Tag-Archiv | wilhelm hankel

Ick hab´s jewusst: »Der IWF zerstört seit Jahrzehnten die Sozialsysteme«

„Die Bürgerrechtlerin Sarah Luzia Hassel-Reusing hat gegen das »Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus« Verfassungsbeschwerde eingelegt. Sie befürchtet vor allem einen immer schädlicheren Einfluss des IWF auf die nationale Politik“, heißt es im Kopp-Interview mit Michael Grandt.

Es ist ja nicht so, als hätten die „Verschwörungstheoretiker“, zu denen ich laut René Stadtkewitz zählen soll, nicht schon immer davor gewarnt. 😉 In meiner freien „wirren“ Rede bei der letzten Diplomatenrunde ist mir dummerweise auch rausgerutscht, dass ich u. a. Sarrazins Buch nicht gelesen habe, weil er für den IWF gearbeitet hat. ‚Dass dieser gemeinsam mit der EU eher für die Abschaffung anstatt der Rettung der europäischen Vaterländer genutzt wird‘, ist jedem, der durch seine Nonkonformität aufs Abstellgleis der Gesellschaft gedrängt wird, ein „verschwörungstheoretischer“ Gedanke, der sich einfach nicht lösen lassen will, wenn doch immer wieder und immer mehr Indizien für die praktische Ausführung der eigentlichen Theorie sprechen.

Ich will das Interview natürlich niemandem vorenthalten und bedanke mich beim Kopp-Verlag, beim Redakteur und selbstverständlich bei Sarah Luzia für ihre ehrlichen Worte:

Michael Grandt: Warum haben Sie gegen das »Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus« (EUStabG) geklagt?

Sarah Luzia Hassel-Reusing: Weil es demokratie- und rechtsstaatswidrig ist, noch mehr Geld an heute schon viel zu mächtige Banken zu verschenken und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine präzedenzlose Macht in Europa zu geben. Weiterlesen

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AKTION: „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“

Der Euro wackelt. Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland soll ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung verhindert werden.
„Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!“, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Die Rechnung zahlen wir: die Steuerzahler, die kleinen Leute und der Mittelstand.


Die Griechenland-“Hilfe“ (deutscher-Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-“Rettungsschirm“ (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) betragen das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets!

Immer mehr Deutsche lehnen diese so genannten (!) Rettungsaktionen ab. Wir wollen nicht für Bankinteressen bluten. Wir fürchten, dass die Schuldenlast entweder das Geld entwertet (Inflation) oder die Wirtschaft erdrosselt (Deflation). Planen die Finanzeliten hinter unserem Rücken bereits eine Währungsreform auf unsere Kosten?

Als Vertreter besorgter Bürger sind mehrere Experten vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Einer der Kläger, Professor Wilhelm Hankel, schreibt in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin: Weiterlesen