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Målmannen – Intervju med Dee Ex

So, Ihr Lieben. Nachdem ich bei Gesichtsbuch das Original meines Norwegen-Interviews vorgestellt habe und tatsächlich Interesse an einer deutschen Version angemeldet wurde, will ich sie Euch nicht länger vorenthalten. Vorab will ich mich aber nochmal für den norwegischen Freigeist bedanken. Wir denkenden Deutschen freuen uns sehr über Eure Unterstützung 😀

Die Gedanken sind frei – wer sie lesen will, sollte einfach fragen.

Die norwegische Zeitschrift Målmannen hat es – frei von Vorurteilen – getan:

Målmannen: Wie lange machst Du schon Musik? Wie kamst Du auf die Idee, nationale Musik zu machen und warum hast Du Hip-Hop als Ausdrucksform gewählt?

Dee Ex: Ich produziere zum Glück nicht nur „Hip Hop“, sondern experimentiere auch mit Rockmusik und Balladen. Ich versuche inzwischen, die Menschen mit unterschiedlichen Musikrichtungen zu erreichen, um nicht nur jugendliche Augen, Ohren und Herzen zu öffnen. Der älteste Fan meiner Arbeit ist 97 Jahre alt.

Mein erstes Lied habe ich im Januar 2008 veröffentlicht. Es war eigentlich nie geplant, nationale Musik zu machen. Ich war nur eine Komponistin und hatte niemanden, der meine Texte zu meiner Musik singen konnte oder wollte. Komponisten gibt es viele, aber mutige Sänger, die sich dem Mainstream widersetzen, nicht. Deshalb habe ich mir zuhause ein kleines Studio eingerichtet und meine Gedanken selbst vertont. Was sich aus dieser einfachen Idee entwickelte, ist Schicksal und ich freue mich, dass es das Schicksal so gut mit uns meint.

Damals ging es nur um meine Meinung zu einer antideutschen Porno-Rapperin.

(Anmerkung: Sie brachte die Jugendlichen dazu, sich im Internet zu bekämpfen. Es bleibt nicht aus, dass Jugendliche (Hip-Hopper) diesen virtuellen Hass aus dem Internet mit ins reale Leben übernehmen und es auf der Straße und auf Schulhöfen zu echten Auseinandersetzungen bzw. Schlägereien kommt. Ob diese arrogante Frau so weit gedacht hat? Ich weiß es nicht.

Die Musikindustrie liebt es, künstliche „Idole“ zu schaffen, (sogenannte „Gangster-Rapper“), durch deren wechselseitige Hassbotschaften sie Jugendliche dazu bringt, sich auf eine Seite zu stellen und ihre Lieblings-Rapper finanziell in ihrem „musikalischen Krieg“ zu unterstützen. In Deutschland waren die bekanntesten PR-Gangster „Sido“ und „Bushido“. Die Medienindustrie nutzt (wie die Politik auch) das „Divide-et-impera-Prinzip“ (Teile und Herrsche), um mit den Emotionen der manipulierten Endverbraucher zu spielen und daraus Kapital zu machen. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist es noch schlimmer. Dort rappt unter Anderem die „Eastside“ gegen die „Westside“ und es ist nicht selten, dass sich verhasste „Gangs“ wegen der Musik und den Texten töten.)

Diese bereits erwähnte Rapperin behauptete in ihren Liedern, alle „deutsche Schwänze seien Versager“ und „Deutschland soll sich verpissen“. Das heißt, sie propagierte ein Feindbild und Hass gegen Deutschland und Deutsche. Da sie eine Muslima ist, bekam sie viel Zuspruch von jungen Türken, die ihre antideutschen Liedtexte als Argumente gegen deutsche Jugendliche benutzt haben. Dass sich die Deutschen verteidigten, war verständlich. Leider haben sie genauso niveaulos argumentiert.

Der wichtigste Satz in meiner musikalischen Antwort an diese „Dame“ war: „Wenn Deutschland so scheiße ist“ (=so schlecht, wie sie behauptet), „dann geh doch heim“, (=dorthin, wo sie herkommt), „Dich wird keiner vermissen.“ Deutsche und anständige Muslime bestätigten mir meine Aussage nach der Veröffentlichung meines Liedes. Es wurde ruhiger um die Unruhestifterin. Irgendwann publizierten die deutschen Massenmedien, dass die Rapperin sich in psychiatrischer Behandlung befinden würde. Das Thema war damit für mich beendet.

Målmannen: Wie würdest Du Deine Musik beschreiben? Woher holst Du Deine Inspiration für die Texte?

Dee Ex: Meine Musik ist menschlich. Ich erzähle in meinen Liedern, wie ich Deutschland und die Welt (mit eigenen Augen) sehe und was ich dafür tue, das Leben darin erträglicher zu gestalten. Die „Kritiker“ meiner Texte haben mich mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Weil ich aber nicht in eine Ecke gehöre, bekommen sie regelmäßig Antworten auf ihre Verleumdungen. Ich schreibe Lieder und Artikel, in denen ich meinen Standpunkt klarmache und verteidige. Der unbegründete Hass gegen mich, alle Lügen und Bedrohungen, die ich erhalte, nur weil ich die Wahrheit sage, sind unendliche Inspiration.

Meine „Kritiker“ bezeichneten mich von Anfang an als „Nazi“, obwohl sie keine Beweise für dieses Urteil haben. Meine Lieder werden seitdem regelmäßig zensiert und meine Profile bei sozialen Netzwerken (ohne Angabe von Gründen) gesperrt. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich sage, was ich denke und fühle. Damit haben viele ein Problem. Sie mögen es nicht, wenn man sie auf ihre Fehler hinweist. Weil ich niemandem schaden will, mache ich mir auch keine Gedanken darüber, was man überhaupt aussprechen darf und was nicht. Im Grundgesetz heißt es, dass es soetwas wie Meinungsfreiheit gibt und man Kunst und das, „was Wissen schafft“ nicht verbieten darf.

Bei ehrlicher, nonkonformer Musik ist das aber offensichtlich anders. Wer Missstände im Land und in der Politik anspricht und das kaputte System kritisiert, wird als „Staatsfeind“ angesehen. Wer zusätzlich Menschen dazu bringt, sich selbst Gedanken zu machen, anstatt alles zu glauben, was die Medien diktieren, wird systematisch bekämpft und mundtot gemacht. Man will vermutlich verhindern, dass die Hörer aus ihrem Tiefschlaf aufwachen und sich ebenfalls über die Inkompetenz von Medien und Politik beschweren.

Målmannen: Was ist Deine wichtigste Botschaft, die Du durch Deine Musik vermitteln willst?

Dee Ex: Weil ich denke, bin ich frei.

Målmannen: Welche anderen Musiker haben Dich beeinflusst?

Dee Ex: In meiner Jugend habe ich viel Metallica, Böhse Onkelz, Nirvana, RHP und klassische Musik gehört. Das alles hat mich aber nur dahingehend beeinflusst, dass ich heute selbständig denken kann und immer sage, was mir auf dem Herzen liegt. Musik ist für mich ein Heilmittel, mit dem ich meine Seele therapiere. Dass das auch bei anderen Menschen funktioniert, konnte ich zu Beginn meiner merkwürdigen „Karriere“ nicht wissen. Aber es ist schön, dass ich heute für viele Menschen als eine Art „Stimme des Volkes“ gelte und zufällig ausspreche, was sie ebenfalls denken.

Dass sie mir das mitteilen und meine Musik durch Kopien und Empfehlungen unterstützen, gibt mir die nötige Kraft, trotz aller Anfeindungen stehenzubleiben. Ich weiß jetzt, wofür ich meinen Kopf hinhalte: Nicht nur für mich, sondern für jeden, der sich in meinen Worten wiederfindet.

Målmannen: Hast Du auch bei anderen musikalischen Projekten mitgemacht?

Dee Ex: Ja, das habe ich. Projekt X und Kategorie C haben mich gefragt, ob es für mich in Ordnung wäre, ihnen meine Stimme für ihre Texte zu leihen, die dann auch auf ihrer CD landen sollte. Da ich mir vorher ein eigenes Bild davon machen konnte und sie auch nonkonforme Künstler sind, war es mir eine Ehre, mit diesen Jungs zusammenzuarbeiten. Das ist der Vorteil, den freie Menschen haben. Sie können singen, was sie wollen und mit wem sie wollen. Sie müssen nicht machen, was ihnen ihre Plattenfirma vorschreibt.

Ich unterstütze aber auch mehr oder weniger bekannte oder beliebte Musiker. Mir ist wichtig, dass sie mir mit ihren Worten ebenfalls aus dem Herzen sprechen. Manchmal covere ich sogar Texte und gebe sie so wieder, wie ich sie verstanden habe. Es gibt Lieder von Künstlern, die einfach weiter getragen werden müssen, als sie bis jetzt gekommen sind. Ich denke da beispielsweise an „Zeit zum Besinnen“ von RHP (aus den 90ern) oder das immernoch aktuelle Lied „Frei geboren“ von Lunikoff. In Deutschland wird er von der „Antifa“ und Massenmedien als Dämon dargestellt. Aber: Wäre er kein Mensch, hätte er niemals so einen emotional ergreifenden Titel schreiben können. Es ist richtig, dass er auch andere, härtere Texte veröffentlicht hat. Aber wer nicht hinter die Fassade eines Feindbilds schauen will, hat nicht das Recht über Menschen zu urteilen, die er nicht kennt.

Målmannen: Wenn man sich als Künstler etablieren will, begegnet man manchmal Herausforderungen und Schwierigkeiten. Welche Schwierigkeiten hast Du gehabt und wie hast Du sie überwunden?

Dee Ex: Mein ganzes Leben ist eine Herausforderung. Die einzige Schwierigkeit bestand darin, es als mein Leben zu akzeptieren und etwas daraus zu machen. Ich selbst wollte meine Musik nicht etablieren. Es ist einfach passiert und manchmal fühlt es sich an wie ein Traum, aus dem ich nicht aufwachen kann. Ich bekomme Fanpost aus verschiedenen Ländern. Meine Mitstreiter und Wegbegleiter sind nicht nur Musiker, sondern auch ganze Familien. Kinder, Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Schichten. Zu den Freunden meiner Arbeit zähle ich Schüler, Studenten, Bauarbeiter, Hausfrauen, aber auch Autoren, Professoren, Pastoren, Ärzte, Polizisten, Soldaten, Generäle a. D., und vieles mehr…

Es geht immer weiter, auch wenn ich hart dafür kämpfen muss, mir nicht anmerken zu lassen, wie menschenscheu ich eigentlich bin. Mein Lohn für meine Mühen ist der Dank meiner Fans. Es ist ein großartiges Gefühl, all diesen Leuten Gemeinsamkeiten aufzeigen zu dürfen und zu sehen, wie sie sich einander annähern, um ihre Gedanken auszutauschen und für gleiche Ziele nach Lösungen zu suchen. Immer mehr Menschen wachen auf und lassen es zu: Das WIR-Gefühl, nach dem sie sich so lange gesehnt haben.

Målmannen: Du erzählst in Deinem Lied „Skandal“, dass nur mal zu singen, dass man sein Land liebt, schon Grund genug ist, in den Medien als „Nazi“ beschimpft und von aggressiven Linksextremisten verfolgt zu werden. Ich habe selbst gemerkt, dass man in Deutschland entweder 100% politisch korrekt sein muss, oder man wird als „Nazi“ eingestuft. Warum ist das so?

Dee Ex: Weil freidenkende Menschen mit eigenen Meinungen, die von der politischen Korrektheit abweichen, als störend empfunden werden. Die „Sieger“ des Zweiten Weltkrieges haben für Deutschland eine „besondere“ Geschichte geschrieben, ja. Aber „deutsch sein“ ist kein Verbrechen, obwohl es Antideutsche so darstellen wollen. Meine Heimat ist die Basis meiner Identität und, (wie die unserer befreundeten Völker), ein Teil Europäische Geschichte. Unsere Vaterländer haben sich über Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelt und sie haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Da kann und darf man die Geschichte Deutschlands nicht auf die Zeit des NS-Regimes reduzieren und als Rechtfertigung missbrauchen, um mein Zuhause von der Landkarte zu streichen.

Das Redeverbot (oder die Schweigepflicht) durch den Schuldkult, (der uns seit 1945 eingeredet wird), zählt für mich nicht, weil ich nur für meine eigenen Taten verantwortlich bin. Meine Großeltern haben übrigens auch keine unschuldigen Menschen umgebracht. Was auch immer damals in Deutschland passiert ist: Ich war nicht dabei. Ich lebe heute, hier und jetzt in einem Land mit Menschen, die mehr Respekt verdient haben, als man ihnen zugesteht. Wir patriotischen Deutschen sind ein friedliebendes Volk, das sich geeint für die Freiheit aller Völker einsetzen will. Unsere Politiker scheinen das aber nicht zu verstehen. Manchmal habe ich das Gefühl, ihnen geht es nur um wirtschaftliche Erfolge, aber nicht um den Frieden und die Gerechtigkeit (im eigenen Land und in der Welt).

Målmannen: Du hast ein Lied geschrieben, das „Europa der Vaterländer“ heißt. Norwegen steht, wie du weisst, ausserhalb der Europäischen Union, während Deutschland eines der dominierenden Mitgliedsländer ist. Was denkst Du über die Europäische Union und welche Gedanken machst Du Dir über eventuelle alternative Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern? Welche Bedrohungen und Herausforderungen siehst Du für Europa heute?

(Anmerkung: Das Lied „Europa der Vaterländer“ stammt von Nahkampf. Einer weiteren Band, die in Deutschland als „Nazi“-Band bezeichnet und bekämpft wird. Ich habe den Text nur etwas umgeschrieben und neu interpretiert, weil ich ihn als wahr und unterstützenswert empfand. So etwas darf nicht in einer Schublade verschwinden, denn die Wahrheit geht uns alle etwas an.)

Dee Ex: Ja, ich will ein Europa der souveränen Vaterländer. Ich will aber keine EU, in der es keine Vaterländer und keine freien (=souveränen) Völker mehr geben soll. Der Mensch ist mir wichtiger als die Interessen der FED-Bank.

Ich will zuerst einmal (durch das Aufleben von aufrichtigem und solidarischem Patriotismus) die individuellen Völker Europas, ihre Kulturen, Sprachen und Traditionen erhalten, weil gerade diese Vielfalt für die wahre Größe und den Glanz Europas steht. Die Gründer der „Vereinigten Staaten von Europa“ zerstören dieses friedliche Bild von freiwillig vereinten Nationen, indem sie alle Länder und Kulturen abschaffen, vermischen und vereinheitlichen wollen. Die Völker werden gar nicht nach ihrer Meinung gefragt. Die EU ignoriert dabei die Rechte auf staatliche Souveränität und entscheidet für alle Menschen, was für sie am besten sein soll. In Wirklichkeit sind ihnen die Menschen aber egal. Den kapitalistischen Diktatoren geht es (aus meiner Sicht) nur um Macht und Profit. Wer frei denken kann und sich der EU-Diktatur widersetzt, wird von korrupten Medien kriminalisiert und aus der „Gesellschaft“ ausgegrenzt. Mit dieser Unterdrückung will die anti-nationale Politik-Elite ihren Traum von der „Neuen Weltordnung“ ungestört umsetzen.

(Gedankensprung: Die Völker müssen endlich erkennen, dass man ihnen das Existenzrecht raubt, aber gleichzeitig von ihnen verlangt, das Existenzrecht eines Zionisten-Staates anzuerkennen. […] Wer aber beides nicht will und ablehnt, wird erstmal „demokratisiert“, wie man es momentan in islamischen Ländern beobachten kann.)

Målmannen: Denkst Du, dass die Jugendlichen, die Deine Lieder hören, aufwachen und Deine Gedanken verstehen werden?

Dee Ex: Das Problem ist, dass meine Generation eigentlich schon die letzte ist, die noch etwas zum Positiven verändern kann. Die heutigen Jugendlichen haben noch weniger Chancen, sich von ihren geistigen Ketten zu befreien. In den Schulen gewöhnt man ihnen ab, zu widersprechen. Sie müssen alles als absolute Wahrheit anerkennen, was man ihnen dort diktiert. Sie sind wie Computer, die man programmiert, um sie auf ein „Leben“ in Abhängigkeit vorzubereiten.

Zuhause fehlt ihnen oft die gute und freie Erziehung, weil meistens beide Elternteile arbeiten müssen und sich nicht mehr mit den Problemen ihrer Kinder befassen können. Nur sehr wenige Familien setzen sich noch an einen Tisch und reden offen und ehrlich über die Zustände in der Welt. Es gibt zuviel Ablenkung und Alternativen, wie Drogen, Alkohol und Szeneclubs, die viel lieber aufgesucht werden, um den Alltag und die Sorgen in Deutschland zu verdrängen.

Ich müsste eigentlich pessimistisch sein. Aber es gibt ja noch die Rückseite des Papiers. Wir sind noch genug Freiheitskämpfer aller Altersklassen, die ihre Zukunft selbst schreiben wollen. Viele davon haben Kinder und die bekommen auch wieder Kinder. Wir alle lieben ehrliche Kunst, Musik und Literatur…

Målmannen: Vielen Dank für die interessanten und ausführlichen Antworten. Wann kommst Du nach Norwegen, um ein Konzert zu geben? 🙂

Dee Ex: Sobald ich eine richtige Band habe und nicht mehr allein im Mittelpunkt stehen muss. Ich freu mich darauf, Euch irgendwann kennenzulernen!

Ja, das war es. Ein befreiendes Gespräch, das zum Denken anregt. Wir freuen uns über jeden Leser und jeden Menschen, der sich auch weiterhin lieber eine eigene Meinung bildet, anstatt sich gegen Einzelkämpfer oder gar Gruppen aufhetzen zu lassen.

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FSK 18!!! „Collateral Murder“ von Wikileaks.org (mit dt. Funkspruchübersetzung) + UPDATE zum „Blutbad im Irak von A bis Z“

UPDATE – Oktober 2010:

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