Tag-Archiv | professor

„Präventiver Angriff?“ Vom Völkerrecht in einer Zeit des Umbruchs

Fundsache:

Meine Damen und Herren!

Vielleicht habe ich mir für eine Abschiedsvorlesung das falsche Thema ausgesucht. Vielleicht wäre ein Thema, das mehr Hoffnung verströmte, besser gewesen. Wenn es im internationalen Bereich um die Anwendung militärischer Gewalt geht, hat der Völkerrechtler einen schweren Stand. Seine Stellung in solchen Fällen ist einmal verglichen worden mit der einer Maus, die gute Ratschläge erteilt, wenn Elefanten miteinander kämpfen.

Als Professor tröste ich mich – wie alle Professoren in solchen Fällen – mit einem Satz Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Er hat gesagt: „Die theoretische Arbeit, überzeuge ich mich täglich mehr, bringt mehr zustande in der Welt als die praktische. Ist erst das Reich der Vorstellung revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus.“

Die Arbeit am Reich der Vorstellung, das war mir auch ein Bedürfnis und eine Freude in meiner Lehre in Leipzig. Zu einer Revolution will ich aber nicht aufrufen. Ich meine ohnehin, in der Ferne einen Lichtschimmer zu sehen. Dieses Licht, von dem ich hoffe, daß es immer stärker leuchten wird, heißt „das alte (und immer wieder neue und kreative) Europa“. Aber davon zu sprechen wäre das Thema eines neuen Vortrags, den ich vielleicht ein andermal halte, wenn ich, was mich natürlich freuen würde, einmal Gast an der Universität Leipzig wäre.

Quelle:

Professor Dr. Rudolf Geigers
>> Abschiedsvorlesung <<
gehalten an der Juristenfakultät der Universität Leipzig

AKTION: „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“

Der Euro wackelt. Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland soll ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung verhindert werden.
„Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!“, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Die Rechnung zahlen wir: die Steuerzahler, die kleinen Leute und der Mittelstand.


Die Griechenland-“Hilfe“ (deutscher-Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-“Rettungsschirm“ (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) betragen das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets!

Immer mehr Deutsche lehnen diese so genannten (!) Rettungsaktionen ab. Wir wollen nicht für Bankinteressen bluten. Wir fürchten, dass die Schuldenlast entweder das Geld entwertet (Inflation) oder die Wirtschaft erdrosselt (Deflation). Planen die Finanzeliten hinter unserem Rücken bereits eine Währungsreform auf unsere Kosten?

Als Vertreter besorgter Bürger sind mehrere Experten vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Einer der Kläger, Professor Wilhelm Hankel, schreibt in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin: Weiterlesen

„…Ich sage es mit Bedacht – eines Staatsnotstandes…“

„Wenn die Regierung sich schon ein neues Volk suchen möchte, sollte sie das alte vorher fragen.“ Dr. Peter Gauweiler in seiner Forderung nach einem Referendum zur „Doppelten Staatsbürgerschaft“. BILD vom 13.01.1999

„Hoffnungsvolle Blicke auf die Hochrechnung am 27. September im Berliner Willy-Brandt-Haus: Mit der ersten rot-grünen Regierung verbindet sich die Erwartung, daß die letzten Reste völkischen Staatsverständnisses verschwinden.“ Aus der „taz“ vom 23./24. Januar 1999 Weiterlesen

Tacitus Urteil: „Er war unbestritten der Befreier Germaniens“

Das sieben Meter lange Schwert auf dem Hermannsdenkmal trägt die Inschrift:
„Deutsche Einigkeit meine Stärke – meine Stärke Deutschlands Macht“

Das Denkmal (siehe Foto) erinnert an den germanischen Feldherren Arminius (Hermann, der Cherusker-Fürst), der vor rund 2000 Jahren im „Teutoburger Wald“ (später hieß es in „Kalkriese“) gemeinsam mit den Germanen ein römisches Heer unter Varus vernichtete und Rom damit die nachhaltigste Niederlange seiner Geschichte bescherte. Die Hermannsschlacht ( – heute auch fälschlicherweise „Varusschlacht“ genannt – es wird in derartigen Schlachten immer der Siegername verwendet!) gilt in der traditionellen Geschichtsschreibung als Geburtsstunde der Deutschen. Weiterlesen