Andakowa – als „Zecke“ bei einer angeblichen „Nazi“-Demo

„Zu Meinungsfreiheit rufen ausgerechnet die auf, die keine andere Meinung dulden“, hieß es gestern Abend im RBB Fernsehen. Damit wurden vermutlich alle Bürger, die am 26.10.2013 am Demonstrationszug in Marzahn-Hellersdorf von Berlin teilnahmen oder ihn befürworteten, öffentlich verleumdet. Angenommen, der Reporter begründet seine Falschaussage mit Unwissenheit, so bliebe es noch beim möglichen Straftatbestand der öffentlich verbreiteten „üblen Nachrede“, die nicht ganz so harte Konsequenzen für ihn hätte. Nach § 186 StGB heißt es:

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich wüsste zu gerne, was der Beamte (links im Bild) dachte, als er mich sah…😀

Entgegen den Behauptungen von diversen Radio-/ TV-Sendern, Printmedien und Internetseiten, traf ich als Undercover-Zecke bei der gestrigen Demo NICHT auf gewaltbereite „Nazis“, „typische NPDler“ oder andere NS-Fahnen schwenkende „Rechtsextremisten“. Ich hab nur BRD-Fahnen gesehen – Parteifahnen gab es keine einzige, da die Veranstalter bereits im Vorfeld klargemacht hatten, dass jeder willkommen sei, dem es um die Meinungsfreiheit systemkritischer Bürger und nicht um Parteiwerbung oder andere unnötige Provokationen ginge. Die einzigen „Ewiggestrigen“ waren die, die wieder mal „gegen Nazis“ mobil machten. Die angeblichen „Nazis“ hingegen sprachen von den Problemen der Gegenwart und machten sich stark für eine gerechtere Zukunft.

Ich traf auf entschlossene Unterstützer einer Bürgerinitiative, die neben stillem Protest bei patriotischer und systemkritischer Musik – (von Balladen, Rock, über Hip Hop bis Pop war alles dabei) – zwischendurch auch lautstark Ihre Meinung zu den Problemen mit dem dortigen Asylantenheim vertraten. Mussten sie ja, weil ihnen sonst niemand zuhört.😉

Da aber die Marschroute von antideutschen Extremisten und desinformierten Mitläufern blockiert wurde, konnten sich leider nicht viele Menschen ein eigenes Bild über die Demonstranten machen. „Kinderarmut – Altersarmut – aber für Flüchtlinge seien immer Gelder da“; „Genug sei Genug“ und dass es „zu wenig KITAs und Jugendclubs“ gäbe, sind nur wenige von vielen Argumenten, die die Demonstranten gern auch vor größerem Publikum und vorallem verantwortlichen Politikern vorbringen wollten. Gegenargumente hätten ebenfalls Gehör gefunden, auch wenn gewisse Pressevertreter öffentlich das Gegenteil behaupten, um u. a. unbequeme Wahrheiten im Keim zu ersticken.

Kurzer Rückblick: Auf meinem Weg an die „Quelle“ der Veranstaltung begegnete ich nicht nur kreischenden Deutschlandhassern, die „Nie wieder Deutschland“, „Deutschland verrecke“ und „Deutsche raus aus Deutschland“ plärrten, sondern auch pseudo-antifaschistischen Spaß-Aktivisten, neugierigen Anwohnern und etlichen Polizeibeamten, die vermutlich für RECHT und Ordnung sorgen sollten. Obwohl ich nicht kriminell – eher „wie ein durchschnittlich gepflegter Punk“ – aussah, wurde ich mehrfach gestoppt, nach einem Presseausweis gefragt und hinter die Absperrung verwiesen. Haben die mich etwa aufgrund meines Aussehens in eine Schublade gesteckt? Oder hatten sie Angst um mich? Immerhin wollten sie mir weismachen, dass es „in Richtung der Demonstranten viel zu gefährlich“ für mich wäre und ich sofort aus dem „Gefahrenbereich“ müsse. Süß…

Sind wir mal ehrlich… Was soll ich hinter der Absperrung bei wirklich gefährlichen Möchtegern-Antifaschisten, die – wie im Faschismus (laut Geschichtsbüchern) üblich – die Meinungsfreiheit und Weltbilder anderer Menschen unterdrücken und diese am liebsten tot, für immer weggesperrt oder zumindest ‚aus dem Land gejagt‘ sehen wollen?! Nee – mein Platz ist nicht bei asozialen Heuchlern, aggressiven Hetzern und feigen Mitläufern, die diese auch noch unterstützen, nur weil sie Angst haben, irgendwann selbst am Pranger zu stehen.

Ich ging meinen Weg lieber allein weiter und folgte der Musik, die mir irgendwie bekannt vorkam. (Dezenter Hinweis: Ein neues Lied gibt es in Kürze!)😉 Ich bin im Laufe des Tages sogar einmal quer durch das demonstrierende „rechte Bündnis“ gelaufen und wurde weder angepöbelt, noch zusammengetreten! Irritiert habe ich ein paar wenige; die Blicke sprachen Bände; aber wären das wirklich „Nazis“ gewesen, die die Gegendemonstranten ja „unbedingt stoppen mussten“, wäre ich da nicht mehr heil rausgekommen! Man darf nicht vergessen, dass ich als erfolgreich getarnte „Zecke“ und nicht als „Dee Ex“ dort war.

Kommen wir zum wichtigsten Teil des Tages: Die persönlichen Gespräche mit Anwohnern, die das Treiben von ihren Wohnungen aus an den Fenstern und zum Teil sogar von der Straße aus beobachteten. Eine kleine Statistik: 20 von 100 Anwohnern haben nicht gewusst, worum es geht. Sie waren vermutlich zu alt oder wollten sich nicht dazu äußern. 5 von 100 wollten erst gar nicht mit mir sprechen und 5 von 100 wollten von beiden Seiten (Demonstranten und Gegendemonstranten) nichts hören, weil die „nerven; den Steuerzahler unnötig Geld kosten und lieber rumschreien, anstatt sich vernünftig zu unterhalten“. 20 von 100 Anwohnern schlossen sich dem Menschenzug an und die restlichen 50 von 100 fanden es „unmöglich, dass die linken Chaoten den Demonstranten den Mund verbieten wollen“.

Auf meine Frage, warum sie sich der Demo für Meinungsfreiheit nicht anschließen, bekam ich beinahe identische Antworten: Sie hätten „zuviel Angst“, sich den in der Presse als „Rechtsextremisten“ und „NPD-Anhänger“ gebrandmarkten Bürgern anzuschließen, weil sie ja „hier leben müssen“ und die „Linken dann ihre Gesichter kennen“. „Die“ seien in Wirklichkeit „immer die, die Stress machen“ und man würde dann auch „auf einer ihrer Listen“ stehen und „nicht mehr in Ruhe leben können“. Hab sie natürlich aufgeklärt, dass die nicht „links“, sondern „antideutsch“ sind und nicht ganz so viel Glück beim Denken haben wie andere. Ist es nicht traurig, wie weit es inzwischen gekommen ist? Und da soll mir keiner erzählen, ich hätte mich nur mit deutsch-deutschen Anwohnern unterhalten. Ich suchte mir die Gesprächspartner nicht nach ihrer Nationalität aus. Auch russische und polnische Mitbürger fühlen sich von der „Antifa“ mehr belästigt und bedroht als von den angeblichen „Rechten“, die „eigentlich sogar Recht haben“, wenn sie für ihre Meinungsfreiheit auf die Straße gehen.

Ich habe natürlich nicht nur mit Anwohnern, sondern – neugierig wie ich nunmal bin – auch mit Polizisten, anderen Journalisten und Demonstrationsgegnern gesprochen. Die Journalisten waren „echte Profis“: Rein „in den Gefahrenbereich“ – schnell eine Aufnahme gemacht und noch schneller wieder zurück hinter die Absperrung. Nur einer hat auf die Liedtexte der über die Lautsprecher schallenden Lieder geachtet, aber keiner hat den Demonstranten ernstgemeinte Fragen gestellt oder ihnen vorurteilsfrei zugehört. Auch die Anwohner wurden weitestgehend ignoriert.

Soviel zum Thema „freie“ Presse. Die Demogegner waren dank dieser nämlich allesamt der Meinung, sie würden „Nazis“ blockieren und wären mit allen Beleidigungen und Hetzparolen gegen die Demonstranten im Recht. Durch die Unterstützung „demokratischer“ Parteien, die ebenfalls zu den Blockaden aufriefen, fühlten sie sich in ihrem Wahn bestärkt und dachten nicht einmal daran, sich eine eigene Meinung bilden zu wollen. Traurig, aber wahr.

Der ein oder andere Beamte würde mir seine „menschliche Meinung zum Geschehen“ gern „bei nem gemeinsamen Bierchen in der Kneipe“ erzählen. Für den Moment seien sie aber durchweg „beruflich vorort“ und „dürften sich leider nicht dazu äußern“. Es haben sich fast alle daran gehalten.😉 Interessant fand ich die Reaktionen auf meine Streifzüge im angeblichen „Gefahrenbereich“, für den man eigentlich nur Zutritt erteilt bekommt, wenn man Anwohner ist, einen Presseausweis oder die Zugehörigkeit zu den Demonstranten vorweisen kann. Letzteres sei – laut Zeugenaussagen – eine Farce, denn etliche Demonstranten, die an dem Marsch teilnehmen wollten, seien bereits an diversen U- und S-Bahnhöfen gestoppt und nicht durchgelassen worden.

Ich kann diese Aussagen zwar nicht bestätigen, aber zumindest aus eigener Erfahrung berichten, dass es für mich – als „Zecke“ getarnte Neugierde – verdammt schwer war, an die Demonstration heranzukommen. An beinahe jeder Absperrung wurde ich von gepanzerten Einsatzkräften gefragt, „welchem Spektrum ich angehöre“, „welchem man mich zuordnen kann“, „was ich da will“ und „ob ich irgendwelche gefährlichen Dinge mit mir führen würde“. Klar machen die nur ihre Arbeit. Aber der Tag wäre sicherlich anders ausgegangen, wenn ein verantwortlicher Polizist nicht schon im Vorhinein die Route an die – im wahrsten Sinne des Wortes – „linke“ Presse verraten hätte.

Mir kam die Blockade demnach einen Moment lang „staatlich gewollt“ und inszeniert vor. Auch der Standpunkt der blockierten Demonstranten war ziemlich „praktisch“, da man von Außen nicht sehen konnte, wer da überhaupt demonstrieren will. Ich bekam den Eindruck, dass beide Seiten (Nazijäger + Mitläufer sowie Gejagte) bewusst auf Distanz gehalten wurden. Sie konnten beide vernehmen, dass hinter der Kurve jemand war – sie konnten einander aber nicht sehen oder verstehen.

Ich muss an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass das – auch wenn ein einzelner NPD-Vertreter und ein (im TV gezeigter) unbekannter Mann mit einer Bomberjacke teilnahmen – keine NPD-Veranstaltung war und somit alle anwesenden „Gegner“, die den Lügen in der Presse geglaubt haben, meiner Meinung nach benutzt worden sein könnten, um die „Demonstration für die Meinungsfreiheit“ zu stoppen oder gar aufzulösen. Lediglich die Anwohner der Straße, in der die Unterstützer der Bürgerinitiative eineinhalb Stunden lang verweilten, konnten sich davon überzeugen, dass dort KEINE „Nazis“ standen, die NS-Flaggen schwenkten und stupiden Ausländerhass propagierten. Ich wiederhole mich ausnahmsweise gern:

Die einzigen „Ewiggestrigen“ waren die, die gestern wieder „gegen Nazis“ mobil machten. Die angeblichen „Nazis“ hingegen sprachen von den Problemen der Gegenwart und machten sich für eine gerechtere Zukunft stark.

Ich finde es enttäuschend und beschämend für eine angeblich so „tolerante Gesellschaft“, dass sie nicht die Möglichkeit bekamen, ihre kritische Haltung zu den immer mehr werdenden Asylantenheimen, mit Argumenten zu erklären. Eine für alle anwesenden Menschen (Befürworter und Gegner des Heims) geplante Kundgebung mit einem „offenen Mikrofon“, sprich mit der Möglichkeit für ALLE, die Probleme in einer öffentlichen Debatte auszudiskutieren, blieb leider aus. Wie soll die zunehmend antideutsche Politik jemals für Ruhe und Frieden sorgen können, wenn sie sich einseitig positioniert; damit Missverständnisse, Unmut, Zorn und sogar Hass in einer uneinigen Gesellschaft schürt, anstatt dem Ganzen deeskalierend entgegen zu wirken?

Fazit: Ich habe mir ein eigenes Bild machen können und denke, dass ich eine mögliche weitere Demonstration wieder prüfend besuchen würde.

19 thoughts on “Andakowa – als „Zecke“ bei einer angeblichen „Nazi“-Demo

  1. Schön mal wieder was von Dir zu lesen.

    Wenn von den Systemmedien über diese Demo berichtet wird, ist ja wohl klar wie über sie berichtet wird. Deinem Artikel ist nicht hinzuzufügen. Wäre schön mal in den Zeitungskioskmedien so einen Artikel zu lesen.

    • Hatte in der Woche vor der Demo bei der „XY“ angefragt, ob die nicht Lust hätten, über die Veranstaltung zu schreiben und ggfs. um Unterstützung aller Konservativen bis denkenden Linken zu bitten, damit die Demonstration nicht von Parteien und Hetzern missbraucht werden kann. Mir lag es echt am Herzen, dass die Bürger endlich mal zu Wort kommen, ohne gleich in irgendwelche Schubladen gesteckt zu werden^^ Aber der Politikverantwortliche scheint selbst n Gegner der Meinungsfreiheit zu sein. Der, der lieberweise die Anfrage für mich weitergeleitet hatte, bekam ne klare Absage erteilt. Traurig. Hätte ich von dem Blatt echt nicht gedacht…

  2. Respekt!Wahre Worte aus meiner Seele gesprochen..nur werden diese Worte leider nicht die Richtigen erreichen.Die Demogegner haben ihre Meinung,von der werden sie sich nicht abbringen lassen,dafür werden diverse Parteien schon sorgen.
    MfG eine Anwohnerin der Strasse,wo die Demonstranten lange eingekesselt waren

    • Ganz lieben Dank für Deine Bestätigung, Jana. Ist schön zu wissen, dass Du Dir auch ein eigenes Bild gemacht hast. Habe Deinen Nachnamen eingekürzt, damit Du keinen Ärger bzw. unerwünschten Besuch bekommst.😉 LG zurück von *Mia

  3. Nach langer langer banger Zeit, endlich ein Lebenszeichen von Mia.
    Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, mal wieder etwas von Dir zu hören. Ich hatte schon vermutet, das die HSR (Hirnlose Strassen Ratten) sprich die linke Antifa, Dich mund tot gemacht hätte.

    Doch lass mich zuerst einmal Dich herzlich willkommen heißen:

    Liebe Mia! Mir willkommen bist Du!

    Laß sprühn die Funken, verbirg sie mir nicht,
    Dämpfe vor mir nicht der Augen Licht —
    Vergebens zwingst du dein Herz zur Ruh,
    Ruft mein’s dir entgegen: willkommen bist du!

    Lasse mich sonnen in deinem Blick,
    Halt‘ seine Strahlen nicht geizig zurück;
    Fürchte nicht, daß er mich zündend versehrt,
    Leben nur weckt er mir, wie ich’s begehrt!

    Weilst du mir fern, verschliefe die Glut,
    Hüte für mich das beglückende Gut!
    Kehrst du dann wieder, jubl‘ ich dir zu:
    Willkommen heißt du, mir willkommen bist du!

    Genug der Sentimentalitäten.

    Mia, Du hast wieder einmal bewiesen, dass Du eine rechte Patriotin bist und das Herz auf dem richtigen Fleck sitzen hast. Im allgemeinen kann ich nur sagen: Als Deutscher darfst Du hier im Lande fast nichts mehr sagen. Denn alles was gesagt wird, wird doch sofort auf die Nazistische Waage gelegt und als Diskriminierung verurteilt.

    Mach weiter so und bleibe wie Du bist!

    Sei herzlich gegrüßt von Deinem

    Cajus

    (Ich hoffe, dass Du alle meine E-Mails bekommen hast)

    • Ich freue mich doch ebenfalls, von Euch treuen Seelen zu lesen. Hab das unserem Zmann noch gar nicht geschrieben. Danke, dass Ihr hier auch nach fast 4 Jahren immernoch „nach dem Rechten“ schaut:mrgreen:

      Danke auch Dir für Deine lieben Zeilen, Cajus. Vielleicht solltest Du den erfolgreich umerzogenen Lesern, die der deutschen Sprache nicht (mehr) mächtig sind, kurz erklären, wie Du „rechte Patriotin“ definierst. Zu viele denken nämlich ernsthaft, dass das im besagten Kontext genutzte Adjektiv „rechte“ von „rechts“ käme.😉

      Sonnige Grüße zurück von *Mia

      • Was ist eine Patriotin?

        Ganz einfach. Eine Patriotin ist ein Mensch, die ihr Heimatland liebt und ehrt. Sie beschützt ihr Heimatland. Sie stellt ihre privaten Interessen unter die Interessen des Heimatlandes. Sie verteidigt die Sprache und Kultur ihres Heimatlandes. Eine Patriotin respektiert auch andere Länder. Doch das Wichtigste ist und bleibt ihr Heimatland; ihr Vaterland.

        Wer diese Punkte in sich vereinen kann, wie hier unsere Mia, das ist ein rechter Patriot/in . Wobei aber nicht gemeint ist, das links und rechts in der Politik. Das sind ganz andere Schuhe!

        Ferner: Ein Nationalist ist ein Mensch, der die Heimatländer anderer Menschen und Kulturen verachtet!

        Der Patriot an sein Vaterland
        Gedicht von Johann Martin Miller
        1773.

        Süß ist der Name Vaterland,
        Wo Einigkeit mit festem Band
        Die Bürgerherzen kettet;
        Wo jeder gern durch eignes Blut
        Des Nebenbürgers Hab und Gut
        Von Räuberhänden rettet.

        Wo auf dem Thron Gerechtigkeit
        Den Armen, der um Hülfe schreit,
        Vor Unterdrückung schützet;
        Und, von der Unschuld Wehr umschanzt,
        In Lauben, die er selbst gepflanzt,
        Der greise Bürger sitzet.

        Wo alle Priester Christen sind,
        Und kein Verführer unser Kind
        Zu niedern Lüsten reizet;
        Wo nur allein nach Sittsamkeit
        Und Unschuld und Bescheidenheit
        Das zarte Mädchen geizet.

        Wo man das graue Alter ehrt,
        Auf Männerrat und Warnung hört,
        Und offenherzig handelt;
        Auf guten, strengen Sitten hält,
        Und nicht die Einfalt erster Welt
        In neuern Prunk verwandelt.

        O welch ein Bild! O Vaterland!
        Ich seh‘, das Auge weggewandt,
        Auf ewig dich nicht wieder;
        Und flieh‘, und bete noch für dich.
        O, senkten meine Wünsche sich
        Doch bald auf dich hernieder!


        • Ferner: Ein Nationalist ist ein Mensch, der die Heimatländer anderer Menschen und Kulturen verachtet!

          Einspruch, lieber Cajus. Das würde ich so pauschal nicht sagen. Nachdem ich in den letzten Jahren viele unterschiedliche Menschen und Weltbilder (von links bis rechts; von heidnisch bis muslimisch) kennenlernen durfte, sollte ich hier klarstellen, dass davon die meisten „freien“ Nationalisten auch frei von politischen Dogmen und Fremdenhass sind. Sie verachten keine anderen Völker. Ganz im Gegenteil – sie stehen ihnen weltweit solidarisch zur Seite, weil ja nicht nur Deutschland, sondern auch alle anderen Nationen bzw. Völker und Kulturen abgeschafft werden sollen, um die Neue Weltordnung herzustellen. Ich könnte Dir auf Anhieb nicht mal einen großen Unterschied zwischen diesen (von mir beschriebenen) Nationalisten und uns (ge-)rechten Patrioten sagen, weil die verschiedenen Begriffe meiner Meinung nach auch wieder nur dazu beitragen, dass keine Einigkeit herrscht.

          Jeder, der sich politisch, spirituell oder auf andere Art und Weise für irgendetwas stark macht, glaubt doch, nur sein Weltbild würde zu Frieden und Gerechtigkeit führen – dabei führen sie alle ungewollt Kriege gegen andere Menschen, die es genauso gut meinen, wie sie. Die Völker werden von den wahren „Bösen“ in etliche, auf den ersten Blick unterschiedliche und sogar „gegensätzliche“ Lager gespalten, damit sie sich quasi selbst – von innen heraus – zerstören. Die wahren „Menschenfeinde“ und „Fremdenhasser“ sind aber die, die Ängste, Unruhen, Grabenkämpfe und politische Feindbilder schaffen, anstatt ihnen mit Weisheit entgegenzuwirken. Schlau genug wären diese Monster ja – sonst hätten schon viel mehr Schafe ihr abartiges Spiel durchschaut und gemerkt, dass sie auf dem Weg zur Schlachtbank sind…

          • Meine liebe Mia,

            Einspruch angenommen. Ich habe wahrscheinlich zu oberflächlich gedacht. Ich liebe mein Vaterland, die Sprache, die Kultur genauso wie Du. Ich habe auch nichts gegen andere Länder. Nur habe ich etwas gegen einzelne Bewohner der einzelnen Länder, die mir all zu oft mit Allahu Akbar durch die Gegend rennen und versuchen mir, bzw. meinen deutschen Mitmenschen ihren Glauben mit Gewalt auf zu zwingen! Auch kann ich es nicht leiden, wie unschuldige Menschen, speziell Ihr Mädchen und Frauen von diesen Peronen als Freiwild betrachtet und behandelt werdet. Dann heißt es aber auch noch, vor Gesetz sind sie alle gleich. Doch leider fallen wir Deutsche dann eben halt unter die Ungleichen. Und ich habe was gegen diese sogenannten HSR, gegen die linken, gegen die Antifa und was weiß ich noch alles, weil die ebenso unsere Meinung, unsere Kultur, unsere Sprache mutwillig zerstören. Ich habe was gegen die Regiewrung, die vehement alles daran setzt uns Deutsche zu vernichten.
            Ich hör hier auf, sonst krieg ich WUT!

  4. Ich wollte Dir nur einmal meine Bewunderung ausdrücken. Es tut gut zu sehen wie, trotz des großen Widerstands, immer wieder so viele Menschen für die Wahrheit und die gute Sache eintreten.
    Ich weiß selbst wie schwierig und leider auch gefährlich das sein kann. Ich lebe in einer kleinen Stadt in der es von der Antifa nur so wimmelt, ständig Kundgebungen und Demos gegen Rechts und wenn man sich erlaubt kritische Fragen zu stellen wird man niedergemacht.
    Ich hoffe irgendwann wird die wahre Problematik verstanden.
    Bis dahin heißt es immer wieder aufzustehen und weiterzumachen

    Liebe Grüße N.


    • Ich hoffe irgendwann wird die wahre Problematik verstanden.
      Bis dahin heißt es immer wieder aufzustehen und weiterzumachen

      Damit sprichst Du vielen tapferen Menschen aus dem Herzen. Danke Dir!🙂
      Diese „Möchtegern-Antifa“ weiß gar nicht, wie sehr sie Deutschland und – wenn man weiter denkt – dem Rest der Welt mit ihrem ignoranten und aggressiven Verhalten schadet. Diejenigen, die Leute wie uns angreifen, sind exakt das, was sie angeblich so sehr verachten und bekämpfen wollen. Ich stecke seit Jahren im Zwiespalt und überlege, ob man sie für ihren Kleingeist genauso verantwortlich machen sollte, wie für ihre Schandtaten. Im Grunde genommen können sie ja nichts für die systematische Umerziehung. Ich finde es aber dennoch traurig, dass sie nicht einmal zuhören wollen, um „Andersdenkende“ zu verstehen.

      Wie Du schon meintest: Vielleicht gibt es „irgendwann“ einen Wendepunkt in ihrem Leben, an dem sie endlich aufwachen und von „politisch gewollten“ Feindbildern ablassen.

      Sonnige Grüße zurück von *Mia

    • Hallo Piet🙂

      Ich kenne sie nicht persönlich. Aber soviel ich mitbekommen habe, zeigen die (im Gegensatz zu anderen) endlich Gesicht und stehen – wie in anderen Ländern auch – für den Erhalt ihrer Identität und über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gewachsene Kultur ein. Ich finde daran nichts verwerflich, solange sie niemandem mit ihren Aktionen schaden und das, was sie für sich selbst fordern, wirklich jedem anderen Menschen auf dieser untergehenden Welt zugestehen. Man muss nicht mal seinen „Feinden“, die einen immer wieder hinterhältig angreifen, schaden. Die Kunst des aufrichtigen Kampfes ist, seinen verblendeten Gegner samt seinem Hass gegen die Wand laufen zu lassen. Damit bekämpft er sich selbst. Mit etwas Glück wacht er sogar auf und findet sich in der Realität wieder.😉

      Liebe Grüße zurück

      • Hey,

        danke für die Antwort! Also ich bin selbst Identitärer und frage dich deshalb, weil du ja (soweit ich weiß) u.a. mit dem Herrn Elsässer zu tun hast oder zumindest mal in dem Umfeld dich aufgehalten hast. Es interessiert uns, wie bereits vorhandene oppositionelle Milieus das Aufkommen der Identitären bewerten und interpretieren. Wir betrachten es eben auch als eines unserer Ziele, progressive (d.h. nicht-faschistisch, nicht-nazistisch, etc.) patriotische Lager zu vereinen und dem ganzen einen Konsens zu geben, der es uns endlich möglich macht, gegen die kulturelle und geistige Hegemonie der radikalen Linken und ihrer Steigbügelhalter gesellschaftlich anzukämpfen: Ohne diese ganzen Kinderkrankheiten, die sich „rechts“ bisher immer breit gemacht haben, ohne Hass und Gewalt.

        Es freut mich jedenfalls, daß du zumindest mit uns sympathisierst. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal🙂

        Liebe Grüße und viel Erfolg und Kraft weiterhin,
        Piet

  5. Zitat:
    “Zu Meinungsfreiheit rufen ausgerechnet die auf, die keine andere Meinung dulden”
    Ja, das sind typische Sprüche der Mainstreammedien; aber die belügen uns sowieso nur; ich halte mich da lieber an kritsiche Berichterstatter wie Eva Hermann (http://tomorden.npage.de/eva-hermann.html) und Gerhard Wisnewski (http://tomorden.npage.de/gerhard-wisnewski.html); und natürlich an Blöcke wie diesen.
    Sie schreiben:
    „Ich finde es enttäuschend und beschämend für eine angeblich so “tolerante Gesellschaft”, dass sie nicht die Möglichkeit bekamen, ihre kritische Haltung zu den immer mehr werdenden Asylantenheimen, mit Argumenten zu erklären.“
    Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.

  6. Als älterer Mensch, befasse ich mich oft mit der Zukunft unseres Landes, dem Verlust an kultureller Eigenständigkeit und Eigenart der verschiedenen Vaterländer auf unserer schönen Erde, dem Verlust ganz vieler Werte, die eine Oberflächlichkeit in Denken und Handeln erkennen läßt. Besonders bei Menschen mittleren Alters, befällt mich Sorge, wenn ich in die Zukunft sehe. Meine Hoffnung sind die ganz Jungen, die sich meistens sehr offen und auch kritisch zu vielen Problemen äußern. Ich selbst habe 8 Enkelkinder und sehe an ihren Diskussionen mit Freunden und Bekannten, daß vielleicht die heranwachsende, komplexlose, selbstbewußte Jugend, Hoffnung auf ein “ Europa der Vaterlände“ ( mir gelällt der Begriff)
    zuläßt. Europa ist gut, aber nur wenn die verschiedenen Vaterländer, starke eigenständige Nationen mit Menschen die ihre Heimat lieben, sind.
    Ich denke, daß ganz viele Jugendliche, die bei den “ Antifa – Bewegungen mitlaufen “ Suchende“ sind, die erkennen, daß etwas nicht stimmt, aber zu wenig objektive Informationen erhalten um sich ein gesundes Weltbild zu erschaffen.
    Man muß reden! Man muß Mißstände deutlich machen! Man muß dies in kleinen Gruppierungen versuchen. In der Familie, im Freundeskreis oder bei kleineren Vetanstaltungen, wo man sich kennt. “ Stehter Tropfen hölt den Stein“
    Entschuldigen Sie, wenn ich meine Gedanken so schweifen lasse.

  7. Ersetze Politische Gruppen durch Interessen. Die Gefahr besteht doch eher in der Unterwanderung der Presse und der daraus resultierenden Einflussmöglichkeiten.
    Wie lange schon werden die Bürger denn von diesen Möglichkeiten manipuliert und beeinflusst?
    Dabei kann doch nicht immer die reaktionäre Verhaltensweise auf vorgegebene Ereignisse, welche ewig diskutiert und hinterherhumpelt, die Lösung sein.
    Vielleicht sind dies zu späte Forderungen

    1. Forderung zu nicht manipulierter BERICHT Erstattung und zwangsläufige Folgen gegen … .

    2. Forderung. Sicherung der Demokratie. Sicherstellung der KORREKTEN Durchführung von Wahlen mit Zwangsteilnahme. Werbung der Parteien verboten. Annahme von Spenden auch.
    Strickte Trennung der Lobby.

    3. Ausrichtung des Staates mit Ziel auf abzuschließende Friedensverträge. Möglicherweise schenken die Franzosen und die Polen den Deutschen die besetzten Gebiete mit Abschluss GLEICHZEITIGER Friedensverträge. Beendigung der Besatzung. Volkswahl zur Verfassung.

    – Deutschland würde meiner Meinung nach damit nicht gegen den 2+4 Vertrag verstoßen.

    4. Bildung der Vereinigung Volkswirtschaftlicher Fachleute zur Beurteilung Staatlicher Ökonomie.
    usw, usw,

    Vielleicht mag jemand einige Punkte zum Programm hinzufügen.

    PS1 Nicht auszudenken, welche Wahrheiten möglicherweise ans Licht käme.
    PS2 Nationalbekenntnis hat doch nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.

  8. „I have distanced myself from the beginning of my work from stupidity and violence and constantly make it clear that I am neither left, nor right, but simply and pointedly ‚German,‘ “ Mia Herm said.

    deutsch: „Ich habe mich von Beginn meiner Arbeit von Dummheit und Gewalt distanziert und ständig klar machen, dass ich weder links noch rechts , sondern einfach und pointiert ‚German‘ „, sagte Mia Herm.

    „It’s the idea of ‚healthy patriotism‘ that’s being propagated there. Like the rock band Frei.Wild, it’s explicitly not right-wing extremism“, said Music culture expert Thorsten Hindrichs.

    deutsch: „Es ist die Idee der „gesunden Patriotismus“, die dort propagiert hat. Wie die Rockband Frei.Wild, es ist ausdrücklich nicht Rechtsextremismus“, sagt Musik-Kultur-Experte Thorsten Hindrichs.

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