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„Präventiver Angriff?“ Vom Völkerrecht in einer Zeit des Umbruchs

Fundsache:

Meine Damen und Herren!

Vielleicht habe ich mir für eine Abschiedsvorlesung das falsche Thema ausgesucht. Vielleicht wäre ein Thema, das mehr Hoffnung verströmte, besser gewesen. Wenn es im internationalen Bereich um die Anwendung militärischer Gewalt geht, hat der Völkerrechtler einen schweren Stand. Seine Stellung in solchen Fällen ist einmal verglichen worden mit der einer Maus, die gute Ratschläge erteilt, wenn Elefanten miteinander kämpfen.

Als Professor tröste ich mich – wie alle Professoren in solchen Fällen – mit einem Satz Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Er hat gesagt: „Die theoretische Arbeit, überzeuge ich mich täglich mehr, bringt mehr zustande in der Welt als die praktische. Ist erst das Reich der Vorstellung revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus.“

Die Arbeit am Reich der Vorstellung, das war mir auch ein Bedürfnis und eine Freude in meiner Lehre in Leipzig. Zu einer Revolution will ich aber nicht aufrufen. Ich meine ohnehin, in der Ferne einen Lichtschimmer zu sehen. Dieses Licht, von dem ich hoffe, daß es immer stärker leuchten wird, heißt „das alte (und immer wieder neue und kreative) Europa“. Aber davon zu sprechen wäre das Thema eines neuen Vortrags, den ich vielleicht ein andermal halte, wenn ich, was mich natürlich freuen würde, einmal Gast an der Universität Leipzig wäre.

Quelle:

Professor Dr. Rudolf Geigers
>> Abschiedsvorlesung <<
gehalten an der Juristenfakultät der Universität Leipzig

Rosarote Luxusburg: Die Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden, solange es kein Rechter ist und er auch keinen kennt, der einen kennt!

Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt, Jahrgang 1953, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in München. Anschließend war er als Fernsehjournalist und Filmemacher tätig. Langjährig arbeitete er als Presse-, Kommunikations- und Marketingchef in verschiedenen Unternehmen und Verbänden. Seit 2001 war er freiberuflicher Fernsehjournalist und bis 2007 Hochschullehrer an der Universität Leipzig.

Dort wurde er – wie Sarrazin, Eva Hermann usw. – von naziphoben Möchtegernkorrekten als „schadhaft“ dargestellt und von der Uni geekelt. Diese brdigungsbeauftragten Rufmörder, die aufrichtige Deutsche diskreditieren, ihnen mit ihren Anschuldigungen das hart erarbeitete Leben zerstören, sie und deren Familien in Gefahr bringen, etc. hätten früher – so rückgratlos, wie sie sich heute benehmen – auch jeden Deutschen, der trotz Boykottaufruf „bei Juden kauft“, sofort an den Pranger gestellt, nur um beim Führer besser dazustehen. Zur Info für die, die sich vom „rechten Wege abbringen lassen haben“: Was hier heutzutage als „Kampf gegen Rechts“ getarnt ausartet und mit Staatsgeldern finanziert wird, ist

Rassismus gegen eine Minderheit in ihrem eigenen Land!

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT bezog Prof. Dr. Vogt damals Stellung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, zur Rolle von Spiegel-Online und zur Antirassismus-Referentin Böhm in der Kampagne gegen seine Person:

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„Handle niemals gegen das Gewissen, selbst wenn der Staat es fordert.“

Gedenktafel gefallener (Waffen-SS)-Soldaten am Ulrichsberg (Berg), Österreich aufgestellt 1984 von der Kameradschaft IV

[…] wir sollten nicht davon ausgehen, dass „Experten“ die einzigen sind, die ein Recht darauf haben, sich zu Fragen zu äußern, die die Organisation der Gesellschaft betreffen.“ (Albert Einstein)

Recht hatte er, aber Konrad Adenauer riet uns: „Ein Blick in die Vergangenheit hat nur Sinn, wenn er der Zukunft dient.“

Ich denke, ein unvoreingenommener Blick und die Fähigkeit, das Gesehene zu verarbeiten, dient unserer Zukunft.
Schauen wir mal… 😉

Vor 3 Tagen erfuhr ich von einem „Österreicher“, einem auf den ersten Blick charakterstarken Mann: Weiterlesen