland.info/2011/11/02/allgemein/wie-alice-das-gesicht-verliert-02-11-11/#comment-14839

  12. Sorry für off-topic, aber wer mal ein wirklich grauenhaftes Video sehen möchte, der schaue sich dieses an („batman & catwoman im no-nazi.net“):

  13. Du dreckiges verkacktes Hurenweib bist ja immer noch da, also auf die Antifa ist auch kein Verlass mehr, alles muss man selber machen sonst ist man verkauft und verraten !!

        • Interessant, jetzt gehen die Spinner schon über ausländische Server um sich hier aufzuspielen. Scheinbar etwas mutlos der Gute…

          Naja, die IP ist ja geloggt. Eine Strafanzeige, sowie Einstweilige Verfügung sollten hier Abhilfe schaffen um an die Klardaten zu kommen.
          Was dann kommt kann man ja entscheiden, wenn es soweit ist…

    • Danke, Reinigungskraft, ich wollte gerade selbst dafür werben. Macht alle mit!

      Zu der Sache mit dem Alice Model hat Eva Herman einen sehr guten Beitrag geschrieben und dort auch einige Videos verlinkt, in denen gezeigt wird, was in Libyen wirklich vor sich geht. Diesen und viele andere Artikel zum Libyenthema habe ich auf der von Reinigungskraft genannten Seite verlinkt.

  14. Ich beschreibe nun einfach mal meine desillusionierenden Erfahrungen der letzten 8 Monate aus über hundert Diskussionsfäden zu dem Thema.
    Die Nationalen und Patrioten die das Thema interessierte, mußten von Anfang an sprichwörtlich die Quadratur des Kreises erfinden, was man auch in den Beiträgen hier deutlich sieht.
    Gaddafi war selbst teils jüdischer Herkunft – aber er wurde zum Kämpfer gegen den Zionismus stilisiert.
    Gaddafi (und die anderen arabischen Diktatoren dieses Machtgefüges) war eine westliche Marionette, denn von dort wurde er hofiert und die Zusammenarbeit mit westlichen Geheimdiensten war überaus eng (nicht Gaddafi, sondern der Westen beendete die Zusammenarbeit) – aber seit März wurde er zum Kämpfer gegen westliches Hegemoniestreben und NWO erklärt.
    Gaddafis Truppen bestanden gut zur Hälfte aus ausländischen Söldnern und der ganz überwiegende Teil der Libyer die kämpften tat dies für den Volksaufstand – aber es wurde ständig erklärt, das libysche Volk stünde hinter Gaddafi.
    Immer wieder hört man zurecht Klagen über die fehlende Meinungsfreiheit in der BRD (Stichwort „Meinungsdiktatur“), – aber in Libyen, wo dies alles noch viel schlimmer war, wollten sie der Bevölkerung zumuten unter ihrem Diktator weiterzuleben.
    Ein weiterer großer Denkfehler besteht darin, das behauptet wird, Israel sei der Gewinner der arabischen Revolutionen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Israels Sicherheitslage hat sich bedeutend verschlechtert. Vorher hatten sie es mit unfreundlichen aber berechenbaren Diktatoren zu tun, die nur ihre Macht sichern wollten und deshalb den Status Quo nicht antasteten. Seit der Umwälzung in Ägypten gab es die Angriffe auf die israelische Botschaft in Kairo, wurde der Grenzübergang Rafah wieder geöffnet, wurde ein Abkommen zwischen Hamas und Fatah von den Ägyptern vermittelt. Unter Mubarak war das alles unmöglich.
    Das betrifft jetzt auch Syrien. Im ganzen Land wird demonstriert. Vom Süden, wo es seinen Anfang nahm, bis in den Norden, von der Küste im Westen bis ins Kurdengebiet im Osten.
    Aus jeder Stadt, überall gibt es Bilder, die nur noch mit den Massendemos in Jemen vergleichbar sind und die die größten, dauerhaftesten und dabei friedlichsten Massenkundgebungen auf diesen Planeten seit vielen Jahrzehnten sind.

    Assad kann sehr gut mit Israel leben. 40 Jahre hat er und sein Vater nichts gegen Israel getan. Israel wiederum ist der berechenbare Assad viel lieber und es hat allen Grund zur Sorge vor Veränderung. Darum wird der Westen, bzw. die NATO vermutlich dort leider nicht eingreifen und Assad kann ungefährdet seinen Krieg gegen das eigene Volk weiterführen. Wie schon 1982 beim „Massaker von Hama“ als alleine in dieser Stadt Zehntausende ermordet wurden.

    • Jeden Tag sterben Dutzende Demonstranten. Viele Städte in Syrien sind längst Kriegsgebiet. Allerdings gelingt es der Zivilbevölkerung nicht sich gegen Assads Terrortruppen zu bewaffnen.
      Die NATO müßte hier schleunigst eingreifen !

      Aber am erstaunlichsten an der Argumentation einiger Gaddafi-Befürworter ist die Behauptung es handle sich um „inszenierte Rothschild-Revolutionen“.
      Da gehen Hunderttausende und Millionen über Monate jeden Tag für ihr Recht auf politische Veränderung auf die Straße, kämpfen und setzten ihr Leben aufs Spiel gegen die politische Klasse, die ihre Länder seit Jahrzehnten lähmt und schon muß wieder das „große Bild“ herhalten.
      Wie zettelt man Revolutionen an ?
      Gibts dafür ein Rezept ?
      Wenn ja, dann bitte kopieren und endlich eine nationale Revolution in Deutschland anzetteln.

  15. Hallo Mia,
    Ein halbes Jahr habe ich jetzt nicht mehr bei Dir vorbei geschaut.
    ich hoffe Dir geht es soweit ganz gut und Deine Projekte laufen zumindest zufriedenstellend.

    Zu Deinem Post was ganz kurzes:
    Die Zerstörung Libyens und Deutschlands hatte die gleichen Gründe.

    L.G. Gerhard

    • Ja, mir geht’s den Umständen entsprechend gut. Danke. Bin nur zeitlich etwas unter Druck, aber das wird schon irgendwie…

      Zu Deinem letzten Satz: Das hat mir mein Bauch auch gesagt, weil die Zerstörung der von der „Elite“ unabhängigen Wirtschaftskraft einen Sinn ergeben muss.🙂 Es lassen sich in der Tat Parallelen ziehen und über Libyen würde man sicherlich auch ähnliche Kampfansagen finden, wie sie uns Churchill & Co hinterließen… Hoffen wir mal, dass es nicht Jahrzehnte dauert, bis dieser „Fall“ geklärt wird. Die Zeit rennt uns davon.

      Dir auch ganz liebe Grüße!😀

  16. Omar Mukthar ist der Nationalheld Libyens. Sein Sohn sagt, daß sein Vater auf der Seite der Revolutionäre gewesen wäre:

    Mukthar stammt aus der Nähe von Tobruk, ganz im Osten des Landes (dort befindet sich auch eine schöne Kriegsgräberstätte für deutsche Soldaten).
    Im Osten war die Staatsmacht so schwach, das es in Städten wie Tobruk, Derna, und Al Bayda nur wenige Stunden bis einen Tag dauerte, bis sie verschwunden war. In Bengasi dauerte es nur wegen der großen Kaserne im Stadtzentrum länger, die erst mal niedergerungen werden mußte und war deswegen blutiger.
    Auch der Westen des Landes war in den ersten Tagen nicht mehr unter der Kontrolle Gaddafis. Was er in der Folgezeit unter Kontrolle bekam, – den Großteil des westlichen Landesteiles – erfolgte unter Gewalt und Marodieren seiner aus vielen Söldnern bestehenden Truppen. Mit Gewalt und waffenttechnischer Überlegenheit hätte er auch den Osten erobert und Rache genommen, doch dann wurden seinen Truppen mit Gewalt durch die NATO begegnet, was moralisch völlig gerechtfertigt war, egal was man von der NATO nun grundsätzlich hält..
    Im Westen widerstand Misrata und die Städte im Nafusa-Gebirge.
    Letzteres ist so eine Erfolgsgeschichte dieses Krieges. Sechs Städte schlossen sich zu einem Verteidigungsbündnis zusammen, sowohl Berberstädte wie auch das arabisch geprägte Zintan, das in Berbergebiet liegt, das sich bis zur tunesischen Grenze erstreckt.
    https://twitpic.com/61u7u6/full
    Ich habe in vielen Diskussionen oft betont, das es für die Berber nicht nur um den Kampf gegen ein System ging, sondern um den Kampf um ihre gesamte geschichtliche und kulturelle Existenz. Aber damit konnte und kann ich bei den Gaddafi-Anhängern nicht durchdringen.
    Die interessiert das einfach nicht, obwohl sie sich zumeist als Nationalisten und Patrioten verstanden wissen wollen, die behaupten andere Nationen zu achten.
    Im Verlauf der letzten 8 Monate konnte ich außerdem beobachten, das den Gaddafi-Befürwortern nähere Kenntnisse über Libyen zumeist fehlten, dazu noch die Bereitschaft oder die Fähigkeit, sich in die Situation und die Beweggründe der Leute vor Ort hineinzuversetzen, die zum Aufstand entschlossen waren.

    • Der Mann drückt es knapp aber gut aus (ab Sekunde 55 zu sehen) wie Gaddafi das tägliche Leben dominiert hat, wie groß der Druck war, diesen Möchtegern-Pharao zu gehorchen.

  17. Er war überall präsent. Überall in Land hingen überdimensionale Poster Gaddafis und waren große Stein-Skulpturen seines „Grünen Buches“ errichtet worden.

    Hier die Zerstörung einer dieser Skulpturen in Tobruk:

    Und in der Berberstadt Nalut:

  18. alle unruhe kommt von den leviten, der zionismus ist nur vorgeschoben. die leviten wurden bereits aus den 12 stämmen jakob verband…diese typen haben eine emotionale nulllinie, wir können sie nur bekämpfen wenn wir sie entweder

    verhaften oder hängen.

    • Ob Leviten oder nicht – Dass der Zionismus nur vorgeschoben ist, denke ich auch. Genauso verhält es sich aber beim Faschismus, Kommunismus, Sozialismus, Islamismus etc. pp. – aber den Befehl zum Hängen werde ich niemals geben. Erstens gibt es durch die Bürokratie nicht mehr so viele Bäume, wie Verbrecher auf dieser Erde herumirren und zweitens will ich keine Unschuldigen treffen und der sich selbsternannten Elite den Gefallen tun und die Weltbevölkerung dezimieren. Das ist doch genau das, was sie wollen, um ihre Hände erneut in Unschuld zu waschen und – wie immer – durch fremde Hand ihre Pläne umsetzen zu lassen. Glaubst Du wirklich, dass wir jemals diese kleine Hand voll „Puppenspieler“ erwischen würden, die die großen Staatsmänner, Banken und die Militärs unter Kontrolle haben? Wohl kaum. Dafür sind die viel zu schlau… Sogar Obama glaubt, er sei der mächtigste Mann Amerikas – eine Farce.

      • Vorgeschoben wofür? Der Zionismus ist ein großes Übel und wird von unserer Bundeskanzlerin verteidigt!
        Man schaue sich auch mal dieses Video auf YouTube an:
        http://www.youtube.com/watch?v=Q-rZ_ZaAyAs&feature=related („Wie (zionistische) Juden über die restliche Menschheit denken“)

        Und gestern schrieb mir ein Zionist namens „TheBrainWatchers“ – lt. Profil aus Frankreich – Folgendes:
        ——————————————–
        Du bezeichnest die Sache mit den drei arbeitslosen Ossi-Idioten auf Mordtour als „Märchen“?! Wie niedlich….stimmt, die Opfer waren ja „nur“ Ausländer. Nicht dass es mich wahnsinnig mitnimmt, dass es nun 3 Dönerbuden weniger gibt, aber es ist ein Verbrechen. Ein Großteil der Bevölkerung, mein Guter, ist dermaßen verblödet, dass sie an gar nichts mehr glaubt, weder an Gott, noch an Dein dämliches „Deutschland“ noch an sonst irgendwas. sie glauben an ihr tägliches Bier, ihr tägliches Fressen und eventuell noch an ihre Lieblingsserie im Fernsehen. Aus diesem Grund wirst Du kleiner Mollusk nichts erreichen, Du bist eben eine kleine masochistische Ratte, die von mir gedemütigt werden will. Gerne, Deutscher. Das kannst Du gerne haben, denn nur dazu seid ihr gut genug. Ich bin nicht bei der Antifa, die sicn auch nur dumme Deutsche, die ich verachte. Ihr könnt meinetwegen alle in den Ofen wandern. Vive la France & Heil Zion ;DD
        ——————————————–
        Warum muss ich hier nur an Ilja Ehrenburg denken?

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